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11 Treffer · Seite 1 von 1- Nr. 514
Wandel des Bildes der Antike in Deutschland: Ein geistesgeschichtlicher Überblick. München, 1948.
Schmitt, S. 16.
"Nicht vom Einfluß der Antike im allgemeinen soll hier die Rede sein, sondern von derjenigen Wirkung der Antike, die zu einem Bilde von ihr in unserem Geistesleben führte, sei es zu einem erkennntnismäßigen, sei es zu einem schöpferischen, jedenfalls zu irgendwelcher Sicht ihrer Gestalten und Elemente, ihrer Wesensart und Geschichte, mit der man sie bewußt oder instinktiv als etwas Objektives, außer einem Bestehendes beriff und empfand, was von dem als eigen geltenden distanziert und unterschieden war. [...] Und hier sind nun zwei Möglichkeiten zu unterscheiden. Die eine ist die bewußte Erfassung der Antike in ihrer echten einstigen Beschaffenheit, bis zu ihrer Nachahmung als Vorbild und Norm: solches vollzieht sich jeweils in den sogenannten Renaissancen, welche bereits den früheren und frühesten Zeiten nicht gefehlt haben und später immer stärker als richtunggebende Bildungsepochen erscheinen. Die andere ist das mehr unwillkürliche Verhalten, wie es in Dichtung, Kunst, Geschichtsschreibung nun schöpferisch der Antike gegenüber stattfindet: wie man sich hier die Antike vorstellt, was man von ihr, verwoben in mythische Zusammenhänge, noch sieht und weiß, was man von ihr gestaltet und aufnimmt, sofern es im Assimilierten noch als antik gemeint erkennbar ist. Beide Arten, die mehr erkenntnismäßige und die mehr schöpferische, wechseln miteinander ab, gehen aber auch nebeneinander her, ja vermischen sich und gehen ineinander über und kennzeichnen die eigentliche Auseinandersetzung mit dem antiken Geist, die, vielfältig schillernd, doch einen deutlichen epochalen Wandel in einzelnen Bildern erkennen läßt, wie er nun eben in kurzem Umriß an unseren Augen vorüberziehen soll" (S. 5 und 7).
- Nr. 612
"Der Bildungsgedanke im Mittelalter". Deutsche Vierteljahrsschrift, 29 (1955), S. 20-36.
Schmitt, S. 41.
- Nr. 980
Die Naturwissenschaften im modernen deutschen Drama. Zürcher Beiträge zur deutschen Literatur- und Geistesgeschichte, 41. Zürich, 1974.
Schmitt, S. 239.
- Nr. 1442
Dichtung und Naturwissenschaft von G.Th. Fechner bis Friedrich Schnack. Diss. Wien, 1946 [masch.].
Schmitt, S. 239.
Bibl. Nachweis: Verzeichnis der an der Universität Wien approbierten Dissertationen, Bd. 2: 1945-1949, Nr. 904.
- Nr. 2223
"The rhetoric of rivers: The river and the pursuit of knowledge". Studies in Philology, 78 (1981), S. 107-127.
Überblickscharakter.
- Nr. 3021
Die Darstellung körperlicher Krankheiten im deutschen Drama seit Lessing. Diss. München, 1926.
Schmitt, S. 178; Baldensperger/Friederich, S. 165.
Die Krankheit wird auch kurz in symbolischer und allegorischer Verwendung dargestellt (S. 35f.). Eine Fülle von Autoren wird herangezogen.
- Nr. 3232
The attitude of Voltaire to magic and the sciences. Diss. Columbia University, New York, 1935.
Baldensperger/Friederich, S. 121
- Nr. 3447
Essai sur le merveilleux dans la littérature française depuis 1800: <Contribution à l'étude des genres>. Diss. Lausanne, 1915.
Baldensperger/Friederich, S. 121.
Die mit dem 'Wunderbaren' zusammenhängenden "romans, nouvelles et contes" werden in einem "Tableau chronologique" verzeichnet, S. 309-313.
- Nr. 4344
Literatur und Naturwissenschaft: Eine Studie zur Lyrik der Aufklärung. Theorie und Geschichte der Literatur und der Schönen Künste, 19. München, 1972.
Schmitt, S. 239.
Alle weiteren vom Verfasser herangezogenen Autoren und Werke werden im Literaturverzeichnis ('Quellen', S. 224-228) aufgeführt.
- Nr. 4597
Scientific themes in the popular literature and the poetry of the German Enlightenment, 1720-1760. German Studies in America, 12. Bern, 1973. [Zugleich Diss. Baltimore: Johns Hopkins University, Maryland, 1966].
Schmitt, S. 239.
Im ersten Teil seiner Abhandlung gibt der Verfasser einen Überblick über die den Dichtern der Aufklärung zur Verfügung stehenden Werke der "neuen Wissenschaften": Übersetzungen, Wissenschaftskompendien, theologisch-naturwissenschaftliche Werke, Zeitschriften.
- Nr. 5537
Magic and natural science in German baroque literature: A Study in the prose forms of the later seventeenth century. New York, 1942 (Repr. New York, 1966).
Schmitt, S. 206, 238.