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3.905 Treffer · Seite 54 von 196- Nr. 1774
- Nr. 1775
"Sankt Petersburg im Spiegel der russischen Dichtung". Atlantis (Zürich), 19 (1947), S. 243-250.
Baldensperger/Friederich, S. 144.
- Nr. 1776
Studien zum Thema 'Arbeit' im Werk von Constantin Meunier und Vincent van Gogh. Beiträge zur Kunstwissenschaft, 2. München, 1984.
"Die wiederholt im Zentrum moderner Realismus-Debatte stehende Frage, ob das Thema allein schon ausreiche, ein Werk als kritisch zu bezeichnen, oder ob es nicht vielmehr um das weite Feld der Auffassung des Themas gehen müsse, entschieden die Zeitgenossen Meuniers implizit zugunsten des letzteren, wie sich herausstellen wird. Die Verfasserin teilt diese Sichtweise, der Nachweis sollte anhand detaillierter Werkinterpretationen erbracht werden und damit verbunden ein Versuch, sich an den Diskussionen über 'Naturalismus und Realismus' zu beteiligen" (Vorwort, S. III). - Die Werke der bildenden Kunst stehen bei dieser Untersuchung im Vordergrund.
- Nr. 1778
"Der Schuldbegriff in der deutschen Volkssage der Gegenwart". Niederdeutsche Zeitschrift für Volkskunde, 6 (1928), S. 129-159, 222-244.
Baldensperger/Friederich, S. 106.
Überblickscharakter.
- Nr. 1779
The concept of nobility in German didactic literature of the thirteenth century. The Catholic University of America: Studies in German, 5. Washington, D.C., 1935.
Schmitt, S. 7.
Nach einem kurzen Überblick über die Entwicklung des Adelsstandes von der Antike bis zum Jahr 1200 befaßt sich Sister Goetz mit der Situation des Adels speziell im 13. Jahrhundert. Sie beschreibt die Zielsetzung ihrer Arbeit wie folgt: "The investigation will conclude consideration of the place the nobleman was accorded in the general scheme of existence, his education and duties, his rights and privileges. Since the century witnessed the rise of the middle class, special attention will be paid to the influence which this social movement exerted upon the life of the nobles in general and upon the concept of nobility in particular" (S. V).
- Nr. 1781
- Nr. 1782
"Das Schicksal des Tieres in der Literatur". Die Literatur, 37 (1934/35), S. 198-201.
Schmitt, S. 333; Baldensperger/Friederich, S. 162.
Bibl. Hinweis: Bis 25 (1922/23) hieß die Zeitschrift "Das literarische Echo".
- Nr. 1783
The mirror of Narcissus in the courtly love lyric. New York, 1967.
Schmitt, S. 314.
Ausgehend von der Erkenntnis, daß die Fabel in der mittelalterlichen Lyrik immer gleich ist ("The lady is always beautiful and unapproachable, the lover burns with passion but is halted by a sense of his own unworthiness; and the difficulty of their relation is aggrevated by ubiquitous spies and slanderers" [Preface, s. VII]), und den daraus resultierenden Annahmen, daß erstens sich in den Versen die säkulare Gesellschaft spiegele und zweitens die 'anspruchsvolleren' Gedichte individuelle Variationen des Konventionellen darstellen, trifft der Verfasser eine Aussage über die den behandelten Werken zugrundeliegende Ethik: "I have tried to present the doctrines of courtly love as a coherent ethical system and to read the courtly lyric as a coherent aesthetic structure" (Preface, S. VIII). Dies geschieht anhand der Darstellung von der unterschiedlichen Verwendung und Funktion des Spiegel-Motivs. - Zahlreiche weitere Autoren und Werke werden genannt und in der "List of Works cited" auf den Seiten 259-261 aufgeführt.
- Nr. 1785
Heidelberg als Stoff und Motiv der deutschen Dichtung. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 5. Berlin, 1929.
