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113 Treffer · Seite 2 von 6- Nr. 1308
Die Krise der modernen Jugend im Spiegel der Dichtung. Veröffentlichungen der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt, 21. Erfurt, 1930.
Schmitt, S. 106, 163; Baldensperger/Friederich, S. 169.
Das Werk hat Überblickscharakter: Die Themen "Generationsproblem", "Entwicklungsproblem" und "Dekadenz- und Todesproblem" werden jeweils in den Epochen des Naturalismus und der Neuromantik untersucht, wobei zahlreiche Texte nur kurz zitiert bzw. behandelt werden.
- Nr. 1336
"Bibliographie zur Missionsliteratur und Weihnachtserzählung". Studien zur Jugendliteratur, 6 (1960), S. 83-120.
Schmitt, S. 222, 368.
Viele der in die Bibliographie aufgenommenen Titel haben eine Bewertung und eine Alterszuweisung für den Leser erhalten.
- Nr. 1366
Floire und Blantscheflur: Studie zur vergleichenden Literaturwissenschaft. Quellen und Forschungen zur Sprach- und Culturgeschichte der germanischen Völker, 118. Straßburg, 1912.
Baldensperger/Friederich, S. 100; Frenzel, Stoffe, S. 229.
Das Ziel des Verfassers dieser vornehmlich quellenkritischen Arbeit ist es, "den Beziehungen nachzugehen, die zwischen den verschiedenen Fassungen der Sage [von Floire und Blanscheflur] in der europäischen Literatur obwalten" (Vorwort). Neben der Darstellung von Verbindungen und Abhängigkeiten zwischen den "fünfundzwanzig verschiedene[n] dichterische[n] Behandlungen der Sage" (S. 4f.) werden auch die Tradierung einzelner Stoffelemente sowie die Variation und Erweiterung der Sage angesprochen.
- Nr. 1375
Die Presse und ihre Leute im Spiegel der Dichtung: Eine Ernte aus drei Jahrhunderten. Würzburg, 1941.
Schmitt, S. 158; Baldensperger/Friederich, S. 174.
Erschien auch als Bd. 90 der Reihe 'Zeitung und Leben'. - "Verzeichnis der die Presse behandelnden Werke aus der Dichtung in zeitlicher Reihenfolge", S. 606-616, und "Verzeichnis der Verfasser von Pressestücken und Romanen sowie von Dichtern, die sich mit der Presse beschäftigt haben, in alphabetischer Reihenfolge", S. 617-629. Der Verfasser zieht eine große Anzahl von Publikationen heran, ausgenommen Satiren, die er in einem zweiten Band erfassen will.
- Nr. 1397
"Der Pfarrer in der modernen Literatur". Protestantische Monatshefte, N.F. 16:5 (1912), S. 161-184.
Schmitt, S. 104.
Untersucht werden charakteristische Züge und die konfessionelle Prägung der Geistlichen. -- Neben den genannten Werken werden weitere Romane und Dramen angesprochen.
- Nr. 1406
"Frauenschicksale in neuen Romanen". Literarischer Handweiser, 67 (1930/31), Sp. 727-732.
Schmitt, S. 92.
Die Autorin rezensiert sehr knapp eine Vielzahl von Neuerscheinungen europäischer Herkunft.
- Nr. 1411
"The problematic hero in German fiction". PMLA: Publications of the Modern Language Association of America, 16, N.S. 9 (1901), S. 92-106.
Schmitt, S. 133.
Ausgangspunkt der Betrachtung ist Goethes Feststellung in "Sprüche in Prosa": "Es gibt Problematische Naturen, die keiner Lage gewachsen sind, in der sie sich befinden, und denen keine genug thut. Darum entsteht der ungeheure Widerstreit, der das Leben ohne Genuss verzehrt" (S. 92).
- Nr. 1476
"Das Berufsproblem in der Dichtung". Zeitschrift für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft, 26 (1932), S. 174-181.
Schmitt, S. 38.
Die Stoffwahl - die Schwerpunktsverlegung auf den Beruf und das Schaffen des Helden - und die innere Gestaltung der stofflichen Probleme durch den Dichter bilden für den Verfasser die maßgeblichen Auswahlkriterien für seine überaus reichhaltige Zusammenstellung höchst unterschiedlicher literarischer Werke.
- Nr. 1565
"Das Problem der Vererbung in der deutschen Literatur der Gegenwart". In: P. Friedrich. Deutsche Renaissance: Gesammelte Aufsätze. Leipzig, 1913. Bd. II, S. 23-32.
Schmitt, S. 356.
Ideologisch perspektivierter Aufsatz der Vorkriegszeit. Friedrich richtet seine Bände gegen "Amerikanisierung", "Kinomanie" und gegen die "Tendenz eines mechanisch-sozialen Zeitalters der Syndikate und Genossenschaften". Seine Aufsätze dienen dem Ziel "Verständnis für die Macht der Individualität immer wieder zu wecken". (Vorwort, Bd. I, S. 7f.)
- Nr. 1615
"Kaiser Julian in der Dichtung alter und neuer Zeit". Studien zur vergleichenden Literaturgeschichte, 5 (1905), S. 1-120.
Baldensperger/Friederich, S. 115; Frenzel, Stoffe, S. 405.
Den Schwerpunkt der Darstellung Försters bilden literarische Werke des 19. Jahrhunderts: "Erst dem 19. Jahrhundert blieb es vorbehalten, sich an der dichterischen Lösung des religions-psychologischen Problems, welches Julian darbietet, zu versuchen. Jetzt aber wirkte es so anziehend, ja machte seine Forderung so energisch geltend, daß man geradezu von einem Wettstreit der Dichter in der Lösung desselben reden darf. Dabei kann man leicht zwei Strömungen wahrnehmen: die eine retrospektiv und julianfeindlich, die andere vorwärts gerichtet und julianfreundlich. Letztere überwiegt allmählich. Hauptquelle ist für die erstere die legendarische, für die zweite die geschichtliche Überlieferung" (S. 43).
