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2.225 Treffer · Seite 32 von 112- Nr. 1757
"Zum Problem des Humors in der französischen Literatur". Die neueren Sprachen, 41 (1933), S. 12-25.
Baldensperger/Friederich, S. 111.
Überblickscharakter.
- Nr. 1758
Das Wiedererkennungsmotiv in den Dramen des Euripides. Freiburg, Schweiz, 1920.
Baldensperger/Friederich, S. 139.
- Nr. 1762
Don Juan: Eine Einführung. Artemis Einführungen, 39. München, 1989.
Frenzel, Stoffe, S. 170.
Erneut (unverändert) erschienen unter dem Titel: Don Juan: Ein Mythos der Neuzeit. Aisthesis Essay, 2. Bielefeld, 1993. - Zur Problematik des literarischen 'Don Juan-Typs' merkt Gnüg einleitend an: "Don Juan ist keine historische Figur [wie etwa Casanova], sondern ein literarischer Typus. [..] Der literarische Typ wird durch seinen Stoff bestimmt, dieser jedoch durch die ihn konstituierenden Motive geschaffen. Beim Don Juan-Stoff verbindet sich z.B. das Motiv des extensiven Verführers, den es von einer Frau zur anderen zieht, mit dem des himmlischen Strafgerichts. Diese Motivkombination, die den verschiedenartigen Gestaltungen zugrundeliegt, ist ein Konstrukt, ein abstraktes Handlungsgerüst, das erst in der jeweiligen Ausgestaltung in dem einzelnen Werk seine lebendige Form, seine besondere Bedeutung gewinnt. Selbst Autoren, die mit der Vorstellung einer himmlischen Rache nichts mehr anfangen können, müssen sich auf dieses Motiv einlassen, es z.B. säkularisieren, wollen sie nicht die dem Stoff eigene Spannung auflösen und damit sich vom Stoff überhaupt entfernen" (S. 7ff.).
- Nr. 1763
Don Juans theatralische Existenz: Typ und Gattung. München, 1974. [Zugleich: Diss. Köln, 1971].
Frenzel, Stoffe, S. 170; Schmitt, S. 64.
Zunächst 1971 als Diss. Köln mit dem Titel: "Die dramatische Intentionalität des Don-Juan-Typs" erschienen. - Die Verfasserin versteht den Begriff des Typs weder im Sinne der 'komischen Charaktertypen' Molières noch in dem der 'Maskentypen' der Commedia dell'arte: "[...] es wird ein formaler Begriff Typ gesetzt, der durch das Verhältnis des Besonderen und Allgemeinen gekennzeichnet ist. Der Typbegriff soll hier das Verhältnis von Stoff und Figur akzentuieren. Der Don Juan-Stoff in seiner eigenen Motivkombination ist wesentlich auf die eine Figur Don Juan zugeschnitten, und umgekehrt ist die Figur durch den Stoff bestimmt" (S.10f.). Ausgehend von Tirso de Molinas Stück erarbeitet Gnüg "neben dem historisch Besonderen zugleich auch das typisch Allgemeine" (S. 11) des Don Juan-Typs, gestützt auf eine breite Materialbasis. - Im 'Begriffsregister' finden sich neben den oben bereits aufgeführten weitere literarische Inhaltsnennungen (S. 255ff.).
- Nr. 1766
Die Bearbeitungen des Hohen Liedes im 17. Jahrhundert: Nebst einem Überblick über die Beschäftigung mit dem Hohen Liede in früheren Jahrhunderten. Diss. Leipzig, 1914. Halle a.d.S., 1914.
Schmitt, S. 144.
Die vom Verfasser herangezogenen Texte werden in einer kommentierten Bibliographie vorgestellt (S. 33-51).
- Nr. 1767
"Liber de septem sapientibus". Orient und Occident, 3:3 (1866), S. 385-423.
Michael, FB (1989), S. 47.
- Nr. 1768
'Every-man', 'Homulus' und 'Hekastus': Ein Beitrag zur internationalen Literaturgeschichte. Hannover, 1865.
Frenzel, Stoffe, S. 371; Schmitt, S. 153, 336; Michael, FB (1989), S. 41f.
Überblick über Bearbeitungen des 'Every-man', der zahlreiche weitere Autoren und Werke nennt. - Auf den Seiten 133-201 findet sich der Abdruck eines anonymen Spiels: 'Every-man: A moral play'.
- Nr. 1772
"Funktionen der Sintfluterzählung in der modernen deutschen Literatur". In: Paradeigmata: Literarische Typologie des Alten Testaments: Zweiter Teil: 20. Jahrhundert. Hg.v. Franz Link. Schriften zur Literaturwissenschaft, 5:2. Berlin, 1989. S. 685-705.
Überblick zu Funktionen des Sintflut-Stoffes in der modernen deutschen Literatur. Der Aufsatz gliedert sich in "Erscheinungsformen der Sintfluterzählung", "Die religiöse Funktion der Sintfluterzählung", "Zeitgeschichtliche Funktionen der Sintfluterzählung" und "Existentiell-persönliche Funktionen der Sintfluterzählung".
- Nr. 1773
"Die Sintfluterzählung in der modernen englischsprachigen Literatur". In: Paradeigmata: Literarische Typologie des Alten Testaments: Zweiter Teil: 20. Jahrhundert. Hg.v. Franz Link. Schriften zur Literaturwissenschaft, 5:2. Berlin, 1989. S. 651-684.
Überblick zum Noah-Stoff in moderner englischsprachiger Lyrik, im Drama und in erzählender Gattung.
