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27 Treffer · Seite 1 von 2- Nr. 206
- Nr. 417
Das Problem der Geschichte im deutschen Drama im 18. Jahrhundert bis zum Sturm und Drang. Diss. München, 1923 [masch.].
Schmitt, S. 109.
Die Arbeit stellt die theoretische Erörterung des Problems der "Geschichtlichkeit" dar und führt von Gottsched über Sulzer, Bodmer und Herder zu Goethe und Schiller.
- Nr. 447
- Nr. 568
Essai sur le culte rendu aux empereurs Romains. Paris, 1890.
Baldensperger/Friederich, S. 143.
Religionsgeschichtliche Abhandlung, die viele literarische Quellen zitiert.
- Nr. 708
"Der Wandel des mittelalterlichen Geschichtsdenkens im Spiegel der deutschen Dichtung". Zeitschrift für deutsche Philologie, 83 (1964), Sonderheft, S. 6-22.
Schmitt, S. 110.
Der Verfasser beschreibt den "Wandel im Geschichtsdenken und in der Geschichtsdarstellung [in mittelalterlicher Geschichtsdichtung] von einem Weltplan Gottes [...] zu einer losgelösten Autonomie der einzelnen historischen Realitäten" (S. 22). Weitere Autoren und Werke werden hierbei berücksichtigt.
- Nr. 765
Die erste nichtchristliche Parabel des Barlaam und Josaphat, ihre Herkunft und Verbreitung. Halle a.d.S., 1884.
Baldensperger/Friederich, S. 85.
Der Verfasser behandelt die Geschichte des Stoffes 'Barlaam und Josaphat' von ihrer Entstehung als buddhistisches Märchen bis ins späte 18. Jahrhundert. Alle erfaßten Texte aus dem asiatischen und europäischen Raum werden in einem "Stammbaum der behandelten Geschichten" (Anhang) dargestellt.
- Nr. 768
- Nr. 1010
Das politisch-historische Drama vom Naturalismus bis zum Ende des Weltkrieges. Diss. Rostock, 1936. Potsdam, 1935 [sic!].
Schmitt, S. 109, 261.
Eingangs weist die Verfasserin darauf hin, daß der "Begriff des 'Historischen Dramas' [...] zu allen Zeiten recht verschieden gefaßt worden" sei und fast immer "die Beantwortung der Frage: Was ist ein historisches Drama? von der jeweiligen Geisteshaltung und dem Stil der Zeit" abgehangen habe. Zudem stelle sich bei der oft angebotenen Definition, das historische Drama sei eine "dramatische Wiedergabe eines historischen Verlaufs" sofort die Frage, was eine Zeit 'historisch' nenne. Für ihre Untersuchung solle gelten: Sagendramen, bloße Kostümdramen und "Dramen, die das Schicksal großer Einzelner gestalten, die in geistiger oder kultureller Hinsicht die Jahrhunderte überleuchten", werden nicht erfaßt, denn "wo die Geschichte am dramatischsten ist und also am meisten zur Gestaltung lockt, ist sie politisch. Und das politisch-historische Drama ist es, das hier hauptsächlich untersucht werden soll, das Drama, das historische Ereignisse formt, die die Geschichtsforschung als in politischer Hinsicht bedeutsam für eine Gemeinschaft, ein Land, einen Staat überliefert" (S. 5f.).
- Nr. 1185
Das historische Drama vor dem Umbruch: Zeitverhältnisse und Zeitströmungen im Spiegelbild der Bühne. Diss. Bonn, 1935. Düsseldorf, 1935.
Schmitt, S. 109.
- Nr. 1299
Studien zur Wirkungsgeschichte des deutschen historischen Romans 1850-1875. Studien zur Philosophie und Literatur des neunzehnten Jahrhunderts, 14. Frankfurt a.M., 1971. [Zugleich Diss. Berlin: Freie Universität, 1970].
Schmitt, S. 111.
Der Verfasser bezieht eine große Anzahl von historischen Romanen in seine Untersuchung ein: "Verzeichnis historischer Romane 1850-1900", S. 213-246.
