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52 Treffer · Seite 2 von 3- Nr. 1785
Heidelberg als Stoff und Motiv der deutschen Dichtung. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 5. Berlin, 1929.
Baldensperger/Friederich, S. 108; Schmitt, S. 127.
Goldschmit verzeichnet "die gesamte Kunstliteratur, die Heidelberg als Stoff oder Motiv benützt, in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe umfaßt einzelne Gedichte, Gedichtfragmente, Teile aus größeren Zyklen oder epischen Erzählungen, die zweite Gruppe umfaßt alle Romane, Novellen, Erzählungen, Epen und dramatischen Spiele, in denen Heidelberg den Schauplatz, den Stoff oder ein Teilmotiv bildet. [...] Aufgenommen wurde die gesamte feststellbare dichterische Literatur" (S. 36). Der Verfasser nennt in der ersten Gruppe 120, in der zweiten Gruppe 127 Titel (S. 37-46).
- Nr. 2002
Gotik und Ruine in der englischen Dichtung des achtzehnten Jahrhunderts. Leipziger Beiträge zur englischen Philologie, 4. Leipzig, 1924.
Baldensperger/Friederich, S. 105.
Die "Entwicklung des 'Gothic Revival' und insbesondere des Ruinenmotivs im Bereiche der englischen Dichtung des 18. Jahrhunderts" wird vom Verfasser in seiner materialreichen Studie vor allem unter dem Gesichtspunkt betrachtet, inwieweit "das Aufkommen des Interesses für Gotik und Mittelalter mit dem Auftauchen eines neuen Natur- und Landschaftsempfindens" verbunden werden muß (S. 2).
- Nr. 2020
"Lobgedicht". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. 2. Aufl. Hg.v. Werner Kohlschmidt, Wolfgang Mohr, Klaus Kanzog und Achim Masser. 5 Bde. Berlin, 1958ff. Bd. II (1965), S. 223-226.
Schmitt, S. 201.
Der Verfasser versteht unter dem Lobgedicht nur Gedichte, "in denen das Lob einer namentliche erwähnten Person der Gegenwart oder der noch aktuellen unmittelbaren Vergangenheit angestimmt wird" (S. 223).
- Nr. 2181
Das Bild des Tyrannen bei Platon: Ein Beitrag zur Geschichte der griechischen Staatsethik. Tübinger Beiträge zur Altertumswissenschaft, 3. Stuttgart, 1928.
Baldensperger/Friederich, S. 154.
- Nr. 2348
- Nr. 2361
Das Heilige in der Dichtung: Klopstock / Der junge Goethe. Zürcher Beiträge zur deutschen Literatur- und Geistesgeschichte, 10. Zürich, 1954.
Schmitt, S. 129.
Eingangs kurze etymologische Hinweise zu 'heilig' und eine Auseinandersetzung des Verfassers mit Rudolf Ottos Arbeit: Das Heilige. Über das Irrationale in der Idee des Göttlichen. 13. Aufl. Stuttgart, 1923.
- Nr. 2370
"Hermann und die Hermannsschlacht in der deutschen Dichtung". In: Hermann der Cherusker und sein Denkmal: Zum Gedenken an die 50jährige Wiederkehr der Einweihung des Hermannsdenkmals auf der Grotenburg am 16. August 1875. Detmold, 1925. S. 197-223.
Schmitt, S. 23.
Überblicksartige Darstellung mit Nennung zahlreicher Autoren und Werke.
- Nr. 2388
Napoleons Tod im Spiegel der zeitgenössischen Presse und Dichtung. Frankfurt a.M., 1902.
Schmitt, S. 232.
Kap. I schildert die "Gesamtlage und das bei Napoleons Tod vorherrschende Stimmungsmilieu", Kap. II die "Pressestimmen". Im Anhang wird "Tagesliteratur von 1821" aus Zeitungen zum Tod Napoleons vorgestellt sowie "Deutsche Veteranenlieder auf Napoleons Ende".
- Nr. 2433
"Über Eigenart und Ursprung des englischen Naturgefühls". In: Britannica: Max Förster zum sechzigsten Geburtstage. Leipzig, 1929. S. 277-311.
Baldensperger/Friederich, S. 128.
Bei seiner Analyse stellt Huscher fest, die englische Naturdichtung trage "in ihrer Gesamtheit vornehmlich die Züge der Eindrucksdichtung, des Impressionimus im weitesten Sinne des Wortes" (S. 279).
