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16 Treffer · Seite 1 von 1- Nr. 360
Geschichte des eschatologischen Problems in der modernen deutschen Literatur. Diss. Zürich, 1930.
Schmitt, S. 162.
Es werden zahlreiche weitere Autoren vom Verfasser genannt.
- Nr. 1159
Formtraditionen und Motive der Idylle in der deutschen Literatur des neunzehnten Jahrhunderts: Bemerkungen zu Erzähltexten von Joseph Freiherr von Eichendorff, Heinrich Heine, Friedrich de la Motte Fouqué, Ludwig Tieck und Adalbert Stifter. Bochumer Schriften zur deutschen Literatur, 16. Frankfurt a.M, 1990. [Zugleich Diss. Bochum, 1989].
Über die genannten Inhaltseinheiten hinaus werden weitere - auch unter Rückbezug auf antike und sonstige literarische Vorläufer - in knappen, aber detaillierten Textanalysen behandelt.
- Nr. 1320
Das Motiv der Heimat in der palästinensischen Dichtung seit dem Ersten Weltkrieg bis in die Gegenwart. Diss. Saarbrücken, 1989.
In seiner Schlußbetrachtung stellt der Verfasser fest: "Die patriotische Dichtung wurde direkt von den nationalen und internationalen politischen und sozialen Ereignissen beeinflußt. Das Motiv der Heimat in der palästinensischen Dichtung im allgemeinen verdrängte alle anderen Motive, außer in einer kurzen Periode [...] und zwar im Bereich der Exildichtung" (S. 185). - Biographien der wichtigsten palästinensischen Dichter (mit Werkangaben) finden sich S. 218-225.
- Nr. 1333
"Begriff und Symbolik der 'Urgeschichte' in der romantischen Dichtung". Deutsche Vierteljahrsschrift, 20 (1942), S. 273-304.
Schmitt, S. 351.
Bibliogr. Hinweis: Erneut abgedruckt: W. Emrich, Protest und Verheißung, 2. Aufl. (Frankfurt a.M., 1963), S. 25-47. -- "Urgeschichte" und "Urheimat" sind abstrakte Kategorien, die nach Meinung des Verfassers durch die oben genannten Motive in Texten der Romantik thematisiert werden (und damit erschlossen werden können).
- Nr. 1378
"Der transatlantisch-exotische Roman und seine Hauptvertreter in der modernen deutschen Literatur". In: H. Ethé. Essays und Studien. Berlin, 1872. S. 47-101.
Schmitt, S. 12.
Die Untersuchung nennt eine Vielzahl von Autoren und Werken.
- Nr. 1823
"Die Amerikamüden und die Deutschlandmüden: Deutsche Amerikaperzeptionen im 19. Jahrhundert". In: Franz Lieber und die deutsch-amerikanischen Beziehungen im 19. Jahrhundert. Hg.v. Peter Schäfer und Karl Schmitt. Jenaer Beiträge zur Politikwissenschaft, 2. Weimar, 1993. S. 185-213.
Zahlreiche Autoren werden behandelt.
- Nr. 1829
Otto Ruppius und der Amerikaroman im 19. Jahrhundert. Diss. Jena, 1935. Eisfeld i.Th., 1935.
Schmitt, S. 13.
- Nr. 1875
Der territoriale Mensch: Ein literaturanthropologischer Versuch zum Heimatphänomen. Frankfurt a.M., 1972. [Auch Habil.-Schr. Gießen, 1970].
Schmitt, S. 130.
Die Verfasserin behandelt in ihrer umfangreichen und theoretisch fundierten Untersuchung eine große Fülle von Autoren und Werken, die in aller Regel jeweils nur kurz angesprochen werden. Dabei wird auch nicht-fiktionale Literatur berücksichtigt. Schiller wird zwar ausführlicher als andere Autoren behandelt (bes. S. 273ff.), ist jedoch nicht etwa zentraler Gegenstand dieser breit angelegten Untersuchung.
- Nr. 2256
Der Werwolf: Beitrag zur Sagengeschichte. Stuttgart, 1862.
