Einfache Suche
Wählen Sie eine Kategorie und suchen Sie nach Begriffen.
Mehrere Begriffe werden mit UND verknüpft, Teilwörter genügen. Groß-/Kleinschreibung wird ignoriert; ä/ae, ö/oe, ü/ue und ß/ss werden gleichgesetzt.
Ergebnisse
225 Treffer · Seite 4 von 12- Nr. 1552
Hernani als litterarischer Typus. Diss. Tübingen, 1903. Plieningen, 1903.
Frenzel, Motive, S. 603; Baldensperger/Friederich, S. 109
Als Dissertation liegt nur das dritte Kapitel ("Der Typus in der spanischen Literatur") der o.g. Studie vor.
- Nr. 1554
'Niemand wird lesen, was ich hier schreibe': Über den Niemand in der Literatur. Göttingen, 1998. [Zugleich Diss. Göttingen, 1997].
Der Verfasser untersucht in seiner breitgefächerten Dissertation die literarische Figur des 'Niemand' überwiegend in der europäischen Literatur von der Antike bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Dabei berücksichtigt er neben fiktionaler Literatur aller Hauptgattungen zahlreiche nicht-fiktionale Genres. Einbezogen werden auch sprachlogische und sprachphilosophische Betrachtungen des 'Niemand'-Phänomens. Auch der Jedermann-Stoff findet (knappe) Erwähnung. Neben den genannten Autoren und Werken werden weitere Schriftsteller und Texte kurz angesprochen. Eine 'Zeittafel der behandelten niemand-Texte' (S. 435-437) listet alle besprochenen Werke auf. - Darüber hinaus umfaßt der umfangreiche Anhang neben dem Literaturverzeichnis eine Textsammlung überwiegend älterer und nicht leicht zugänglicher 'Niemand'-Texte, ein 'Personenregister in Auswahl' (S. 553-555) und ein knappes 'Sachregister' (S. 556f.). - Inhaltsüberblick: Einleitung - Theorie I: Sprachlogik - Erster Hauptteil: Von Homer bis zum "Hausgesinde-Niemand" des 16. Jahrhunderts: Witzstrukturen - Zweiter Hauptteil: Die Wende zum Persönlichen: Der "Nemo" des Ulrich von Hutten als neuer Ausgangspunkt - Dritter Hauptteil: Die Ausbreitung des "Nemo", Idiome und Sprachen, Umsetzungen in Theater und Zeitungen - Theorie II: Veränderte Sichtweisen im 20. Jahrhundert - Vierter Hauptteil: Prosa - Fünfter Hauptteil: Der Niemand-Begriff als poetologisches Prinzip in der Lyrik des 20. Jahrhunderts - Das Niemand-Spiel: Ein Resumée.
- Nr. 1563
Die Magie im französischen Theater des XVI. und XVII. Jahrhunderts. Münchener Beiträge zur romanischen und englischen Philologie, 41. Leipzig, 1908.
Baldensperger/Friederich, S.121
Die Untersuchung behandelt eine große Anzahl von Dramen, darunter "nach Möglichkeit auch die minder bedeutenden Autoren" (S. 9), unter den Gesichtspunkten: 1. Wahrsagerei und Traumdeutung, 2. Astrologie und Chiromantie, 3. Übernatürliche Wesen, 4. Zauberei, 5. Alchemie und Quacksalberei.
- Nr. 1597
Thüring von Ringoltingen's 'Melusine', Wilhelm Ziely's 'Olivier und Artus' und 'Valentin und Orsus' und das 'Berner Cleomades-Fragment' mit ihren französischen Quellen verglichen. Diss. Zürich, 1889. Solothurn, 1889.
Baldensperger/Friederich, S. 124.
- Nr. 1615
"Kaiser Julian in der Dichtung alter und neuer Zeit". Studien zur vergleichenden Literaturgeschichte, 5 (1905), S. 1-120.
Baldensperger/Friederich, S. 115; Frenzel, Stoffe, S. 405.
