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3.871 Treffer · Seite 13 von 194- Nr. 511
"Modern hero-worship: Notes on Carlyle, Nietzsche and Stefan George". Sewanee Review, 52 (1944), S. 441-456.
Baldensperger/Friederich, S. 109.
- Nr. 513
"Der Dichter und die Technik". In: Dienendes Wort: Eine Festgabe für Ernst Bender zum 70. Geburtstag. Karlsruhe, 1959. S. 63-88.
Schmitt, S. 328.
Darstellung literarischer Texte, in denen die Frage nach der Stellung und Auswirkung der Technik im menschlichen Leben gestellt wird.
- Nr. 514
Wandel des Bildes der Antike in Deutschland: Ein geistesgeschichtlicher Überblick. München, 1948.
Schmitt, S. 16.
"Nicht vom Einfluß der Antike im allgemeinen soll hier die Rede sein, sondern von derjenigen Wirkung der Antike, die zu einem Bilde von ihr in unserem Geistesleben führte, sei es zu einem erkennntnismäßigen, sei es zu einem schöpferischen, jedenfalls zu irgendwelcher Sicht ihrer Gestalten und Elemente, ihrer Wesensart und Geschichte, mit der man sie bewußt oder instinktiv als etwas Objektives, außer einem Bestehendes beriff und empfand, was von dem als eigen geltenden distanziert und unterschieden war. [...] Und hier sind nun zwei Möglichkeiten zu unterscheiden. Die eine ist die bewußte Erfassung der Antike in ihrer echten einstigen Beschaffenheit, bis zu ihrer Nachahmung als Vorbild und Norm: solches vollzieht sich jeweils in den sogenannten Renaissancen, welche bereits den früheren und frühesten Zeiten nicht gefehlt haben und später immer stärker als richtunggebende Bildungsepochen erscheinen. Die andere ist das mehr unwillkürliche Verhalten, wie es in Dichtung, Kunst, Geschichtsschreibung nun schöpferisch der Antike gegenüber stattfindet: wie man sich hier die Antike vorstellt, was man von ihr, verwoben in mythische Zusammenhänge, noch sieht und weiß, was man von ihr gestaltet und aufnimmt, sofern es im Assimilierten noch als antik gemeint erkennbar ist. Beide Arten, die mehr erkenntnismäßige und die mehr schöpferische, wechseln miteinander ab, gehen aber auch nebeneinander her, ja vermischen sich und gehen ineinander über und kennzeichnen die eigentliche Auseinandersetzung mit dem antiken Geist, die, vielfältig schillernd, doch einen deutlichen epochalen Wandel in einzelnen Bildern erkennen läßt, wie er nun eben in kurzem Umriß an unseren Augen vorüberziehen soll" (S. 5 und 7).
- Nr. 515
"Jean Paul in erzählender und dramatischer Darstellung". In: Jean-Paul-Bibliographie. Hg.v. E. Berend. Neu bearb. u. erg. v. J. Krogoll. Veröffentlichungen der deutschen Schillergesellschaft, 26. Stuttgart, 1963. S. 255-260.
Schmitt, S. 153.
Umfaßt 54 Titel.
- Nr. 516
"'Auch Einer'". Das literarische Echo, 22 (1919/20), Sp. 769-774.
Schmitt, S. 254.
Bibl. Hinweis: Ab 26 (1923/24) Name der Zeitschrift geändert in "Die Literatur". -- Der Beitrag Berends gehört in die Serie "Gestalten", hier: Gestalten XVII.
- Nr. 517
"Tod und Humor". In: Abhandlungen zur deutschen Literaturgeschichte: Franz Muncker zum 60. Geburtstage. Dargebracht v. E. Berend [u.a.]. München, 1916. S. 236-248.
Schmitt, S. 337.
Die Leitfrage des Aufsatzes lautet: "Wie läßt [...] der humoristische Dichter eine komische Persönlichkeit sterben?" (S. 236).
- Nr. 518
"Der Typus des Humoristen". In: Die Ernte: Abhandlungen zur Literaturwissenschaft: Franz Muncker zu seinem 70. Geburtstage. Hg.v. Fritz Strich und Hans Heinrich Borcherdt. Halle a.d.S., 1926. S. 93-115.
Schmitt, S. 145.
Weitere deutsche Autoren des 19. und 20. Jahrhunderts werden nur knapp angesprochen.
- Nr. 519
"Frauenverehrung und Frauenverachtung in der Dichtung des frühen Barock". In: Studies in Germanic languages and literature: Presented to Ernst A.G. Rose. Reutlingen, 1967. S. 21-34.
Schmitt, S. 93.
Es werden außerdem noch andere deutsche Autoren des 17. Jahrhunderts behandelt.