- Nr. 2718
"Das Werden des Hermann-Mythus von Hutten zu Grabbe". Jahrbuch der Grabbe-Gesellschaft, 2 (1940), S.26-50.
Frenzel, Stoffe, S. 64; Schmitt, S. 23.
Nationalsozialistische Tendenzen. -- Weitere Autoren werden behandelt.
- Nr. 2809
"Charakterköpfe der französischen Heimatdichtung". Zeitschrift für neusprachlichen Unterricht, 37 (1938), S. 180-184, 249-252, 309-316, 377-382.
Baldensperger/Friederich, S. 139.
- Nr. 3074
Der Mißvergnügte in der Literatur der deutschen Aufklärung 1688-1759. Diss. Würzburg, 1960. Würzburg, 1959 [sic!] [masch.].
Frenzel, Motive, S. 547; Schmitt, S. 255.
- Nr. 3170
Das Stimmungsbild: Musikmetaphorik und Naturgefühl in der dichterischen Prosaskizze 1721-1780. Palaestra, 247. Göttingen, 1967.
Schmitt, S. 238, 320.
Neben den genannten werden weitere Autoren und Werke behandelt (Die Bibliographie bietet: 1. Alphabetisches Autorenregister: Quellen und Einzeldarstellungen, 2. Alphabetisches Sachregister: Darstellungen und Textsammlungen, S. 181-191).
- Nr. 3629
"Freundschaft und Liebe in der deutschen Literatur des 18. Jahrhunderts". In: Stoffe, Formen, Strukturen: Studien zur deutschen Literatur: Hans Heinrich Borcherdt zum 75. Geburtstag, 14. August 1962. Hg.v. Albert Fuchs und Helmut Motekat. München, 1962. S. 97-138.
Frenzel, Motive, S. 218, 510; Schmitt, S. 96, 199.
- Nr. 3962
The daemonic in the poetry of John Keats. Urbana, Illinois, 1970.
Seigneuret, S. 307.
- Nr. 4042
The change of Philomel: The nightingale in Medieval literature. American University Studies, III: Comparative Literature, 14. New York, 1985.
Zahlreiche weitere Autoren und Werke werden genannt und sind im Index (S. 261-263) verzeichnet.
- Nr. 4212
Freundschaftskult und Freundschaftsdichtung im deutschen Schrifttum des 18. Jahrhunderts vom Ausgang des Barock bis zu Klopstock. Deutsche Vierteljahrsschrift: Buchreihe, 21. Halle a.d.S., 1936.
Frenzel, Motive, S. 218; Schmitt, S. 96.
Die viele Facetten des Freundschafts-Motivs aufnehmende Arbeit ist in terminologischer Hinsicht deutlich zeitgebunden (Verweise auf "völkische Einheit", "Germanentum", etc.).
- Nr. 4228
Heinrich I. in der deutschen Literatur. Diss. Breslau, 1920 [masch]. [Auszug: Breslau, 1922].
Baldensperger/Friederich, S. 108; Frenzel, Stoffe, S. 306; Schmitt, S. 131.
Im Leihverkehr nur als Auszug zugänglich. -- Die Verfasserin bietet einen Überblick über die Entwicklung des bis zur Klassik fast ausschließlich in epischer Dichtung, nach dem ersten Drittel des 19. Jahrhunderts dagegen überwiegend in dramatischer Form gestalteten 'Heinrich I.'-Stoffs.
- Nr. 4302
"Medea: Eine Studie". Bayerische Blätter für das Gymnasial-Schulwesen, 62 (1926), S. 32-38, 94-105, 168-177, 216-226, 262-273, 326-330.
Baldensperger/Friederich, S. 124; Schmitt, S. 213.
Eingangs beleuchtet der Verfasser den mythologischen Hintergrund ('Medea als Göttin') und die Sagenentwicklung. Die literarische Bearbeitung des Medea-Stoffes wird überblicksartig unter Einbeziehung weiterer Autoren und Werke neben den oben aufgeführten dargestellt.
- Nr. 4316
"Kriegspoesie". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. Hg.v. Paul Merker und Wolfgang Stammler. 4 Bde. Berlin, 1925ff. Bd. II (1926/28), S. 141-143.
Schmitt, S. 180.
Der Verfasser bemerkt eingangs: "Deutschland ist im Laufe seiner wechselreichen Geschichte so oft in Kriege verwickelt worden, daß die Kriegsdichtung einen beträchtlichen Teil seiner poetischen Erzeugnisse überhaupt ausmacht." (S. 141).