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151 Treffer · Seite 5 von 8- Nr. 3105
"Die Erdenwanderungen der Himmlischen und die Wünsche der Menschen". Zeitschrift für vergleichende Literaturgeschichte, N.F. 14 (1901), S. 1-41.
Frenzel, Motive, S. 296; Frenzel, Stoffe, S. 644; Schmitt, S. 257; Baldensperger/Friederich, S. 135.
Bibliogr. Notiz: Die 1886/87 aus der "Vierteljahrsschrift für Kultur und Litteratur der Renaissance" hervorgegangene "Zeitschrift für vergleichende Literaturgeschichte" hat in ihrer Anfangsphase wiederholt Namen und Zählweise geändert: A. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte, 1 (1886/87). B. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte und Renaissance-Litteratur, N.F. 1 (1887/88) - N.F. 4 (1891). C. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte, N.F. 5 (1892) - N.F. 18 (1910). - Die Schreibung 'Litteratur' und 'Literatur' wechselt. -- Landau untersucht die Verwendung der oben genannten literarischen Inhaltseinheiten vor allem in Märchen und Volkssagen, bezieht jedoch auch eine Fülle von literarischen Quellen in seine Darstellung ein. - Im gleichen Band werden von Karl Reuschel (S. 472f.) und Willem Zindema (S. 474f.) weitere Gestaltungen des Stoffes als "Nachträge" aufgeführt.
- Nr. 3287
"Das Nachleben Karls des Großen in der deutschen Literatur des Mittelalters". In: Karl der Große: Lebenswerk und Nachleben. Bd. IV: Das Nachleben. Hg.v. Wolfgang Braunfels und Percy Ernst Schramm. 2. Aufl. Düsseldorf, 1967. S. 337-347.
Frenzel, Stoffe, S. 423; Schmitt, S. 168.
Da in der deutschen Literatur des Mittelalters neben einer Zeichnung Karls des Großen als "frommer und gerechter Herrscher" auch "nicht immer liebevolle Züge" stehen, ist ein zusammenfassendes Karlsbild - nach Ansicht des Verfassers - "ein schwieriges Unterfangen". - Lohse weist abschließend darauf hin, daß "für das literarische Karlsbild in Deutschland [...] die immer wiederkehrende Abhängigkeit von fremden [französischen und niederländischen] Vorbildern" gelte (S. 347).
- Nr. 3384
"Ahasvérus, Mystère, et de la nature du génie poétique". Revue des Deux Mondes, Sec. Sér., tome 4, 1.12.1833, S. 533-576.
Baldensperger/Friederich, S. 157.
Der Verfasser befaßt sich vornehmlich mit dem im gleichen Band vorgestellten 'Ahasvérus'-Gedicht von Edgar Quinet (S. 5-41). In diesem Zusammenhang bietet er einen historischen Überblick über Entstehung und Entwicklung des Stoffes vom 'Ewigen Juden' und geht auf einzelne dichterische Gestaltungen näher ein.
- Nr. 3489
"The woman warrior: Gender, warfare and society in medieval Europe". Woman's Studies, 17 (1989/90), S. 193-209.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.1.1991, S. N3.
- Nr. 3641
"Politische Dichtung". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. 2. Aufl. Hg.v. Werner Kohlschmidt, Wolfgang Mohr, Klaus Kanzog und Achim Masser. 5 Bde. Berlin, 1958ff. Bd. III (1977), S. 157-220.
Schmitt, S. 262.
Die Verfasser liefern eine Definition des Wesens der "Politischen Dichtung" ("keine poet. Gattung, auch kein dichterischer Stoff- oder Motivkreis, sondern eine Dichtungs-Art oder -Kategorie" [S. 159]) und verfolgen das "Politische" in der Literatur gemäß dem chronologischen Ablauf der historischen Ereignisse.
- Nr. 3642
"Wandel des Menschenbildes in der mittelalterlichen Dichtung". Wirkendes Wort, 1 (1953), Sonderheft, S. 37-48.
Schmitt, S. 216.
Laut Quelle auch in: Wirkendes Wort: Sammelband 2. Düsseldorf, 1962. S. 127-138.
- Nr. 3643
- Nr. 3671
Kaiser Otto der Dritte in der deutschen Dichtung. Diss. Breslau, 1922 [masch.]. [Auszug: Breslau (o.J.)].
Frenzel, Stoffe, S. 610; Schmitt, S. 250; Baldensperger/Friederich, S. 133.
Im Leihverkehr nur als Auszug zugänglich.
- Nr. 3708
The witch-cult in Western Europe. Oxford, 1921 (Repr. Oxford, 1963).
Baldensperger/Friederich, S. 160.
Vor allem Chroniken und Gerichtsakten bilden die Quellen für Murrays anthropologische Arbeit, die den religiösen Charakter des Hexenkultus betont. - Ein Index verzeichnet u.a. weitere Inhaltseinheiten (S. 286-303).
- Nr. 3785
Die Reichsidee in deutschen Dichtungen der Salier- und frühen Stauferzeit: 'Annolied', 'Kaiserchronik', 'Rolandslied', 'Eraclius'. Philologische Studien und Quellen, 16. Berlin, 1963.
Schmitt, S. 273.
Überarbeitete Fassung der Diss. Freiburg i.Br., 1958: Formen der Reichsidee in der deutschen Dichtung des 12. Jahrhunderts: Annolied, Kaiserchronik, Rolandslied, Eraclius. [masch.]. -- Alle vom Verfasser berücksichtigten Quellen sind S. 195ff. zusammengestellt. Ein 'Namen-, Wort- und Sachregister' verzeichnet u.a. weitere Inhaltseinheiten.
