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1.508 Treffer · Seite 24 von 76- Nr. 1782
"Das Schicksal des Tieres in der Literatur". Die Literatur, 37 (1934/35), S. 198-201.
Schmitt, S. 333; Baldensperger/Friederich, S. 162.
Bibl. Hinweis: Bis 25 (1922/23) hieß die Zeitschrift "Das literarische Echo".
- Nr. 1783
The mirror of Narcissus in the courtly love lyric. New York, 1967.
Schmitt, S. 314.
Ausgehend von der Erkenntnis, daß die Fabel in der mittelalterlichen Lyrik immer gleich ist ("The lady is always beautiful and unapproachable, the lover burns with passion but is halted by a sense of his own unworthiness; and the difficulty of their relation is aggrevated by ubiquitous spies and slanderers" [Preface, s. VII]), und den daraus resultierenden Annahmen, daß erstens sich in den Versen die säkulare Gesellschaft spiegele und zweitens die 'anspruchsvolleren' Gedichte individuelle Variationen des Konventionellen darstellen, trifft der Verfasser eine Aussage über die den behandelten Werken zugrundeliegende Ethik: "I have tried to present the doctrines of courtly love as a coherent ethical system and to read the courtly lyric as a coherent aesthetic structure" (Preface, S. VIII). Dies geschieht anhand der Darstellung von der unterschiedlichen Verwendung und Funktion des Spiegel-Motivs. - Zahlreiche weitere Autoren und Werke werden genannt und in der "List of Works cited" auf den Seiten 259-261 aufgeführt.
- Nr. 1787
Parzival in der deutschen Literatur. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 4. Berlin, 1929.
Baldensperger/Friederich, S. 384; Frenzel, Stoffe, S. 625; Schmitt, S. 252.
Golther wendet sich gegen die Verfahren, die Überlieferung der Grals- und Parzivalsage hauptsächlich nach ihrer Abhängigkeit "von zwei immer wieder behaupteten verlorenen Vorlagen [...]: vom 'Urperceval' und 'Urgral'" zu beurteilen oder von nicht nachweisbaren Autoren wie Kyôt als möglichen Vorlagengebern auszugehen. Seine eigene Darstellung beruhe "einzig und allein auf den wirklichen Quellen, die auseinander abgeleitet werden können, sobald man die Absichten der erfindenden Dichter erkennt" (S. 1f.). - Abschließend hält der Verfasser fest: "Wie beim Tristan so erreicht auch beim Parzival im Mittelalter das Erzählgedicht, in der Neuzeit [d.i. 18.-20.Jh.] das Drama den Gipfel. Im Mittelalter und in der Neuzeit liegt der eigentliche dichterische Wert in dem, was die 'deutschen Meister' aus eigenem hinzufügten. Wolfram und Wagner haben den französisch-keltischen Stoff eingedeutscht und fortgebildet" (S. 62).
- Nr. 1788
Tristan und Isolde in der französischen und deutschen Dichtung des Mittelalters und der Neuzeit. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 2. Berlin, 1929.
Baldensperger/Friederich, S. 385; Frenzel, Stoffe, S. 797; Schmitt, S. 345.
Golthers Ziel ist es, die Geschichte des verlorengegangenen Ur-Tristans, "sein Werden und Wachsen zu ergründen und seine Verbreitung in Frankreich und den angrenzenden Ländern zu beschreiben". Dabei sollen insbesondere das "Maß der schöpferischen Tätigkeit des ersten Tristandichters und die Eigenart aller seiner Bearbeiter, Nachahmer und Neugestalter" untersucht werden (S. 1).
- Nr. 1791
"Parzifal und der Gral in deutscher Sage des Mittelalters und der Neuzeit". In: W. Golther. Zur deutschen Sage und Dichtung: Gesammelte Aufsätze. Berlin, 1914. S. 154-193.
Schmitt, S. 252.
Auch erschienen in: Xenienbücher, 5. Leipzig, 1913 (bibl. Nachweis hierfür: Gesamtverzeichnis des deutschsprachigen Schrifttums [GV]: 1911-1965, Bd. 148, S. 2).
- Nr. 1792
"Tannhäuser in Sage und Dichtung des Mittelalters und der neuen Zeit". In: W. Golther. Zur deutschen Sage und Dichtung: Gesammelte Aufsätze. Berlin, 1914. S. 19-70.
Schmitt, S. 326; Frenzel, Stoffe, S. 769; Baldensperger/Friederich, S. 151.
Nach Baldensperger/Friederich zuerst erschienen in: Walhalla, 3 (1907), S. 15-67. Weitere Autoren und Werke werden genannt. Auf S. 57-69 'Das Tannhäuserlied in verschiedenen Wendungen' (z.T. mit Noten).
- Nr. 1793
Tristan und Isolde in den Dichtungen des Mittelalters und der neuen Zeit. Leipzig, 1907.
Baldensperger/Friederich, S. 385f.; Schmitt, S. 344; Michael, FB (1989), S. 50.
Weitere Autoren, Werke und Nationalliteraturen werden behandelt.
- Nr. 1794
Parzival und der Gral in der Dichtung des Mittelalters und der Neuzeit. Stuttgart, 1925.
Baldensperger/Friederich, S. 384; Schmitt, S. 252.
Knappe Behandlung neuerer Autoren im Kapitel "Die deutsche Gralsdichtung der Neuzeit" (S. 280-328).
