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2.048 Treffer · Seite 29 von 103- Nr. 1749
Modern literary perspectivism. Dallas, 1970.
Seigneuret, S. 460.
- Nr. 1750
Die Symbolik der Bienen und ihrer Produkte in Sage, Dichtung, Kultus, Kunst und Bräuchen der Völker für wissenschaftliche gebildete Imker sowie alle Freunde des klassischen Altertums und einer ästhetischen Naturbetrachtung nach den Quellen bearbeitet. Heidelberg, 1891.
Schmitt, S. 40.
In den fachlichen Erörterungen wird auf eine Vielzahl von literarischen Autoren und Werken hingewiesen. Die oben aufgeführten Autoren und Werke werden als Beilage I und II im dritten Teil: "Klassische Beilagen zur Symbolik der Bienen" im Original und der Übersetzung mit Vorbemerkung und Erläuterungen abgedruckt. Als Beilage III erscheint "Der Ämsen-Immenkrieg", ein "komisches Heldengedicht in fünf Gesängen" von Ferdinand Bereslas, das erstmals 1841 in Berlin erschienen, nach Angabe des Verfassers jedoch vergriffen ist.
- Nr. 1751
"Wertherfieber, Wertherliteratur". In: Goethe-Handbuch. Hg.v. Julius Zeitler [u.a.]. 3 Bde. Stuttgart, 1918. Bd. III: Nachdruck-Zwischenkieferknochen, S. 544-547.
Schmitt, S. 372.
Darstellung der Auswirkungen und Weiterverarbeitungen von Goethes Roman in Literatur- und Kulturgeschichte (im wesentlichen des 18. Jahrhunderts).
- Nr. 1756
"Zur Geistesgeschichte des Meer-Sinnbildes im französischen Schrifttum". Zeitschrift für französische Sprache und Literatur, 62 (1939), S. 74-82.
Baldensperger/Friederich, S. 145.
Der Verfasser stellt die Frage, "was sich aus der Erkenntnis typischer Behandlung des Meerssymbols für Einsichten für die französische Geistesgeschichte und [...] für ihre anthropologischen Grundströmungen gewinnen" läßt (S. 74f.). Seine Untersuchung fußt auf dem Satz, daß "wir innerhalb des Schrifttumes, wo wir es grundsätzlich mit dem Typus der 'Künstler' zu tun haben, rassischer Verschiedenheit in der geistigen Haltung zu begegnen glauben" (S. 77).
- Nr. 1765
"Amerika in der deutschen Dichtung". In: Forschungen zur deutschen Philologie: Festgabe für Rudolf Hildebrand zum 13. März 1894. Leipzig, 1894. S. 102-127.
Schmitt, S. 12.
Überblickscharakter.
- Nr. 1766
Die Bearbeitungen des Hohen Liedes im 17. Jahrhundert: Nebst einem Überblick über die Beschäftigung mit dem Hohen Liede in früheren Jahrhunderten. Diss. Leipzig, 1914. Halle a.d.S., 1914.
Schmitt, S. 144.
Die vom Verfasser herangezogenen Texte werden in einer kommentierten Bibliographie vorgestellt (S. 33-51).
- Nr. 1772
"Funktionen der Sintfluterzählung in der modernen deutschen Literatur". In: Paradeigmata: Literarische Typologie des Alten Testaments: Zweiter Teil: 20. Jahrhundert. Hg.v. Franz Link. Schriften zur Literaturwissenschaft, 5:2. Berlin, 1989. S. 685-705.
Überblick zu Funktionen des Sintflut-Stoffes in der modernen deutschen Literatur. Der Aufsatz gliedert sich in "Erscheinungsformen der Sintfluterzählung", "Die religiöse Funktion der Sintfluterzählung", "Zeitgeschichtliche Funktionen der Sintfluterzählung" und "Existentiell-persönliche Funktionen der Sintfluterzählung".
