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74 Treffer · Seite 2 von 4- Nr. 1779
The concept of nobility in German didactic literature of the thirteenth century. The Catholic University of America: Studies in German, 5. Washington, D.C., 1935.
Schmitt, S. 7.
Nach einem kurzen Überblick über die Entwicklung des Adelsstandes von der Antike bis zum Jahr 1200 befaßt sich Sister Goetz mit der Situation des Adels speziell im 13. Jahrhundert. Sie beschreibt die Zielsetzung ihrer Arbeit wie folgt: "The investigation will conclude consideration of the place the nobleman was accorded in the general scheme of existence, his education and duties, his rights and privileges. Since the century witnessed the rise of the middle class, special attention will be paid to the influence which this social movement exerted upon the life of the nobles in general and upon the concept of nobility in particular" (S. V).
- Nr. 1785
Heidelberg als Stoff und Motiv der deutschen Dichtung. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 5. Berlin, 1929.
Baldensperger/Friederich, S. 108; Schmitt, S. 127.
Goldschmit verzeichnet "die gesamte Kunstliteratur, die Heidelberg als Stoff oder Motiv benützt, in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe umfaßt einzelne Gedichte, Gedichtfragmente, Teile aus größeren Zyklen oder epischen Erzählungen, die zweite Gruppe umfaßt alle Romane, Novellen, Erzählungen, Epen und dramatischen Spiele, in denen Heidelberg den Schauplatz, den Stoff oder ein Teilmotiv bildet. [...] Aufgenommen wurde die gesamte feststellbare dichterische Literatur" (S. 36). Der Verfasser nennt in der ersten Gruppe 120, in der zweiten Gruppe 127 Titel (S. 37-46).
- Nr. 1873
Die Jungfrau von Orleans in der Dichtung. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 1. Berlin, 1929.
Baldensperger/Friederich, S. 114; Frenzel, Stoffe, S. 411; Schmitt, S. 153.
Im Vorwort merkt der Verfasser an: "Anlage und Umfang der vorliegenden Arbeit sind durch die dem stoff- und motivgeschichtlichen Sammelwerk zugrunde liegende Idee bestimmt. Immerhin ist es bei der ungewöhnlichen Stellung, die Jeanne d'Arc in der Weltliteratur und vor allem in der französischen Dichtung einnimmt, naturgemäß nicht möglich, die Untersuchung auf die deutsche Literatur zu beschränken. Die Jungfrau von Orleans hatte bereits eine lange Geschichte in der Dichtung hinter sich, als sie durch Schiller zum ersten Male in Deutschland zu einer wahrhaft dichterischen Gestalt erhoben wurde. So führen die geistesgeschichtlichen Linien bis auf Schiller durch die Literaturen anderer Länder. Bei der ungeheuren Zahl der französischen Jeanne d'Arc-Dichtungen der Folgezeit wurden nur diejenigen berücksichtigt, denen ein Repräsentanzwert zugesprochen werden muß; die übrigen, auch bedeutendere, finden sich, soweit sie festgestellt werden konnten, bibliographisch aufgezeichnet [Zusammenstellung S. 71-74]".
- Nr. 1936
"Der Fleischer in der Dichtung". In: Illustrierte Geschichte des deutschen Fleischerhandwerks vom 12. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Hg.v. Ossip Demetrius Potthoff. Berlin, 1927. S. 381-401.
Schmitt, S. 88.
Außer Werken der o.g. Autoren werden auch Volkslieder und Zunftgedichte behandelt.
- Nr. 1978
"Die Wertschätzung von Naturwissenschaft und Medizin in der deutschen Dichtung des Mittelalters". Sudhoffs Archiv, 70 (1986), S. 206-220.
Zahlreiche andere Autoren und Werke werden neben Wolfram von Eschenbach herangezogen.
- Nr. 2020
"Lobgedicht". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. 2. Aufl. Hg.v. Werner Kohlschmidt, Wolfgang Mohr, Klaus Kanzog und Achim Masser. 5 Bde. Berlin, 1958ff. Bd. II (1965), S. 223-226.
Schmitt, S. 201.
Der Verfasser versteht unter dem Lobgedicht nur Gedichte, "in denen das Lob einer namentliche erwähnten Person der Gegenwart oder der noch aktuellen unmittelbaren Vergangenheit angestimmt wird" (S. 223).
- Nr. 2033
"Das Fortunamotiv von Chaucer bis Bacon". Anglia, 65 (1941), S. 87-100.
Baldensperger/Friederich, S. 101; Daemmrich, Themen u. Motive, S. 149.
Bibliogr. Hinweis: Ab Band 13 (1891) erschien die 'Anglia' unter doppelter Zählung auch als Neue Folge (N.F. 1 = 13). Ab Band 77 (1959) wurde die Zählung als Neue Folge eingestellt. - Überblickscharakter.
- Nr. 2109
"Zur Literatur der ironischen Enkomien". Vierteljahrschrift für Litteraturgeschichte, 6 (1893), S. 161-185.
Schmitt, S. 201.
- Nr. 2128
- Nr. 2230
"Zur Literatur der Gründerzeit". Deutsche Vierteljahrsschrift, 41 (1967), S. 202-232.
Frenzel, Motive, S. 713.
