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115 Treffer · Seite 5 von 6- Nr. 4376
The literary background of the Gothic revival in Germany: A chapter in the history of taste. Oxford, 1965.
Schmitt, S. 116.
Eine überblicksartige Darstellung der sich seit der Mitte des 18. Jahrhunderts in Deutschland wandelnden Einstellung zu mittelalterlicher Kunst und Literatur und deren Bedeutung für die Ausbildung ästhetischer Kategorien insbesondere der Romantik.
- Nr. 4412
"Heidelberger Schloß-Literatur bis 1733 [und] nach 1733". In: M. Rosenberg. Quellen zur Geschichte des Heidelberger Schlosses. Heidelberg, 1882. S. 186-204 u. S. 204-226.
Schmitt, S. 127.
Neben kunsthistorischen und historischen Arbeiten sind eine Reihe literarischer Werke vertreten.
- Nr. 4436
"Vom Schwimmen in Seen und Flüssen: Lebensgefühl und Literatur zwischen Rousseau und Brecht". Arcadia, 3 (1968), S. 262-291.
Schmitt, S. 302.
Weitere Autoren und Werke werden genannt.
- Nr. 4631
"Bild und Deutung des Kriegs bei Schiller". In: Das Bild des Krieges im deutschen Denken. Hg. v. August Faust. Deutsche Philosophie. Stuttgart, 1941. Bd. I, S. 277-369.
Baldensperger/Friederich, S. 159.
- Nr. 4636
Das Bild des Engländers in der Kunst- und Volksliteratur der deutschen Schweiz von 1798-1848. Diss. Zürich, 1950.
Schmitt, S. 75.
Der Begriff "Literatur" wird sehr weit gefaßt: Der Autor betont, daß die eher unbekannte "Volksliteratur" weitaus ergiebiger sei als die Kunstliteratur. Rein geschichtliche Darstellungen werden nicht berücksichtigt.
- Nr. 4662
Der Begriff der 'schönen Seele' besonders bei Wieland und in der deutschen Literatur des 18. Jahrhunderts. Germanische Studien, 44. Berlin, 1926.
Schmitt, S. 297.
Der Hauptteil dieser Studie ist dem Werk Wielands gewidmet. Eine Einleitung zeichnet die Entwicklung des Begriffs der 'Schönen Seele' von Platon bis Wieland nach, während seine Verwendung nach Wieland in einem Überblick dargestellt wird, der die o.g. Autoren zitiert (Goethe und Schiller werden hierbei in jeweils eigenen Kapiteln untersucht).
- Nr. 4675
"Die Gestalt des Feldgeistlichen in der neuesten Kriegsdichtung". Die christliche Welt, 43:17 (1929), Sp. 843-852.
Schmitt, S. 104.
- Nr. 4779
"Die Platane am Ilissos". Germanisch-Romanische Monatsschrift, 35, N.F. 4 (1954), S. 81-107.
Schmitt, S. 258.
"Der ganze Motivkreis [...] dürfte der häufigste und beliebteste Topos sein, der sich durch die Jahrhunderte und Jahrtausende in ununterbrochenem Strom bis in die Gegenwart verfolgen läßt. [...] Die 'Platane am Ilissos' ist an sich nur ein Einzelzeugnis unter vielen und keineswegs eines der markantesten, aber es hat nun doch dank dem, das es eben 'd a s Platonische' ist, besondere Berühmtheit erlangt, und so ist es seinerseits wieder zu einem eigenen 'Topos' geworden" (S. 101).
- Nr. 4781
"Der Sohnesgedanke in alter und neuer Zeit". Germanisch-Romanische Monatsschrift, 37, N.F. 6 (1956), S. 193-213.
Schmitt, S. 307.
- Nr. 4916
"China in German poetry from 1773 to 1833". University of California Publications in Modern Philology, 25:3 (1942), S. 141-316.
Schmitt, S. 53.
Ein einleitendes Kapitel beschäftigt sich mit dem China-Bild des 18. Jahrhunderts vor 1773 (S. 141-146). - Selden stellt fest, daß die Hauptmotive der Romantik (Liebe, Einsamkeit, Freundschaft und Natur) die oben angeführten Werke Unzers, Goethes und Rückerts durchziehen; eingehender beschäftigt sie sich mit dem Auftreten dieser Motive in Rückerts "Schi-King".- Weitere Autoren und Werke werden genannt.
- Nr. 4927
Venedig im Erlebnis deutscher Dichter. Italienische Studien, 2. Köln, 1937.
Schmitt, S. 354; Baldensperger/Friederich, S. 155.
Überblick: Frühe literarische Zeugnisse: "Reisebeschreibungen" und "Venedigersagen" bilden den Auftakt. Weitere Autoren und Werke werden behandelt. Zugleich Diss. München 1935/36 unter dem Titel: "Venedig, Gestaltwandel eines Bildes im Erleben deutscher Dichter".
