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545 Treffer · Seite 3 von 28- Nr. 500
"The sister's son in the medieval German epic: A study in the survival of matriliny". University of California Publications in Modern Philology, 10 (1922), S. 67-182.
Schmitt, S. 246; Baldensperger/Friederich, S. 168.
Die von der Verfasserin zugrunde gelegten literarischen Texte sind alphabetisch verzeichnet in: 'Bibliography of Medieval German Epical Poems', S. 174-182.
- Nr. 508
Das deutsche Gymnasium im Spiegel der Dichtung seit 1870. Progr. Berlin: Luisenstädtisches Gymnasium, Wissenschaftl. Beil., 1904. S. 1-19.
Schmitt, S. 122; Baldensperger/Friederich, S. 145.
- Nr. 514
Wandel des Bildes der Antike in Deutschland: Ein geistesgeschichtlicher Überblick. München, 1948.
Schmitt, S. 16.
"Nicht vom Einfluß der Antike im allgemeinen soll hier die Rede sein, sondern von derjenigen Wirkung der Antike, die zu einem Bilde von ihr in unserem Geistesleben führte, sei es zu einem erkennntnismäßigen, sei es zu einem schöpferischen, jedenfalls zu irgendwelcher Sicht ihrer Gestalten und Elemente, ihrer Wesensart und Geschichte, mit der man sie bewußt oder instinktiv als etwas Objektives, außer einem Bestehendes beriff und empfand, was von dem als eigen geltenden distanziert und unterschieden war. [...] Und hier sind nun zwei Möglichkeiten zu unterscheiden. Die eine ist die bewußte Erfassung der Antike in ihrer echten einstigen Beschaffenheit, bis zu ihrer Nachahmung als Vorbild und Norm: solches vollzieht sich jeweils in den sogenannten Renaissancen, welche bereits den früheren und frühesten Zeiten nicht gefehlt haben und später immer stärker als richtunggebende Bildungsepochen erscheinen. Die andere ist das mehr unwillkürliche Verhalten, wie es in Dichtung, Kunst, Geschichtsschreibung nun schöpferisch der Antike gegenüber stattfindet: wie man sich hier die Antike vorstellt, was man von ihr, verwoben in mythische Zusammenhänge, noch sieht und weiß, was man von ihr gestaltet und aufnimmt, sofern es im Assimilierten noch als antik gemeint erkennbar ist. Beide Arten, die mehr erkenntnismäßige und die mehr schöpferische, wechseln miteinander ab, gehen aber auch nebeneinander her, ja vermischen sich und gehen ineinander über und kennzeichnen die eigentliche Auseinandersetzung mit dem antiken Geist, die, vielfältig schillernd, doch einen deutlichen epochalen Wandel in einzelnen Bildern erkennen läßt, wie er nun eben in kurzem Umriß an unseren Augen vorüberziehen soll" (S. 5 und 7).
- Nr. 515
"Jean Paul in erzählender und dramatischer Darstellung". In: Jean-Paul-Bibliographie. Hg.v. E. Berend. Neu bearb. u. erg. v. J. Krogoll. Veröffentlichungen der deutschen Schillergesellschaft, 26. Stuttgart, 1963. S. 255-260.
Schmitt, S. 153.
Umfaßt 54 Titel.
- Nr. 527
"Zur Antikenauffassung in der Kunstheorie und Dichtung des frühen 18. Jahrhunderts". Zeitschrift für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft, 37 (1943), S. 55-78.
Schmitt, S. 16.
In dieser geistesgeschichtlichen Abhandlung geht es um die "eigentümliche deutsche Auffassung und Deutung der Antike in Theorie und Dichtung" (S. 55) vom Beginn bis Mitte des 18. Jahrhunderts, ihre Voraussetzungen und Folgen.
- Nr. 529
Das Ehebruchsmotiv im älteren deutschen Drama. Diss. Würzburg, 1912. Heppenheim, 1912.
Frenzel, Motive, S. 329; Schmitt, S. 68; Baldensperger/Friederich, S. 168.
- Nr. 545
Der Traum in der Dichtung des Biedermeier. Diss. München, 1953 [masch.].
Frenzel, Motive, S. 829; Schmitt, S. 342.
- Nr. 569
"Inkle und Yariko". In: E. Beutler. Essays um Goethe. Sammlung Dietrich, 101. Leipzig, 1941. S. 380-388.
