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35 Treffer · Seite 1 von 2- Nr. 283
Geschichte der Deutschen Polenlitteratur. Halle a.d.S., 1900. Bd. I: Von den Anfängen bis 1800.
Schmitt, S. 259.
Laut Quelle liegt ein Reprint von 1966 vor. -- Es werden überblicksartig die von der deutschen Literatur thematisierten Ereignisse der polnischen Geschichte und Entwicklung dargestellt. Die in der Abhandlung genannten Personen/Autoren werden im Register (S. 289-298) verzeichnet. - Mit anthologischem Anhang.
- Nr. 601
Katharina II. Kaiserin von Russland im Urtheile der Weltliteratur. 2 Bde. (Autorisierte Übers. a. d. Russ. mit einem Vorwort von Theodor Schiemann) Berlin, 1897.
Baldensperger/Friederich, S.88
2 Bände, unterteilt in die Zeitabschnitte 1744-1796 und 1797-1896, also vor und nach ihrem Tod. Der Verfasser führt 1281 Texte zu Katharina II. an, bei denen es sich auch um Literatur im weitesten Sinne (neben poet. Werken auch Reden, Zeitungsberichte, Personalschriften etc.) handelt. Alle erfaßten Texte sind in Band II in alphabetischer Folge ausgewiesen (S. 701ff.). Hilfreich ist ein Sachregister, das alle erfaßten Gattungen nennt (S. 694f.).
- Nr. 761
"Nachts, wenn der schwarze Vampir saugt: Der Vampirismus in der Weltliteratur, Folge 2". Die Horen, 14 (1969), S. 13-27.
Frenzel, Motive, 1. Aufl., S. 751.
Der Verfasser zieht beim "Phänomen des eigentlichen Vampirismus" eine Linie, "die von 2. Buch Mose (4,24ff.) bis in die unmittelbare Gegenwart mit ihrer Lebensverlängerungschirurgie führt" (S. 25).
- Nr. 997
"Le drame visionnaire, un genre littéraire demeuré inaperçu". Helicon, 2 [1939/40], S. 107f.
Baldensperger/Friederich, S. 156.
Der Aufsatz bezieht sich auf eine bestimmte Gruppe polnischer Dramen des 19. Jahrhunderts, deren Gattungs- oder Stilbezeichnung hier mit "drame visionnaire" erfaßt wird. Diese Dramen seien - so die Autorin - besonders durch das Vorkommen von visionären und surrealen Elementen gekennzeichnet, wobei gleichfalls vorhandene Bezüge zur weltlichen und religiösen Realität einen 'Doppelcharakter' dieser Stücke ausmachen können. - Gattungsgeschichtliche Entwicklungslinien im Hinblick auf christliche und religiöse Dramenformen wie Moralität, Mirakel und Mysterienspiel werden kurz angesprochen.
- Nr. 1023
"The Polish peasant in recent literature". Journal of Central European Affairs, 1 (1941), S. 88-96.
Baldensperger/Friederich, S. 174.
Überblickscharakter.
- Nr. 1115
Deutsche und Polen: Botschaft der Bücher. München, 1971. Hier besonders: S. 23-32.
Schmitt, S. 260.
Die Quelle nennt die Lizenz-Ausgabe: Dedecius, Karl. Deutsche und Polen in ihren literarischen Wechselbeziehungen. [Reclams] Universal-Bibliothek, 9464 u. 9464a. Stuttgart, 1973. -- Vor allem das Kapitel "Polen als Prüfstein" (S. 23-32) zeigt Beispiele aus der deutschen Literatur, die Ereignisse der polnischen Geschichte und Entwicklung thematisieren. In den weiteren Kapiteln der Studie liegt der Schwerpunkt eindeutig bei der Darstellung der 'literarischen Wechselbeziehungen' zwischen Deutschen und Polen.
- Nr. 1485
Allegory: The theory of a symbolic mode. Ithaca, New York, 1964 u.ö.
Seigneuret, S. 307.
Der Verfasser berücksichtigt eine Fülle von Autoren und Werken (Index: S. 405-418).
- Nr. 1525
"Dichtungen, Dramen, Erzählungen, Romane". In: A. Freimann. Katalog der Judaica und Hebraica [der] Stadtbibliothek Frankfurt am Main. Frankfurt a.M., 1932. Bd. I: Judaica und Hebraica, S. 155-165.
Schmitt, S. 160.
Nachdruck: Graz, 1968 (bibl. Nachweis: KVK). - Der Stadtbibliotheks-Katalog bietet nur sehr eingeschränkt Material zu den oben genannten Schlagwörtern. Nach der Titelnennung sind lediglich einige wenige Veröffentlichungen einschlägig.
- Nr. 1554
'Niemand wird lesen, was ich hier schreibe': Über den Niemand in der Literatur. Göttingen, 1998. [Zugleich Diss. Göttingen, 1997].