Den Schwerpunkt der Darstellung Försters bilden literarische Werke des 19. Jahrhunderts: "Erst dem 19. Jahrhundert blieb es vorbehalten, sich an der dichterischen Lösung des religions-psychologischen Problems, welches Julian darbietet, zu versuchen. Jetzt aber wirkte es so anziehend, ja machte seine Forderung so energisch geltend, daß man geradezu von einem Wettstreit der Dichter in der Lösung desselben reden darf. Dabei kann man leicht zwei Strömungen wahrnehmen: die eine retrospektiv und julianfeindlich, die andere vorwärts gerichtet und julianfreundlich. Letztere überwiegt allmählich. Hauptquelle ist für die erstere die legendarische, für die zweite die geschichtliche Überlieferung" (S. 43).
- Nr. 1631
Der weise Narr in der englischen Literatur von Erasmus bis Shakespeare. Diss. Berlin, 1928. Weimar, 1928.
Frenzel, Motive, S. 575
- Nr. 1632
Napoleon I. im deutschen Drama: Liebesdramen. Diss. Rostock, 1903. Frankfurt a.M., 1903.
Schmitt, S. 232.
- Nr. 1645
"Ulisse nel teatro greco". Atene e Roma, N.S. 11 (1930), S. 219-251.
Baldensperger/Friederich, S. 154
Überblicksartige Arbeit zu einer großen Auswahl von Autoren und Werken.
- Nr. 1661
"Das Kind im Drama". Bühne und Welt, 1 (1898/99), S. 543-547.
Schmitt, S. 170; Baldensperger/Friederich, S. 169.
Die Verfasserin berücksichtigt weitere Autoren und Werke.
- Nr. 1703
The grateful dead: The history of a folk story. The Folk-Lore Society for collecting and printing relics of popular antiquities, 60. London, 1908.
Baldensperger/Friederich, S. 81.
Der Verfasser beschäftigt sich anhand des Motivs (theme) 'Der dankbare Tote' mit dem Phänomen der Kombination verschiedener Erzählthemen in Volks- und Kunstliteratur. Der 'Amis und Amiles'-Stoff findet in diesem Zusammenhang durch sein Hauptmotiv 'The two friends' Erwähnung, vgl. S. 92f. - Kapitel II stellt eine Bibliographie der Variationen der Volkserzählung dar.
- Nr. 1713
"The duel in Italian cinquecento drama and its relation to tragicomedy". Italica, 26 (1949), S. 7-14.
Frenzel, Motive, S. 127.
Der Autor gibt an, für diesen Aufsatz ca. 120 italienische Dramen aus dem 16. Jahrhundert gelesen zu haben, betont jedoch einschränkend: "I deal only with representative examples of the duel in these plays" (S. 7).
- Nr. 1719
"The doctor in the farce and Moliere". French Studies, 2 (1948), S. 101-128.
Baldensperger/Friederich, S. 174.
- Nr. 1721
"Traces of the Wandering Jew in Spain". The Romanic Review, 22 (1931), S. 16-27.
Baldensperger/Friederich, S. 157.
Der Verfasser verfolgt die Spuren des 'Ewigen Juden' in Spanien und kommt zu dem Schluß, daß dieser "never tempted a great, or even a mediocre Spanish poet. There are not many signs, even, of a really popular interest in him, and [...] to a large majority, he was just a very old man, not even a wanderer, not even a Jew, but only a legendary character" (S. 27).
- Nr. 1727
"I progenitori di Falstaff". Nuova Antologia di Scienze, Lettere ed Arti, 128 (1893), S. 725-747.
Baldensperger/Friederich, S. 100.
- Nr. 1762
Don Juan: Eine Einführung. Artemis Einführungen, 39. München, 1989.
Frenzel, Stoffe, S. 170.
Erneut (unverändert) erschienen unter dem Titel: Don Juan: Ein Mythos der Neuzeit. Aisthesis Essay, 2. Bielefeld, 1993. - Zur Problematik des literarischen 'Don Juan-Typs' merkt Gnüg einleitend an: "Don Juan ist keine historische Figur [wie etwa Casanova], sondern ein literarischer Typus. [..] Der literarische Typ wird durch seinen Stoff bestimmt, dieser jedoch durch die ihn konstituierenden Motive geschaffen. Beim Don Juan-Stoff verbindet sich z.B. das Motiv des extensiven Verführers, den es von einer Frau zur anderen zieht, mit dem des himmlischen Strafgerichts. Diese Motivkombination, die den verschiedenartigen Gestaltungen zugrundeliegt, ist ein Konstrukt, ein abstraktes Handlungsgerüst, das erst in der jeweiligen Ausgestaltung in dem einzelnen Werk seine lebendige Form, seine besondere Bedeutung gewinnt. Selbst Autoren, die mit der Vorstellung einer himmlischen Rache nichts mehr anfangen können, müssen sich auf dieses Motiv einlassen, es z.B. säkularisieren, wollen sie nicht die dem Stoff eigene Spannung auflösen und damit sich vom Stoff überhaupt entfernen" (S. 7ff.).