- Nr. 4995
Die deutsche Polenliteratur auf dem Gebiet der Deutschen Demokratischen Republik in der Zeit von 1945 bis 1960. Poznanskíe Towarzystwo przyjacíól nauk: Wydzial filologiczno-filozoficzny: Prace komisij filologicznej, 22:2. Poznan, 1964.
Schmitt, S. 259.
Die Verfasserin erfaßt erstmalig die von 1945 bis 1960 auf dem Gebiet der DDR erschienenen Beiträge zur deutschen Polenliteratur bibliographisch (Auswahl der Literatur S. 178-192). Die Untersuchung nennt zahlreiche Motive und Stoffe in einer Fülle von Werken, die in chronologischer Reihenfolge den Abschnitten: "Vorkriegspolen; Polen im zweiten Weltkrieg; Nachkriegspolen" subsumiert werden.
- Nr. 5096
"'Novelty' als Gestaltungsprinzip bei Smollett: Ein Beitrag zur Interpretation seiner Sonderlingsfiguren". Germanisch-Romanische Monatsschrift, 55, N.F. 24 (1974), S. 71-87.
"Die Figuren bilden in Smolletts Romanen fraglos den Bereich, in dem der Autor bevorzugt versucht, Ungewöhliches zu gestalten, und in dem sich folglich auch die Verwendung des Prinzips der 'novelty' in erster Linie manifestiert" (S. 78).
- Nr. 5121
"Das Bild der Alpen in der englischen Literatur des 17. und 18. Jahrhunderts". Germanisch-Romanische Monatsschrift, 45, N.F. 14 (1964), S. 121-138.
"Es ist eine allen Geisteswissenschaften gemeinsame Erfahrung, daß der Geist, wenn er sich selbst zu begreifen sucht, Aufschluß zunächst in seinen Randphänomenen findet. Auch der Wandel der Naturauffassung im Jahrhundert vor der Romantik wird in seinem Ablauf und Mechanismus besonders eindringlich sichtbar, wenn wir den Blick auf eines seiner Randphänomene richten, auf den Wandel der ästhetischen und literarischen Wertung des Alpenerlebnisses. [...] Da der vorromantische Wandel der Naturauffassung, dem die Umwertung des Alpenerlebnisses unterzuordnen ist, einen sehr wichtigen Teilaspekt des allgemeinen Stilwandels vom Klassizismus zur Romantik in England darstellt, scheint es sich zu lohnen, seinen Ursachen genauer nachzugehen. Der Überblick über die früheren Versuche, diesen Wandel zu erklären und zu deuten, bietet nebenher auch Gelegenheit, einiges über die Methodologie und Fragestellungen der englischen Literaturwissenschaft seit dem Ausgang des 19. Jahrhunderts anzufügen" (S. 121f.).
- Nr. 5140
Politisches Bewußtsein und künstlerischer Gestaltungswille in der politischen Lyrik 1780-1848. Geistes- und sozialwissenschaftliche Dissertationen, 12. Hamburg, 1971. [Zugleich Diss. Hamburg, 1971].
Schmitt, S. 263.
Eine Reihe weiterer Autoren und Werke werden vom Verfasser genannt.
- Nr. 5182
Über Naturgefühl in Deutschland im 10. und 11. Jahrhundert. Beiträge zur Kulturgeschichte des Mittelalters und der Renaissance, 4. Berlin, 1910. [Zugleich Diss. Tübingen, 1909/10].
Schmitt, S. 235, 335; Baldensperger/Friederich, S. 129.
Laut Quelle auch: Repr. Hildesheim 1973. - Die Verfasserin stützt ihre These vom Vorhandensein eines Naturgefühls im frühen Mittelalter mit einer Fülle von Text-Belegen.
- Nr. 5231
- Nr. 5278
- Nr. 5318
Die Romantik des Trivialen: Von Grosses 'Genius' bis Tiecks 'William Lovell'. München, 1970.
Schmitt, S. 103.
Überblickscharakter.
- Nr. 5319
"Formen und Verformen durch die Vergeistigung der Farben". Jahrbuch des Wiener Goethe-Vereins, N.F. 68 (1964), S. 124-148.
Schmitt, S. 84.
Thalmann sieht in der Literatur und Kunst der Romantik einen "Antinaturalismus, der bei der Vergeistigung der Farben und der Verfremdung der Formen ansetzt, die weniger der Natur entnommen sind denn der menschlichen Problematik. [In der Romantik gibt es] keine Bestandaufnahme des Wirklichen, aber nicht aus Unfähigkeit oder Mache, sondern als Folge einer höchst intensiven Verformung der Welt, die den Künstler zutiefst befremdet" (S. 147).