Hermand wirft in seinem Beitrag die Frage auf, ob man "auch in der Literatur von einer ausgeprägten 'Gründerzeit'" sprechen könne. Er sieht eine Möglichkeit der Epochenbestimmung bei einer "Literatur, die so stark im Zeichen des Historismus steht", in der Beschreibung der Motive. "Denn das Geschichtliche ist hier nicht nur eine schmückende Arabeske [...], sondern zugleich eine Stildimension, die fast untrennbar mit den formalen Kriterien verwachsen ist" (S. 221). -- Die von der Quelle vergebenen Schlagwörter 'Tyrannei' und 'Tyrannenmord' werden von Hermand nur indirekt verwandt - etwa bei der Nennung von bevorzugten Stoffen (S. 212) oder den Beobachtungen zu den vorherrschenden Figuren der "Usurpatoren, Bonapartisten und Gewaltnaturen" (S. 228ff.).
- Nr. 2394
Die Sage von Heinrich dem Löwen: Ihr Ursprung, ihre Entwicklung und ihre Überlieferung. Veröffentlichungen des Niedersächsischen Amtes für Landesplanung und Statistik: Reihe A, Forschungen zur Landes- und Volkskunde II, Volkstum und Kultur, 22. Bremen-Horn, 1952.
Schmitt, S. 132.
Im Anhang: Texte der wichtigsten Sagenfassungen, S. 75-123.
- Nr. 2473
El retorno a la naturaleza: Los origenes del tema y sus direcciones fundamentales en la literatura española. Diss. Madrid, 1933. Madrid, 1934.
Baldensperger/Friederich, S. 128.
- Nr. 2515
Geschichte des deutschen Streitgedichtes im Mittelalter mit Berücksichtigung ähnlicher Erscheinungen in anderen Litteraturen: Eine litterarhistorische Untersuchung. Germanistische Abhandlungen, 13. Breslau, 1896 (Repr. Hildesheim, 1974).
Schmitt, S. 321.
Zahlreiche Autoren und Varianten des Streitgedichts im Mittelalter werden behandelt.
- Nr. 2535
Thematic elements in thirty neo-latin epithalamia and their correspondences in the German baroque Hochzeitsgedicht. Diss. Lawrence: University of Kansas, 1967. [Auszug: Dissertation Abstracts International, 28 (1967/68), S. 5057 A].
Schmitt, S. 141.
Der Verfasser vergleicht 30 neulateinische Epithalamia mit mehr als 400 deutschsprachigen Hochzeitsgedichten im Hinblick auf die folgenden vertretenen Motiv-, Stoff- und Themenbereiche: 'mythologische' und 'christliche Elemente', spezielle 'Ehe-Elemente' und die die 'Rolle des Autors' bezeichnenden Elemente.
- Nr. 2556
"Oswald von Wolkenstein's 'Mein Sünd und Schuld' and the 'Beichtlied' tradition". MLN: Modern Language Notes, 85 (1970), S. 635-651.
Schmitt, S. 35.
- Nr. 2882
"Die literarische Gestaltung südslawischer Gesellschaftsformen in den Werken deutscher Schriftsteller". In: Dichtung, Sprache, Gesellschaft: Akten des IV. Internationalen Germanisten-Kongresses 1970 in Princeton. Jahrbuch für Internationale Germanistik, 1. Frankfurt a.M., 1971. S. 281-288.
Schmitt, S. 323.
Zahlreiche Autoren des 19. und 20. Jahrhunderts werden überblicksartig behandelt.
- Nr. 2919
Das Bildgedicht in Europa: Zur Theorie und Geschichte einer literarischen Gattung. Paderborn, 1973.
Schmitt, S. 41.
Die Bibliographie raisonnée der Bildgedichte (S. 121-200) ist zugleich das Register der Autoren von Bildgedichten; das Register der Künstler, auf deren Werke Bildgedichte geschrieben wurden, folgt auf S. 201-218.
- Nr. 3105
"Die Erdenwanderungen der Himmlischen und die Wünsche der Menschen". Zeitschrift für vergleichende Literaturgeschichte, N.F. 14 (1901), S. 1-41.
Frenzel, Motive, S. 296; Frenzel, Stoffe, S. 644; Schmitt, S. 257; Baldensperger/Friederich, S. 135.
Bibliogr. Notiz: Die 1886/87 aus der "Vierteljahrsschrift für Kultur und Litteratur der Renaissance" hervorgegangene "Zeitschrift für vergleichende Literaturgeschichte" hat in ihrer Anfangsphase wiederholt Namen und Zählweise geändert: A. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte, 1 (1886/87). B. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte und Renaissance-Litteratur, N.F. 1 (1887/88) - N.F. 4 (1891). C. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte, N.F. 5 (1892) - N.F. 18 (1910). - Die Schreibung 'Litteratur' und 'Literatur' wechselt. -- Landau untersucht die Verwendung der oben genannten literarischen Inhaltseinheiten vor allem in Märchen und Volkssagen, bezieht jedoch auch eine Fülle von literarischen Quellen in seine Darstellung ein. - Im gleichen Band werden von Karl Reuschel (S. 472f.) und Willem Zindema (S. 474f.) weitere Gestaltungen des Stoffes als "Nachträge" aufgeführt.
- Nr. 3235
"El ruiseñor de las 'Geórgicas' y su influencia en la lírica Española de la edad de oro". Volkstum und Kultur der Romanen, 11 (1938), S. 290-305.
Baldensperger/Friederich, S. 163.
- Nr. 3555
Heinrich von Ofterdingen: Wartburgkrieg und verwandte Dichtungen. Weimar, 1963.
Schmitt, S. 132.
Für alle Texte des "Wartburgkrieges" sieht Hess die umstrittene Verfasserschaft Heinrich von Ofterdingens, der Hauptperson des "Fürstenlobs", als gesichert (Nachweis der 'historischen Person' und weiterer Heinrich von Ofterdingen zugeschriebener Werke). Edition auf Grundlage aller vorhandenen Handschriften.