- Nr. 1795
"Richard Wagners französische und deutsche Tannhäuserdichtung". In: W. Golther. Zur deutschen Sage und Dichtung: Gesammelte Aufsätze. Berlin, 1914. S. 71-84.
Baldensperger/Friederich, S. 151.
Laut Quelle bereits erschienen in: Die Musik, 2 (1903). Vergleich zwischen Richard Wagners 'Tannhäuser' und der französischen Übersetzung der Oper.
- Nr. 1797
"Die Legenden von den 'Altvätern'". In: B. Golz. Wandlungen literarischer Motive. Arbeiten zur Entwicklungspsychologie, 4. Leipzig, 1920. S. 18-92.
Frenzel, Motive, S. 148; Schmitt, S. 70.
- Nr. 1798
Die Fabel 'Vom Magen und den Gliedern' in der Weltliteratur <mit besonderer Berücksichtigung der romanischen Fabelliteratur>. Zeitschrift für romanische Philologie: Beiheft, 80. Halle a.d.S., 1934.
Baldensperger/Friederich, S. 86.
Gombel zeichnet prägnant die Entwicklung und Wanderung des Fabelstoffes 'Vom Magen und den Gliedern' von der frühesten vorhandenen (ägyptischen) Fassung (ca. 1100 v.Chr.) über das europäische Mittelalter bis hin in das 19. Jahrhundert nach. Dabei spricht er neben den genannten Autoren und Werken kurz eine Reihe weiterer (auch außereuropäischer) Texte an. Zahlreiche Fabelversionen, Übersetzungen und Bearbeitungen sind im laufenden Text abgedruckt, so daß Gombels Untersuchung gleichsam eine Anthologie 'beinhaltet'. Dabei berücksichtigt der Verfasser literarische Einflüsse auf verwandte Fabeln und deren Versionen, wie z.B. auf die 'Fabel vom Kopf und Schwanz der Schlange' (S. 28ff.). - Das von der Quelle vorgegebene Schlagwort 'Körper' ist als Motiv zwar nicht falsch benannt, jedoch wären als Hauptmotive des Fabelstoffes eher der Streit und die gegenseitige Abhängigkeit zu verstehen.
- Nr. 1801
"Precedentes islámicos de la leyenda de Garín". Al-Andalus, 1 (1933), S. 335-345.
Baldensperger/Friederich, S. 103.
Das Werk besitzt Überblickscharakter.
- Nr. 1803
Three satirists of snobbery: Thackeray, Meredith, Proust: With an introductory chapter on the history of the word 'snob' in England, France and Germany. Diss. Hamburg, 1939.
Baldensperger/Friederich, S. 148.
- Nr. 1805
Grillparzers 'Spartakus', auf seine Quellen geprüft und gewürdigt. Diss. Münster, 1908. Borna-Leipzig, 1908.
Baldensperger/Friederich, S. 149.
Der Autor widmet sich in vier Kapiteln (1) den historischen Quellen des 'Spartakus', (2) den frühen Bearbeitungen, (3) den persönlichen Erlebnissen als Stoffquelle und (4) der Würdigung des Grillparzerschen Dramas hinsichtlich des Aufbaus und der Sprache.
- Nr. 1807
Testi inediti di storia Trojana preceduti da uno studio sulla leggenda Trojana in Italia. Biblioteca di Testi inediti o rari, 1. Turin, 1887.
Baldensperger/Friederich, S. 153.
Der Verfasser führt eine Reihe weiterer Autoren und Werke an. Im Anhang werden bisher unveröffentlichte Texte abgedruckt (S. 371-562).
- Nr. 1808
Die Fabel vom Löwenanteil in ihrer geschichtlichen Entwicklung. Diss. Berlin, 1888.
Baldensperger/Friederich, S. 162.
Überblickscharakter.
- Nr. 1809
"Zum französischen Eulenspiegel". Archiv für Literaturgeschichte, 1 (1870), S. 282-289.
Baldensperger/Friederich, S. 99.
- Nr. 1812
Das Kind von Europa: Zur Rezeption des Kaspar Hauser-Stoffes in der Literatur. Wiesbaden, 1995. [Zugleich Diss. Siegen, 1992].
Frenzel, Stoffe, 9. Aufl., S. 304.
- Nr. 1827
- Nr. 1828
Der Tannhäuser und der Ewige Jude: Zwei deutsche Sagen in ihrer Entstehung und Entwicklung historisch, mythologisch und bibliographisch verfolgt und erklärt. 2. vielf. verb. Aufl. Dresden, 1861.
Baldensperger/Friederich, S. 151.
In getrennten kurzen Abhandlungen werden neben Entstehung und Entwicklung der beiden oben genannten Sagen die jeweiligen schriftlichen Bearbeitungen in eigenen Kapiteln vorgestellt: 'Tannhäuser' auf den Seiten 20-23; 'Ewiger Jude' auf den Seiten 101-107. Zudem werden verschiedene Beispielstexte abgedruckt. - Titel der 1. Auflage: Die Sage vom Ewigen Juden: historisch entwickelt, mit verwandten Mythen verglichen und kritisch beleuchtet. Dresden, 1844 (bibl. Nachweis hierfür: Gesamtverzeichnis des deutschsprachigen Schrifttums [GV]: 1700-1910, Bd. 50, S. 40).