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  1. Parzival in der deutschen Literatur. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 4. Berlin, 1929.

    GOLTHER, Wolfgang.

    Baldensperger/Friederich, S. 384; Frenzel, Stoffe, S. 625; Schmitt, S. 252.

    EPO12. Jh.EPO13. Jh.EPO14. Jh.EPO18. Jh.EPO19. Jh.EPO20. Jh.EPOMittelalterGATArtusdichtungGATBalladeGATDramaGATEposGATIdyllGATLegendeGATMusikGATMärchenGATNovelleGATOperGATProsaromanGATRoman, höfischerGATSagaGATSageGATSpielmannsdichtungGATTragikomödieGATTragödieGATVersromanGATdr. GattungGATep. GattungGATly. GattungGEGGralGEGSpeer, heiligerNATbretonischNATdeutschNATelsässischNATenglischNATfranzösischNATkeltischNATlateinischNATnorwegischNATschweizerischNATösterreichischSWOArtusSWOFischerkönigSWOGralSWOGralsburgSWOGralshüterSWOGralssucheSWOGralstempelSWOJoseph von Arimathia (Arimathäa)SWOKlingsorSWOKundrieSWOMerlinSWOMitleidSWOParzivalSWORitter der TafelrundeSWOSpeer, heiliger

    Golther wendet sich gegen die Verfahren, die Überlieferung der Grals- und Parzivalsage hauptsächlich nach ihrer Abhängigkeit "von zwei immer wieder behaupteten verlorenen Vorlagen [...]: vom 'Urperceval' und 'Urgral'" zu beurteilen oder von nicht nachweisbaren Autoren wie Kyôt als möglichen Vorlagengebern auszugehen. Seine eigene Darstellung beruhe "einzig und allein auf den wirklichen Quellen, die auseinander abgeleitet werden können, sobald man die Absichten der erfindenden Dichter erkennt" (S. 1f.). - Abschließend hält der Verfasser fest: "Wie beim Tristan so erreicht auch beim Parzival im Mittelalter das Erzählgedicht, in der Neuzeit [d.i. 18.-20.Jh.] das Drama den Gipfel. Im Mittelalter und in der Neuzeit liegt der eigentliche dichterische Wert in dem, was die 'deutschen Meister' aus eigenem hinzufügten. Wolfram und Wagner haben den französisch-keltischen Stoff eingedeutscht und fortgebildet" (S. 62).

    Nr. 1787
  2. Studien zur Speerkampfschilderung im Mittelhochdeutschen: Ein Beitrag zur Entwicklung des höfischen Stil- und Lebensgefühls. Acta Facultatis Litterarum. Diss. Warschau, 1937. Warschau, 1939.

    GRUNDMANN, Karl.

    Schmitt, S. 314.

    EPOMittelalterGEGSpeerNATdeutschSWOSpeerSWOSpeerkampf

    Bibl. Nachweis: The National Union Catalog (NUC): Pre-1956 Imprints, Bd. 220, S. 666.

    Nr. 1920
  3. "Der Judenspieß und die Longinussage". Neue Jahrbücher für das klassische Altertum, Geschichte und deutsche Literatur <und für Pädagogik>, Jg.19, Bd.37 (1916), S. 21-56.

    LEITZMANN, Albert und Konrad BURDACH.

    Michael, FB (1957), S. 142.

    EPO16. Jh.EPO17. Jh.EPOMittelalterGATAbhandlungGATBildende KunstGATBildhauerkunstGATBuchmalereiGATDrama, geistlichesGATLegendeGATMalereiGATNarrendichtungGATPassionsspielGATPredigtGATSageGATdr. GattungGATep. GattungGEGJudenspießGEGLanze des LonginusGEGSpeer, heiligerNATdeutschNATgriechischNATlateinischNATösterreichischSWOEcclesiaSWOGnadenstoßSWOJudenspießSWOLanze des LonginusSWOLonginusSWOSpeer, heiligerSWOSynagogaSWOWucherSWOWucherer, jüdischer

    Leitzmann und Burdach gehen in getrennten Abschnitten der Bedeutung der sprachlichen Wendung 'mit dem Judenspieß rennen' und der Herleitung des Bildes vom Judenspieß aus der Longinus-Legende nach. Sie berücksichtigen für ihre Deutungen eine Fülle von Werken (u.a. Wörterbücher, Bibelkommentare) und Autoren.

    Nr. 3192
  4. Schwerttanz und Schwerttanzspiel im germanischen Kulturkreis. Leipzig, 1931.

    MESCHKE, Kurt.

    Schmitt, S. 302; Michael, FB (1957), S. 145.

    EPODauer: 14. Jh. - 19. Jh.GATFastnachtspielGATSchwerttanzspielGATdr. GattungGEGSchwertGEGSpeerNATeuropäischSWOSchwertSWOSchwerttanzSWOSpeerSWOTanzSWOTötung

    Der Hauptteil der Arbeit: "Der Schwerttanz" (S. 1-164) als Diss. Greifswald unter dem Titel "Der Schwerttanz im germanischen Kulturkreis". - Es handelt sich vorrangig um eine formgeschichtliche Untersuchung des Tanzes. Im zweiten Teil der Arbeit: "Das Schwerttanzspiel" (S. 167-204) wird das Verhältnis von Tanz und Drama behandelt. Schwerttanz und Schwerttanzspiel werden also fast ausschließlich als kulturgeschichtliche/brauchgeschichtliche Gegenstände behandelt. "Tanz" ist hier ein anthropologisches "Thema", das um "deutende" Motive wie das der "Tötung" ergänzt wird.

    Nr. 3554
  5. Zur Geschichte von Speer und Schwert im 12. Jahrhundert. Jahrbuch der Hamburgischen Wissenschaftlichen Anstalten, 29: Mitteilungen aus dem Museum für Hamburgische Geschichte, 3. Hamburg, 1912.

    SCHWIETERING, Julius.

    Schmitt, S. 314.

    EPO12. Jh.EPOMittelalterGATVersromanGATep. GattungGEGGerGEGSchwertGEGSpeerNATdeutschSWOGerSWOSchwertSWOSpeer

    Dieser Beitrag findet sich auch in: Julius Schwietering. Philologische Schriften. München, 1969. S. 59-117. - Überblick über die Benennung der oben genannten Waffen in der mittelhochdeutschen Epik. Zahlreiche Werke werden herangezogen.

    Nr. 4856
  6. Nr. 5953