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15 Treffer · Seite 1 von 1- Nr. 328
Hans Sachs im Andenken der Nachwelt: Mit besonderer Berücksichtigung des Dramas des 19. Jahrhunderts. Diss. Rostock, 1905. Halle a.d.S., 1906.
Schmitt, S. 287.
- Nr. 569
"Inkle und Yariko". In: E. Beutler. Essays um Goethe. Sammlung Dietrich, 101. Leipzig, 1941. S. 380-388.
Frenzel, Motive, S. 844; Schmitt, S. 149.
Beutler verfolgt den 'Inkle und Yariko-Stoff' von seinem literarischen Auftreten im "Spectator" (1711), über seine europaweite Popularisierung durch Gellert bis hin zu diversen erfolgreichen Dramatisierungen im ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhundert. Nach Beutler verlor der Stoff nach 1830 seine Wirkung und wurde vergessen.
- Nr. 1170
"Faust-Dichtungen zwischen 1770 und 1970". Faust-Blätter, N.F. 12 (1972), S. 602-621, N.F. 25 (1973), S. 680-702.
Schmitt, S. 86.
Die Untersuchung umfaßt eine Fülle von Faust-Bearbeitungen und gliedert sich wie folgt: N.F.12: Von Klinger bis Klingemann; N.F. 25: Von Benkowitz bis Soane.
- Nr. 1685
"Deutsche Faust-Dichtungen im neunzehnten Jahrhundert". Westermanns Monatshefte, Jg. 36, Bd. 72 (1892), S. 773-789.
Schmitt, S. 84.
Der korrekte Eintrag für den oben genannten Jahrgang der Zeitschrift lautet: Westermann's Illustrierte Deutsche Monatshefte, Jg. 36, Bd. 72 (1892). -- Überblick über die wechselnden Titel der Zeitschrift: Westermann's Jahrbuch der Illustrirten Deutschen Monatshefte: Jg. 1, Bd. 1 (1856/57) - Jg. 22, Bd. 44 (1878) -- Jahrbuch der Illustrirten Deutschen Monatshefte: Jg. 23, Bd. 45 (1878/79) - Jg. 25, Bd. 50 (1881) -- Westermann's Illustrirte Deutsche Monatshefte: Jg. 26, Bd. 51 (1881/82) - Jg. 26, Bd. 52 (1882) -- Westermann's Illustrierte Deutsche Monatshefte: Jg. 27, Bd. 53 (1882/83) - Jg. 50, Bd. 100 (1906) -- W. Monatshefte Illustrierte deutsche Zeitschrift für das geistige Leben der Gegenwart: Jg. 51, Bd. 101:1 (1906) - Jg. 55, Bd. 110:2 (1910/11) -- Westermanns Monatshefte: Jg. 56, Bd. 111:1 (1911) ff.
- Nr. 1959
- Nr. 2208
- Nr. 3500
Faustlibretti: Geschichte des Fauststoffs auf der europäischen Musikbühne nebst einer lexikalischen Bibliographie der Faustvertonungen. Frankfurt a.M., 1990.
Frenzel, Stoffe, S. 226.
Im Anhang dieser umfangreichen Studie finden sich ein bibliographisches Verzeichnis zu Kompositionen zum Fauststoff (S. 685-812), zu Fauststoffparallelen (S. 813-820) sowie ein Autoren-Index (S. 821-828), der die (Libretto-) Autoren den verschiedenen Komponisten zuordnet.
- Nr. 3728
Beiträge zur dramatischen Cleopatra-Literatur. Progr. Schweinfurt: Königliches humanistisches Gymnasium, 1907.
Frenzel, Stoffe, S. 442; Schmitt, S. 175; Baldensperger/Friederich, S. 90.
- Nr. 3760
Dämon - Schwärmer - Biedermann: Don Juan in der deutschen Literatur bis 1918. Philologische Studien und Quellen, 126. Berlin, 1993. [Auch Habil.schr. Graz, 1992].
"Die Studie verfolgt das Ziel, die Geschichte eines genuin spanischen literarischen Stoffes im deutschen Sprachraum vom 17. Jahrhundert bis 1918 zu dokumentieren, darzustellen und zu analysieren. Forschungspraktisch bedeutete dies: (1) Erstellung einer auf Vollständigkeit hin angelegten Bibliographie deutschsprachiger Don-Juan-Fassungen, die literarische Texte im engen Sinn, Puppenspiel-, Hauptaktions- und Ballettszenarien, aber auch rezeptionsgeschichtlich maßgebliche Übersetzungen aus dem Spanischen, Italienischen, Französischen und Englischen enthalten sollte; (2) Darstellung bzw. Analyse aller Fassungen nach Art und Ausmaß ihres intertextuellen Bezugs zum spanischen Ur-Stoff Tirso de Molinas und zu seinen im deutschsprachigen Raum gängigen Stoffsubstraten [...]; (3) Einbindung der literaturwissenschaftlichen Ergebnisse in einen übergreifenden kulturhistorischen Kontext, wobei auf Leitgedanken der Zivilisationstheorie von Norbert Elias zurückgegriffen wurde" (S. 8). - Im Anhang (S. 270-373) findet sich ein "Kompendium" der deutschsprachigen Don-Juan-Literatur.
- Nr. 4145
Quod genus hoc hominum? Inkle and Yarico album. Berkeley, Kalifornien, 1937.
Frenzel, Stoffe, S. 360; Schmitt, S. 149; Baldensperger/Friederich, S. 112.