Frenzel, Motive, S. 844; Schmitt, S. 149.
Beutler verfolgt den 'Inkle und Yariko-Stoff' von seinem literarischen Auftreten im "Spectator" (1711), über seine europaweite Popularisierung durch Gellert bis hin zu diversen erfolgreichen Dramatisierungen im ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhundert. Nach Beutler verlor der Stoff nach 1830 seine Wirkung und wurde vergessen.
- Nr. 579
"Die 'armen Leute' und die deutsche Literatur des späteren Mittelalters". Historische Zeitschrift, 41, N.F. 5 (1879), S. 1-37.
Schmitt, S. 30.
- Nr. 589
- Nr. 591
"Die Natur als Gegenstand poetischer Empfindung und Darstellung". Nord und Süd, 26 (1883), S. 95-118.
Schmitt, S. 234.
Der Verfasser gibt einen Überblick über die verschiedenartige dichterische Behandlung "der Natur und des landschaftlichen Elements" (S. 118) unter Ausschluß "auswärtiger" Autoren und der "modernen" deutschen Romandichtung.
- Nr. 598
Das Naturgefühl im Wandel der Zeiten. Leipzig, 1926.
Schmitt, S. 236; Baldensperger/Friederich, S. 127.
Überblicksartige Abhandlung unter Einbeziehung zahlreicher Autoren, Bildkünstler und deren Werke.
- Nr. 614
Zeitgedichte: Deutsche politische Lyrik seit 1945. Piper-Bücherei, 186. München, 1963.
Schmitt, S. 262.
Es geht nicht um die Inhaltseinheit 'Politik', sondern es handelt sich um eine Anthologie von zeitkritischen Gedichten, die die unterschiedlichsten Themen und Stoffe behandeln.
- Nr. 619
Die Gestalt des treuen Eckart in der deutschen Sage und Literatur. Diss. Berlin, 1924 [masch.]. [Auszug: Jahrbuch der Dissertationen der Philosophischen Fakultät Berlin (1923/24), S. 366-376].
Frenzel, Stoffe, S. 174; Michael, FB (1989), S. 38; Schmitt, S. 67; Baldensperger/Friederich, S. 97.
- Nr. 628
"Die Entstehung der Legende von Felix und Regula". Neue Schweizer Rundschau, 5 (1937), S. 315-322.
Baldensperger/Friederich, S. 100.
- Nr. 634
"Die Wiederkehr des Teufels in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur". LiLi: Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik, 17:66: Faust und Satan - mulitmedial (1987), S. 118-130.
Frenzel, Stoffe, S. 707.
- Nr. 635
Homer in der deutschen Literatur <1450-1740>: Zur Rezeption der Antike und zur Poetologie der Neuzeit. Germanistische Abhandlungen, 39. Stuttgart, 1972.
Schmitt, S. 144.
Wie schon im Untertitel deutlich gemacht, geht es vornehmlich um die Rezeption des Homer und die poetologische Auseinandersetzung mit seinem Werk. Verstreut finden sich aber auch Hinweise auf die Behandlung Homers als Motiv und der 'Ilias' sowie 'Odyssee' als Stoff.
- Nr. 641
"Die Insel als Symbol in der deutschen Literatur". Monatshefte für deutschen Unterricht, deutsche Sprache und Literatur, 41 (1949), S. 239-247.
Schmitt, S. 149.
Der Verfasser bezieht eine Reihe weiterer Autoren und Werke in seine Darstellung ein.
- Nr. 643
"Das ertrunkene Mädchen: Rimbauds 'Ophélie' und die deutsche Literatur". Germanisch-Romanische Monatsschrift, 35, N.F. 4 (1954), S. 108-119.
Schmitt, S. 246.
- Nr. 652
"Nebel als Erscheinung und Symbol in deutschen Gedichten vom 18. bis zum 20. Jahrhundert". In: Beiträge zur deutschen und nordischen Literatur: Festgabe für Leopold Magon zum 70. Geburtstag 3. April 1957. Hg.v. Hans-Werner Seiffert.Veröffentlichungen des Instituts für deutsche Sprache und Literatur, 11. Berlin, 1958. S. 113-136.
Schmitt, S. 239.
Der Verfasser zeigt in einem überblicksartigen "Nebelweg" durch die deutschsprachige Literatur des genannten Zeitraumes, "wie der Dichter den Nebel sieht und wie er im Nebel die Welt sieht" (S. 114).