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3.905 Treffer · Seite 131 von 196- Nr. 4087
"Banquet: Note sur la préhistoire d'un genre littéraire". In: Thematologie des Kleinen = Petits thèmes littéraires. Hg.v. E. Marsch und Giovanni Pozzi. Seges, N.F. 2. Freiburg, Schweiz, 1986. S. 17-31.
Weitere griechische Autoren werden kurz erwähnt.
- Nr. 4089
"The golem and the robot". Literature and Psychology, 15 (1965), S. 12-28.
Frenzel, Motive, S. 522.
- Nr. 4090
Der Typ des Verräters in den älteren Chansons de geste. Diss. Halle-Wittenberg, 1934.
Frenzel, Motive, S. 802.
- Nr. 4091
Die deutsche Lindenpoesie. Progr. Danzig: Königliches Gymnasium, 1890 [wiss. Beilage].
Schmitt, S. 200.
Sehr viele Autoren und Werke (auch mittelalterliche Epen) werden mit einer ausführlichen 'Zitatensammlung' vorgestellt.
- Nr. 4092
"Der positive Held im sozialistischen Realismus und der neue Charakter der Arbeit". Deutsche Zeitschrift für Philosophie, 11 (1963), S. 933-955.
Schmitt, S. 18, 134.
Über weite Strecken theoretisch gehaltene Ausführungen. Die Literatur wird nur knapp kommentiert.
- Nr. 4093
Die Theophiluslegende in den Dichtungen des Mittelalters. Germanische Studien, 43. Berlin, 1926.
Frenzel, Stoffe, S. 779; Schmitt, S. 332.
Zuerst erschienen als Diss. Königsberg (1924). - Die Untersuchung behandelt eine Vielzahl von Autoren und Fassungen der Theophilus-Legende in verschiedenen Sprachen, legt jedoch einen Schwerpunkt auf die deutschen Werke.
- Nr. 4095
Von Cooper bis Karl May: Eine Geschichte des völkerkundlichen Reise- und Abenteuerromans. Düsseldorf, 1951.
Schmitt, S. 6.
Der Verfasser versteht sein Werk als eine Geschichte des "völkerkundlichen Romans", also als einen kulturhistorischen und gattungsgeschichtlichen Beitrag: "Die Arbeit soll kein bibliographisches Hilfsmittel sein. Sie soll vielmehr Grundlagen und Entwicklungskräfte aufzeigen, die im deutschen Kulturbereich den völkerkundlichen Roman schufen" (Vorwort, S. 7). -- Im Zentrum der Studie steht der "Indianerroman", neben den auch etwa der "Kolonialroman" tritt. Der Schwerpunkt liegt auf dem deutschen Roman; neben den o.g. Autoren und Werken werden zahlreiche weitere behandelt.
- Nr. 4096
Siegfried-Sigurd, der Drachenkämpfer: Untersuchungen zur germanisch-deutschen Heldensage: Zugleich ein Beitrag zur Entwicklungsgeschichte des alteuropäischen Erzählgutes. Bonner Jahrbücher: Beihefte, 17. Köln, 1966.
Seigneuret, S. 406.
Zum Gang seiner Untersuchung führt Ploss aus: "Ich möchte eine Reihe kleinerer Einzeluntersuchungen zu einer Art Kommentar verbinden. Dieser Kommentar folgt aber nicht Zeile für Zeile den dichterischen Zeugnissen über den Drachenkampf, sondern er faßt größere Motiveinheiten zusammen. Es muß bei einer Auswahl bleiben, und zwar solcher Motive, die in archäologischer und soziologischer Hinsicht als besonders aussagekräftig erschienen. Die erste Untersuchung bezieht sich auf den hürnenen Siegfried der deutschen Nibelungendichtung. Eine andere Untersuchung befaßt sich mit der Vogelweissagung und so mit dem nordischen Sigurd Fáfnisbani. Sie wird als Motivkette mit dem antiken Material konfrontiert, das hier sehr interessant ist, weil eine hellenistische Aretalogie des frühen dritten Jahrhunderts von einem Drachenkämpfer berichtet, der Herz und Leber des Ungeheuers verzehrte, um die Sprache der Vögel zu verstehen. Des weiteren soll die eigentümliche Tatsache behandelt werden, daß es für den Schauplatz des Kampfes eine stets sich wiederholende Topographie gibt. In die soziologischen Fragen führen die Bildzeugnisse am besten ein.[...] Es wird sich dartun lassen, daß gerade die bildlichen Darstellungen von Sigurds Drachenkampf wichtige Angaben über das Alter der eddischen Liedgruppe vom Drachenhort machen" (S. 4f.) - Im Anhang zahlreiche Abbildungen und ein Register, das neben Personennamen, Autoren und Werken, Ortsangaben und Sachnennungen auch die vom Verfasser behandelten Motive sowie Begriffe aus der Motivforschung umfaßt (S. 122-128).
- Nr. 4097
"Der Beginn der politischen Dichtung in deutscher Sprache". Zeitschrift für deutsche Philologie, 88 (1969), S. 1-18.