Baldensperger/Friederich, S. 108; Schmitt, S. 127.
Goldschmit verzeichnet "die gesamte Kunstliteratur, die Heidelberg als Stoff oder Motiv benützt, in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe umfaßt einzelne Gedichte, Gedichtfragmente, Teile aus größeren Zyklen oder epischen Erzählungen, die zweite Gruppe umfaßt alle Romane, Novellen, Erzählungen, Epen und dramatischen Spiele, in denen Heidelberg den Schauplatz, den Stoff oder ein Teilmotiv bildet. [...] Aufgenommen wurde die gesamte feststellbare dichterische Literatur" (S. 36). Der Verfasser nennt in der ersten Gruppe 120, in der zweiten Gruppe 127 Titel (S. 37-46).
- Nr. 1786
"Das Heidelberger Schloß in der deutschen Dichtung". Preußische Jahrbücher, 192 (1923), S. 29-42.
Schmitt, S. 127.
Der Verfasser führt aus, daß die Behauptung, Heidelberg mit seinem Schloß sei die meistbesungene Stadt auch in der neueren deutschen Literatur, in das Reich der Legende gehöre. Bei vielen der von ihm genannten (hier aber nicht aufgeführten) Autoren und Werke ergibt sich vielmehr der Befund, daß das Heidelberger Schloß - aber auch Heidelberg als Stadt - gerade nicht eigens thematisiert wird, sondern daß einzelne Motive aus dem Stadtbild, der Stadtgeschichte, dem Studentenleben, der umgebenden Landschaft etc. aufgerufen werden.
- Nr. 1787
Parzival in der deutschen Literatur. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 4. Berlin, 1929.
Baldensperger/Friederich, S. 384; Frenzel, Stoffe, S. 625; Schmitt, S. 252.
Golther wendet sich gegen die Verfahren, die Überlieferung der Grals- und Parzivalsage hauptsächlich nach ihrer Abhängigkeit "von zwei immer wieder behaupteten verlorenen Vorlagen [...]: vom 'Urperceval' und 'Urgral'" zu beurteilen oder von nicht nachweisbaren Autoren wie Kyôt als möglichen Vorlagengebern auszugehen. Seine eigene Darstellung beruhe "einzig und allein auf den wirklichen Quellen, die auseinander abgeleitet werden können, sobald man die Absichten der erfindenden Dichter erkennt" (S. 1f.). - Abschließend hält der Verfasser fest: "Wie beim Tristan so erreicht auch beim Parzival im Mittelalter das Erzählgedicht, in der Neuzeit [d.i. 18.-20.Jh.] das Drama den Gipfel. Im Mittelalter und in der Neuzeit liegt der eigentliche dichterische Wert in dem, was die 'deutschen Meister' aus eigenem hinzufügten. Wolfram und Wagner haben den französisch-keltischen Stoff eingedeutscht und fortgebildet" (S. 62).
- Nr. 1788
Tristan und Isolde in der französischen und deutschen Dichtung des Mittelalters und der Neuzeit. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 2. Berlin, 1929.
Baldensperger/Friederich, S. 385; Frenzel, Stoffe, S. 797; Schmitt, S. 345.
Golthers Ziel ist es, die Geschichte des verlorengegangenen Ur-Tristans, "sein Werden und Wachsen zu ergründen und seine Verbreitung in Frankreich und den angrenzenden Ländern zu beschreiben". Dabei sollen insbesondere das "Maß der schöpferischen Tätigkeit des ersten Tristandichters und die Eigenart aller seiner Bearbeiter, Nachahmer und Neugestalter" untersucht werden (S. 1).
- Nr. 1789
"Die Quellen der Dichtung des 'Tannhäuser'". Bayreuther Blätter, 12 (1889), S. 132-149.
Baldensperger/Friederich, S. 151.
Der Verfasser behandelt die Frage, wie sich der 'Tannhäuser'-Stoff bei Richard Wagner im Verhältnis zu den mittelalterlichen Quellen darstellt.
