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226 Treffer · Seite 4 von 12- Nr. 1575
"Europäische Heldendichtung". Neophilologus, 24 (1939), S. 1-26.
Schmitt, S. 133.
Weitere Autoren und Werke werden genannt.
- Nr. 1636
Der Lucretia-Stoff in der Weltliteratur. Sprache und Kultur der Germanisch-romanischen Völker, B: Germanistische Reihe, 3. Breslau, 1932. [Zugleich Diss. Breslau, 1932].
Frenzel, Stoffe, S. 475; Schmitt, S. 203; Goedeke, Bd. XI, 1, S. 123.
In seiner knappen Einleitung 'Stoff und Methode' (S. 7-10) skizziert Galinsky die Handlungslinien der Ausgangsversion des Lucretia-Stoffes in der Gestaltung durch Livius (daneben existieren auch frühe griechische Versionen). Galinsky betont die Zentralmotive des Stoffes und stellt seine Grundausrichtungen und Einzelzüge ("Komponenten", S. 9 u.ö.) vor, die er in seiner weiteren Untersuchung in allen Kapiteln im Blick behält. Zwar besteht der Hauptteil der vorliegenden Arbeit vom Aufbau her in einer ausführlichen chronologischen (literaturgeschichtlichen) Darstellung der Wanderung des Lucretia-Stoffes von der Antike bis hin zum 20. Jahrhundert, aber Galinsky analysiert die unterschiedlichen Stofftraditionen auch unter dem Gesichtspunkt ihrer Einzelkomponenten, auf die er in seiner abschließenden systematisch orientierten 'Zusammenfassung' (S. 220-223) zurückkommt. Dabei ermittelt er folgende Komponenten: die historische, die erotische, die sittlich-lehrhafte, die sittlich-widerchristliche, die römisch-nationale, die sozial-politische, die tragische und die Stimmungskomponente. - Weitere Autoren und Werke werden kurz angesprochen.
- Nr. 1703
The grateful dead: The history of a folk story. The Folk-Lore Society for collecting and printing relics of popular antiquities, 60. London, 1908.
Baldensperger/Friederich, S. 81.
Der Verfasser beschäftigt sich anhand des Motivs (theme) 'Der dankbare Tote' mit dem Phänomen der Kombination verschiedener Erzählthemen in Volks- und Kunstliteratur. Der 'Amis und Amiles'-Stoff findet in diesem Zusammenhang durch sein Hauptmotiv 'The two friends' Erwähnung, vgl. S. 92f. - Kapitel II stellt eine Bibliographie der Variationen der Volkserzählung dar.
- Nr. 1706
"Ahasveriana". Leuvensche Bijdragen, 28 (1936), S. 94-102.
Baldensperger/Friederich, S. 157
Ergänzende Angaben und kritische Bemerkungen zu: J.J. Gieln. De Wandelnende Jodd in volkskunde en letterkunde. Amsterdam-Mechelen, 1931.
- Nr. 1718
"Brynhild in legend and literature". Modern Philology, 6 (1908/09), S. 343-374.
Baldensperger/Friederich, S. 86.
Zahlreiche Texte werden untersucht.
- Nr. 1728
La fable de Daphné: Essai sur un type de métamorphose végétale dans la littérature et dans les arts jusqu'à la fin du XVIIe siècle. Histoire des idées et critique littéraire, 92. Genf, 1968.
Frenzel, Stoffe, S. 148.
Behandelt das Motiv in der Literatur und bildenden Kunst ganz Europas. Mit Bildanhang.
- Nr. 1764
Jüdische Motive im märchenhaften Erzählungsgut: Studien zur vergleichenden Motiv-Geschichte. Diss. Greifswald, 1932. Gleiwitz, 1932.
Schmitt, S. 160.
Arbeit aus dem Bereich der Erzählforschung mit großer Materialfülle.
- Nr. 1770
La légende de Saint Brandan: Tiré des Actes du 8e congrès internationale des Orientalistes. Leiden, 1890.
Baldensperger/Friederich, S. 86.
- Nr. 1798
Die Fabel 'Vom Magen und den Gliedern' in der Weltliteratur <mit besonderer Berücksichtigung der romanischen Fabelliteratur>. Zeitschrift für romanische Philologie: Beiheft, 80. Halle a.d.S., 1934.
Baldensperger/Friederich, S. 86.
Gombel zeichnet prägnant die Entwicklung und Wanderung des Fabelstoffes 'Vom Magen und den Gliedern' von der frühesten vorhandenen (ägyptischen) Fassung (ca. 1100 v.Chr.) über das europäische Mittelalter bis hin in das 19. Jahrhundert nach. Dabei spricht er neben den genannten Autoren und Werken kurz eine Reihe weiterer (auch außereuropäischer) Texte an. Zahlreiche Fabelversionen, Übersetzungen und Bearbeitungen sind im laufenden Text abgedruckt, so daß Gombels Untersuchung gleichsam eine Anthologie 'beinhaltet'. Dabei berücksichtigt der Verfasser literarische Einflüsse auf verwandte Fabeln und deren Versionen, wie z.B. auf die 'Fabel vom Kopf und Schwanz der Schlange' (S. 28ff.). - Das von der Quelle vorgegebene Schlagwort 'Körper' ist als Motiv zwar nicht falsch benannt, jedoch wären als Hauptmotive des Fabelstoffes eher der Streit und die gegenseitige Abhängigkeit zu verstehen.
