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13 Treffer · Seite 1 von 1- Nr. 557
Roma e il Papa nei proverbi e nei modi di dire. Neuaufl. Rom, 1904.
Baldensperger/Friederich, S. 142.
Bibl. Nachweis: ICCU (Standorte: Biblioteca dell'Accademia delle scienze, Turin; Biblioteca della Fondazione 'Marco Besso', Rom); SWB/BSZ (Standorte: UB Freiburg; Fakultätsbibliothek Theologie der UB Freiburg).
- Nr. 1554
'Niemand wird lesen, was ich hier schreibe': Über den Niemand in der Literatur. Göttingen, 1998. [Zugleich Diss. Göttingen, 1997].
Der Verfasser untersucht in seiner breitgefächerten Dissertation die literarische Figur des 'Niemand' überwiegend in der europäischen Literatur von der Antike bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Dabei berücksichtigt er neben fiktionaler Literatur aller Hauptgattungen zahlreiche nicht-fiktionale Genres. Einbezogen werden auch sprachlogische und sprachphilosophische Betrachtungen des 'Niemand'-Phänomens. Auch der Jedermann-Stoff findet (knappe) Erwähnung. Neben den genannten Autoren und Werken werden weitere Schriftsteller und Texte kurz angesprochen. Eine 'Zeittafel der behandelten niemand-Texte' (S. 435-437) listet alle besprochenen Werke auf. - Darüber hinaus umfaßt der umfangreiche Anhang neben dem Literaturverzeichnis eine Textsammlung überwiegend älterer und nicht leicht zugänglicher 'Niemand'-Texte, ein 'Personenregister in Auswahl' (S. 553-555) und ein knappes 'Sachregister' (S. 556f.). - Inhaltsüberblick: Einleitung - Theorie I: Sprachlogik - Erster Hauptteil: Von Homer bis zum "Hausgesinde-Niemand" des 16. Jahrhunderts: Witzstrukturen - Zweiter Hauptteil: Die Wende zum Persönlichen: Der "Nemo" des Ulrich von Hutten als neuer Ausgangspunkt - Dritter Hauptteil: Die Ausbreitung des "Nemo", Idiome und Sprachen, Umsetzungen in Theater und Zeitungen - Theorie II: Veränderte Sichtweisen im 20. Jahrhundert - Vierter Hauptteil: Prosa - Fünfter Hauptteil: Der Niemand-Begriff als poetologisches Prinzip in der Lyrik des 20. Jahrhunderts - Das Niemand-Spiel: Ein Resumée.
- Nr. 1636
Der Lucretia-Stoff in der Weltliteratur. Sprache und Kultur der Germanisch-romanischen Völker, B: Germanistische Reihe, 3. Breslau, 1932. [Zugleich Diss. Breslau, 1932].
Frenzel, Stoffe, S. 475; Schmitt, S. 203; Goedeke, Bd. XI, 1, S. 123.
In seiner knappen Einleitung 'Stoff und Methode' (S. 7-10) skizziert Galinsky die Handlungslinien der Ausgangsversion des Lucretia-Stoffes in der Gestaltung durch Livius (daneben existieren auch frühe griechische Versionen). Galinsky betont die Zentralmotive des Stoffes und stellt seine Grundausrichtungen und Einzelzüge ("Komponenten", S. 9 u.ö.) vor, die er in seiner weiteren Untersuchung in allen Kapiteln im Blick behält. Zwar besteht der Hauptteil der vorliegenden Arbeit vom Aufbau her in einer ausführlichen chronologischen (literaturgeschichtlichen) Darstellung der Wanderung des Lucretia-Stoffes von der Antike bis hin zum 20. Jahrhundert, aber Galinsky analysiert die unterschiedlichen Stofftraditionen auch unter dem Gesichtspunkt ihrer Einzelkomponenten, auf die er in seiner abschließenden systematisch orientierten 'Zusammenfassung' (S. 220-223) zurückkommt. Dabei ermittelt er folgende Komponenten: die historische, die erotische, die sittlich-lehrhafte, die sittlich-widerchristliche, die römisch-nationale, die sozial-politische, die tragische und die Stimmungskomponente. - Weitere Autoren und Werke werden kurz angesprochen.
