Einfache Suche
Wählen Sie eine Kategorie und suchen Sie nach Begriffen.
Mehrere Begriffe werden mit UND verknüpft, Teilwörter genügen. Groß-/Kleinschreibung wird ignoriert; ä/ae, ö/oe, ü/ue und ß/ss werden gleichgesetzt.
Ergebnisse
4 Treffer · Seite 1 von 1- Nr. 1554
'Niemand wird lesen, was ich hier schreibe': Über den Niemand in der Literatur. Göttingen, 1998. [Zugleich Diss. Göttingen, 1997].
Der Verfasser untersucht in seiner breitgefächerten Dissertation die literarische Figur des 'Niemand' überwiegend in der europäischen Literatur von der Antike bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Dabei berücksichtigt er neben fiktionaler Literatur aller Hauptgattungen zahlreiche nicht-fiktionale Genres. Einbezogen werden auch sprachlogische und sprachphilosophische Betrachtungen des 'Niemand'-Phänomens. Auch der Jedermann-Stoff findet (knappe) Erwähnung. Neben den genannten Autoren und Werken werden weitere Schriftsteller und Texte kurz angesprochen. Eine 'Zeittafel der behandelten niemand-Texte' (S. 435-437) listet alle besprochenen Werke auf. - Darüber hinaus umfaßt der umfangreiche Anhang neben dem Literaturverzeichnis eine Textsammlung überwiegend älterer und nicht leicht zugänglicher 'Niemand'-Texte, ein 'Personenregister in Auswahl' (S. 553-555) und ein knappes 'Sachregister' (S. 556f.). - Inhaltsüberblick: Einleitung - Theorie I: Sprachlogik - Erster Hauptteil: Von Homer bis zum "Hausgesinde-Niemand" des 16. Jahrhunderts: Witzstrukturen - Zweiter Hauptteil: Die Wende zum Persönlichen: Der "Nemo" des Ulrich von Hutten als neuer Ausgangspunkt - Dritter Hauptteil: Die Ausbreitung des "Nemo", Idiome und Sprachen, Umsetzungen in Theater und Zeitungen - Theorie II: Veränderte Sichtweisen im 20. Jahrhundert - Vierter Hauptteil: Prosa - Fünfter Hauptteil: Der Niemand-Begriff als poetologisches Prinzip in der Lyrik des 20. Jahrhunderts - Das Niemand-Spiel: Ein Resumée.
- Nr. 1865
"Dorfgeschichte". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. 2. Aufl. Hg.v. Werner Kohlschmidt, Wolfgang Mohr, Klaus Kanzog und Achim Masser. 5 Bde. Berlin, 1958ff. Bd. I (1958), S. 274-279.
Schmitt, S. 32, 65.
Überblicksartige Darstellung.
- Nr. 2673
"Argentinien in der deutschen Literatur". Ibero-Amerikanisches Archiv, 14 (1940/41), S. 256-299.
Schmitt, S. 21.
Der Vf. betrachtet "diese Literatur einmal in raschem Überblick [...] als eine interessante Abart deutschen Schrifttums, wenn auch mehr dem Stoff und dem Inhalt, als der Form nach, und als ein Abbild des deutsch-argentinischen Lebens" (S. 260). Er betont dabei, daß "man von einer eigen- oder bodenständigen deutsch-argentinischen Literatur zur Zeit noch nicht reden kann, sondern nur von einer deutschen Literatur in und über Argentinien" (S. 259). - Literaturnachweise der besprochenen Werke finden sich S. 297-299.
- Nr. 4636
Das Bild des Engländers in der Kunst- und Volksliteratur der deutschen Schweiz von 1798-1848. Diss. Zürich, 1950.
Schmitt, S. 75.
Der Begriff "Literatur" wird sehr weit gefaßt: Der Autor betont, daß die eher unbekannte "Volksliteratur" weitaus ergiebiger sei als die Kunstliteratur. Rein geschichtliche Darstellungen werden nicht berücksichtigt.