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62 Treffer · Seite 3 von 4- Nr. 4142
Das Bild Christi im Wandel der Zeiten. Leipzig, 1915.
Baldensperger/Friederich, S. 90
Preuß stellt 113 Bilder auf 96 Tafeln vor. Die oben genannten literarischen Inhaltseinheiten werden in der Einführung (S. 3-21) und den jeder Abbildung beigefügten Erläuterungen genannt.
- Nr. 4148
Der Pfarrer im Drama um 1900: Beiträge zum Problem Klischee - Wirklichkeit. Diss. Göttingen, 1966.
Schmitt, S. 105.
Verzeichnis der behandelten Autoren und Werke in der Bibliographie, S. 182-187.
- Nr. 4317
"Martinslied". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. Hg.v. Paul Merker und Wolfgang Stammler. 4 Bde. Berlin, 1925ff. Bd. II (1926/28), S. 335.
Schmitt, S. 211.
Der Verfasser unterscheidet in seinem knappen Überblick zwischen Gesellschafts- und Kinderliedern, die den hl. Martin besingen.
- Nr. 4397
Ewiger Eulenspiegel: Wie der Schalk war, und was die Welt aus ihm gemacht. Braunschweig, 1940.
Schmitt, S. 80; Baldensperger/Friederich, S. 99.
In einem Streifzug durch die Eulenspiegel-Bearbeitungen wird eine Fülle von europäischen Autoren genannt, wobei ein Schwerpunkt auf der deutschen Literatur liegt. Ein Unterkapitel widmet sich dem Eulenspiegel in Musik und bildender Kunst.
- Nr. 4417
Der Hl. Christophorus: Seine Verehrung und seine Legende: Eine Untersuchung zur Kultgeographie und Legendenbildung des Mittelalters. Acta Academiae Aboensis: Humaniora, X:3. Helsingfors, 1937.
Baldensperger/Friederich, S. 90
Abdruck der noch unbekannten deutschen Fassung C der Verslegende aus der Kirchenbibliothek zu Annaberg im Erzgebirge (Papier-Hs. D 187) und der Passio. - Nach der Behandlung der Kultgeschichte und einer Übersicht über die Kultstätten im Abendland bis zum Beginn des 14. Jahrhunderts (S. 3-346) geht der Verfasser im Folgenden auf die Geschichte der Passio und der Christusträger-Legende ein.
- Nr. 4524
"Magdalenenliteratur vom Mittelalter bis zur Gegenwart". Die Frau, 18 (1910/1911), S. 464-471.
Frenzel, Stoffe, S. 499; Schmitt, S. 210.
Überblick.
- Nr. 4568
Der Traum und das Drama. Wortkunst, N.F. 11. München, 1936.
Frenzel, Motive, S. 829; Schmitt, S. 342.
Verzeichnis der behandelten Dramen im Anhang.
- Nr. 4598
"Genre-painting and the German tragedy of common life". MLR: The Modern Language Review, 54 (1959), S. 358-367.
Schmitt, S. 147.
Die für die Bestimmung von Genre-Bildern gewonnene Definition, "to denote small descriptive pictures of everyday life in the naturalistic technique" (S. 358) überträgt d. Vf. auf vornehmlich Dramen der oben genannten Epochen.
- Nr. 4617
'Faust' in der Tradition der Moderne: Studien zur Variation eines Themas bei Paul Valéry, Michel de Ghelderode, Michel Butor und Edoardo Sanguineti mit einem Prolog zur Thematologie. Bonner romanistische Arbeiten, 74. Frankfurt a.M., 2001. [Zugleich Diss. Bonn, 1999].
In einem theoretisch orientierten 'Prolog zur Thematologie' (S. 15-45) werden die Begriffe Stoff, Thema und Motiv historisch und systematisch diskutiert. Das Einführungskapitel wird mit einem Überblick zur Faust-Stoff- und Themengeschichte und einer Vorstellung des zugehörigen spezifischen Motivinventars abgeschlossen (S. 47-56). Knappe entstehungsgeschichtliche Hinweise zu den behandelten Texten finden sich auf S. 57f. - Nach dem umfangreichen und gut sortierten Literaturverzeichnis (S. 169-203) wird der Band mit einer ausführlichen Faust-Chronologie, die die Verarbeitung des Stoffes in einzelnen Werken der Literatur, Kunst, Musik und des Films vom 16. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts auflistet und dokumentiert, beschlossen (S. 205-234).
- Nr. 4687
"Der Blinde in der Literatur". Die Literatur, 27 (1924/25), S. 583-588.
Schmitt, S. 42; Baldensperger/Friederich, S. 165.
In dem überblicksartigen Artikel liegt der Schwerpunkt auf der Literatur des 19. Jahrhunderts.
- Nr. 4705
"Die Dirne und die Stadt". In: W. Schmähling. Die Darstellung der menschlichen Problematik in der deutschen Lyrik von 1890 - 1914. Diss. München, 1961. Weinheim, o.J. S. 67-94.
Frenzel, Motive, S. 451; Schmitt, S. 62.
Genaue Angaben zu den behandelten Autoren und Werken im Quellenverzeichnis, S. 168-176. Eines von sieben unverbundenen Kapiteln zu ausgewählten Motiven und Metaphern des "Nächtigen" im frühen Expressionismus.