- Nr. 3797
Die Sage vom ewigen Juden: Neue Mitteilungen über die Sage vom ewigen Juden. 2. Ausg. Leipzig, 1893.
Schmitt, S. 159; Baldensperger/Friederich, S. 157.
Bei Neubaurs Buch handelt es sich um die zuerst 1884 erschienene Abhandlung gleichen Titels vermehrt durch die 1893 auch als Separatdruck erhältlichen 'Neuen Mitteilungen'. -- In der Abhandlung findet sich ein Verzeichnis der verschiedenen Ausgaben der Erzählung: in deutscher (1-40), flämischer (1-7), und in französischer Sprache (1-4), S. 66-102 (Druckbeschreibung, kritischer Kommentar). Die 'Neuen Mitteilungen' enthalten Nachträge und Verbesserungen.
- Nr. 3853
"Wilhelm Tell in Poesie und Wirklichkeit: Eine poetische Wanderung durch Tells-Erinnerungen." Sammlung gemeinverständlicher wissenschaftlicher Vorträge, N.F. 2:25 (1887), S. 1-34.
Baldensperger/Friederich, S. 151.
Der Verfasser unternimmt eine "poetische Pilgerfahrt zu allen jenen Orten [...], die das Andenken Tell's verklärt und geheiligt hat" (S. 5). Er befaßt sich in diesem Zusammenhang mit dem Wahrheitsgehalt der 'Tell'- und 'Geßler'-Sage.
- Nr. 3859
Kaiser Konrad II. in der deutschen Sage und Poesie. Progr. Speier: Gymnasium, 1875.
Baldensperger/Friederich, S. 117.
- Nr. 3939
"La légende de Trajan". In: Mélanges d'histoire et de philologie. Bibliothèque de l'École des Hautes Études, IV: Sciences Philologiques et Historiques, 35. Paris, 1878. S. 261-298.
Baldensperger/Friederich, S. 152.
Neben den genannten Autoren und Werken werden vom Verfasser weitere berücksichtigt.
- Nr. 3943
"Le juif errant". In: G. Paris. Légendes du Moyen Age: Roncevaux, Le paradis de la reine Sibylle, La légende du Tannhäuser, Le juif errant, Le lai de l'oiselet. Paris, 1903. S. 149-186.
Baldensperger/Friederich, S. 157.
Laut Verfasser zuerst erschienen in Band 7 der 1880 in Paris von F. Lichtenberger herausgegebenen 'Encyclopédie des sciences religieuses' (Seitenangaben waren nicht zu ermitteln; vgl. S. II). Die vorliegende Aufsatzsammlung enthält einen weiteren Beitrag zum 'Ewigen Juden' (S. 187-221), der vor allem auf die von Salomone Morpurgo (L'Ebreo errante in Italia. Firenze, 1890) veröffentlichten Überlegungen zu 'Johannes Buttadeus als Ewiger Jude' eingeht.
- Nr. 3944
"La légende de Saladin". Journal des Savants (1893), S. 284-299, 354-365, 428-438, 486-498.
Baldensperger/Friederich, S. 144.
Der Verfasser nimmt eine kurze Arbeit von A. Fioravanti ('Il Saladino nelle leggende francesi e italiane del medioevo', Reggio-Calabria, 1891) zum Anlaß für eine Kurzrezension und ausführlichere Darstellung der Geschichte des Saladin-Stoffes (überwiegend im französischen Bereich, den der italienische Autor - so Paris - vernachlässigt habe). - Bibl. Nachweis für den Titel von Fioravanti: Zeitschrift für romanische Philologie 1893, Supplementheft 17: Bibliographie 1892 (1897), Nr. 428.
- Nr. 3964
"Achills tragisches Schicksal bei Diktys und den Byzantinern". Byzantinische Zeitschrift, 25 (1925), S. 273-291.
Baldensperger/Friederich, S. 78; Frenzel, Stoffe, S. 8.
- Nr. 4017
"Grenzlandschicksal und Landschaft im Schrifttum des baltischen Deutschtums". Zeitschrift für deutsche Bildung, 15 (1939), S. 206-215.
Schmitt, S. 119.
Der Vf. stellt überblicksartig 'Schrifttum und Dichtung des baltischen Deutschtums' vor, der 'Wetterscheide zwischen Ost und West'.
- Nr. 4020
Der Agnes-Bernauer-Stoff im deutschen Drama unter besonderer Berücksichtigung von Otto Ludwigs handschriftlichem Nachlaß. Diss. Rostock, 1891. Berlin, 1892.
Baldensperger/Friederich, S. 79; Schmitt, S. 37.
Mit Hinweisen zur historischen Person Agnes Bernauer. Die nicht von Otto Ludwig stammenden Bearbeitungen des Stoffes werden nur kurz betrachtet. Von Otto Ludwigs Bearbeitungen und Fragmente aus den Jahren 1840 bis 1860 werden dagegen ausführlich vorgestellt.
- Nr. 4044
"Karl der Große in der deutschen Sage". In: Karl der Große: Lebenswerk und Nachleben. Bd. IV: Das Nachleben. Hg.v. Wolfgang Braunfels und Percy Ernst Schramm. 2. Aufl. Düsseldorf, 1967. S. 326-336.
Frenzel, Stoffe, S. 423.
Der Verfasser sieht Karl den Großen als "Sagenfigur schlechthin, [da er] weitaus die meisten aller Sagen von Kaisern und Königen auf sich vereinigt" (S. 326) habe. Das Volk habe - so Pfeils Resümee - "sehr genaue Vorstellungen von dem ersten und größten Kaiser des Mittelalters" besessen, und eine Übertragung der mit Friedrich Barbarossa verbundenen Kaisersage sei als eher zufällig zu bezeichnen (S. 336).