Schmitt, S. 262.
Der Verfasser geht der Frage nach, ob und in welcher Form politische Dichtung in deutscher Sprache vor den "Reichssprüchen" Walthers von der Vogelweide existiert habe.
- Nr. 4098
"Akzente politischer Dichtung: Von Walther von der Vogelweide bis Ulrich von Hutten". In: Dichtung, Sprache, Gesellschaft: Akten des IV. Internationalen Germanisten-Kongresses 1970 in Princeton. Hg.v. Victor Lange und Hans-Gert Roloff. Beihefte zum Jahrbuch für Internationale Germanistik, 1. Frankfurt a.M., 1971. S. 163-168.
Schmitt, S. 263.
Dem Verfasser geht es nicht um die Inhaltseinheit 'Politik'. Er beschäftigt sich vielmehr mit der Frage, inwieweit politisches, geschichts- und gesellschaftsbezogenes Schrifttum eine adäquate Formensystematik besitzt. - Er berücksichtigt neben den oben genannten weitere Autoren und Werke.
- Nr. 4099
"Goethe und Antigone". Neue Jahrbücher für das klassische Altertum, 1 (1898), S. 475-478.
Baldensperger/Friederich, S. 82.
- Nr. 4100
Die Gestalt Dietrichs von Bern in der deutschen Dichtung und Sage des frühen und hohen Mittelalters. Diss. Innsbruck, 1955 [masch.].
Frenzel, Stoffe, S. 163; Schmitt, S. 62.
Bibl. Nachweis: Gesamtverzeichnis des deutschsprachigen Schrifttums (GV): 1911-1965, Bd. 101, S. 185.
- Nr. 4102
"Neu-Hamburg im Roman". Das literarische Echo, 12 (1909/10), Sp. 621-625.
Schmitt, S. 123.
Bibl. Hinweis: Ab 26 (1923/24) Name der Zeitschrift geändert in "Die Literatur". -- Der Verfasser stellt die drei Romane kritisch vor.
- Nr. 4103
The oaten flute: Essays on pastoral poetry and the pastoral ideal. Cambridge, Massachusetts, 1975.
Seigneuret, S. 112.
- Nr. 4105
Schleswig-holsteinische Landschaft im Spiegel schleswig-holsteinischer Dichtung des 19. und 20. Jahrhunderts. Diss. Kiel, 1924 [masch.]. [Auszug: Kiel (o.J.)].
Schmitt, S. 296.
Im Leihverkehr nur als Auszug zugänglich. -- Die Landschaftswahrnehmung der verschiedenen Autoren wird unter diversen Aspekten betrachtet: "Aus dem herangezogenen Material läßt sich eine Entwicklung des Landschaftsgefühls im schleswig-holsteinischen Schrifttum deutlich erkennen. Es geht vom Idyllischen (Voß, der das Landschaftsidyll begründete) über die Romantik (Hebbel in der Jugend; Storm) und den poetischen Realismus bis zu jenem pantheistischen Empfinden, das bei Schönaich-Carolath, Frenssen und Lobsien die Landschaft als beseeltes Wesen auffaßt und sie beinahe realistisch handeln läßt. Parallel mit der Entwicklung des Landschaftsgefühls geht die der Landschaftsdarstellung, die sich noch unmittelbarer in einem verwandten Kunstzweig, in der zeitgenössischen Malerei, ausprägt" (S. 4).
- Nr. 4110
"Du surnaturel dans les contes slovaques: Les ètres doués de pouvoirs surnatuels". Revue des Etudes Slaves, 2 (1922), S. 256-271.
Baldensperger/Friederich, S. 121
Es geht um Standardtypen verschiedener übernatürlicher Wesen (vornehmlich Menschen und Tiere).
- Nr. 4111
"Zwillinge in Dichtung und Wirklichkeit". Zeitschrift für die gesamte Neurologie und Psychiatrie, 128 (1930), S. 423-474.
Schmitt, S. 383.
Mit Literaturverzeichnis über Zwillings-Dichtung (S. 472-474). - Dieser Aufsatz wurde auch als Sonderdruck-Monographie veröffentlicht (Berlin, 1930).
- Nr. 4115
Krieg als Volksschicksal im deutschen Schrifttum. Ein Beitrag zur Literaturgeschichte der Gegenwart. Stuttgart, 1934.
Schmitt, S. 183; Baldensperger/Friederich, S. 159.
Zahlreiche Autoren und Werke werden aus dem Blickwinkel nationalsozialistischer Ideologie interpretiert.
- Nr. 4116
"Soldatische Ehre in der Dichtung der Gegenwart". Dichtung und Volkstum, 42:2 (1942), S. 89-129.
Schmitt, S. 68; Baldensperger/Friederich, S. 178.
- Nr. 4117
"Der Typus des Unternehmers im Roman". Jahrbuch der Absatz- und Verbrauchsforschung, 14 (1968), S. 46-71.
Schmitt, S. 351.