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22 Treffer · Seite 1 von 2- Nr. 206
- Nr. 476
Amors Urteilssprüche: Recht und Liebe in der französischen Literatur des Spätmittelalters. Abhandlungen zur Sprache und Literatur, 42. Bonn, 1991.
Die Arbeit verbindet die juristische und die literarische Dimension des Textkorpus 'Arrêts d'Amour'.
- Nr. 627
Die deutsche Minneallegorie: Gestaltung und Funktion einer spätmittelalterlichen Dichtungsform. Germanistische Abhandlungen, 34. Stuttgart, 1970.
Schmitt, S. 222.
Ein ausführliches 'Werkregister der erwähnten Dichtungen' findet sich auf den Seiten 272-276.
- Nr. 1692
Die mittelhochdeutsche politische Lyrik: 17 Längsschnitte. Deutschkundliche Arbeiten, Reihe A, 13. Breslau, 1938. [Zugleich Diss. Breslau, 1938].
Schmitt, S. 261.
Insgesamt 31 Autoren aus der Zeit von 1200-1450 werden in die Untersuchung einbezogen. "Chronologisches Verzeichnis der politischen Lyriker": S. VIIf.
- Nr. 1762
Don Juan: Eine Einführung. Artemis Einführungen, 39. München, 1989.
Frenzel, Stoffe, S. 170.
Erneut (unverändert) erschienen unter dem Titel: Don Juan: Ein Mythos der Neuzeit. Aisthesis Essay, 2. Bielefeld, 1993. - Zur Problematik des literarischen 'Don Juan-Typs' merkt Gnüg einleitend an: "Don Juan ist keine historische Figur [wie etwa Casanova], sondern ein literarischer Typus. [..] Der literarische Typ wird durch seinen Stoff bestimmt, dieser jedoch durch die ihn konstituierenden Motive geschaffen. Beim Don Juan-Stoff verbindet sich z.B. das Motiv des extensiven Verführers, den es von einer Frau zur anderen zieht, mit dem des himmlischen Strafgerichts. Diese Motivkombination, die den verschiedenartigen Gestaltungen zugrundeliegt, ist ein Konstrukt, ein abstraktes Handlungsgerüst, das erst in der jeweiligen Ausgestaltung in dem einzelnen Werk seine lebendige Form, seine besondere Bedeutung gewinnt. Selbst Autoren, die mit der Vorstellung einer himmlischen Rache nichts mehr anfangen können, müssen sich auf dieses Motiv einlassen, es z.B. säkularisieren, wollen sie nicht die dem Stoff eigene Spannung auflösen und damit sich vom Stoff überhaupt entfernen" (S. 7ff.).
- Nr. 1763
Don Juans theatralische Existenz: Typ und Gattung. München, 1974. [Zugleich: Diss. Köln, 1971].
Frenzel, Stoffe, S. 170; Schmitt, S. 64.
Zunächst 1971 als Diss. Köln mit dem Titel: "Die dramatische Intentionalität des Don-Juan-Typs" erschienen. - Die Verfasserin versteht den Begriff des Typs weder im Sinne der 'komischen Charaktertypen' Molières noch in dem der 'Maskentypen' der Commedia dell'arte: "[...] es wird ein formaler Begriff Typ gesetzt, der durch das Verhältnis des Besonderen und Allgemeinen gekennzeichnet ist. Der Typbegriff soll hier das Verhältnis von Stoff und Figur akzentuieren. Der Don Juan-Stoff in seiner eigenen Motivkombination ist wesentlich auf die eine Figur Don Juan zugeschnitten, und umgekehrt ist die Figur durch den Stoff bestimmt" (S.10f.). Ausgehend von Tirso de Molinas Stück erarbeitet Gnüg "neben dem historisch Besonderen zugleich auch das typisch Allgemeine" (S. 11) des Don Juan-Typs, gestützt auf eine breite Materialbasis. - Im 'Begriffsregister' finden sich neben den oben bereits aufgeführten weitere literarische Inhaltsnennungen (S. 255ff.).
- Nr. 1845
Quellen und Verwandtschaften der älteren germanischen Darstellungen des Jüngsten Gerichtes. Studien zur englischen Philologie, 31. Halle a.d.S., 1908.
Schmitt, S. 162.
Als Diss. Göttingen, 1908, lag nur der Abschnitt zur deutschen Literatur vor. Quellenkundliche Arbeit. Im Anhang: Quelle und Entwicklung der Legende von den fünfzehn Vorzeichen des Jüngsten Gerichts (S. 261-280).
- Nr. 2537
Die Darstellung des Weltgerichts bis auf Michelangelo: Eine kunsthistorische Untersuchung. Berlin, 1883.
Baldensperger/Friederich, S. 96.
Überblickscharakter.
