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9 Treffer · Seite 1 von 1- Nr. 1037
"The literary contribution of the French West Indian Negro". The Journal of Negro History, 25 (1940), S. 520-530.
Baldensperger/Friederich, S. 160.
Vorrangig geht es Cook um die Vorstellung von Autoren, die auf Martinique und Guadeloupe gelebt haben, weniger um die Darstellung des 'französischen Westindiers' in der Literatur.
- Nr. 1376
- Nr. 1554
'Niemand wird lesen, was ich hier schreibe': Über den Niemand in der Literatur. Göttingen, 1998. [Zugleich Diss. Göttingen, 1997].
Der Verfasser untersucht in seiner breitgefächerten Dissertation die literarische Figur des 'Niemand' überwiegend in der europäischen Literatur von der Antike bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Dabei berücksichtigt er neben fiktionaler Literatur aller Hauptgattungen zahlreiche nicht-fiktionale Genres. Einbezogen werden auch sprachlogische und sprachphilosophische Betrachtungen des 'Niemand'-Phänomens. Auch der Jedermann-Stoff findet (knappe) Erwähnung. Neben den genannten Autoren und Werken werden weitere Schriftsteller und Texte kurz angesprochen. Eine 'Zeittafel der behandelten niemand-Texte' (S. 435-437) listet alle besprochenen Werke auf. - Darüber hinaus umfaßt der umfangreiche Anhang neben dem Literaturverzeichnis eine Textsammlung überwiegend älterer und nicht leicht zugänglicher 'Niemand'-Texte, ein 'Personenregister in Auswahl' (S. 553-555) und ein knappes 'Sachregister' (S. 556f.). - Inhaltsüberblick: Einleitung - Theorie I: Sprachlogik - Erster Hauptteil: Von Homer bis zum "Hausgesinde-Niemand" des 16. Jahrhunderts: Witzstrukturen - Zweiter Hauptteil: Die Wende zum Persönlichen: Der "Nemo" des Ulrich von Hutten als neuer Ausgangspunkt - Dritter Hauptteil: Die Ausbreitung des "Nemo", Idiome und Sprachen, Umsetzungen in Theater und Zeitungen - Theorie II: Veränderte Sichtweisen im 20. Jahrhundert - Vierter Hauptteil: Prosa - Fünfter Hauptteil: Der Niemand-Begriff als poetologisches Prinzip in der Lyrik des 20. Jahrhunderts - Das Niemand-Spiel: Ein Resumée.
- Nr. 1908
Der deutsche Michel: Ein Beitrag zur publizistischen Bedeutung der Nationalfiguren. Dortmunder Beiträge zur Zeitungsforschung, 11. Dortmund, 1967. [Zugleich Diss. Berlin: Freie Universität, 1966].
Schmitt, S. 58.
Biographischer Hinweis: Johann Michael Elias von Obentraut (1574-1625) war Heerführer im Dreißigjährigen Krieg, zunächst unter Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz, dann unter dem dänischen König Christian IV. - Publizistisch orientierte Arbeit, die sich der Historiographie ebenso widmet wie der Darstellung der 'Geschichten' und der Geschichte des deutschen Michels sowie der Beantwortung der Frage nach der publizistischen Bedeutung der Nationalfigur. Die Studie untersucht die Wesensmerkmale der Figur und zieht hierzu andere Nationalfiguren vergleichend heran; ein Abschnitt (S. 78-82) beschäftigt sich mit den Nationalfiguren als Symbolen, Individuen, mythisierten Gestalten und Karikaturen. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf dem 19. und 20. Jahrhundert.
- Nr. 2128
- Nr. 3796
"Zur Geschichte und Bibliographie des Volksbuchs von Ahasver". Zeitschrift für Bücherfreunde, N.F. 5 (1913/14), S. 211-223.
Schmitt, S. 160.
Das Verzeichnis verschiedener Ausgaben des Volksbuches (S. 220-223) bildet "nur eine Ergänzung zu der [...] im 'Centralblatt für Bibliothekswesen' 1893, S. 250-266 und 1911, S. 506-508 veröffentlichten Liste" (S. 220). - Der Verfasser beschäftigt sich vor allem mit der Frage der Abhängigkeit der Erzählung von Ahasverus von der des Cartaphilus.
- Nr. 4039
"Der absurde Mord". In: L. Petzoldt. Märchen, Mythos, Sage: Beiträge zur Literatur und Volksdichtung. Marburg, 1989.
Frenzel, Stoffe, S. 542.
Der Verfasser verfolgt die "Stoffwanderung" der 'Mordeltern' und der 'Mordherberge'.
- Nr. 4791
"Der Zöllner in der Literatur, Kunst und Politik". In: K. Schuemacher. Der Zöllner in der Geschichte und Literatur. Tübingen, 1910. S. 204-224.
Schmitt, S. 382; Baldensperger/Friederich, S. 176.
Positivistisch-additive Auflistung etlicher literarischer Werke und anderer Quellen (s.o. 'Gattung'), die sich mit dem Zöllner (gelegentlich auch dem Schmuggler) beschäftigen. -- In einem Schluß-Kapitel werden diverse zeitgenössische "Zöllner-Lieder" abgedruckt.
- Nr. 5792
New York in literature: The story told in the landmarks of town and country. Elmira, New York, 1947.
Baldensperger/Friederich, S. 130.
Wilsons Buch über New York in der Literatur ist eine Art von literatur- und kulturgeschichtlichem Rundgang durch die Stadt und das Bundesland New York. Das literarische Motiv 'New York' wird zwar en passant immer wieder aufgegriffen, es ist aber keineswegs eigentlicher Gegenstand des Buches. Der Auftakt-Satz der Einleitung charakterisiert die Blickrichtung der Darstellung sehr treffend: "An attempt is made in these pages to tell the story of New York in literature as reflected in the the landmarks of town and country, thus dealing with a large section of our literary annals in a manner that blends recorded fact with intimate personal impression" (S. 5).