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198 Treffer · Seite 5 von 10- Nr. 2822
Die Vögel in Geschichte, Sage, Brauch und Literatur. München, 1913.
Schmitt, S. 359; Baldensperger/Friederich, S. 163.
Zahlreiche Autoren werden behandelt.
- Nr. 2893
- Nr. 2924
"Die Sage von Tannhäuser". Mitteilungen der Schlesischen Gesellschaft für Volkskunde, 36 (1937), S. 106-132.
Baldensperger/Friederich, S. 151.
Der Aufsatz erschien leicht bearbeitet in französischer Sprache als: 'La légende du Tannhäuser'. Mercure de France, Sér. Mod., Jg. 49, Bd. 284, Nr. 959, 1.6.1938, S. 257-275. Der Verfasser kommt zu den Schluß: "Wie die Sage vom König im Berge, mit der sie nicht wenige Züge teilt, ist die Tannhäusersage inselkeltischen Ursprungs, eine Wandersage, die zu Anfang des 14. Jahrhunderts infolge ganz bestimmter geschichtlicher Umstände nach den Niederlanden und ins Rheinland getragen worden ist. [Das] Keltentum allein kannte - vor der Renaissance - den schmerzlichen Konflikt zwischen Sinnenglück und Seelenfrieden, der das eigentliche Leitmotiv der Tannhäusersage ist" (S. 131).
- Nr. 2962
"'Berchten' in der Hochdichtung". Zeitschrift für Volkskunde, 54 (1958), S. 185-204.
Schmitt, S. 35.
Der Verfasser beschreibt den Eingang von "Sage, Glaube und Brauchtum um die 'Bercht' in eine Reihe von Dichtungen" (S. 188).
- Nr. 2976
Mann und Fuchs: Drei vergleichende Märchenstudien. Commentationes variae, 1-3. Helsingfors, 1891.
Baldensperger/Friederich, S. 163.
Bibl. Nachweis: COPAC (Standort: Warburg Institute London).
- Nr. 2977
"Bär <Wolf> und Fuchs: Eine nordische Tiermärchenkette: Vergleichende Studie: Aus dem Finnischen übersetzt von Oscar Hackman". Journal de la Société Finno-Ougrienne = Suomalais-ugrilaisen Seuran aikakauskirja, 6 (1889), S. 1-132.
Baldensperger/Friederich, S. 163.
Bei diesem Artikel handelt es sich nach Angaben des Übersetzers um eine verkürzte Version des Originaltitels: "Vorliegende Arbeit ist die Übersetzung einer bei der Universität in Helsingfors (Finnland) veröffentlichten Abhandlung [Tutkimuksia suomalaisten kansansatujen alalta I. (Kaarle Krohn). Helsingfors, 1887], welche ausser einer allgemeinen Einleitung zwei Abschnitte über die Fuchsmärchen enthält. Von der Einleitung und dem ersten Abschnitte ist jedoch nur das Wichtigste kurz angeführt, und von dem sonst vollständig übersetzten zweiten Abschnitte sind die kurzen Inhaltsangaben der einzelnen Varianten ausgelassen" (Vorwort). -- Der Verfasser untersucht die Verbindungslinien und Abhängigkeiten des vorliegenden nordischen Tiermärchenkreises in Bezug auf den Inhalt eines südlichen Tiermärchenkreises und der Tierfabel- bzw. Tiereposliteratur.
- Nr. 2987
"Die Lenorensage". In: K. Krumbacher. Populäre Aufsätze. Leipzig, 1909. S. 130-137.
Baldensperger/Friederich, S. 117.