Price bietet einen umfangreichen (durch Textbeispiele und Illustrationen sehr anschaulichen) Überblick über den 'Inkle und Yariko-Stoff' von seinen Anfängen (Richard Ligons Reisebericht "A True and Exact History of the Island of Barbados", 1657) bis ins beginnende 19. Jahrhundert. In England und Deutschland (einschließlich der Schweiz) war der Stoff außerordentlich populär ("a favorite theme in turn for rationalism, sentimentalism, and then, alas, for authors who speculated on the desire of the people for light entertainment" [S. 2]); in Frankreich war das Interesse ebenfalls groß, doch "the fate of Inkle and Yarico was taken less seriously there and never became to such a degree common lore" (S. 3). - In dem sehr informativen Anhang finden sich eine Chronologie und Bibliographie der erfaßten Texte sowie ein sehr hilfreicher Personen-Index. Ein einflußreicher Text - Countess of ***, The Story of Incle and Yarico - ist vollständig abgedruckt (nach S. 18).
- Nr. 4663
"Ueber die Dichter, welche die Geschichte von Inkle und Yariko bearbeitet haben". Deutsche Monatsschrift (1799:1), S. 145-161.
Schmitt, S. 148.
Schmids Überblick über den Stand der 'Inkle und Yariko-Literatur' seiner Zeit ist sehr instruktiv, hinsichtlich der Nennung von Autoren und Titeln aber nicht in jeder Hinsicht zuverlässig. Entsprechend sind die oben zusammengestellen Angaben zu Autoren/Werken mit Hilfe moderner Bibliographien ergänzt und aktualisiert.
- Nr. 5181
"Die dichterischen Gestaltungen der Faustsage". Stimmen der Zeit, 116 (1929), S. 435-448.
Schmitt, S. 85.
Grundlage dieser Darstellung ist ein Werk des Herausgebers H.W. Geisslers mit dem Titel "Gestaltungen des Faust" (München), das der Autor lobend an den Anfang stellt.
- Nr. 5183
Das deutsche Soldatenstück des XVIII. Jahrhunderts seit Lessings 'Minna von Barnhelm'. Literarhistorische Forschungen, 10. Weimar, 1898.
Schmitt, S. 307; Baldensperger/Friederich, S. 177.
Es handelt sich um eine vorrangig gattungsgeschichtliche Studie: "Zweck dieser Untersuchung wird nun sein, einmal die von der 'Minna' ausgegangenen Anregungen im allgemeinen zu skizzieren, d.h. ihren von Goethe gerühmten spezifisch temporären Inhalt in der dramatischen Dichtung der Zeit zu verfolgen. Die Aufmerksamkeit wird sich hier wesentlich auf die von Lessing zunächst inspirierten Dichter konzentrieren, die ihrerseits wieder zu Vorbildern geworden sind. Im Anschluß hieran ist näher einzugehen auf Verwandtschaft und Abhängigkeit der einzelnen Autoren untereinander. -- In zweiter Linie soll dann die unmittelbare Einwirkung der 'Minna' auf das zeitgenössische Drama gekennzeichnet werden, indem Lessingsches Gut und Eigentum in den Schauspielen der nächsten Jahrzehnte nachgewiesen wird. Hier ist weiter auch die Umbildung und verschiedenartige Verwendung einzelner Motive ins Auge zu fassen. Als zeitliche Grenze wird sich im grossen Ganzen das Zeitlalter Friedrichs des Grossen ergeben, in dem die hier zu berücksichtigende dramatische Dichtung wurzelt und von dem sie ihren ethischen und realen Gehalt empfangen" (S. 4). Weitere Autoren und Werke werden herangezogen. Das bibliographische Verzeichnis (S. 101-120) "enthält [...] weit mehr Stücke, als in der Untersuchung selbst zur Sprache kommen konnten, da es in chronologischer Ordnung eine möglichst vollständige Aufzählung der zu dem behandelten Thema in Beziehung stehenden dramatischen Litteratur überhaupt geben soll. Die Zusammenstellung dieser bibliographischen Übersicht erfolgte nach dreierlei Gesichtpunkten; es sind vertreten: eigentliche Soldatenstücke, ländliche Dramen und Dramen aus bürgerlichem Kreise" (Vorwort, S. VIIf.).
- Nr. 5420
China in der deutschen Dichtung bis zur Klassik. München, 1939.
Schmitt, S. 53.
Weitere Autoren und Werke werden genannt (Verzeichnis: S. 128). Eine Einleitung behandelt die Entwicklung des China-Bildes vom Mittelalter bis ins 17. Jahrhundert. - Im Anhang: Teiledition aus K.S. v. Seckendorffs 'Rad des Schicksals'.
- Nr. 5632
"Paracelsus in der Weltliteratur <Beiträge zur Wirkungsgeschichte Hohenheims>". Germanisch-Romanische Monatsschrift, 42, N.F. 11 (1961), S. 241-274.
Frenzel, Stoffe, S. 622; Schmitt, S. 251.
Einleitend zu seinem überblicksartigen, eine Vielzahl von Autoren und Werken nennenden Beitrag stellt Weimann fest: "Die Gestalt des Paracelsus [Theophrastus Bombastus von Hohenheim] hat Dichter und Schriftsteller immer wieder gelockt und herausgefordert. Alle Literaturgattungen versuchten sich an ihm, viele Richtungen und Stömungen der Literatur verstanden oder mißverstanden, zeichneten oder verzeichneten ihn auf ihre Weise. Schon früh griff die Dichtung nach ihm; aber sie bemächtigte sich seiner in deutlichen Stufen und Steigerungen" (S. 241).