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64 Treffer · Seite 2 von 4- Nr. 1996
"Prügelpädagoge oder Menschenbildner? Die Gestalt des Lehrers in der deutschen Literatur". Pädagogik (Ostberlin), 10 (1955), S. 965-968.
Schmitt, S. 195.
- Nr. 2037
Narrendarstellungen im Spätmittelalter. Diss. Freiburg i.Br., 1952 [masch.].
Die ikonographisch ausgerichtete Untersuchung ergänzt historische, literarhistorische und volkskundliche Arbeiten zum Thema des Narren im Spätmittelalter.
- Nr. 2096
"The influence of the American Revolution upon German literature". Americana Germanica, 3 (1899/1900), S. 338-385.
Schmitt, S. 277.
Eingangs berichten die Verfasser über das Interesse deutschsprachiger Autoren an der Geschichte und der Entwicklung Amerikas und der Amerikanischen Revolution und den Niederschlag dieses Interesses in dichterischen und feuilletonistischen Arbeiten. Vor allem die Kapitel: "Direct Allusions to the American Revolution in Poetry", "German Poets and the Soldier-Traffic" und "Praise of the results of the Revolutionary War" (S. 364-383) geben einen Überblick über Verwendung der oben genannten literarischen Inhaltseinheiten.
- Nr. 2124
Die Darstellung des Menschenhasses in der deutschen Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts. Frankfurt a.M., 1970. [Zugleich Diss. Bonn, 1969].
Frenzel, Motive, S. 532; Schmitt, S. 126, 218.
- Nr. 2311
"Die Schicksalstragödie im Spottbild der Satire". Zeitschrift für Deutschkunde, 40 (1926), S. 276-284.
Schmitt, S. 293.
Der Artikel besitzt Überblickscharakter.
- Nr. 2388
Napoleons Tod im Spiegel der zeitgenössischen Presse und Dichtung. Frankfurt a.M., 1902.
Schmitt, S. 232.
Kap. I schildert die "Gesamtlage und das bei Napoleons Tod vorherrschende Stimmungsmilieu", Kap. II die "Pressestimmen". Im Anhang wird "Tagesliteratur von 1821" aus Zeitungen zum Tod Napoleons vorgestellt sowie "Deutsche Veteranenlieder auf Napoleons Ende".
- Nr. 2659
"Der Kaufmannsstand in der deutschen Literatur bis zum Ausgang des 17. Jahrhunderts". Die Grenzboten, 69:4 (1910), S. 110-121.
Schmitt, S. 169.
Überblicksartige Darstellung.- Hinweis Schmitt: "S. 636 Erg. von W. Janell." - Janell weist darauf hin, daß Philipp Nikodemus Frischlin in seiner Komödie 'Julius redivius' zuvor kein 'Kaufmannsstück' geschrieben hat, hier aber einen Vertreter des Kaufmannsstandes auftreten läßt und insofern doch "den Kaufmann in seinen Dichtungen [...] verwertet" (S. 636).
- Nr. 2661
"Totengespräch". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. Hg.v. Paul Merker und Wolfgang Stammler. 4 Bde. Berlin, 1925ff. Bd. III (1928/29), S. 379f.
Schmitt, S. 340.
Nach einer knappen Definition des Totengesprächs liefert der Verfasser einen chronologischen Überblick über die "Abart des Dialogs [aus dem] Reiche der Toten" (S. 379).
- Nr. 2700
"Die Jurisprudenz und die Flöhe". In: A. Keysser. Kulturbilder aus dem Rechtsleben. Bad Rothenfelde, 1919/1920. Bd. II: Recht und Juristen im Spiegel der Satire, S. 67-90.
Schmitt, S. 88.
Die Abhandlung umfaßt mehrere satirische Schriften des 14.-19. Jahrhunderts, legt jedoch einen Schwerpunkt auf Johann Fischarts "Floh Hatz, Weiber Tratz" aus dem Jahre 1573.
- Nr. 2718
"Das Werden des Hermann-Mythus von Hutten zu Grabbe". Jahrbuch der Grabbe-Gesellschaft, 2 (1940), S.26-50.
Frenzel, Stoffe, S. 64; Schmitt, S. 23.