Zuerst erschienen unter dem Titel: "Ein Problem der vergleichenden Sagenkunde und Litteraturgeschichte (Die Lenorensage)", in: Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte, 1 (1887), S. 214-220. - Krumbacher macht auf slawische Varianten der Lenorensage aufmerksam, die sich von dem germanischen Typus der Sage unterscheiden. In den nordslawischen Varianten entflieht das die Grabesruhe des toten Geliebten störende Mädchen in eine Grabeskammer und kann hier dem Tod entkommen. In den südslawisch-griechischen Varianten sind Braut und Bräutigam durch Bruder und Schwester ersetzt.
- Nr. 3050
"Zur Legende vom italienischen jungen Herzog im Paradiese". Zeitschrift für deutsche Philologie, 14 (1882), S. 96-98.
Baldensperger/Friederich, S. 133.
- Nr. 3071
Das Fortleben des Kudrunepos. Von deutscher Poeterey: Forschungen und Darstellungen auf dem Gesamtgebiete der deutschen Philologie, 5. Leipzig, 1929.
Frenzel, Stoffe, S. 279; Baldensperger/Friederich, S. 106.
Die Untersuchung wird geleitet von der Frage: "Wie weit ist es möglich, in deutschen Balladen und Märchen Spuren des Kudrunepos nachzuweisen?" (Einleitung, S. 1) und hat folgenden Aufbau: I. Die Kudrungeschichte. 1. Die Kudrunballade: a) Die Ballade von der schönen Meerin, b) Die Südeliballade, c) Die Südeli- und Meerinballade in ihrem Verhältnis untereinander und zum Kudrunepos. 2. Die Märchen aus Mecklenburg. II. Die Hildegeschichte. 1. Der treue Johannes, 2. Die Krämerballade. - Im Anhang (S. 51-83) findet sich eine Studie über Ariost und das Kudrunepos. Als 'Beilage' (S. 54-72) sind bislang ungedruckte Balladen abgedruckt: 1. Balladen aus Gotschee: a) Mareballaden, b) Kateballaden, c) Krämerballaden. 2. Deutsche Südeliballaden. - Notiz: Das 'Gottscheer Land' ist ein im 14. Jahrhundert von Deutschen besiedelter Landstrich in der Krain, in dessen Abgeschiedenheit sich eine eigene Sprache und Kultur entwickelte; diesem Kulturraum entstammt die "Ballade von der schönen Meerin" sowie einige der abgedruckten Balladen.
- Nr. 3076
"Die Sage von der Weißen Frau im Schlosse zu Berlin". Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins, 45 (1928), S. 57-96.
Schmitt, S. 369.
Relevant ist besonders der Abschnitt 4: "Die weiße Frau in der deutschen Liteatur" (ab S. 80). Literaturgeschichtliche Hinweise finden sich jedoch auch davor.
- Nr. 3078
"Tierdichtung". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. Hg.v. Paul Merker und Wolfgang Stammler. 4 Bde. Berlin, 1925ff. Bd. III (1928/29), S. 360-370.
Schmitt, S. 333.
Nach einer Definition des Begriffs 'Tierdichtung' beschreibt der Verfasser den Wandel der Darstellung des Tieres in der Dichtung von der lehrhaften und symbolischen Charakterisierung bis zur Beschreibung als naives Naturerlebnis.
- Nr. 3084
"Der im Fischbauch wiedergefundene Ring in Sage, Legende, Märchen und Lied". In: Volkskundliche Gaben: John Meier zum siebzigsten Geburtstage dargebracht. Hg.v. Harry Schewe. Berlin, 1934. S. 85-103.
Motivliche Quellen und Parallelen aus verschiedenen Sprachen und Kulturen in Literatur und Volksüberlieferung werden genannt. Zudem Textabdruck des oben genannten Liedes.
- Nr. 3100
Die Quellen des 'Dekameron'. 2., sehr vermehrte und verbesserte Aufl. Stuttgart, 1884. Bes. S. 19, 79, 92, 100, 119, 122, 126, 131-134, 262f., 311.
Frenzel, Motive, S. 329
- Nr. 3104
"Die Verlobten". Zeitschrift für vergleichende Literaturgeschichte, N.F. 5 (1892), S. 257-275, 417-437.