- Nr. 1763
Don Juans theatralische Existenz: Typ und Gattung. München, 1974. [Zugleich: Diss. Köln, 1971].
Frenzel, Stoffe, S. 170; Schmitt, S. 64.
Zunächst 1971 als Diss. Köln mit dem Titel: "Die dramatische Intentionalität des Don-Juan-Typs" erschienen. - Die Verfasserin versteht den Begriff des Typs weder im Sinne der 'komischen Charaktertypen' Molières noch in dem der 'Maskentypen' der Commedia dell'arte: "[...] es wird ein formaler Begriff Typ gesetzt, der durch das Verhältnis des Besonderen und Allgemeinen gekennzeichnet ist. Der Typbegriff soll hier das Verhältnis von Stoff und Figur akzentuieren. Der Don Juan-Stoff in seiner eigenen Motivkombination ist wesentlich auf die eine Figur Don Juan zugeschnitten, und umgekehrt ist die Figur durch den Stoff bestimmt" (S.10f.). Ausgehend von Tirso de Molinas Stück erarbeitet Gnüg "neben dem historisch Besonderen zugleich auch das typisch Allgemeine" (S. 11) des Don Juan-Typs, gestützt auf eine breite Materialbasis. - Im 'Begriffsregister' finden sich neben den oben bereits aufgeführten weitere literarische Inhaltsnennungen (S. 255ff.).
- Nr. 1787
Parzival in der deutschen Literatur. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 4. Berlin, 1929.
Baldensperger/Friederich, S. 384; Frenzel, Stoffe, S. 625; Schmitt, S. 252.
Golther wendet sich gegen die Verfahren, die Überlieferung der Grals- und Parzivalsage hauptsächlich nach ihrer Abhängigkeit "von zwei immer wieder behaupteten verlorenen Vorlagen [...]: vom 'Urperceval' und 'Urgral'" zu beurteilen oder von nicht nachweisbaren Autoren wie Kyôt als möglichen Vorlagengebern auszugehen. Seine eigene Darstellung beruhe "einzig und allein auf den wirklichen Quellen, die auseinander abgeleitet werden können, sobald man die Absichten der erfindenden Dichter erkennt" (S. 1f.). - Abschließend hält der Verfasser fest: "Wie beim Tristan so erreicht auch beim Parzival im Mittelalter das Erzählgedicht, in der Neuzeit [d.i. 18.-20.Jh.] das Drama den Gipfel. Im Mittelalter und in der Neuzeit liegt der eigentliche dichterische Wert in dem, was die 'deutschen Meister' aus eigenem hinzufügten. Wolfram und Wagner haben den französisch-keltischen Stoff eingedeutscht und fortgebildet" (S. 62).
- Nr. 1800
Derecho de resistencia y tiranicidio: Estudio de una temática en las 'comedias' de Lope de Vega. Biblioteca hispánica de filosofía del derecho, 1. Santiago de Compostela, 1968.
Frenzel, Motive, S. 713
- Nr. 1816
"Dramaturgische Parallelen: 2. Die Cäsaren-Dramen". In: R. v. Gottschall. Studien zur neuen deutschen Litteratur. 2. Aufl. Berlin, 1892. S. 37-95.
Frenzel, Motive, S. 713; Frenzel, Stoffe, S. 578; Schmitt, S. 51, 240; Baldensperger/Friederich, S. 87.
- Nr. 1821
"The Spanish peasant in the drama of Lope de Vega". Bulletin of Hispanic Studies, 19 (1942), S. 5-25.
Baldensperger/Friederich, S. 175.