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1.643 Treffer · Seite 21 von 83- Nr. 1539
"Das Unheimliche". In: S. Freud. Studienausgabe. Bd. IV: Psychologische Schriften. Frankfurt a.M., 1970. S. 241-274.
Schmitt, S. 350.
U.a. auch in: Freud, Sigmund: Der Moses des Michelangelo. Schriften über Kunst und Künstler. Frankfurt a.M. 1993. S. 135-172.
- Nr. 1543
Der epische Raum: Eine Untersuchung zum Roman der Frühromantik. Diss. Wien, 1973 [masch.].
Schmitt, S. 269.
Bibl. Nachweis: Gesamtverzeichnis österreichischer Dissertationen, 8: 1973 (1976), S. 73, Nr. 870.
- Nr. 1546
Die politische Insel: Eine Geschichte der Utopien von Platon bis zur Gegenwart. Meyers kleine Handbücher, 2. Leipzig, 1936.
Frenzel, Motive, S. 399
Die weiteren behandelten Werke sind im Anhang (S. 167) verzeichnet.
- Nr. 1549
"Manon Lescaut als Typus". Germanisch-Romanische Monatsschrift, 7 (1915-1919), S. 445-464.
Frenzel, Motive, S. 451
- Nr. 1550
"Hernanis Stammbaum". Zeitschrift für vergleichende Literaturgeschichte, N.F. 17 (1909), S. 239-261 u. S. 385-413.
Frenzel, Motive, S. 603
Bibliographische Notiz: Die 1886/87 aus der "Vierteljahrsschrift für Kultur und Litteratur der Renaissance" hervorgegangene "Zeitschrift für vergleichende Literaturgeschichte" hat in ihrer Anfangsphase wiederholt Namen und Zählweise geändert: A. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte, 1 (1886/87). B. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte und Renaissance-Litteratur, N.F. 1 (1887/88) - N.F. 4 (1891). C. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte, N.F. 5 (1892) - N.F. 18 (1910). - Die Schreibung 'Litteratur' und 'Literatur' wechselt. -- Den in der dramatischen Literatur außerordentlich häufig dargestellten Typus 'Hernani' zeichnet Frick folgendermaßen: "Hernani als Typus ist der edle, vornehm denkende Held, der durch die Macht der Verhältnisse - sei es die Niedertracht der Menschen oder die Leidenschaft seines Charakters, seien es Gesetze seines Landes und seiner Zeit oder Ziele, die er auf anderem Weg nicht zu erreichen glaubt - dem Banditenleben in die Arme getrieben wird" (S. 239). Das Interesse des Verfassers gilt vor allem dem 'Stammbaum' des Hugo'schen "Hernani", dessen stoffliche Wurzeln er in Spanien sieht. Zudem werden die prägenden Einflüsse vor allem von Byron und Schiller betont.
- Nr. 1552
Hernani als litterarischer Typus. Diss. Tübingen, 1903. Plieningen, 1903.
Frenzel, Motive, S. 603; Baldensperger/Friederich, S. 109
Als Dissertation liegt nur das dritte Kapitel ("Der Typus in der spanischen Literatur") der o.g. Studie vor.
- Nr. 1553
"Das Humanitätsideal der klassischen deutschen Dichtung und die deutsche Gegenwart". Zeitschrift für Deutschkunde, 48 (1934), S. 369-383, 673-690, 49 (1935), S. 313-333.
Schmitt, S. 145.
Laut Quelle auch in: Fricke, G. Vollendung und Aufbruch: Reden und Aufsätze zur deutschen Dichtung. Berlin, 1943. S. 251-327. -- Der Verfasser sieht ein seinem Beitrag "den Versuch einer Auseinandersetzung mit den bedeutendsten Gestaltungen des Menschenideals im 'klassischen' deutschen Jahrhundert" (S. 371).
- Nr. 1554
'Niemand wird lesen, was ich hier schreibe': Über den Niemand in der Literatur. Göttingen, 1998. [Zugleich Diss. Göttingen, 1997].
Der Verfasser untersucht in seiner breitgefächerten Dissertation die literarische Figur des 'Niemand' überwiegend in der europäischen Literatur von der Antike bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Dabei berücksichtigt er neben fiktionaler Literatur aller Hauptgattungen zahlreiche nicht-fiktionale Genres. Einbezogen werden auch sprachlogische und sprachphilosophische Betrachtungen des 'Niemand'-Phänomens. Auch der Jedermann-Stoff findet (knappe) Erwähnung. Neben den genannten Autoren und Werken werden weitere Schriftsteller und Texte kurz angesprochen. Eine 'Zeittafel der behandelten niemand-Texte' (S. 435-437) listet alle besprochenen Werke auf. - Darüber hinaus umfaßt der umfangreiche Anhang neben dem Literaturverzeichnis eine Textsammlung überwiegend älterer und nicht leicht zugänglicher 'Niemand'-Texte, ein 'Personenregister in Auswahl' (S. 553-555) und ein knappes 'Sachregister' (S. 556f.). - Inhaltsüberblick: Einleitung - Theorie I: Sprachlogik - Erster Hauptteil: Von Homer bis zum "Hausgesinde-Niemand" des 16. Jahrhunderts: Witzstrukturen - Zweiter Hauptteil: Die Wende zum Persönlichen: Der "Nemo" des Ulrich von Hutten als neuer Ausgangspunkt - Dritter Hauptteil: Die Ausbreitung des "Nemo", Idiome und Sprachen, Umsetzungen in Theater und Zeitungen - Theorie II: Veränderte Sichtweisen im 20. Jahrhundert - Vierter Hauptteil: Prosa - Fünfter Hauptteil: Der Niemand-Begriff als poetologisches Prinzip in der Lyrik des 20. Jahrhunderts - Das Niemand-Spiel: Ein Resumée.