- Nr. 1773
"Die Sintfluterzählung in der modernen englischsprachigen Literatur". In: Paradeigmata: Literarische Typologie des Alten Testaments: Zweiter Teil: 20. Jahrhundert. Hg.v. Franz Link. Schriften zur Literaturwissenschaft, 5:2. Berlin, 1989. S. 651-684.
Überblick zum Noah-Stoff in moderner englischsprachiger Lyrik, im Drama und in erzählender Gattung.
- Nr. 1775
"Sankt Petersburg im Spiegel der russischen Dichtung". Atlantis (Zürich), 19 (1947), S. 243-250.
Baldensperger/Friederich, S. 144.
- Nr. 1782
"Das Schicksal des Tieres in der Literatur". Die Literatur, 37 (1934/35), S. 198-201.
Schmitt, S. 333; Baldensperger/Friederich, S. 162.
Bibl. Hinweis: Bis 25 (1922/23) hieß die Zeitschrift "Das literarische Echo".
- Nr. 1783
The mirror of Narcissus in the courtly love lyric. New York, 1967.
Schmitt, S. 314.
Ausgehend von der Erkenntnis, daß die Fabel in der mittelalterlichen Lyrik immer gleich ist ("The lady is always beautiful and unapproachable, the lover burns with passion but is halted by a sense of his own unworthiness; and the difficulty of their relation is aggrevated by ubiquitous spies and slanderers" [Preface, s. VII]), und den daraus resultierenden Annahmen, daß erstens sich in den Versen die säkulare Gesellschaft spiegele und zweitens die 'anspruchsvolleren' Gedichte individuelle Variationen des Konventionellen darstellen, trifft der Verfasser eine Aussage über die den behandelten Werken zugrundeliegende Ethik: "I have tried to present the doctrines of courtly love as a coherent ethical system and to read the courtly lyric as a coherent aesthetic structure" (Preface, S. VIII). Dies geschieht anhand der Darstellung von der unterschiedlichen Verwendung und Funktion des Spiegel-Motivs. - Zahlreiche weitere Autoren und Werke werden genannt und in der "List of Works cited" auf den Seiten 259-261 aufgeführt.
- Nr. 1785
Heidelberg als Stoff und Motiv der deutschen Dichtung. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 5. Berlin, 1929.
Baldensperger/Friederich, S. 108; Schmitt, S. 127.
Goldschmit verzeichnet "die gesamte Kunstliteratur, die Heidelberg als Stoff oder Motiv benützt, in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe umfaßt einzelne Gedichte, Gedichtfragmente, Teile aus größeren Zyklen oder epischen Erzählungen, die zweite Gruppe umfaßt alle Romane, Novellen, Erzählungen, Epen und dramatischen Spiele, in denen Heidelberg den Schauplatz, den Stoff oder ein Teilmotiv bildet. [...] Aufgenommen wurde die gesamte feststellbare dichterische Literatur" (S. 36). Der Verfasser nennt in der ersten Gruppe 120, in der zweiten Gruppe 127 Titel (S. 37-46).
- Nr. 1786
"Das Heidelberger Schloß in der deutschen Dichtung". Preußische Jahrbücher, 192 (1923), S. 29-42.
Schmitt, S. 127.
Der Verfasser führt aus, daß die Behauptung, Heidelberg mit seinem Schloß sei die meistbesungene Stadt auch in der neueren deutschen Literatur, in das Reich der Legende gehöre. Bei vielen der von ihm genannten (hier aber nicht aufgeführten) Autoren und Werke ergibt sich vielmehr der Befund, daß das Heidelberger Schloß - aber auch Heidelberg als Stadt - gerade nicht eigens thematisiert wird, sondern daß einzelne Motive aus dem Stadtbild, der Stadtgeschichte, dem Studentenleben, der umgebenden Landschaft etc. aufgerufen werden.
- Nr. 1787
Parzival in der deutschen Literatur. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 4. Berlin, 1929.
Baldensperger/Friederich, S. 384; Frenzel, Stoffe, S. 625; Schmitt, S. 252.