Nationalsozialistische Tendenzen. -- Weitere Autoren werden behandelt.
- Nr. 2748
Orphism and the Legend of Orpheus in German literature of the eighteenth century. Diss. Urbana: University of Illinois, 1948. [Auszug: Urbana, Illinois, 1948].
Frenzel, Stoffe, S. 608; Schmitt, S. 248.
"In literature no other symbol expressed more adequately the belief in ancient, god-inspired, and perfect Art than the figure of 'Orpheus' for, as mythological tradition would have it, Orpheus was the founder of primeval poetry and a creator of civilization" (S. 1). Der Schwerpunkt dieser Studie zur Sichtweise der Figur des Orpheus bei Dichtern des Sturm und Drang und deren Interesse am Orphismus liegt auf der Zeit zwischen 1770 und 1785.
- Nr. 3012
- Nr. 3065
Wesen und Wandlung der Narrenidee im Zeitalter des Humanismus: Brant, Murner, Erasmus. Wiesbaden, 1966.
Frenzel, Motive, S. 575; Schmitt, S. 233, 330.
- Nr. 3076
"Die Sage von der Weißen Frau im Schlosse zu Berlin". Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins, 45 (1928), S. 57-96.
Schmitt, S. 369.
Relevant ist besonders der Abschnitt 4: "Die weiße Frau in der deutschen Liteatur" (ab S. 80). Literaturgeschichtliche Hinweise finden sich jedoch auch davor.
- Nr. 3136
Dr. Thomas Murners 'Ulenspiegel'. Leipzig, 1854 (Repr. 1975).
Baldensperger/Friederich, S. 99.
Lappenbergs Eulenspiegel-Ausgabe, die der Druckfassung von 1519 folgt, bietet neben text- und druckgeschichtlichen Hinweisen ein separates Kap. "Abhandlungen über den Ulenspiegel" (S. 295-418), in dem es u.a. um die Herkunft und Verbreitung des Stoffes sowie seine Beziehungen zu verwandten Texten geht. -- Lappenbergs Versuch, Thomas Murner als Verfasser des "Eulenspiegel" wahrscheinlich zu machen, ist von der modernen Forschung widerlegt.
- Nr. 3181
Les fols et la folie: Étude sur les genres du comique et la création littéraire en Allemagne pendant la Renaissance. Paris, 1968.
Frenzel, Motive, S. 575; Schmitt, S. 81, 233.
In Kap. 3 wird der Eulenspiegel-Typus bis ins 20. Jahrhundert weiterverfolgt. -- Anhang mit zeitgenössischen Textdokumenten sowie einer umfassenden Bibliographie, Autor- und Werkregister.
- Nr. 3404
Der Held im Salon: Zum antiheroischen Programm deutscher Rokoko-Epik. Studien zur deutschen Literatur, 37. Tübingen, 1973.
Schmitt, S. 135.
Der Verfasser bezieht eine Fülle von Autoren und Werken (145 werden in der Bibliographie' genannt, S. 213-220) in seine Untersuchung ein.
- Nr. 3476
"The ape in Roman literature". Transactions and Proceedings of the American Philological Association, 67 (1936), S. 148-167.
Baldensperger/Friederich, S. 163.
Überblickscharakter.
- Nr. 3504
Der Hofmeister in der deutschen Literatur des 18. Jahrhunderts. Diss. Zürich, 1938.
Schmitt, S. 143.
Der Verfasser nennt vor allem im 1. Kapitel "Der Hofmeister in der autobiographischen, populär-philosophischen und satirischen Literatur" eine Vielzahl weiterer Autoren und Werke.
- Nr. 3641
"Politische Dichtung". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. 2. Aufl. Hg.v. Werner Kohlschmidt, Wolfgang Mohr, Klaus Kanzog und Achim Masser. 5 Bde. Berlin, 1958ff. Bd. III (1977), S. 157-220.
Schmitt, S. 262.
Die Verfasser liefern eine Definition des Wesens der "Politischen Dichtung" ("keine poet. Gattung, auch kein dichterischer Stoff- oder Motivkreis, sondern eine Dichtungs-Art oder -Kategorie" [S. 159]) und verfolgen das "Politische" in der Literatur gemäß dem chronologischen Ablauf der historischen Ereignisse.