- Nr. 2623
"Literatur und Recht". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. 2. Aufl. Hg.v. Werner Kohlschmidt, Wolfgang Mohr, Klaus Kanzog und Achim Masser. 5 Bde. Berlin, 1958ff. Bd. II (1965), S. 164-195.
Schmitt, S. 271.
"Im Spiegel der Literatur wird das Recht zu einem Problem erst durch sein Heraustreten aus dem puristisch gültigen Text. Das Recht kann [...] außerrechtlich umgestaltet [Sage, Märchen, Anekdote] oder neu formuliert werden (revolutionäre Rechtsideen), es kann sich in festen Stoff- und Motivkreisen kristallisieren; Anteil des Dichterischen ist überall möglich" (S. 164). - Der Verfasser arbeitet in seinem chronologisch und überblickshaft angelegten Artikel eine Fülle von Stoffen, Motiven und Themen heraus, die aus dem Bereich des Rechts und des Rechtsbewußtseins in literarische Werke eingeflossen sind.
- Nr. 2788
Gerichtsszene und Prozeßform in erzählenden deutschen Dichtungen des 12. bis 14. Jahrhunderts. Germanische Studien, 40. Berlin, 1925.
Schmitt, S. 108.
- Nr. 3107
Hölle und Fegefeuer in Volksglaube, Dichtung und Kirchenlehre. Heidelberg, 1909.
Baldensperger/Friederich, S. 108.
Überblickscharakter.
- Nr. 3571
Heilsgewißheit und Endzeiterwartung im deutschen Drama des 16. Jahrhunderts: Untersuchungen über die Beziehungen zwischen geistlichem Spiel, bildender Kunst und den Wandlungen des Zeitgeistes im lutherischen Raum. Heidelberger Forschungen, 18. Heidelberg, 1976.
Nennung diverser weiterer Autoren und Dramen zu Vergleichszwecken. Exkurs zur weiteren Entwicklung im 17. und 18. Jahrhundert.
- Nr. 3641
"Politische Dichtung". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. 2. Aufl. Hg.v. Werner Kohlschmidt, Wolfgang Mohr, Klaus Kanzog und Achim Masser. 5 Bde. Berlin, 1958ff. Bd. III (1977), S. 157-220.
Schmitt, S. 262.
Die Verfasser liefern eine Definition des Wesens der "Politischen Dichtung" ("keine poet. Gattung, auch kein dichterischer Stoff- oder Motivkreis, sondern eine Dichtungs-Art oder -Kategorie" [S. 159]) und verfolgen das "Politische" in der Literatur gemäß dem chronologischen Ablauf der historischen Ereignisse.
- Nr. 3866
Legende von den fünfzehn Zeichen vor dem jüngsten Gerichte. Diss. Halle a.d.S., 1879.
Baldensperger/Friederich, S. 173.
Überblickscharakter.
- Nr. 4271
Rechtsfragen in der deutschen Dichtung des Mittelalters. Salzburger Universitätsreden, 12. Salzburg, 1966.
Schmitt, S. 271.
Weitere neben den oben genannten Werken und Autoren werden einbezogen.
- Nr. 4314
Die deutschen Weltgerichtspiele des Mittelalters und der Reformationszeit: Eine literarhistorische Untersuchung: Nebst dem Abdruck des Luzerner 'Antichrist' von 1549. Teutonia, 4. Leipzig, 1906.
Schmitt, S. 162.
Abschnitte I und II geben einen Überblick über die dramatischen Gestaltungen des Gleichnisses von den zehn Jungfrauen und die Antichristspiele des 14. und 15. Jahrhunderts. Im Anhang wird das Antichristdrama von Zacharias Bletz abgedruckt.
- Nr. 4393
Das Erdbeben von Lissabon in der französischen Literatur des 18. Jahrhunderts. Diss. Heidelberg, 1933.
Baldensperger/Friederich, S. 118.
- Nr. 4820
"Motifs of cultural eschatology in German poetry from naturalism to expressionism". PMLA: Publications of the Modern Language Association of America, 58 (1943), S. 1125-1177.
Schmitt, S. 162.
Der Verfasser berücksichtigt eine Reihe weiterer Autoren und Werke.
- Nr. 5144
- Nr. 5222
Die Gerichtsverhandlung als literarisches Motiv in der deutschen Literatur des ausgehenden Mittelalters. Deutsche Arbeiten der Universität Köln, [2]. Jena, 1930.
Baldensperger/Friederich, S. 117; Schmitt, S. 108.
Die Studie ist in zwei Teile gegliedert: 1. "Die Prozeßform als stilistisches Mittel: Weltliche Dichtung" und 2. "Der Rechtsstreit als weltanschauliches Problem: Geistliche Dichtung". -- Über die genannten Autoren und Werke hinaus werden weitere behandelt.