- Nr. 1832
Il diavolo. Mailand, 1889.
Frenzel, Motive, S. 694; Baldensperger/Friederich, S. 95.
Der Verfasser behandelt das Phänomen "Teufel" in der gesamten europäischen Literatur seit dem Mittelalter.
- Nr. 1871
"Die Gestalt des Engels in der modernen Literatur". In: Die Engel in der Welt von heute: Gesammelte Aufsätze. Hg.v. Theodor Bogler. Liturgie und Mönchtum, 21. Maria Laach, 1957. S. 18-37.
Schmitt, S. 74.
Der Beitrag erwähnt kurz noch weitere Werke deutscher und europäischer Autoren aller Gattungen.
- Nr. 1875
Der territoriale Mensch: Ein literaturanthropologischer Versuch zum Heimatphänomen. Frankfurt a.M., 1972. [Auch Habil.-Schr. Gießen, 1970].
Schmitt, S. 130.
Die Verfasserin behandelt in ihrer umfangreichen und theoretisch fundierten Untersuchung eine große Fülle von Autoren und Werken, die in aller Regel jeweils nur kurz angesprochen werden. Dabei wird auch nicht-fiktionale Literatur berücksichtigt. Schiller wird zwar ausführlicher als andere Autoren behandelt (bes. S. 273ff.), ist jedoch nicht etwa zentraler Gegenstand dieser breit angelegten Untersuchung.
- Nr. 1884
Untersuchungen zur poetischen Funktion der Farben. Diss. Erlangen, 1956 [masch.].
Schmitt, S. 84.
Diese Dissertation untersucht eine Vielfalt von Texten - vornehmlich deutscher Autoren - aller Gattungen.
- Nr. 1885
"Entwurf einer Poetik der Farben". Revue de la littérature comparée, 38:4 (1964), S. 531-549.
Schmitt, S. 84.
Eine Zusammenfassung der als Teildruck vorliegenden Erlanger Dissertation des Autoren mit dem Titel "Untersuchungen zur poetischen Funktion der Farbe". Diese Untersuchung führt eine Fülle von Texten der unterschiedlichen Gattungen von europäischen Autoren vom Barock bis zum 20. Jahrhundert an. Ein Schwerpunkt liegt auf der Analyse von Gottfried Kellers "Grünem Heinrich".
- Nr. 1887
"Die Sage vom Ursprung der Christusbilder". In: Abhandlungen der Königlichen Akademie der Wissenschaften zu Berlin: 1842: Philologische und historische Abhandlungen. Berlin, 1844. S. 121-175.
Baldensperger/Friederich, S. 89
Grimm stellt zunächst das Bild Jesu dar, wie es einerseits in den verschiedenen Versionen der Legenden von der Heiligen Veronika und Abgarus, andererseits in Zeugnissen von Christusbildern in der bildenden Kunst erscheint. Die Ergebnisse setzt er dann ins Verhältnis. -- Weitere Künstler, Autoren und Werke werden genannt.
- Nr. 1891
Die treulose Witwe: Eine chinesische Novelle und ihre Wanderung durch die Weltliteratur. 3. Aufl. Stuttgart, 1877.
Frenzel, Stoffe, S. 837; Baldensperger/Friederich, S. 169; Schmitt, S. 377.
Überblickscharakter. Enthält den Zusatz: "Dritte, umgearbeitete und mit der Übersetzung eines türkischen und eines Talmud-Textes vermehrte Auflage". Enthält auch einen Abdruck des Primärtextes (S. 1-37). Die "Wanderung durch die Weltliteratur" besteht aus zwei Teilen: 1. Orient (S. 56-71), 2. Occident (S. 72-128).
- Nr. 1898
"Über das Wesen des historischen Romanes". Deutsche Vierteljahrsschrift, 7 (1929), S. 587-605.
Schmitt, S. 109.
Eine Gattungsuntersuchung mit Überblickscharakter.
- Nr. 2034
Diabolus in Musica: Studien zur Ikonographie der Musik im Mittelalter. Neue Heidelberger Studien zur Musikwissenschaft, 6. Bern, 1974.
Seigneuret, S. 358.
Im Anhang umfangreiches Bildmaterial aus Malerei, Architektur und Buchillustration.
- Nr. 2047
"Das Nachleben der Heiligen in der Dichtung und die stoffgeschichtliche Darstellung". Volk und Volkstum, 3 (1938), S. 231-251.
Schmitt, S. 129.
Der Schwerpunkt des Beitrags liegt nicht auf der Darstellung einzelner Heiliger und ihres 'literarischen Bildes', sondern auf forschungsgeschichtlicher Ebene. - Der Verfasser betont die Notwendigkeit einer stoffgeschichtlichen Erforschung der christlichen Legende: "OB und WIE unter KÜNSTLERISCHER Gestaltung und GEISTIGER Beeinflussung das Bild eines bestimmten Heiligen durch die Jahrunderts hindurch fortbesteht, sich wandelt, aufleuchtet oder gänzlich zurücktritt" (S.250).
- Nr. 2070
A Literary History of the Legend of the Argonautic Expedition through the Middle Ages. Diss. Pittsburgh: University of Pittsburgh, Pennsylvania, 1954. [Auszug: Dissertation Abstracts, 14 (1954), S. 2339].
Frenzel, Stoffe, S. 512
Ausgehend von Homers 'Odyssee' verfolgt der Verfasser die Behandlung der Argonautenfahrt-Sage in den westlichen Literaturen bis ins Mittelalter.