Golther wendet sich gegen die Verfahren, die Überlieferung der Grals- und Parzivalsage hauptsächlich nach ihrer Abhängigkeit "von zwei immer wieder behaupteten verlorenen Vorlagen [...]: vom 'Urperceval' und 'Urgral'" zu beurteilen oder von nicht nachweisbaren Autoren wie Kyôt als möglichen Vorlagengebern auszugehen. Seine eigene Darstellung beruhe "einzig und allein auf den wirklichen Quellen, die auseinander abgeleitet werden können, sobald man die Absichten der erfindenden Dichter erkennt" (S. 1f.). - Abschließend hält der Verfasser fest: "Wie beim Tristan so erreicht auch beim Parzival im Mittelalter das Erzählgedicht, in der Neuzeit [d.i. 18.-20.Jh.] das Drama den Gipfel. Im Mittelalter und in der Neuzeit liegt der eigentliche dichterische Wert in dem, was die 'deutschen Meister' aus eigenem hinzufügten. Wolfram und Wagner haben den französisch-keltischen Stoff eingedeutscht und fortgebildet" (S. 62).
- Nr. 1788
Tristan und Isolde in der französischen und deutschen Dichtung des Mittelalters und der Neuzeit. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 2. Berlin, 1929.
Baldensperger/Friederich, S. 385; Frenzel, Stoffe, S. 797; Schmitt, S. 345.
Golthers Ziel ist es, die Geschichte des verlorengegangenen Ur-Tristans, "sein Werden und Wachsen zu ergründen und seine Verbreitung in Frankreich und den angrenzenden Ländern zu beschreiben". Dabei sollen insbesondere das "Maß der schöpferischen Tätigkeit des ersten Tristandichters und die Eigenart aller seiner Bearbeiter, Nachahmer und Neugestalter" untersucht werden (S. 1).
- Nr. 1789
"Die Quellen der Dichtung des 'Tannhäuser'". Bayreuther Blätter, 12 (1889), S. 132-149.
Baldensperger/Friederich, S. 151.
Der Verfasser behandelt die Frage, wie sich der 'Tannhäuser'-Stoff bei Richard Wagner im Verhältnis zu den mittelalterlichen Quellen darstellt.
- Nr. 1792
"Tannhäuser in Sage und Dichtung des Mittelalters und der neuen Zeit". In: W. Golther. Zur deutschen Sage und Dichtung: Gesammelte Aufsätze. Berlin, 1914. S. 19-70.
Schmitt, S. 326; Frenzel, Stoffe, S. 769; Baldensperger/Friederich, S. 151.
Nach Baldensperger/Friederich zuerst erschienen in: Walhalla, 3 (1907), S. 15-67. Weitere Autoren und Werke werden genannt. Auf S. 57-69 'Das Tannhäuserlied in verschiedenen Wendungen' (z.T. mit Noten).
- Nr. 1793
Tristan und Isolde in den Dichtungen des Mittelalters und der neuen Zeit. Leipzig, 1907.
Baldensperger/Friederich, S. 385f.; Schmitt, S. 344; Michael, FB (1989), S. 50.
Weitere Autoren, Werke und Nationalliteraturen werden behandelt.
- Nr. 1794
Parzival und der Gral in der Dichtung des Mittelalters und der Neuzeit. Stuttgart, 1925.
Baldensperger/Friederich, S. 384; Schmitt, S. 252.
Knappe Behandlung neuerer Autoren im Kapitel "Die deutsche Gralsdichtung der Neuzeit" (S. 280-328).
- Nr. 1796
Pfalzgräfin Genovefa in der deutschen Dichtung. Diss. Breslau, 1897. Leipzig, 1897.
Frenzel, Stoffe, S. 252; Baldensperger/Friederich, S. 103; Schmitt, S. 106.
Im Anhang sind die "Genoveva"-Fragmente Otto Ludwigs abgedruckt.