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378 Treffer · Seite 17 von 19- Nr. 5146
"Studien zum Problem des Schönheitsideals in der deutschen Dichtung des Mittelalters". Archivum Neophilologicum, 1 (1930), S. 46-60.
Schmitt, S. 231, 297.
Die Verfasserin berücksichtigt vor allem Autoren aus dem Bereich der höfischen Dichtung. Sie stellt fest, daß "die Schilderung des menschlichen Körpers in allen seinen Einzelheiten zuvor in der mittelhochdeutschen Dichtung nicht fehlt, aber nur wenn es sich um häßliche Gestalten handelt, [...] wohingegen die Schilderung des Schönen nur bestimmte Körperteile berücksichtigt" (S. 58).
- Nr. 5152
"Der Harlekin: Seine Rolle in der deutschen Komödientheorie und -dichtung des 18. Jahrhunderts". Neophilologus, 50 (1966), S. 95-106.
Schmitt, S. 125.
- Nr. 5183
Das deutsche Soldatenstück des XVIII. Jahrhunderts seit Lessings 'Minna von Barnhelm'. Literarhistorische Forschungen, 10. Weimar, 1898.
Schmitt, S. 307; Baldensperger/Friederich, S. 177.
Es handelt sich um eine vorrangig gattungsgeschichtliche Studie: "Zweck dieser Untersuchung wird nun sein, einmal die von der 'Minna' ausgegangenen Anregungen im allgemeinen zu skizzieren, d.h. ihren von Goethe gerühmten spezifisch temporären Inhalt in der dramatischen Dichtung der Zeit zu verfolgen. Die Aufmerksamkeit wird sich hier wesentlich auf die von Lessing zunächst inspirierten Dichter konzentrieren, die ihrerseits wieder zu Vorbildern geworden sind. Im Anschluß hieran ist näher einzugehen auf Verwandtschaft und Abhängigkeit der einzelnen Autoren untereinander. -- In zweiter Linie soll dann die unmittelbare Einwirkung der 'Minna' auf das zeitgenössische Drama gekennzeichnet werden, indem Lessingsches Gut und Eigentum in den Schauspielen der nächsten Jahrzehnte nachgewiesen wird. Hier ist weiter auch die Umbildung und verschiedenartige Verwendung einzelner Motive ins Auge zu fassen. Als zeitliche Grenze wird sich im grossen Ganzen das Zeitlalter Friedrichs des Grossen ergeben, in dem die hier zu berücksichtigende dramatische Dichtung wurzelt und von dem sie ihren ethischen und realen Gehalt empfangen" (S. 4). Weitere Autoren und Werke werden herangezogen. Das bibliographische Verzeichnis (S. 101-120) "enthält [...] weit mehr Stücke, als in der Untersuchung selbst zur Sprache kommen konnten, da es in chronologischer Ordnung eine möglichst vollständige Aufzählung der zu dem behandelten Thema in Beziehung stehenden dramatischen Litteratur überhaupt geben soll. Die Zusammenstellung dieser bibliographischen Übersicht erfolgte nach dreierlei Gesichtpunkten; es sind vertreten: eigentliche Soldatenstücke, ländliche Dramen und Dramen aus bürgerlichem Kreise" (Vorwort, S. VIIf.).
- Nr. 5184
"Aufklärung und Sturm und Drang im Spiegel der Kinderrolle: Eine Basler Doktorrede". Zeitschrift für Deutschkunde, 37 (1923), S. 169-182.
Schmitt, S. 171.
Die Verfasserin berücksichtigt die Dramen weiterer Autoren.
- Nr. 5222
Die Gerichtsverhandlung als literarisches Motiv in der deutschen Literatur des ausgehenden Mittelalters. Deutsche Arbeiten der Universität Köln, [2]. Jena, 1930.
Baldensperger/Friederich, S. 117; Schmitt, S. 108.
Die Studie ist in zwei Teile gegliedert: 1. "Die Prozeßform als stilistisches Mittel: Weltliche Dichtung" und 2. "Der Rechtsstreit als weltanschauliches Problem: Geistliche Dichtung". -- Über die genannten Autoren und Werke hinaus werden weitere behandelt.
- Nr. 5241
"Die Nachwirkungen von Lessings Nathandichtung in der dramatischen Literatur". In: H. Stümcke. Die Fortsetzungen, Nachahmungen und Travestien von Lessings 'Nathan der Weise'. Schriften der Gesellschaft für Theatergeschichte, 4. Berlin, 1904. S. XIII-LVI.
Schmitt, S. 234.
Fünf der oben genannten Nathandichtungen (Pfranger, Reinicke, Anonyme Travestie Nathan der Weise, Voß, Chénier) werden bei Stümcke, z.T. ausschnittsweise, wiedergegeben. In seinem Vorwort spricht der Verfasser weitere Stücke an.
