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965 Treffer · Seite 4 von 49- Nr. 500
"The sister's son in the medieval German epic: A study in the survival of matriliny". University of California Publications in Modern Philology, 10 (1922), S. 67-182.
Schmitt, S. 246; Baldensperger/Friederich, S. 168.
Die von der Verfasserin zugrunde gelegten literarischen Texte sind alphabetisch verzeichnet in: 'Bibliography of Medieval German Epical Poems', S. 174-182.
- Nr. 514
Wandel des Bildes der Antike in Deutschland: Ein geistesgeschichtlicher Überblick. München, 1948.
Schmitt, S. 16.
"Nicht vom Einfluß der Antike im allgemeinen soll hier die Rede sein, sondern von derjenigen Wirkung der Antike, die zu einem Bilde von ihr in unserem Geistesleben führte, sei es zu einem erkennntnismäßigen, sei es zu einem schöpferischen, jedenfalls zu irgendwelcher Sicht ihrer Gestalten und Elemente, ihrer Wesensart und Geschichte, mit der man sie bewußt oder instinktiv als etwas Objektives, außer einem Bestehendes beriff und empfand, was von dem als eigen geltenden distanziert und unterschieden war. [...] Und hier sind nun zwei Möglichkeiten zu unterscheiden. Die eine ist die bewußte Erfassung der Antike in ihrer echten einstigen Beschaffenheit, bis zu ihrer Nachahmung als Vorbild und Norm: solches vollzieht sich jeweils in den sogenannten Renaissancen, welche bereits den früheren und frühesten Zeiten nicht gefehlt haben und später immer stärker als richtunggebende Bildungsepochen erscheinen. Die andere ist das mehr unwillkürliche Verhalten, wie es in Dichtung, Kunst, Geschichtsschreibung nun schöpferisch der Antike gegenüber stattfindet: wie man sich hier die Antike vorstellt, was man von ihr, verwoben in mythische Zusammenhänge, noch sieht und weiß, was man von ihr gestaltet und aufnimmt, sofern es im Assimilierten noch als antik gemeint erkennbar ist. Beide Arten, die mehr erkenntnismäßige und die mehr schöpferische, wechseln miteinander ab, gehen aber auch nebeneinander her, ja vermischen sich und gehen ineinander über und kennzeichnen die eigentliche Auseinandersetzung mit dem antiken Geist, die, vielfältig schillernd, doch einen deutlichen epochalen Wandel in einzelnen Bildern erkennen läßt, wie er nun eben in kurzem Umriß an unseren Augen vorüberziehen soll" (S. 5 und 7).
- Nr. 523
"Der Morgen: <Versuch einer erschließenden Gedichtauslegung>." Die Deutsche höhere Schule, 10 (1943), S. 14-21.
Schmitt, S. 224.
Der Verfasser bezieht vergleichend weitere Autoren und Gedichte mit ein.
- Nr. 529
Das Ehebruchsmotiv im älteren deutschen Drama. Diss. Würzburg, 1912. Heppenheim, 1912.
Frenzel, Motive, S. 329; Schmitt, S. 68; Baldensperger/Friederich, S. 168.
- Nr. 531
"Der elfenbeinerne Turm in der deutschen Literatur". Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur, 92 (1963/64), S. 292-320.
Schmitt, S. 151.
Den im 19. Jahrhundert einsetzenden modernen Gebrauch des 'Elfenbeinturms' als Schlagwort für die Weltfremdheit der Dichter leitet der Verfasser zum einen vom biblischen Elfenbeinturm des Hohenliedes, zum anderen vom Bild der Maria als Elfenbeinturm in der Lauretanischen Litanei her.
- Nr. 545
Der Traum in der Dichtung des Biedermeier. Diss. München, 1953 [masch.].
Frenzel, Motive, S. 829; Schmitt, S. 342.
- Nr. 550
Das Bild der Schule in der deutschen Literatur zwischen 1890 und 1914. Diss. Zürich, 1969.
Schmitt, S. 299.
Auch als Bd. 9 in der Reihe 'Züricher Beiträge zur Pädagogik' (Zürich, 1969) erschienen.
- Nr. 565
Der Tod in der deutschen Dichtung des Impressionismus. Würzburg, 1936.
Schmitt, S. 338.
Ein einleitendes Kapitel (S. 10-36) beschäftigt sich mit dem Tod in der Literatur des Naturalismus.
- Nr. 570
Untersuchungen über: Das romantische Naturgefühl im Mittelalter: Speziell über das 12. und 13. Jahrhundert in Österreich und Bayern. Diss. Wien, 1933 [masch.].
Schmitt, S. 236.
Bibl. Nachweis: Verzeichnis über die seit dem Jahre 1872 an der philosophischen Fakultät der Universität in Wien eingereichten und approbierten Dissertationen, Bd. 1, Nr. 1792.
- Nr. 571
"Gespenstergeschichte". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. Hg.v. Paul Merker und Wolfgang Stammler. 4 Bde. Berlin, 1925ff. Bd. I (1925/26), S. 444-446.
Schmitt, S. 111.
Der Schwerpunkt des Artikels liegt auf der Definition der Gespenstergeschichte und der Darstellung ihrer chronologischen Entwicklung.
- Nr. 572
- Nr. 589
- Nr. 591
"Die Natur als Gegenstand poetischer Empfindung und Darstellung". Nord und Süd, 26 (1883), S. 95-118.
Schmitt, S. 234.
Der Verfasser gibt einen Überblick über die verschiedenartige dichterische Behandlung "der Natur und des landschaftlichen Elements" (S. 118) unter Ausschluß "auswärtiger" Autoren und der "modernen" deutschen Romandichtung.
- Nr. 594
"Das Bild des Jugendlichen in der modernen Literatur". Deutsche Rundschau, 90:3 (1964), S. 40-45.
Schmitt, S. 164.
- Nr. 595
"Das Bild des Jugendlichen in modernen Dichtungen". Der Deutschunterricht, 21:2 (1969), S. 5-27.
Schmitt, S. 164.
Es handelt sich hier um die Entwicklung einer Unterrichtsreihe unter Nennung weiterer Literatur europäischer und amerikanischer Autoren.
- Nr. 598
Das Naturgefühl im Wandel der Zeiten. Leipzig, 1926.
Schmitt, S. 236; Baldensperger/Friederich, S. 127.
Überblicksartige Abhandlung unter Einbeziehung zahlreicher Autoren, Bildkünstler und deren Werke.
- Nr. 605
- Nr. 614
Zeitgedichte: Deutsche politische Lyrik seit 1945. Piper-Bücherei, 186. München, 1963.
Schmitt, S. 262.
Es geht nicht um die Inhaltseinheit 'Politik', sondern es handelt sich um eine Anthologie von zeitkritischen Gedichten, die die unterschiedlichsten Themen und Stoffe behandeln.
- Nr. 621
"Die beiden Tore: Religiöse Elemente im Schrifttum der Gegenwart". Der Deutschunterricht, 15:4 (1963), S. 7-24.
Schmitt, S. 142.
Der Verfasser berücksichtigt eine Vielzahl weiterer Autoren und Werke.
- Nr. 623
Salzburgs Antlitz in der Dichtung des 19. und 20. Jahrhunderts. Diss. Innsbruck, 1949 [masch.].
Schmitt, S. 288.
Bibl. Nachweis: Gesamtverzeichnis des deutschsprachigen Schrifttums (GV): 1911-1965, Bd. 15, S. 72.