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769 Treffer · Seite 5 von 39- Nr. 684
Drei Schauspiele vom sterbenden Menschen: 1. Das Münchner Spiel von 1510, 2. Macropedius, Hecastus, 1539, 3. Naogeorgus, Mercator, 1540. Bibliothek des literarischen Vereins Stuttgart, 269/270. Leipzig, 1927.
Frenzel, Stoffe, S. 371.
Bei dieser Textausgabe ist lediglich das Vorwort (S. V-XXII) von motivlicher Relevanz.
- Nr. 686
"Die ungleichen Kinder Evas". In: J. Bolte und G. Polívka. Anmerkungen zu den Kinder- u. Hausmärchen der Brüder Grimm. Leipzig, 1918. Bd. III, S. 308-321.
Schmitt, S. 166.
Der Verfasser nennt noch weitere Autoren und Werke. Hinweis auf nicht-deutsche Fassungen, auch aus mündlicher Überlieferung: S. 319ff.
- Nr. 696
"Zur Shylockfabel". Jahrbuch der Deutschen Shakespeare Gesellschaft, 27 (1892), S. 225-227.
Baldensperger/Friederich, S. 147.
- Nr. 697
"Der Teufel in der Kirche: <Teilweise nach Reinhold Köhlers Kollektaneen>". Zeitschrift für vergleichende Literaturgeschichte, N.F. 11 (1897), S. 249-266.
Baldensperger/Friederich, S. 94.
Bibliographische Notiz: Die 1886/87 aus der "Vierteljahrsschrift für Kultur und Litteratur der Renaissance" hervorgegangene "Zeitschrift für vergleichende Literaturgeschichte" hat in ihrer Anfangsphase wiederholt Namen und Zählweise geändert: A. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte, 1 (1886/87). B. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte und Renaissance-Litteratur, N.F. 1 (1887/88) - N.F. 4 (1891). C. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte, N.F. 5 (1892) - N.F. 18 (1910). - Die Schreibung 'Litteratur' und 'Literatur' wechselt. -- Bolte zeigt anhand einer großen Zahl von Beispielen die weite Verbreitung der Geschichte vom 'Teufel als Aufpasser in der Kirche'. Ein besonderer Hinweis gilt der Figur des Unterteufels Titivillus, dem das Führen des Sündenregisters vor allem des Klerus obliegt.
- Nr. 698
Die Teufelsfiguren der mittelenglischen Dramen. Sprache und Literatur, 30. Frankfurt a.M., 1990.
Die vorliegende Arbeit "untersucht mit Blick auf die Teufelsfigur, welche Rolle den Quellen der Dramatiker zukommt. Neue Erkenntnisse verspricht dabei die Ausdehnung der Fragestellung. Die herkömmliche Zielsetzung beschränkt sich auf die Suche nach den Vorlagen der Dramen. Nun soll von den so gewonnenen Ergebnissen ausgegangen und geklärt werden, wie die Verfasser der Spiele ihre Vorgaben verwenden. Sowohl die Übernahme als auch die Variation, Selektion oder Auslassung überlieferter Motive erlauben Rückschlüsse auf die jeweiligen Beweggründe. Jede Entscheidung für oder gegen eines der sehr unterschiedlichen Teufelsbilder, die in den Quellen gezeichnet werden, sagt auch etwas über die so geschaffene Bühnenfigur aus" (S. 14). - In seiner materialreichen Rekonstruktion der unterschiedlichen Bühnen-Teufelsfiguren der englischen Dramen stützt sich Bomke auch auf "kontinentale mittelalterliche Inszenierungen" (ebd.).
- Nr. 708
"Der Wandel des mittelalterlichen Geschichtsdenkens im Spiegel der deutschen Dichtung". Zeitschrift für deutsche Philologie, 83 (1964), Sonderheft, S. 6-22.
Schmitt, S. 110.
Der Verfasser beschreibt den "Wandel im Geschichtsdenken und in der Geschichtsdarstellung [in mittelalterlicher Geschichtsdichtung] von einem Weltplan Gottes [...] zu einer losgelösten Autonomie der einzelnen historischen Realitäten" (S. 22). Weitere Autoren und Werke werden hierbei berücksichtigt.
- Nr. 715
"The perfect prince according to the Latin panegyrists". American Journal of Philology, 55 (1934), S. 20-35.
Baldensperger/Friederich, S. 137.