- Nr. 5271
Künstler, Grübler und Rebellen: Studien zum europäischen Märtyrerdrama des 17. Jahrhunderts. Bern, 1967.
Frenzel, Motive, S. 498; Schmitt, S. 206.
Überblickscharakter.
- Nr. 5272
Studien zum Bild des Orients in vorhöfischen deutschen Epen. Palaestra, 243. Göttingen, 1966.
Schmitt, S. 248.
Neben den oben genannten Werken und Autoren werden vom Verfasser weitere in die Untersuchung einbezogen.
- Nr. 5285
Das Kultproblem in der deutschen Dramatik vom Sturm und Drang bis Hebbel. Germanische Studien, 37. Berlin, 1925.
Schmitt, S. 187.
Tappe geht "der Wandlung einer Ideengestaltung in einer Gruppe von Dramen [nach], die durch den Stoff einheitlich bezeichnet sind". Er sieht in seiner Arbeit einen Beitrag zur "Untersuchung des religionsgeschichtlichen - nicht religiösen - Themas in der deutschen Dichtung überhaupt". Vor allem die "frühen, kultischen Erscheinungen" aus der Religionsgeschichte werden "als Stoff und Gehalt in den einzelnen Beispielen aus der Dramatik" herausgezogen (S. 1).
- Nr. 5286
Die Gestalt des Petrus in der Literatur des ausgehenden Mittelalters und des 16. Jahrhunderts. Diss. Frankfurt a.M., 1935. Limburg a.d.L., 1935.
Schmitt, S. 256; Michael, FB (1957), S. 141.
Neben den aufgeführten Autoren und Werken werden weitere vom Verfasser herangezogen.
- Nr. 5293
Über die grundverschiedene dramatische Verwertung des Iphigenienstoffes durch Euripides und Goethe. Progr. Prag: Neustädtisches Gymnasium, 1896. S. 3-26.
Baldensperger/Friederich, S. 113.
- Nr. 5299
Savonarola in der deutschen Dichtung. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 16. Berlin, 1937.
Schmitt, S. 289.
Diese Studie untersucht die Darstellungen Savonarolas als Reformator, als Politiker und als Propheten.
- Nr. 5308
"Die andere Seite: Der Reichsgedanke des Mittelalters in welfischer Dichtung". Deutsches Volkstum, (1935:2), S. 813-817.
Schmitt, S. 272.
- Nr. 5312
Die mittelalterlichen Gedichte von der Judith in ihrem Verhältnisse zu einander untersucht. Progr. Komotau: Kommunal-Ober-Gymnasium, 1907.
Schmitt, S. 161; Baldensperger/Friederich, S. 115.
- Nr. 5323
Das literarische Denkmal für Gutenberg. Kleine Drucke der Gutenberg-Gesellschaft, 32. Mainz, 1938.
Schmitt, S. 122.
Ein Überblick: Texte, die zum großen Teil Gutenberg als zu feiernde historische Person, nicht als literarische Inhaltseinheit führen.
- Nr. 5328
- Nr. 5345
Studien zu den österlichen Spielen des deutschen Mittelalters. <Ein Beitrag zur Klärung ihrer Abhängigkeit voneinander>. Diss. Bochum, 1969.
Schmitt, S. 249.
Es geht der Verfasserin in ihrer Untersuchung "nicht um das Weiterwirken bestimmter Motive", "sondern um deutlich erkennbare Textübernahmen von einem Spiel in ein anderes." (S. 373). Zugrundegelegt werden "die wichtigstens deutschsprachigen Spiele der Passions- und Osterzeit" (S. 11): Liste der ausgewählten Spiele: S. 30-42.
- Nr. 5355
"Die Dichtung Südtirols im Mittelalter". In: E. Thurnher. Südtiroler Anthologie. 2 Bde. Graz, 1956. Bd. I, S. 5-9.
Schmitt, S. 323.
- Nr. 5380
Simson und Herkules in den Gestaltungen des Barock. Diss. Greifswald, 1932. Stadtroda, 1932.
Frenzel, Stoffe, S. 323, 734; Schmitt, S. 136, 306.
Die Dissertation bietet eine Übersicht über die großen deutschen Bearbeitungen, über das sonstige Vorkommen der Simson-Figur in der deutschen Literatur des Barock und über den Simson-Stoff in der ausländischen Literatur. Es wird zudem die Figur des Simson in der bildenden Kunst und der Musik behandelt.
- Nr. 5398
"Faustsage und Faustdichtung vor Goethe". In: E. Traumann. Goethes Faust I. München, 1913. S. 1-31.
Schmitt, S. 84.