- Nr. 1780
"Nachahmungen und Don Karlosdichtungen". In: Karl Goedeke. Grundriß zur Geschichte der deutschen Dichtung. 2. ganz neu bearbeitete Aufl. Bd. V. Dresden, 1893. S. 182f.
Baldensperger/Friederich, S. 96.
- Nr. 1784
Das deutsche Künstlerdrama von Goethe bis R. Wagner. Forschungen zur neueren Literaturgeschichte, 57. Weimar, 1925.
Schmitt, S. 186; Baldensperger/Friederich, S. 174f.
Zahlreiche weitere Autoren und Werke werden kurz behandelt. In einem kleinen Exkurs wird das österreichische Künstlerdrama knapp betrachtet.
- Nr. 1787
Parzival in der deutschen Literatur. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 4. Berlin, 1929.
Baldensperger/Friederich, S. 384; Frenzel, Stoffe, S. 625; Schmitt, S. 252.
Golther wendet sich gegen die Verfahren, die Überlieferung der Grals- und Parzivalsage hauptsächlich nach ihrer Abhängigkeit "von zwei immer wieder behaupteten verlorenen Vorlagen [...]: vom 'Urperceval' und 'Urgral'" zu beurteilen oder von nicht nachweisbaren Autoren wie Kyôt als möglichen Vorlagengebern auszugehen. Seine eigene Darstellung beruhe "einzig und allein auf den wirklichen Quellen, die auseinander abgeleitet werden können, sobald man die Absichten der erfindenden Dichter erkennt" (S. 1f.). - Abschließend hält der Verfasser fest: "Wie beim Tristan so erreicht auch beim Parzival im Mittelalter das Erzählgedicht, in der Neuzeit [d.i. 18.-20.Jh.] das Drama den Gipfel. Im Mittelalter und in der Neuzeit liegt der eigentliche dichterische Wert in dem, was die 'deutschen Meister' aus eigenem hinzufügten. Wolfram und Wagner haben den französisch-keltischen Stoff eingedeutscht und fortgebildet" (S. 62).
- Nr. 1788
Tristan und Isolde in der französischen und deutschen Dichtung des Mittelalters und der Neuzeit. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 2. Berlin, 1929.
Baldensperger/Friederich, S. 385; Frenzel, Stoffe, S. 797; Schmitt, S. 345.
Golthers Ziel ist es, die Geschichte des verlorengegangenen Ur-Tristans, "sein Werden und Wachsen zu ergründen und seine Verbreitung in Frankreich und den angrenzenden Ländern zu beschreiben". Dabei sollen insbesondere das "Maß der schöpferischen Tätigkeit des ersten Tristandichters und die Eigenart aller seiner Bearbeiter, Nachahmer und Neugestalter" untersucht werden (S. 1).
- Nr. 1789
"Die Quellen der Dichtung des 'Tannhäuser'". Bayreuther Blätter, 12 (1889), S. 132-149.
Baldensperger/Friederich, S. 151.
Der Verfasser behandelt die Frage, wie sich der 'Tannhäuser'-Stoff bei Richard Wagner im Verhältnis zu den mittelalterlichen Quellen darstellt.
- Nr. 1790
"Tristan und Isolde im Epos, Drama und Bild". Bühne und Welt, 1 (1898/99), S. 921-928.
Baldensperger/Friederich, S. 385; Schmitt, S. 344.
Weitere Autoren werden kurz erwähnt.
- Nr. 1791
"Parzifal und der Gral in deutscher Sage des Mittelalters und der Neuzeit". In: W. Golther. Zur deutschen Sage und Dichtung: Gesammelte Aufsätze. Berlin, 1914. S. 154-193.
Schmitt, S. 252.
Auch erschienen in: Xenienbücher, 5. Leipzig, 1913 (bibl. Nachweis hierfür: Gesamtverzeichnis des deutschsprachigen Schrifttums [GV]: 1911-1965, Bd. 148, S. 2).
- Nr. 1792
"Tannhäuser in Sage und Dichtung des Mittelalters und der neuen Zeit". In: W. Golther. Zur deutschen Sage und Dichtung: Gesammelte Aufsätze. Berlin, 1914. S. 19-70.
Schmitt, S. 326; Frenzel, Stoffe, S. 769; Baldensperger/Friederich, S. 151.
Nach Baldensperger/Friederich zuerst erschienen in: Walhalla, 3 (1907), S. 15-67. Weitere Autoren und Werke werden genannt. Auf S. 57-69 'Das Tannhäuserlied in verschiedenen Wendungen' (z.T. mit Noten).
- Nr. 1793
Tristan und Isolde in den Dichtungen des Mittelalters und der neuen Zeit. Leipzig, 1907.
Baldensperger/Friederich, S. 385f.; Schmitt, S. 344; Michael, FB (1989), S. 50.
Weitere Autoren, Werke und Nationalliteraturen werden behandelt.
- Nr. 1794
Parzival und der Gral in der Dichtung des Mittelalters und der Neuzeit. Stuttgart, 1925.
Baldensperger/Friederich, S. 384; Schmitt, S. 252.
Knappe Behandlung neuerer Autoren im Kapitel "Die deutsche Gralsdichtung der Neuzeit" (S. 280-328).
- Nr. 1795
"Richard Wagners französische und deutsche Tannhäuserdichtung". In: W. Golther. Zur deutschen Sage und Dichtung: Gesammelte Aufsätze. Berlin, 1914. S. 71-84.
Baldensperger/Friederich, S. 151.
Laut Quelle bereits erschienen in: Die Musik, 2 (1903). Vergleich zwischen Richard Wagners 'Tannhäuser' und der französischen Übersetzung der Oper.