Der Verfasser untersucht in seiner breitgefächerten Dissertation die literarische Figur des 'Niemand' überwiegend in der europäischen Literatur von der Antike bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Dabei berücksichtigt er neben fiktionaler Literatur aller Hauptgattungen zahlreiche nicht-fiktionale Genres. Einbezogen werden auch sprachlogische und sprachphilosophische Betrachtungen des 'Niemand'-Phänomens. Auch der Jedermann-Stoff findet (knappe) Erwähnung. Neben den genannten Autoren und Werken werden weitere Schriftsteller und Texte kurz angesprochen. Eine 'Zeittafel der behandelten niemand-Texte' (S. 435-437) listet alle besprochenen Werke auf. - Darüber hinaus umfaßt der umfangreiche Anhang neben dem Literaturverzeichnis eine Textsammlung überwiegend älterer und nicht leicht zugänglicher 'Niemand'-Texte, ein 'Personenregister in Auswahl' (S. 553-555) und ein knappes 'Sachregister' (S. 556f.). - Inhaltsüberblick: Einleitung - Theorie I: Sprachlogik - Erster Hauptteil: Von Homer bis zum "Hausgesinde-Niemand" des 16. Jahrhunderts: Witzstrukturen - Zweiter Hauptteil: Die Wende zum Persönlichen: Der "Nemo" des Ulrich von Hutten als neuer Ausgangspunkt - Dritter Hauptteil: Die Ausbreitung des "Nemo", Idiome und Sprachen, Umsetzungen in Theater und Zeitungen - Theorie II: Veränderte Sichtweisen im 20. Jahrhundert - Vierter Hauptteil: Prosa - Fünfter Hauptteil: Der Niemand-Begriff als poetologisches Prinzip in der Lyrik des 20. Jahrhunderts - Das Niemand-Spiel: Ein Resumée.
- Nr. 1703
The grateful dead: The history of a folk story. The Folk-Lore Society for collecting and printing relics of popular antiquities, 60. London, 1908.
Baldensperger/Friederich, S. 81.
Der Verfasser beschäftigt sich anhand des Motivs (theme) 'Der dankbare Tote' mit dem Phänomen der Kombination verschiedener Erzählthemen in Volks- und Kunstliteratur. Der 'Amis und Amiles'-Stoff findet in diesem Zusammenhang durch sein Hauptmotiv 'The two friends' Erwähnung, vgl. S. 92f. - Kapitel II stellt eine Bibliographie der Variationen der Volkserzählung dar.
- Nr. 1843
"Romane und Erzählungen vom Sport zwischen 1900 und 1970: <Bibliographie und kurze Inhaltsangabe>". Leibesübungen, 22:6 (1971), S. 13-16.
Schmitt, S. 196.
Eine kurze kommentierte Bibliographie, die 37 Titel verzeichnet.
- Nr. 1903
Gedicht- und Bildstrukturen in Dichtung und Malerei des beginnenden 20. Jahrhunderts. Diss. Köln, 1965. München, 1965. Bes. S. 127-167.
Schmitt, S. 121.
Weitere Autoren und Bildkünstler werden vom Verfasser genannt. Verzeichnis der literarischen Texte: S. 172f., der Bildquellen: S. 221-225.
- Nr. 1947
"Kindheit und Jugend im Spiegel der Erinnerung: Ein Querschnitt durch neue Kindheitsbücher." Die Literatur, 39 (1936/37), S. 204-207.
Schmitt, S. 172.
Der Verfasser stellt insgesamt fünf Titel vor.
- Nr. 1970
"Die poetische Eroberung der Natur". Die Literatur, 39 (1936/37), S. 645-648, 709-711.
Schmitt, S. 236.
Bibl. Hinweis: Bis 25 (1922/23) hieß die Zeitschrift "Das literarische Echo".
- Nr. 2001
"Alte Dichtungen über Bergbau und Hüttenwesen aus der Feder gebürtiger Schlesier". Der Oberschlesier, 21 (1939), S. 568-573.
Schmitt, S. 36.
- Nr. 2099
Eos: An enquiry into the theme of lovers' meetings and partings at dawn in poetry. Den Haag, 1965.
Frenzel, Motive, S. 465; Schmitt, S. 325.
Das Inhaltsverzeichnis ordnet das behandelte Motiv einzelnen Nationalliteraturen zu. Insgesamt werden in der überblicksartigen Untersuchung viele Autoren und Werke herangezogen. Die behandelten Gedichte sind in einem Index (S. 845-854) verzeichnet.
- Nr. 2231
"Napoleon im Biedermeier". In: J. Hermand. Von Mainz nach Weimar <1793-1919>: Studien zur Deutschen Literatur. Stuttgart, 1969. S. 99-128.
Schmitt, S. 233.
Der Verfasser zeigt die Widersprüchlichkeit in der Beurteilungsweise Napoelon I. durch eine Vielzahl von Autoren.
- Nr. 2236
"Wende zum Übernationalen: Motive und Motivationen des Polenbildes in der deutschen Literatur zwischen den Weltkriegen". Weimarer Beiträge, 16:12 (1970), S. 190-204.
Schmitt, S. 159.
Der Verfasser untersucht vor allem Literatur aus der Zeit zwischen 1918 und 1939.
- Nr. 2684
"Der zornige Poet: Zum Problem der engagierten Dichtung auf der Oberstufe". Der Deutschunterricht, 18:2 (1966), S. 104-119.
Schmitt, S. 262.
Nicht die Inhaltseinheit 'Politik' ist das Thema des vom Verfasser vorgelegten Entwurfs zu einer Unterrichtsreihe, sondern das politische Engagement der Dichter und die Umsetzung dessen in literarischen Texten. Es handelt sich um eine überblicksartige Skizze, die eine Vielfalt von Motiven, Themen und Stoffen in politischer Dichtung vieler Autoren anspricht.
- Nr. 2724
"Grenz- und Auslandsdeutschtum in der Dichtung der Gegenwart". Völkische Kultur, 3 (1935), S. 378-382, 506-509.
Schmitt, S. 119.
Eine überblicksartige Darstellung der im Sinne des Nationalsozialismus verstandenen "völkischen Dichtung" im Sudetenland, Siebenbürgen, Danziger Raum, Baltikum, bei den Banater Schwaben und den Wolgadeutschen.