- Nr. 725
"The maid of Orleans in German literature". MLR: The Modern Language Review, 22 (1927), S. 298-309.
Baldensperger/Friederich, S. 113.
- Nr. 729
"The braggart in Italian Renaissance comedy". PMLA: Publications of the Modern Language Association of America, 58 (1943), S. 42-83.
Frenzel, Stoffe, S. 535.
Die Arbeit führt überblicksartig eine Reihe weiterer Autoren und Werke auf.
- Nr. 734
"Die Geschichte eines Wiedererkennungsmärchens". In: Nachrichten von der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen: Philologisch-historische Klasse. Göttingen, 1916. S. 469-551.
Baldensperger/Friederich, S. 139.
Es geht unter anderem um das Motiv des Flußüberganges, bei dem der Vater seine zwei Kinder verliert. Der Vater Placidus erhält nach der Taufe den Namen Eusthatius (Eustachius, Eustasius).
- Nr. 742
"Poems on the defeat of the Armada". Journal of English and Germanic Philology, 43 (1944), S. 447f.
Baldensperger/Friederich, S. 83
Ergänzung zu: LAPP, J.C.: "The defeat of the Armada in French poetry of the sixteenth century", ebd., S. 98-100.
- Nr. 750
'Visio S. Pauli': Ein Beitrag zur Visionslitteratur mit einem deutschen und zwei lateinischen Texten. Festschriften der Gesellschaft für deutsche Philologie, 5. Halle a.d.S., 1885.
Baldensperger/Friederich, S. 134.
- Nr. 751
"Über die Quellen der mittelenglischen Paulus-Vision". Englische Studien, 7 (1884), S. 34-64.
Baldensperger/Friederich, S. 134.
Überblickscharakter. Verschiedene Fassungen der 'Visio S. Pauli' werden verglichen.
- Nr. 765
Die erste nichtchristliche Parabel des Barlaam und Josaphat, ihre Herkunft und Verbreitung. Halle a.d.S., 1884.
Baldensperger/Friederich, S. 85.
Der Verfasser behandelt die Geschichte des Stoffes 'Barlaam und Josaphat' von ihrer Entstehung als buddhistisches Märchen bis ins späte 18. Jahrhundert. Alle erfaßten Texte aus dem asiatischen und europäischen Raum werden in einem "Stammbaum der behandelten Geschichten" (Anhang) dargestellt.
- Nr. 766
Über Quelle und Entwicklung der altfranzösischen 'Cançun de saint Alexis', verglichen mit der provenzalischen 'Vida' sowie den altenglischen und mittelhochdeutschen Darstellungen. Diss. Kiel, 1884.
Baldensperger/Friederich, S. 80.
- Nr. 770
"Die Vorläufer von Hofmannsthals 'Jedermann'". Oesterreichische Rundschau, 20 (1924), S. 271-287.
Schmitt, S. 153; Baldensperger/Friederich, S. 99.
- Nr. 771
Studien zu den lateinischen und deutschsprachigen Totentanztexten des 13. bis 17. Jahrhunderts. Halle a.d.S., 1931.
Schmitt, S. 341.
- Nr. 784
"Untersuchungen zum lateinisch-altfranzösischen Adamsspiel". Zeitschrift für romanische Philologie, 51 (1931), S. 625-664, 52 (1932), S. 1-66.
Baldensperger/Friederich, S. 78.
"Ich erblickte nun meine Aufgabe darin, unter Zugrundelegung von Grass' 3. Auflage 1. die bisherige Arbeit am Text zu überprüfen, 2. die Latinität des Autors ausführlich darzustellen und ein Glossar von ihr zu geben, 3. das französische Glossar zu erweitern und zu berichtigen, 4. den lateinischen und französischen Stil zu analysieren, 5. zu einer Anzahl liturgischer und literarischer Fragen Stellung zu nehmen" (S. 626).
- Nr. 788
Savonarola in der deutschen Literatur. Diss. Heidelberg, 1903. Breslau, 1903.
Schmitt, S. 289; Baldensperger/Friederich, S. 145.
Im Anhang finden sich Hinweise auf weitere englische, belgische und russische Savonarola-Dramen.
- Nr. 797
Entstehungsgeschichte des Minnesangs. Deutsche Vierteljahrsschrift: Buchreihe, 8. Halle a.d.S., 1926.
Baldensperger/Friederich, S. 118.