- Nr. 2181
Das Bild des Tyrannen bei Platon: Ein Beitrag zur Geschichte der griechischen Staatsethik. Tübinger Beiträge zur Altertumswissenschaft, 3. Stuttgart, 1928.
Baldensperger/Friederich, S. 154.
- Nr. 3641
"Politische Dichtung". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. 2. Aufl. Hg.v. Werner Kohlschmidt, Wolfgang Mohr, Klaus Kanzog und Achim Masser. 5 Bde. Berlin, 1958ff. Bd. III (1977), S. 157-220.
Schmitt, S. 262.
Die Verfasser liefern eine Definition des Wesens der "Politischen Dichtung" ("keine poet. Gattung, auch kein dichterischer Stoff- oder Motivkreis, sondern eine Dichtungs-Art oder -Kategorie" [S. 159]) und verfolgen das "Politische" in der Literatur gemäß dem chronologischen Ablauf der historischen Ereignisse.
- Nr. 3652
"The evolution of Emerson as an abolitionist". American Literature, 17 (1945), S. 1-21.
Baldensperger/Friederich, S. 148.
Der Artikel ist keine motivliche Untersuchung, sondern dokumentiert anhand von Äußerungen Emersons in Essays, Briefen und Reden dessen Haltung zum Abolitionismus.
- Nr. 3754
Untersuchungen zur politischen Lyrik des deutschen Mittelalters. Göppinger Arbeiten zur Germanistik, 55, 56. Göppingen, 1974.
Schmitt, S. 201, 263, 292, 335, 341.
Tabellarische Übersicht (chronologisch) nach Dichtern geordnet, S. 43-267. Verfasser- und Werkregister, S. 579-602.
- Nr. 4173
"Der Kampf der Tugenden und Laster". In: Über vier allegorische Motive in der lateinischen und deutschen Literatur des Mittelalters. Progr. Leoben: Landes-Obergymnasium, 1885. S. 25-35.
Schmitt, S. 347.
Zahlreiche Autoren und Werke werden berücksichtigt.
- Nr. 4212
Freundschaftskult und Freundschaftsdichtung im deutschen Schrifttum des 18. Jahrhunderts vom Ausgang des Barock bis zu Klopstock. Deutsche Vierteljahrsschrift: Buchreihe, 21. Halle a.d.S., 1936.
Frenzel, Motive, S. 218; Schmitt, S. 96.
Die viele Facetten des Freundschafts-Motivs aufnehmende Arbeit ist in terminologischer Hinsicht deutlich zeitgebunden (Verweise auf "völkische Einheit", "Germanentum", etc.).
- Nr. 4791
"Der Zöllner in der Literatur, Kunst und Politik". In: K. Schuemacher. Der Zöllner in der Geschichte und Literatur. Tübingen, 1910. S. 204-224.
Schmitt, S. 382; Baldensperger/Friederich, S. 176.
Positivistisch-additive Auflistung etlicher literarischer Werke und anderer Quellen (s.o. 'Gattung'), die sich mit dem Zöllner (gelegentlich auch dem Schmuggler) beschäftigen. -- In einem Schluß-Kapitel werden diverse zeitgenössische "Zöllner-Lieder" abgedruckt.
- Nr. 4972
Bismarck in der Literatur. 2. verb. u. verm. Aufl. Wien, 1912.
Schmitt, S. 41; Baldensperger/Friederich, S. 85.
In erster Auflage erschienen unter dem Titel: Bismarck in der Literatur: Ein bibliographischer Versuch. Würzburg, 1909. -- Die Bibliographie ist chronologisch geordnet und mit Sach- und Autorenregister versehen. - Im Anhang: Das Geschlecht von Bismarck in der Literatur (S. 305-324).
- Nr. 5326
- Nr. 5327
The stag of love: The chase in Medieval literature. Ithaca, 1974.
Seigneuret, S. 647.
Weitere Autoren und Werke werden einbezogen. Illustrationen zum Thema sind zahlreich eingefügt.