- Nr. 520
"Die Königstragödie". Das literarische Echo, 3 (1901), Sp. 1017-1027.
Baldensperger/Friederich, S. 116.
Bibl. Hinweis: Ab 26 (1923/24) Name der Zeitschrift geändert in "Die Literatur".
- Nr. 523
"Der Morgen: <Versuch einer erschließenden Gedichtauslegung>." Die Deutsche höhere Schule, 10 (1943), S. 14-21.
Schmitt, S. 224.
Der Verfasser bezieht vergleichend weitere Autoren und Gedichte mit ein.
- Nr. 524
Die Oswaldlegende in der deutschen Litteratur. Diss. Leipzig, 1886. Halle a.d.S., 1886.
Baldensperger/Friederich, S. 132.
Disseration = 1. Teil der Abhandlung "Die Oswaldlegende in der deutschen Litteratur, ihre Entwicklung und ihre Verbreitung", erschienen in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Litteratur, 9:3 = PBB, 1 (1874). Überlieferungsgeschichte, Quellenuntersuchung.
- Nr. 525
Der moderne deutsche Bildungsroman. Sprache und Dichtung, 69. Bern, 1942.
Schmitt, S. 78.
Überblickscharakter.
- Nr. 526
Das Zigeunerbild in der deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts. Diss. Waterloo: University of Waterloo, Ontario, 1973. [Auszug: Dissertation Abstracts International, 34 (1973/74), S. 6624 A].
Schmitt, S. 381.
Das Abstract nennt auch als englischen Titel: "The changing image of the gypsy in German literature of the nineteenth century". -- "Generally speaking, in the decades around the turn of the nineteenth century we find the gypsy in conjunction with some manifestation of the occult; during the middle and latter part of the century, however, the depiction of the gypsy as outsider of society predominates" (S. 6624 A). Ein einleitendes Kapitel widmet sich dem Zigeuner-Motiv im 18. Jahrhundert, ein abschließendes Kapitel seiner Behandlung im 20. Jahrhundert. Eine Zusammenstellung von deutschsprachigen literarischen Werken, die das Zigeuner-Motiv enthalten und zwischen 1770 und 1970 entstanden sind, findet sich im Anhang.
- Nr. 527
"Zur Antikenauffassung in der Kunstheorie und Dichtung des frühen 18. Jahrhunderts". Zeitschrift für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft, 37 (1943), S. 55-78.
Schmitt, S. 16.
In dieser geistesgeschichtlichen Abhandlung geht es um die "eigentümliche deutsche Auffassung und Deutung der Antike in Theorie und Dichtung" (S. 55) vom Beginn bis Mitte des 18. Jahrhunderts, ihre Voraussetzungen und Folgen.
- Nr. 528
Menschenbild und Heldenmythos in der Dichtung des deutschen Idealismus. Berlin, 1940.
Schmitt, S. 134.
Die behandelten Autoren und Werke werden im Inhaltsverzeichnis genannt.
- Nr. 529
Das Ehebruchsmotiv im älteren deutschen Drama. Diss. Würzburg, 1912. Heppenheim, 1912.
Frenzel, Motive, S. 329; Schmitt, S. 68; Baldensperger/Friederich, S. 168.
- Nr. 531
"Der elfenbeinerne Turm in der deutschen Literatur". Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur, 92 (1963/64), S. 292-320.
Schmitt, S. 151.
Den im 19. Jahrhundert einsetzenden modernen Gebrauch des 'Elfenbeinturms' als Schlagwort für die Weltfremdheit der Dichter leitet der Verfasser zum einen vom biblischen Elfenbeinturm des Hohenliedes, zum anderen vom Bild der Maria als Elfenbeinturm in der Lauretanischen Litanei her.
- Nr. 532
Studien zu Entstehung und Geschichte der deutschen Passionsspiele des 13. und 14. Jahrhunderts. Münstersche Mittelalter-Schriften, 14. München, 1972.
Schmitt, S. 253.
Vergleichend wird eine Vielzahl weiterer Texte herangezogen. Die Arbeit ist durch umfangreiche Register (Sach-, Stellen- und Autorenregister) erschlossen, S. 283-298. Hier finden sich weitere Inhaltsnennungen und Werke neben den oben genannten.
- Nr. 533
Dedekinds 'Grobianus' in England. Diss. Greifswald, 1903.
Baldensperger/Friederich, S. 106.
- Nr. 536
"Das Spiel als literarisches Thema: Von Lessing bis Dostojewskij". Neue literarische Welt, 3:21 (1952), S. 16.
Schmitt, S. 315.
Der Artikel besitzt Überblickscharakter.