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84 Treffer · Seite 2 von 5- Nr. 1611
Studien zur Wesensbestimmung der höfischen Minne. Diss. Groningen, 1956.
Schmitt, S. 221.
Der Verfasser bezieht eine Reihe weiterer Autoren und Werke neben den oben genannten mit ein.
- Nr. 1644
"Die empfindsame Naturbetrachtung im Mittelalter". Archiv für Kulturgeschichte, 12 (1914/1916), S. 195-228.
Schmitt, S. 235.
- Nr. 1746
"Frau Minne". Das literarische Echo, 12 (1909/10), Sp. 229-237.
Schmitt, S. 221; Baldensperger/Friederich, S. 119.
Bibl. Hinweis: Ab 26 (1923/24) Name der Zeitschrift geändert in "Die Literatur". -- Als "Lenz der Poesie" beschreibt der Verfasser die Zeit des Minnesangs. Er skizziert die Entwicklung dieser literarischen Gattung vor ihrem historischen Hintergrund. Dabei werden zahlreiche Autoren und Werke, auch aus dem Bereich der Versepik, kurz angesprochen.
- Nr. 1783
The mirror of Narcissus in the courtly love lyric. New York, 1967.
Schmitt, S. 314.
Ausgehend von der Erkenntnis, daß die Fabel in der mittelalterlichen Lyrik immer gleich ist ("The lady is always beautiful and unapproachable, the lover burns with passion but is halted by a sense of his own unworthiness; and the difficulty of their relation is aggrevated by ubiquitous spies and slanderers" [Preface, s. VII]), und den daraus resultierenden Annahmen, daß erstens sich in den Versen die säkulare Gesellschaft spiegele und zweitens die 'anspruchsvolleren' Gedichte individuelle Variationen des Konventionellen darstellen, trifft der Verfasser eine Aussage über die den behandelten Werken zugrundeliegende Ethik: "I have tried to present the doctrines of courtly love as a coherent ethical system and to read the courtly lyric as a coherent aesthetic structure" (Preface, S. VIII). Dies geschieht anhand der Darstellung von der unterschiedlichen Verwendung und Funktion des Spiegel-Motivs. - Zahlreiche weitere Autoren und Werke werden genannt und in der "List of Works cited" auf den Seiten 259-261 aufgeführt.
- Nr. 1792
"Tannhäuser in Sage und Dichtung des Mittelalters und der neuen Zeit". In: W. Golther. Zur deutschen Sage und Dichtung: Gesammelte Aufsätze. Berlin, 1914. S. 19-70.
Schmitt, S. 326; Frenzel, Stoffe, S. 769; Baldensperger/Friederich, S. 151.
Nach Baldensperger/Friederich zuerst erschienen in: Walhalla, 3 (1907), S. 15-67. Weitere Autoren und Werke werden genannt. Auf S. 57-69 'Das Tannhäuserlied in verschiedenen Wendungen' (z.T. mit Noten).
- Nr. 1849
- Nr. 1915
"Bemerkungen zum Problem des Allegorischen in der Minneallegorie". Euphorion, 51 (1957), S. 2-22.
Schmitt, S. 221.
Eingangs stellt der Verfasser den für mittelhochdeutsche Minneallegorien typischen und festen Motivbestand vor. Die Erörterung der Frage, wie es zu dem "eigentümlichen Bedürfnis nach dieser literarischen Modegattung" (S. 19) im 14. und 15. Jahrhundert gekommen sei, bildet den Schwerpunkt der Arbeit.
- Nr. 2103
"Poetry and the hunt in medieval Germany". AUMLA: Journal of the Australasian Universities Language and Literature Association, 25 (1966), S. 33-56.
Schmitt, S. 152.
Eine Reihe weiterer Autoren und Werke werden vom Verfasser vergleichend herangezogen.
- Nr. 2108
"Das Bild vom Herzensschlüssel". Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen, Jg. 54, Bd. 105 (N.F. 5) (1900), S. 10-21.
Schmitt, S. 138.
Bibliographische Notiz: Aufgrund wechselnder Zählung (und unterschiedlicher Zitierweise) werden beim "Archiv" grundsätzlich Jahrgangs- und Bandangaben angeführt. - Jg. 52, Bd. 101 (1898) - Jg. 99, Bd. 184 (1943) werden zusätzlich als 'Neue Folge' gezählt. - Jg. 1, Bd. 1-2 (1846) und Jg. 86, Bd. 59 (1931) - Jg. 112, Bd. 197 (1961) führen den verkürzten Titel: "Archiv für das Studium der neueren Sprachen". - Hauffen führt Beispiele aus Volkslied und Dichtung vom 12. bis zum 19. Jahrhundert an.