- Nr. 1332
"Literatur und Geschichte". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. 2. Aufl. Hg.v. Werner Kohlschmidt, Wolfgang Mohr, Klaus Kanzog und Achim Masser. 5 Bde. Berlin, 1958ff. Bd. II (1965), S. 111-143.
Schmitt, S. 110.
Die von der Geschichtswissenschaft "erkundeten Fakten in ihren Motiven und Beziehungen" bilden einen Fundus an literarischen Inhaltsnennungen. Jedoch "ist die Faktizität der Geschichte [...] Gegenstand der Dichtung, aber sie sucht doch noch andere Ausstrahlungen der Geschichtlichkeit aufzufangen" (S. 111). - Der Verfasser stellt nach einer kursorischen Betrachtung der Antike "die geschichtlichen Kräfte, den geschichtlichen Stoff und den geschichtlichen Geist in der deutschen Literatur" überblickshaft dar (S. 112).
- Nr. 1344
- Nr. 1345
Das historische Drama im ausgehenden 19. Jahrhundert unter dem Zeichen des Renaissancismus und der nationalen Einigung. Diss. München, 1957 [masch.].
Schmitt, S. 110.
Die Arbeit hat Überblickscharakter.
- Nr. 1388
Geschichtspessimismus in der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts. Bern, 1970.
Schmitt, S. 110, 255.
Eingangs ein Aufriß der geschichtsphilosophischen Problemlage seit dem 18. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt auf dem Werk Friedrich Nietzsches.
- Nr. 1436
"American history on the stage". Atlantic Monthly, 50 (1882), S. 309-316.
Baldensperger/Friederich, S. 161.
Überblickscharakter.
- Nr. 1553
"Das Humanitätsideal der klassischen deutschen Dichtung und die deutsche Gegenwart". Zeitschrift für Deutschkunde, 48 (1934), S. 369-383, 673-690, 49 (1935), S. 313-333.
Schmitt, S. 145.
Laut Quelle auch in: Fricke, G. Vollendung und Aufbruch: Reden und Aufsätze zur deutschen Dichtung. Berlin, 1943. S. 251-327. -- Der Verfasser sieht ein seinem Beitrag "den Versuch einer Auseinandersetzung mit den bedeutendsten Gestaltungen des Menschenideals im 'klassischen' deutschen Jahrhundert" (S. 371).
- Nr. 1712
Christliches Erbe und lyrische Gestaltung: Eine kritische Bestandsaufnahme der christlichen Lyrik der Gegenwart. Leipzig, 1961.
Schmitt, S. 54.
Die Darstellung umfaßt vier Kapitel: I. Das christliche Erbe - II. Das Gedicht als sprachliches Kunstwerk - III. Christliche Lyrik im Horizont der Kirche - IV. Christliche Lyrik im Horizont der Welt.
- Nr. 2065
"Über die Verwendung historischer Stoffe in der Dichtung: Rede zur Feier des Geburtstags des Großherzogs Ernst Ludwig und der Großherzogin Victoria Melitta von Hessen 1899 in der Technischen Hochschule zu Darmstadt". In: O. Harnack. Aufsätze und Vorträge. Tübingen, 1911. S. 14-25.
Schmitt, S. 109.
Eine theoretische Abhandlung mit eingestreuten Belegen.
- Nr. 2422
Natural history lore and legend: Being some few examples of quaint and by-gone beliefs gathered in from divers authorities, ancient and medieval, of varying degrees of reliability. London, 1895.
Baldensperger/Friederich, S. 128.
Überblickscharakter. Naturkundliche Studie, die literarische Quellen zitiert.
- Nr. 2675
"Historische Romane und Novellen". Die Literatur, 28 (1925/26), S. 586-591.
Schmitt, S. 109.
Eine Bibliographie mit Kurzbesprechungen für das Jahr 1925. Die Werkbesprechungen sind unterteilt in solche, deren Titel- bzw. Haupthelden historische Personen sind, und solche, deren Helden in historischem Rahmen auftreten.