Baldensperger/Friederich, S. 170.
Bibliographische Notiz: Die 1886/87 aus der "Vierteljahrsschrift für Kultur und Litteratur der Renaissance" hervorgegangene "Zeitschrift für vergleichende Literaturgeschichte" hat in ihrer Anfangsphase wiederholt Namen und Zählweise geändert: A. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte, 1 (1886/87). B. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte und Renaissance-Litteratur, N.F. 1 (1887/88) - N.F. 4 (1891). C. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte, N.F. 5 (1892) - N.F. 18 (1910). - Die Schreibung 'Litteratur' und 'Literatur' wechselt. -- Der Verfasser verfolgt das Motiv der Verlobten "durch anderthalb Jahrtausende, vom alten indischen bis zum modernen amerikanischen Epos" (S. 437).
- Nr. 3105
"Die Erdenwanderungen der Himmlischen und die Wünsche der Menschen". Zeitschrift für vergleichende Literaturgeschichte, N.F. 14 (1901), S. 1-41.
Frenzel, Motive, S. 296; Frenzel, Stoffe, S. 644; Schmitt, S. 257; Baldensperger/Friederich, S. 135.
Bibliogr. Notiz: Die 1886/87 aus der "Vierteljahrsschrift für Kultur und Litteratur der Renaissance" hervorgegangene "Zeitschrift für vergleichende Literaturgeschichte" hat in ihrer Anfangsphase wiederholt Namen und Zählweise geändert: A. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte, 1 (1886/87). B. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte und Renaissance-Litteratur, N.F. 1 (1887/88) - N.F. 4 (1891). C. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte, N.F. 5 (1892) - N.F. 18 (1910). - Die Schreibung 'Litteratur' und 'Literatur' wechselt. -- Landau untersucht die Verwendung der oben genannten literarischen Inhaltseinheiten vor allem in Märchen und Volkssagen, bezieht jedoch auch eine Fülle von literarischen Quellen in seine Darstellung ein. - Im gleichen Band werden von Karl Reuschel (S. 472f.) und Willem Zindema (S. 474f.) weitere Gestaltungen des Stoffes als "Nachträge" aufgeführt.
- Nr. 3106
"Das Märchen vom Blendwerk und von des Kaisers neuen Kleidern auf seiner Wanderung durch die Weltliteratur". Bühne und Welt, 1 (1899), S. 969-974.
Baldensperger/Friederich, S. 116.
- Nr. 3242
"Elementargeister". In: F. Lienhard. Wege nach Weimar, Bd. VI: Goethe. 2. Aufl. Stuttgart, 1911. S. 14-23.
Baldensperger/Friederich, S. 167.
- Nr. 3247
Die Tobiasgeschichte und andere Märchen mit toten Helfern. Lund, 1927-28.
Baldensperger/Friederich, S. 152.
Die Untersuchung versteht sich als eine "orientierende Typologisierung der Volksmärchen mit dem Motiv des toten Helfers" (S. 19). Literarische und volkstümliche Varianten der Märchen werden aufgeführt (S. 44-57). -- Das Register verzeichnet eine Reihe weiterer literarischer Inhaltsnennungen (S. 258ff.). Neben den oben genannten Autoren und Werken werden viele weitere Verfasser berücksichtigt.
- Nr. 3281
"Post-mortem wit in folk tale, literature and Roman law". Transactions and Proceedings of the American Philological Association, 52 (1921), S. XVII-XVIII.
Baldensperger/Friederich, S. 93.
- Nr. 3337
Fairy tale mothers. American University Studies, Ser. I: Germanic Languages and Literature, 82. New York, 1990.
Die Verfasserin behandelt etliche Märchen aus vielen Nationalliteraturen, wobei sie den Grimmschen Märchen ein eigenes Kapitel widmet.