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370 Treffer · Seite 6 von 19- Nr. 1598
Die Aussagen über die Freundschaft im Neuen Testament verglichen mit denen des Aristoteles. Diss. Leipzig, 1914 [masch.].
Baldensperger/Friederich, S. 102.
- Nr. 1599
Augustin und der antike Friedensgedanke: Untersuchungen zum 19. Buch des 'Civitas Dei'. Neue philologische Untersuchungen, 3. Berlin, 1926.
Baldensperger/Friederich, S. 159.
- Nr. 1614
- Nr. 1636
Der Lucretia-Stoff in der Weltliteratur. Sprache und Kultur der Germanisch-romanischen Völker, B: Germanistische Reihe, 3. Breslau, 1932. [Zugleich Diss. Breslau, 1932].
Frenzel, Stoffe, S. 475; Schmitt, S. 203; Goedeke, Bd. XI, 1, S. 123.
In seiner knappen Einleitung 'Stoff und Methode' (S. 7-10) skizziert Galinsky die Handlungslinien der Ausgangsversion des Lucretia-Stoffes in der Gestaltung durch Livius (daneben existieren auch frühe griechische Versionen). Galinsky betont die Zentralmotive des Stoffes und stellt seine Grundausrichtungen und Einzelzüge ("Komponenten", S. 9 u.ö.) vor, die er in seiner weiteren Untersuchung in allen Kapiteln im Blick behält. Zwar besteht der Hauptteil der vorliegenden Arbeit vom Aufbau her in einer ausführlichen chronologischen (literaturgeschichtlichen) Darstellung der Wanderung des Lucretia-Stoffes von der Antike bis hin zum 20. Jahrhundert, aber Galinsky analysiert die unterschiedlichen Stofftraditionen auch unter dem Gesichtspunkt ihrer Einzelkomponenten, auf die er in seiner abschließenden systematisch orientierten 'Zusammenfassung' (S. 220-223) zurückkommt. Dabei ermittelt er folgende Komponenten: die historische, die erotische, die sittlich-lehrhafte, die sittlich-widerchristliche, die römisch-nationale, die sozial-politische, die tragische und die Stimmungskomponente. - Weitere Autoren und Werke werden kurz angesprochen.
- Nr. 1642
- Nr. 1643
Das Naturgefühl im Mittelalter. Beiträge zur Kulturgeschichte des Mittelalters und der Renaissance, 18. Leipzig, 1914.
Schmitt, S. 235.
Die Darstellung fußt auf einer breiten literarischen Textbasis. Alle hieraus gewonnenen Motivnennungen sind in einem Personenregister den jeweiligen Autoren und Werken zugeordnet (S. 298-304).
- Nr. 1667
"Das Humanitätsideal in der Zeit der Aufklärung und der Empfindsamkeit". Geisteskultur und Volksbildung, 29 (1920), S. 131-138.
Baldensperger/Friederich, S. 110.
Überblickscharakter.
- Nr. 1677
- Nr. 1688
Die Staatsauffassung und die Fürstenlehre des Erasmus von Rotterdam. Historische Studien, 191. München, 1930.
Baldensperger/Friederich, S. 137.
- Nr. 1695
"Das Zielbild 'Hoher Jugend': Ein Leitgedanke von Winckelmann bis George". Jahrbuch des Freien Deutschen Hochstifts (1971), S. 448-455.
Schmitt, S. 164.
- Nr. 1697
"Zoologie médiévale: Préoccupations et procédés". In: Methoden in Wissenschaft und Kunst des Mittelalters. Hg.v. Albert Zimmermann. Miscellanea medievalia, 7. Berlin, 1970. S. 231-248.
Zahlreiche Quellen des Mittelalters werden behandelt. Die Untersuchung ist naturwissenschaftlich ausgerichtet.
- Nr. 1713
"The duel in Italian cinquecento drama and its relation to tragicomedy". Italica, 26 (1949), S. 7-14.
Frenzel, Motive, S. 127.
Der Autor gibt an, für diesen Aufsatz ca. 120 italienische Dramen aus dem 16. Jahrhundert gelesen zu haben, betont jedoch einschränkend: "I deal only with representative examples of the duel in these plays" (S. 7).
- Nr. 1716
"The humanist concept of the prince and the 'Prince' of Machiavelli". Journal of Modern History, 11 (1939), S. 449-483.
Baldensperger/Friederich, S. 137.
- Nr. 1740
Indien in der Dichtung und Forschung des deutschen Ostens. Schriften der Königlichen Deutschen Gesellschaft zu Königsberg, 5. Königsberg, 1930.
Schmitt, S. 147.