Baldensperger/Friederich, S. 160.
Der Verfasser verfolgt das Motiv der Tierverwandlung. Neben der Sagentradition werden auch literarische, chronikalische und juristische Werke betrachtet.
- Nr. 2341
Der indische und der deutsche Geist von Herder bis zur Romantik: Eine literarhistorische Darstellung. Diss. Tübingen, 1915.
Schmitt, S. 147.
- Nr. 2478
"Die Eliassage". Zeitschrift für kirchliche Wissenschaft und kirchliches Leben, 4 (1883), S. 416-430, 476-493.
Baldensperger/Friederich, S. 98.
- Nr. 2514
"Amerika im deutschen Dichten und Denken". In: Deutsche Philologie im Aufriß. Hg.v. Wolfgang Stammler [u.a.]. 2. überarb. Aufl. Berlin, 1957ff. Bd. III (1962), Sp. 309-372.
Schmitt, S. 13.
Überblick.
- Nr. 3105
"Die Erdenwanderungen der Himmlischen und die Wünsche der Menschen". Zeitschrift für vergleichende Literaturgeschichte, N.F. 14 (1901), S. 1-41.
Frenzel, Motive, S. 296; Frenzel, Stoffe, S. 644; Schmitt, S. 257; Baldensperger/Friederich, S. 135.
Bibliogr. Notiz: Die 1886/87 aus der "Vierteljahrsschrift für Kultur und Litteratur der Renaissance" hervorgegangene "Zeitschrift für vergleichende Literaturgeschichte" hat in ihrer Anfangsphase wiederholt Namen und Zählweise geändert: A. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte, 1 (1886/87). B. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte und Renaissance-Litteratur, N.F. 1 (1887/88) - N.F. 4 (1891). C. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte, N.F. 5 (1892) - N.F. 18 (1910). - Die Schreibung 'Litteratur' und 'Literatur' wechselt. -- Landau untersucht die Verwendung der oben genannten literarischen Inhaltseinheiten vor allem in Märchen und Volkssagen, bezieht jedoch auch eine Fülle von literarischen Quellen in seine Darstellung ein. - Im gleichen Band werden von Karl Reuschel (S. 472f.) und Willem Zindema (S. 474f.) weitere Gestaltungen des Stoffes als "Nachträge" aufgeführt.
- Nr. 3602
Die deutsche Amerika-Auswanderung des 19. Jahrhunderts in der zeitgenössischen fiktionalen Literatur. Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur, 23. Tübingen, 1988.
Frenzel, Motive, S. 547.
Weitere Autoren werden genannt.
- Nr. 5471
Ein indisches Märchen auf seiner Wanderung durch die asiatischen und europäischen Litteraturen. Berlin, 1882.
Baldensperger/Friederich, S. 149.
Überblickscharakter.
- Nr. 5765
Oriental affinities of the legend of the hairy anchorite: The theme of the hairy solitary in its early forms with reference to 'Die Lügend von Sanct Johanne Chrystostomo' <Reprinted by Luther, 1537> and to other Europaean variants. Part I: Pre-Christian. University of Illinois Studies in Language and Literature, 10:2. Urbana, Illinois, 1925. S. 1-56. Part. II: Christian. University of Illinois Studies in Language and Literature, 11:4. Urbana, Illinois, 1926. S. 57-139.
Baldensperger/Friederich, S. 109.
Williams behandelt schwerpunktmäßig die frühen literarischen Belege zu der Legende vom behaarten Anachoreten: "In this investigation the attempt has been made to show that the German (and other) late medieval legends of the anchorite who becames hairy like a beast during a period of solitary penance after succumbing to temptation by a woman, have affinities with old Oriental traditions, both pagan and Christian" (S. 116). Das vorgestellte Material wird erschlossen durch Indices zu Werken, Namen und Orten sowie zu den behandelten Gegenständen (S. 130-138). Zu den - vornehmlich deutschsprachigen - Texten des späten Mittelalters vgl. Williams Untersuchung: The German legends of the hairy anchorite. Illinois Studies in Language and Literature, 18:1,2. Urbana, Illinois, 1935.