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62 Treffer · Seite 4 von 4- Nr. 5910
"Die Eisenbahn als Bedeutungsträger in der russischen Literatur". Germanisch-Romanische Monatsschrift, 46, N.F. 15 (1965), S. 293-306.
"Der russische Dichter verwendet das Motiv der Eisenbahn in vielfältiger Weise, indem er das Objekt und alle mit ihm in Verbindung stehenden Erlebnisse und inhärenten Gefühlswerte analysiert und zu selbständigen 'Pathosträgern' macht. Die Eisenbahn kündigt Katastrophen an; sie wird im Augenblick der Höchstspannung der dramatischen Erzählung eingeführt; sie kann als Zäsur wirken und ein retardierendes Moment bilden. Sie wird zum Symbol der Läuterung oder zum Träger der Bestrafung, Selbstmord durch die Eisenbahn, indem sich der Held unter ihre Räder wirft, kommt ebenso häufig vor wie die Läuterungsfahrt nach Sibirien. Mitunter bildet die Eisenbahn auch den Rahmen der Erzählung, indem die Handlung im Abteil vor sich geht. Aber auch formbildend wirkt die Eisenbahn, sie drückt der Erzählung ihren Rhythmus auf" (S. 294f.).
- Nr. 5970
"Die 'Päpstin Johanna': Ein Beitrag zur Kuriositätenliteratur". Zeitschrift für Bücherfreunde, 2 (1898/99), S. 279-290, 437-439.
Schmitt, S. 157.
Der Verfasser skizziert kurz die Geschichte von der Päpstin Johanna und nennt im Folgenden eine Fülle von Autoren und Werken, die sich mit diesem Stoff - überwiegend historisch akzentuiert - beschäftigten. Die 'schöne' Literatur wird auf S. 290 aufgeführt. (S. 437ff. bieten Nachträge und Ergänzungen).