Der Verfasser legt seinen Schwerpunkt auf die Darstellung der Beschäftigung mit "Indien" in der Forschung.
- Nr. 1742
- Nr. 1743
"Der deutsche Ulixes: Ein Beitrag zur deutschen Heldensage". Wörter und Sachen, 14 (1932), S. 106-108.
Baldensperger/Friederich, S. 154.
Der Verfasser konstruiert aus den verschiedensten Sagenüberlieferungen eine germanische Odysseus-Sage.
- Nr. 1762
Don Juan: Eine Einführung. Artemis Einführungen, 39. München, 1989.
Frenzel, Stoffe, S. 170.
Erneut (unverändert) erschienen unter dem Titel: Don Juan: Ein Mythos der Neuzeit. Aisthesis Essay, 2. Bielefeld, 1993. - Zur Problematik des literarischen 'Don Juan-Typs' merkt Gnüg einleitend an: "Don Juan ist keine historische Figur [wie etwa Casanova], sondern ein literarischer Typus. [..] Der literarische Typ wird durch seinen Stoff bestimmt, dieser jedoch durch die ihn konstituierenden Motive geschaffen. Beim Don Juan-Stoff verbindet sich z.B. das Motiv des extensiven Verführers, den es von einer Frau zur anderen zieht, mit dem des himmlischen Strafgerichts. Diese Motivkombination, die den verschiedenartigen Gestaltungen zugrundeliegt, ist ein Konstrukt, ein abstraktes Handlungsgerüst, das erst in der jeweiligen Ausgestaltung in dem einzelnen Werk seine lebendige Form, seine besondere Bedeutung gewinnt. Selbst Autoren, die mit der Vorstellung einer himmlischen Rache nichts mehr anfangen können, müssen sich auf dieses Motiv einlassen, es z.B. säkularisieren, wollen sie nicht die dem Stoff eigene Spannung auflösen und damit sich vom Stoff überhaupt entfernen" (S. 7ff.).
- Nr. 1763
Don Juans theatralische Existenz: Typ und Gattung. München, 1974. [Zugleich: Diss. Köln, 1971].
Frenzel, Stoffe, S. 170; Schmitt, S. 64.
Zunächst 1971 als Diss. Köln mit dem Titel: "Die dramatische Intentionalität des Don-Juan-Typs" erschienen. - Die Verfasserin versteht den Begriff des Typs weder im Sinne der 'komischen Charaktertypen' Molières noch in dem der 'Maskentypen' der Commedia dell'arte: "[...] es wird ein formaler Begriff Typ gesetzt, der durch das Verhältnis des Besonderen und Allgemeinen gekennzeichnet ist. Der Typbegriff soll hier das Verhältnis von Stoff und Figur akzentuieren. Der Don Juan-Stoff in seiner eigenen Motivkombination ist wesentlich auf die eine Figur Don Juan zugeschnitten, und umgekehrt ist die Figur durch den Stoff bestimmt" (S.10f.). Ausgehend von Tirso de Molinas Stück erarbeitet Gnüg "neben dem historisch Besonderen zugleich auch das typisch Allgemeine" (S. 11) des Don Juan-Typs, gestützt auf eine breite Materialbasis. - Im 'Begriffsregister' finden sich neben den oben bereits aufgeführten weitere literarische Inhaltsnennungen (S. 255ff.).
- Nr. 1776
Studien zum Thema 'Arbeit' im Werk von Constantin Meunier und Vincent van Gogh. Beiträge zur Kunstwissenschaft, 2. München, 1984.
"Die wiederholt im Zentrum moderner Realismus-Debatte stehende Frage, ob das Thema allein schon ausreiche, ein Werk als kritisch zu bezeichnen, oder ob es nicht vielmehr um das weite Feld der Auffassung des Themas gehen müsse, entschieden die Zeitgenossen Meuniers implizit zugunsten des letzteren, wie sich herausstellen wird. Die Verfasserin teilt diese Sichtweise, der Nachweis sollte anhand detaillierter Werkinterpretationen erbracht werden und damit verbunden ein Versuch, sich an den Diskussionen über 'Naturalismus und Realismus' zu beteiligen" (Vorwort, S. III). - Die Werke der bildenden Kunst stehen bei dieser Untersuchung im Vordergrund.
- Nr. 1823
"Die Amerikamüden und die Deutschlandmüden: Deutsche Amerikaperzeptionen im 19. Jahrhundert". In: Franz Lieber und die deutsch-amerikanischen Beziehungen im 19. Jahrhundert. Hg.v. Peter Schäfer und Karl Schmitt. Jenaer Beiträge zur Politikwissenschaft, 2. Weimar, 1993. S. 185-213.
Zahlreiche Autoren werden behandelt.