- Nr. 4790
"Das Gnadebitten in Recht, Sage, Dichtung und Kunst: Ein Beitrag zur Rechts- und Kulturgeschichte". Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins, 40 (1918), S. 143-286. Bes. S. 226-285.
Schmitt, S. 114.
Der Verfasser führt eine Vielzahl von Belegen für den Brauch des Gnadenbittens im Rechtsleben an und gibt einen Überblick über den Niederschlag dieser Rechtssitte in Volkserzählung, Literatur und Kunst.
- Nr. 4944
"Die Poesie der Stille". Zeitschrift für Deutschkunde, 37 (1923), S. 259-263.
Schmitt, S. 319.
Bibliographische Notiz: Von 1882 bis 1915 unter dem Haupttitel "Zeitschrift für den deutschen Unterricht" geführt. - Dieser Artikel besitzt Überblickscharakter, es werden noch weitere Texte anderer Autoren kurz behandelt.
- Nr. 4970
"The clown as a father figure". The Psychoanalytic Review, 52 (1965/66), S. 75-91 (219-235).
Frenzel, Motive, S. 575.
Psychoanalytische Studie (Fallstudien). - Motivlich interessant ist nur der Unterabschnitt: 5. "The Clown as a Father Figure in History and Literature" (S. 85-89).
- Nr. 5182
Über Naturgefühl in Deutschland im 10. und 11. Jahrhundert. Beiträge zur Kulturgeschichte des Mittelalters und der Renaissance, 4. Berlin, 1910. [Zugleich Diss. Tübingen, 1909/10].
Schmitt, S. 235, 335; Baldensperger/Friederich, S. 129.
Laut Quelle auch: Repr. Hildesheim 1973. - Die Verfasserin stützt ihre These vom Vorhandensein eines Naturgefühls im frühen Mittelalter mit einer Fülle von Text-Belegen.
- Nr. 5353
Mittelalterliche Volkssagen als Ausdruck religiös-politischer Kämpfe. Hamburg, 1898.
Baldensperger/Friederich, S. 158.
- Nr. 5497
Der Mythos von Pandora: Die Rezeption eines griechischen Sinnbildes in der deutschen Literatur. Hamburger philologische Studien, 17. Hamburg, 1972. [Zugleich Diss. Hamburg, 1969].
Schmitt, S. 251.
Eingangs gibt der Verfasser einen Überblick über die Entwicklung des 'Mythos von Pandora' von der Antike bis zur Renaissance. Neben den genannten Autoren und Werken behandelt der Verfasser zahlreiche weitere (Verzeichnis S. 191-201).In einem Exkurs behandelt der Verfasser den Mythos der Pandora in der Bildenden Kunst (S.174-190, mit zahlreichen Abbildungen im Anhang).
- Nr. 5554
"Die pessimistische Literaturgeneration von 1880". Germanisch-Romanische Monatsschrift, 19 (1931), S. 371-386.
Schmitt, S. 254.
Ausgehend von der Feststellung Madelaine Cazamians (Le Roman et les Idées en Angleterre: L'Influence de la Science, 1860-1890. Publications de la Faculté des Lettres, 15. Strasbourg, 1923), innerhalb der neueren englischen Literatur sei eine sich scharf abhebende Literaturgeneration zu bestimmen, deren ungefährer Beginn das Jahr 1875 sei und "als deren weltanschauliche Gemeinsamkeit sie einen düsteren, deterministischen Pessimismus" bezeichnet, versucht der Verfasser, den Nachweis zu erbringen, "daß diese bisher nur für England festgestellte geistesgeschichtliche Strömung eine durchaus internationale ist" (S. 371). Eine Fülle dichterischer und autobiographischer Werke werden von ihm als Belege herangezogen.
- Nr. 5639
"Ein Epigramm des Kaisers Trajan und sein literarisches Nachleben". Die Antike, 17 (1941), S. 229-248.
Schmitt, S. 234.
Weinreich umreißt die Geschichte des Motivs der 'langen Nase als Zeiger der Sonnenuhr' von seinem "Erfinder" Trajan bis hin zur ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Darüber hinaus nennt der Verfasser zahlreiche Autoren, Bildkünstler und Werke, die sich mit 'langen Nasen' (Nasenspott) beschäftigen.
- Nr. 5730
"Griseldis in der deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts: Ein Beitrag zur Behandlung eines mittelalterlichen Stoffes in der neuesten Zeit". Euphorion, 13 (1906), S. 1-47, 535-556, 14 (1997), S. 101-134.
Baldensperger/Friederich, S. 405; Schmitt, S. 120.
Der erste Teil der Untersuchung (Vorwort - Einleitendes über Eigenart, Ursprung und Geschichte des Stoffes - Die Prosabearbeitungen: Volksbücher und Volksmärchen) erschien bereits als: Diss. Tübingen, 1905 (Leipzig, 1905). - Der Verfasser untersucht das Fortleben des mittelalterlichen Griseldis-Stoffes vor allem unter dem Gesichtspunkt der sich ändernden 'gesellschaftlichen und sittlichen Stellung' der Frau.