- Nr. 2134
"Realism in medieval German literature". German Life and Letters, 21 (1967/68), S. 335-345.
Schmitt, S. 270.
Heald geht es nicht um die Inhaltseinheit 'Realismus'. Er beschäftigt sich vielmehr mit der Problematik der Anwendbarkeit von modernem Realismusverständnis auf die mittelalterliche Literatur, u.a. in dem Beispiel der Darstellung des Bauern und des bäuerlichen Lebens durch die oben genannten Autoren.
- Nr. 2177
Antike Bildungselemente im frühen deutschen Minnesang. Diss. Bonn, 1934. Neustadt, Oberschlesien, 1934.
Schmitt, S. 16, 78, 300.
Der Verfasser behandelt die antiken Einflüsse, die auf dem Wege der mittelalterlichen Bildungsvermittlung in den deutschen Minnesang eingegangen sind. Um die Inhaltseinheiten "Erzieher", "Erziehung" geht es insofern nicht. Auch das Schlagwort "Antike" ist hier nicht im Sinne eines Motivs oder Themas zu verstehen.
- Nr. 2255
Aristoteles in den Alexanderdichtungen des Mittelalters. Abhandlungen der königlich bayerischen Akademie der Wissenschaften: Philosophisch-Philologische Classe, 19:1 (1890). S. 1-103.
Schmitt, S. 22.
Bibliogr. Hinweis: Vermehrte und verbesserte Ausgabe in: W. Hertz, Gesammelte Abhandlungen (Stuttgart, 1905), S. 1-155. -- Der Verfasser geht den Spuren des 'Aristoteles als poetische Gestalt' in den Denkmälern der Alexandersage nach und untersucht die dort von ihm handelnden Erzählungen in bezug auf den Ursprung und die Verzweigung.
- Nr. 2353
Die Minnefeinde in der deutschen Liebesdichtung des 12. und 13. Jahrhunderts: Eine begriffsgeschichtliche und sozialliterarische Untersuchung. Diss. Würzburg, 1974. Coburg, 1974.
Schmitt, S. 222.
Neben den oben genannten Autoren bezieht der Verfasser eine große Gruppe weiterer Minnesänger in seine Untersuchung mit ein (tabellarisch aufgeführt S. 12-13).
- Nr. 2427
- Nr. 2474
Minne und Liebe: Ein Beitrag zur Begriffsdeutung und Terminologie des Minnesangs. Tübinger Germanistische Arbeiten, 27. Stuttgart, 1939.
Baldensperger/Friederich, S. 119.
Außer den oben angeführten Dichtern, denen eigene Kapitel gewidmet sind, werden noch viele weitere Dichter des Mittelalters genannt.
- Nr. 2495
Die Farben in der mittelhochdeutschen Dichtung der Blütezeit. Teutonia, 22. Leipzig, 1915.
Schmitt, S. 83; Baldensperger/Friederich, S. 91.
- Nr. 2580
Tannhäuser in Sage und Dichtung. München, 1911.
Schmitt, S. 326; Baldensperger/Friederich, S. 151.
- Nr. 2829
Untersuchungen zum gelebten Raum in der mittelhochdeutschen Dichtung. Zürcher Beiträge zur deutschen Sprach- und Stilgeschichte, 4. Zürich, 1951.
Schmitt, S. 269.
Alle vom Verfasser berücksichtigten Autoren und Werke werden verzeichnet: S. 153-155.
- Nr. 2842
- Nr. 2871
Der Begriff der Minne und das Entstehen der höfischen Lyrik. Hermaea: Germanistische Forschungen, N.F. 4. Tübingen, 1958. Bes. S. 305-324.
Schmitt, S. 221, 227.
Mit ausführlichem Literaturverzeichnis, S. 406-423, und Wortregister, 427-432, sowie Zeittafel, S. 433. - Zum Begriff der 'Minne': S. 7-127. Der Verfasser bezieht ihn "genetisch auf die christliche Psychologie" (S. 126) und bezeichnet ihn als "nachaugustinisch" (S. 127). Das Entstehen der höfischen Lyrik ist für den Verfasser kein Entwicklungsprozess, sondern das spontane Werk eines Einzelnen. Er sieht nicht Wilhelm von Poitiers, den 'ersten Troubadour', als Schöpfer, sondern einen weiterhin unbekannten, etwas älteren Minnedichter.