- Nr. 1557
"Berlin im Roman". Das literarische Echo, 10 (1907/08), Sp. 697-699.
Baldensperger/Friederich, S. 85.
Bibl. Hinweis: Ab 26 (1923/24) Name der Zeitschrift geändert in "Die Literatur".
- Nr. 1564
Abbé Prevost in Deutschland: Ein Beitrag zur Geschichte der Empfindsamkeit. Beiträge zur neueren Literaturgeschichte, N.F. 12. Heidelberg, 1929.
Frenzel, Motive, S. 451
- Nr. 1565
"Das Problem der Vererbung in der deutschen Literatur der Gegenwart". In: P. Friedrich. Deutsche Renaissance: Gesammelte Aufsätze. Leipzig, 1913. Bd. II, S. 23-32.
Schmitt, S. 356.
Ideologisch perspektivierter Aufsatz der Vorkriegszeit. Friedrich richtet seine Bände gegen "Amerikanisierung", "Kinomanie" und gegen die "Tendenz eines mechanisch-sozialen Zeitalters der Syndikate und Genossenschaften". Seine Aufsätze dienen dem Ziel "Verständnis für die Macht der Individualität immer wieder zu wecken". (Vorwort, Bd. I, S. 7f.)
- Nr. 1566
"Napoleon-Dichtungen". Das literarische Echo, 12 (1909/10), Sp. 690-696.
Schmitt, S. 232.
Bibl. Hinweis: Ab 26 (1923/24) Name der Zeitschrift geändert in "Die Literatur". -- Der Verfasser stellt die oben genannten Napoleon-Dichtungen unter folgendem Diktum vor: "In der Stoffgeschichte der deutschen Literatur kehren einige Stoffe [...] immer wieder, die mit Hartnäckigkeit stets aufs neue die Dichter und solche, die es sein möchten, reizen, sich an ihnen die Zähne auszubeißen. Die heroischen Stoffe stehen unter diesen Unglücksideen obenan" (Sp. 690).
- Nr. 1572
Thidreksage und Dietrichsepos. Palaestra, 128. Berlin, 1914.
Baldensperger/Friederich, S. 95.
- Nr. 1573
Buhlerin und Zauberin: Eine Untersuchung zur deutschen Literatur des 18. Jahrhunderts. München, 1970.
Frenzel, Motive, S. 788; Schmitt, S. 50, 380.
- Nr. 1584
Das Weltverständnis des deutschen Gegenwartsromans im Spiegel seiner Erzählhaltung. Diss. Würzburg, 1966.
Schmitt, S. 371.
Weitere Autoren werden kurz angesprochen. - Die Schlagwortvorgabe 'Weltverständnis' ist deswegen fragwürdig, weil es sich dabei weniger um eine konkrete Inhaltseinheit, als eher um einen interpretatorischen Terminus handelt.
- Nr. 1589
"Mariendichtung". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. 2. Aufl. Hg.v. Werner Kohlschmidt, Wolfgang Mohr, Klaus Kanzog und Achim Masser. 5 Bde. Berlin, 1958ff. Bd. II (1965), S. 271-291.
Frenzel, Stoffe, S. 496; Schmitt, S. 209.
Der Lexikonartikel besitzt Überblickscharakter.
- Nr. 1590
"Das Heldenzeitlied des deutschen Hochmittelalters". Neuphilologische Mitteilungen, 62 (1961), S. 94-118.
Schmitt, S. 134.
Primär gattungsgeschichtlich.
- Nr. 1592
"Der Gestaltenwandel des 'Tollen Bomberg'". Die schöne Literatur, 29 (1928), S. 430-434.
Schmitt, S. 44.
Weiteren Werken über den 'Tollen Bomberg' spricht der Verfasser keine dichterische Bedeutung zu, sieht sie eher als Plagiat des Wicklerschen Romans.
- Nr. 1597
Thüring von Ringoltingen's 'Melusine', Wilhelm Ziely's 'Olivier und Artus' und 'Valentin und Orsus' und das 'Berner Cleomades-Fragment' mit ihren französischen Quellen verglichen. Diss. Zürich, 1889. Solothurn, 1889.
Baldensperger/Friederich, S. 124.
- Nr. 1603
"Seefahrt und Dichtung". Die Flotte, 7 (1904), S. 3-5.
Baldensperger/Friederich, S. 145.
Überblicksartige Darstellung mit Nennung zahlreicher Autoren und Werke.