- Nr. 1620
"Der Kaufherr in der deutschen Literatur". Das literarische Echo, 24 (1921/22), Sp. 1471-1477.
Schmitt, S. 169; Baldensperger/Friederich, S. 174.
Bibl. Hinweis: Ab 26 (1923/24) Name der Zeitschrift geändert in "Die Literatur". -- Der Beitrag Fürsts gehört in die Serie "Gestalten", hier: Gestalten XXI.
- Nr. 1661
"Das Kind im Drama". Bühne und Welt, 1 (1898/99), S. 543-547.
Schmitt, S. 170; Baldensperger/Friederich, S. 169.
Die Verfasserin berücksichtigt weitere Autoren und Werke.
- Nr. 1703
The grateful dead: The history of a folk story. The Folk-Lore Society for collecting and printing relics of popular antiquities, 60. London, 1908.
Baldensperger/Friederich, S. 81.
Der Verfasser beschäftigt sich anhand des Motivs (theme) 'Der dankbare Tote' mit dem Phänomen der Kombination verschiedener Erzählthemen in Volks- und Kunstliteratur. Der 'Amis und Amiles'-Stoff findet in diesem Zusammenhang durch sein Hauptmotiv 'The two friends' Erwähnung, vgl. S. 92f. - Kapitel II stellt eine Bibliographie der Variationen der Volkserzählung dar.
- Nr. 1709
Dichter des Wahnsinns: Eine Untersuchung über die dichterische Darstellbarkeit seelischer Ausnahmezustände. Göttingen, 1955.
Schmitt, S. 362.
Nach einer einleitenden psychiatrischen Abhandlung werden anhand der o.g. literarischen Beispiele die "dichterische Verklärung des Wahnsinnns" sowie die "dichterische Darstellung des Wahnsinns" (Abschnittüberschriften) untersucht.
- Nr. 1787
Parzival in der deutschen Literatur. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 4. Berlin, 1929.
Baldensperger/Friederich, S. 384; Frenzel, Stoffe, S. 625; Schmitt, S. 252.
Golther wendet sich gegen die Verfahren, die Überlieferung der Grals- und Parzivalsage hauptsächlich nach ihrer Abhängigkeit "von zwei immer wieder behaupteten verlorenen Vorlagen [...]: vom 'Urperceval' und 'Urgral'" zu beurteilen oder von nicht nachweisbaren Autoren wie Kyôt als möglichen Vorlagengebern auszugehen. Seine eigene Darstellung beruhe "einzig und allein auf den wirklichen Quellen, die auseinander abgeleitet werden können, sobald man die Absichten der erfindenden Dichter erkennt" (S. 1f.). - Abschließend hält der Verfasser fest: "Wie beim Tristan so erreicht auch beim Parzival im Mittelalter das Erzählgedicht, in der Neuzeit [d.i. 18.-20.Jh.] das Drama den Gipfel. Im Mittelalter und in der Neuzeit liegt der eigentliche dichterische Wert in dem, was die 'deutschen Meister' aus eigenem hinzufügten. Wolfram und Wagner haben den französisch-keltischen Stoff eingedeutscht und fortgebildet" (S. 62).
- Nr. 1788
Tristan und Isolde in der französischen und deutschen Dichtung des Mittelalters und der Neuzeit. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 2. Berlin, 1929.
Baldensperger/Friederich, S. 385; Frenzel, Stoffe, S. 797; Schmitt, S. 345.
Golthers Ziel ist es, die Geschichte des verlorengegangenen Ur-Tristans, "sein Werden und Wachsen zu ergründen und seine Verbreitung in Frankreich und den angrenzenden Ländern zu beschreiben". Dabei sollen insbesondere das "Maß der schöpferischen Tätigkeit des ersten Tristandichters und die Eigenart aller seiner Bearbeiter, Nachahmer und Neugestalter" untersucht werden (S. 1).
- Nr. 1843
"Romane und Erzählungen vom Sport zwischen 1900 und 1970: <Bibliographie und kurze Inhaltsangabe>". Leibesübungen, 22:6 (1971), S. 13-16.
Schmitt, S. 196.
Eine kurze kommentierte Bibliographie, die 37 Titel verzeichnet.
- Nr. 1866
"Bauernroman". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. 2. Aufl. Hg.v. Werner Kohlschmidt, Wolfgang Mohr, Klaus Kanzog und Achim Masser. 5 Bde. Berlin, 1958ff. Bd. I (1958), S. 139-141.
Schmitt, S. 32.
Der Schwerpunkt des überblickshaften Artikels liegt auf der chronologischen Entwicklung des Bauernromans.
- Nr. 1912
"The 'Nibelungenlied' and 'Sage' in Modern Poetry". PMLA: Publications of the Modern Language Association of America, 11 (1896), S. 220-257.
Baldensperger/Friederich, S. 130; Schmitt, S. 241.
Der Anhang (S. 256f.) bietet einen Überblick über verschiedene, hauptsächlich deutsche Werke des 19. Jahrhunderts (Opern eingeschlossen), die auf dem Nibelungenstoff basieren.
- Nr. 1926
"La poesia dei Nibelunghi". ACME, 4 (1951), S. 35-84, 5 (1952), S. 103-144.
Schmitt, S. 241.
Vergleichend bezieht der Verfasser eine Reihe weiterer Werke und Autoren in seine Untersuchung mit ein.