- Nr. 1790
"Tristan und Isolde im Epos, Drama und Bild". Bühne und Welt, 1 (1898/99), S. 921-928.
Baldensperger/Friederich, S. 385; Schmitt, S. 344.
Weitere Autoren werden kurz erwähnt.
- Nr. 1791
"Parzifal und der Gral in deutscher Sage des Mittelalters und der Neuzeit". In: W. Golther. Zur deutschen Sage und Dichtung: Gesammelte Aufsätze. Berlin, 1914. S. 154-193.
Schmitt, S. 252.
Auch erschienen in: Xenienbücher, 5. Leipzig, 1913 (bibl. Nachweis hierfür: Gesamtverzeichnis des deutschsprachigen Schrifttums [GV]: 1911-1965, Bd. 148, S. 2).
- Nr. 1792
"Tannhäuser in Sage und Dichtung des Mittelalters und der neuen Zeit". In: W. Golther. Zur deutschen Sage und Dichtung: Gesammelte Aufsätze. Berlin, 1914. S. 19-70.
Schmitt, S. 326; Frenzel, Stoffe, S. 769; Baldensperger/Friederich, S. 151.
Nach Baldensperger/Friederich zuerst erschienen in: Walhalla, 3 (1907), S. 15-67. Weitere Autoren und Werke werden genannt. Auf S. 57-69 'Das Tannhäuserlied in verschiedenen Wendungen' (z.T. mit Noten).
- Nr. 1793
Tristan und Isolde in den Dichtungen des Mittelalters und der neuen Zeit. Leipzig, 1907.
Baldensperger/Friederich, S. 385f.; Schmitt, S. 344; Michael, FB (1989), S. 50.
Weitere Autoren, Werke und Nationalliteraturen werden behandelt.
- Nr. 1794
Parzival und der Gral in der Dichtung des Mittelalters und der Neuzeit. Stuttgart, 1925.
Baldensperger/Friederich, S. 384; Schmitt, S. 252.
Knappe Behandlung neuerer Autoren im Kapitel "Die deutsche Gralsdichtung der Neuzeit" (S. 280-328).
- Nr. 1797
"Die Legenden von den 'Altvätern'". In: B. Golz. Wandlungen literarischer Motive. Arbeiten zur Entwicklungspsychologie, 4. Leipzig, 1920. S. 18-92.
Frenzel, Motive, S. 148; Schmitt, S. 70.
- Nr. 1798
Die Fabel 'Vom Magen und den Gliedern' in der Weltliteratur <mit besonderer Berücksichtigung der romanischen Fabelliteratur>. Zeitschrift für romanische Philologie: Beiheft, 80. Halle a.d.S., 1934.
Baldensperger/Friederich, S. 86.
Gombel zeichnet prägnant die Entwicklung und Wanderung des Fabelstoffes 'Vom Magen und den Gliedern' von der frühesten vorhandenen (ägyptischen) Fassung (ca. 1100 v.Chr.) über das europäische Mittelalter bis hin in das 19. Jahrhundert nach. Dabei spricht er neben den genannten Autoren und Werken kurz eine Reihe weiterer (auch außereuropäischer) Texte an. Zahlreiche Fabelversionen, Übersetzungen und Bearbeitungen sind im laufenden Text abgedruckt, so daß Gombels Untersuchung gleichsam eine Anthologie 'beinhaltet'. Dabei berücksichtigt der Verfasser literarische Einflüsse auf verwandte Fabeln und deren Versionen, wie z.B. auf die 'Fabel vom Kopf und Schwanz der Schlange' (S. 28ff.). - Das von der Quelle vorgegebene Schlagwort 'Körper' ist als Motiv zwar nicht falsch benannt, jedoch wären als Hauptmotive des Fabelstoffes eher der Streit und die gegenseitige Abhängigkeit zu verstehen.