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9 Treffer · Seite 1 von 1- Nr. 251
Der Raub der Proserpina: Literarische Traditionen eines erotischen Sinnbildes und mythischen Symbols. Heidelberger Forschungen, 11. Heidelberg, 1967.
Frenzel, Stoffe, S. 634; Schmitt, S. 254.
"Dem Beispiel folgend, das vorbildliche Untersuchungen Aby Warburgs, Saxls, Panofskys und ihre Schule auch der Literaturwissenschaft geben, wird in der vorliegenden Arbeit der Versuch unternommen, über größere Zeiträume hinweg Sinnbildtendenzen und Sinnbildtypen einer zunächst moraltheologisch und dann ästhetisch verstandenen Göttergeschichte nachzuzeichnen" (S. 11). - Im Anhang der Abhandlung finden sich 40 Tafeln mit Proserpina-Darstellungen.
- Nr. 501
"Trois joueurs". Neophilologus, 9 (1924), S. 161-172.
Baldensperger/Friederich, S. 177.
- Nr. 636
Prods, Taigs and Brits: Die Ulster-Krise als Thema im nordirischen und britischen Gegenwartsdrama. Studien zur Germanistik und Anglistik, 6. Frankfurt a.M., 1990. [Zugleich Diss. Braunschweig: Technische Universität, 1988].
Bleike geht in seiner Untersuchung der zwischen den Jahren 1971 und 1987 entstandenen Bühnenstücke der Frage nach, "welche Aspekte der Krise zu welchem Ende thematisiert werden und in welcher Relation diese zu den eingesetzten dramatischen Mitteln stehen. Die Periodisierung dieses inhaltlich und ästhetisch heterogenen Materials läßt deutliche Verschiebungen in den Präferenzen erkennen, die ihrerseits gesellschaftliche Veränderungen in Irland und England reflektieren und darüber hinaus parallele Entwicklungstendenzen des textorientierten englischsprachigen politischen Dramas insgesamt zu illustrieren vermögen" (S. 10).
- Nr. 870
Das Geschlecht der Atriden in Mykene: Eine Stoffgeschichte der dramatischen Bearbeitungen in der Weltliteratur. Diss. Göttingen, 1952 [masch.].
Frenzel, Stoffe, S. 16, 603; Schmitt, S. 8, 43.
- Nr. 1550
"Hernanis Stammbaum". Zeitschrift für vergleichende Literaturgeschichte, N.F. 17 (1909), S. 239-261 u. S. 385-413.
Frenzel, Motive, S. 603
Bibliographische Notiz: Die 1886/87 aus der "Vierteljahrsschrift für Kultur und Litteratur der Renaissance" hervorgegangene "Zeitschrift für vergleichende Literaturgeschichte" hat in ihrer Anfangsphase wiederholt Namen und Zählweise geändert: A. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte, 1 (1886/87). B. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte und Renaissance-Litteratur, N.F. 1 (1887/88) - N.F. 4 (1891). C. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte, N.F. 5 (1892) - N.F. 18 (1910). - Die Schreibung 'Litteratur' und 'Literatur' wechselt. -- Den in der dramatischen Literatur außerordentlich häufig dargestellten Typus 'Hernani' zeichnet Frick folgendermaßen: "Hernani als Typus ist der edle, vornehm denkende Held, der durch die Macht der Verhältnisse - sei es die Niedertracht der Menschen oder die Leidenschaft seines Charakters, seien es Gesetze seines Landes und seiner Zeit oder Ziele, die er auf anderem Weg nicht zu erreichen glaubt - dem Banditenleben in die Arme getrieben wird" (S. 239). Das Interesse des Verfassers gilt vor allem dem 'Stammbaum' des Hugo'schen "Hernani", dessen stoffliche Wurzeln er in Spanien sieht. Zudem werden die prägenden Einflüsse vor allem von Byron und Schiller betont.
- Nr. 2076
Merope im italienischen und französischen Drama. Münchener Beiträge zur romanischen und englischen Philologie, 4. Erlangen, 1892.
Baldensperger/Friederich, S. 125.
Mit Textauszügen.
- Nr. 4302
"Medea: Eine Studie". Bayerische Blätter für das Gymnasial-Schulwesen, 62 (1926), S. 32-38, 94-105, 168-177, 216-226, 262-273, 326-330.
Baldensperger/Friederich, S. 124; Schmitt, S. 213.
Eingangs beleuchtet der Verfasser den mythologischen Hintergrund ('Medea als Göttin') und die Sagenentwicklung. Die literarische Bearbeitung des Medea-Stoffes wird überblicksartig unter Einbeziehung weiterer Autoren und Werke neben den oben aufgeführten dargestellt.
- Nr. 4630
Medea im Drama alter und neuer Zeit. Progr. Ansbach: Studien-Anstalt, 1865. S. 3-26.
Baldensperger/Friederich, S. 124.
Der Verfasser nennt weitere antike Autoren und Werke.
- Nr. 5730
"Griseldis in der deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts: Ein Beitrag zur Behandlung eines mittelalterlichen Stoffes in der neuesten Zeit". Euphorion, 13 (1906), S. 1-47, 535-556, 14 (1997), S. 101-134.
Baldensperger/Friederich, S. 405; Schmitt, S. 120.
Der erste Teil der Untersuchung (Vorwort - Einleitendes über Eigenart, Ursprung und Geschichte des Stoffes - Die Prosabearbeitungen: Volksbücher und Volksmärchen) erschien bereits als: Diss. Tübingen, 1905 (Leipzig, 1905). - Der Verfasser untersucht das Fortleben des mittelalterlichen Griseldis-Stoffes vor allem unter dem Gesichtspunkt der sich ändernden 'gesellschaftlichen und sittlichen Stellung' der Frau.