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3.905 Treffer · Seite 13 von 196- Nr. 512
The English regional novel. P.E.N. Books. London, 1941.
Baldensperger/Friederich, S. 139.
Die Verfasserin umreißt den Charakter einer "regional novel" und deren durch regionale Themen und Motive bestimmte Inhalte folgendermaßen: "The regional novel is the national novel carried to one degree further of subdivision; it is a novel which, concentrating on a particular part, a particular region, of a nation, depicts the life of that region in such a way that the reader is conscious of the characteristics which are unique to that region and differentiate it from others in the common motherland. If any nation, then, were completely homogeneous, not at all diverse, regional novels could not arise within her literature. But where within the limits of a national culture there is a considerable diversity, a considerable variety corresponding to geographical divisions, of patterns of life, in such nation there exists considerable material for regional novels[...]. English literature is extremely rich in regional novels" (S. 7). Nach Bentleys Meinung werden insbesondere die regionalen Eigenheiten von Landschaft und Lebensbedingungen in den Grafschaften Yorkshire und Wessex, in den Midlands und im Industriebereich des Nordens von Staffordshire in den Romanen der oben genannten Autoren zu literarisch gestalteten Inhaltseinheiten. Zusätzlich weist die Verfasserin auf die besondere Rolle hin, die landschaftstypischen Personenmotiven zukommt.
- Nr. 513
"Der Dichter und die Technik". In: Dienendes Wort: Eine Festgabe für Ernst Bender zum 70. Geburtstag. Karlsruhe, 1959. S. 63-88.
Schmitt, S. 328.
Darstellung literarischer Texte, in denen die Frage nach der Stellung und Auswirkung der Technik im menschlichen Leben gestellt wird.
- Nr. 514
Wandel des Bildes der Antike in Deutschland: Ein geistesgeschichtlicher Überblick. München, 1948.
Schmitt, S. 16.
"Nicht vom Einfluß der Antike im allgemeinen soll hier die Rede sein, sondern von derjenigen Wirkung der Antike, die zu einem Bilde von ihr in unserem Geistesleben führte, sei es zu einem erkennntnismäßigen, sei es zu einem schöpferischen, jedenfalls zu irgendwelcher Sicht ihrer Gestalten und Elemente, ihrer Wesensart und Geschichte, mit der man sie bewußt oder instinktiv als etwas Objektives, außer einem Bestehendes beriff und empfand, was von dem als eigen geltenden distanziert und unterschieden war. [...] Und hier sind nun zwei Möglichkeiten zu unterscheiden. Die eine ist die bewußte Erfassung der Antike in ihrer echten einstigen Beschaffenheit, bis zu ihrer Nachahmung als Vorbild und Norm: solches vollzieht sich jeweils in den sogenannten Renaissancen, welche bereits den früheren und frühesten Zeiten nicht gefehlt haben und später immer stärker als richtunggebende Bildungsepochen erscheinen. Die andere ist das mehr unwillkürliche Verhalten, wie es in Dichtung, Kunst, Geschichtsschreibung nun schöpferisch der Antike gegenüber stattfindet: wie man sich hier die Antike vorstellt, was man von ihr, verwoben in mythische Zusammenhänge, noch sieht und weiß, was man von ihr gestaltet und aufnimmt, sofern es im Assimilierten noch als antik gemeint erkennbar ist. Beide Arten, die mehr erkenntnismäßige und die mehr schöpferische, wechseln miteinander ab, gehen aber auch nebeneinander her, ja vermischen sich und gehen ineinander über und kennzeichnen die eigentliche Auseinandersetzung mit dem antiken Geist, die, vielfältig schillernd, doch einen deutlichen epochalen Wandel in einzelnen Bildern erkennen läßt, wie er nun eben in kurzem Umriß an unseren Augen vorüberziehen soll" (S. 5 und 7).
- Nr. 515
"Jean Paul in erzählender und dramatischer Darstellung". In: Jean-Paul-Bibliographie. Hg.v. E. Berend. Neu bearb. u. erg. v. J. Krogoll. Veröffentlichungen der deutschen Schillergesellschaft, 26. Stuttgart, 1963. S. 255-260.
Schmitt, S. 153.
Umfaßt 54 Titel.
- Nr. 516
"'Auch Einer'". Das literarische Echo, 22 (1919/20), Sp. 769-774.
Schmitt, S. 254.
Bibl. Hinweis: Ab 26 (1923/24) Name der Zeitschrift geändert in "Die Literatur". -- Der Beitrag Berends gehört in die Serie "Gestalten", hier: Gestalten XVII.
- Nr. 517
"Tod und Humor". In: Abhandlungen zur deutschen Literaturgeschichte: Franz Muncker zum 60. Geburtstage. Dargebracht v. E. Berend [u.a.]. München, 1916. S. 236-248.
Schmitt, S. 337.
Die Leitfrage des Aufsatzes lautet: "Wie läßt [...] der humoristische Dichter eine komische Persönlichkeit sterben?" (S. 236).
- Nr. 518
"Der Typus des Humoristen". In: Die Ernte: Abhandlungen zur Literaturwissenschaft: Franz Muncker zu seinem 70. Geburtstage. Hg.v. Fritz Strich und Hans Heinrich Borcherdt. Halle a.d.S., 1926. S. 93-115.
Schmitt, S. 145.
Weitere deutsche Autoren des 19. und 20. Jahrhunderts werden nur knapp angesprochen.
- Nr. 521
Der Uebermensch in der modernen Litteratur: Ein Kapitel zur Geistesgeschichte des 19. Jh. Paris, 1897.
Baldensperger/Friederich, S. 150; Schmitt, S. 347.
Bibl. Nachweis: HBZ NRW (Standorte: Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, Lippische Landesbibliothek Detmold, Stadtbibliothek Essen, Erzbischöfliche Akademische Bibliothek Paderborn, Stadt- und Zentralbibliothek Mönchengladbach, UB Paderborn).
- Nr. 522
Die werdende Frau in der neuen Dichtung. Leipzig, 1898.
Schmitt, S. 91.
Das Problem und das Motiv der werdenden Frau wird anhand internationaler Literatur erörtert.
- Nr. 524
Die Oswaldlegende in der deutschen Litteratur. Diss. Leipzig, 1886. Halle a.d.S., 1886.
Baldensperger/Friederich, S. 132.
Disseration = 1. Teil der Abhandlung "Die Oswaldlegende in der deutschen Litteratur, ihre Entwicklung und ihre Verbreitung", erschienen in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Litteratur, 9:3 = PBB, 1 (1874). Überlieferungsgeschichte, Quellenuntersuchung.
- Nr. 525
Der moderne deutsche Bildungsroman. Sprache und Dichtung, 69. Bern, 1942.
Schmitt, S. 78.
Überblickscharakter.
- Nr. 526
Das Zigeunerbild in der deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts. Diss. Waterloo: University of Waterloo, Ontario, 1973. [Auszug: Dissertation Abstracts International, 34 (1973/74), S. 6624 A].
Schmitt, S. 381.
Das Abstract nennt auch als englischen Titel: "The changing image of the gypsy in German literature of the nineteenth century". -- "Generally speaking, in the decades around the turn of the nineteenth century we find the gypsy in conjunction with some manifestation of the occult; during the middle and latter part of the century, however, the depiction of the gypsy as outsider of society predominates" (S. 6624 A). Ein einleitendes Kapitel widmet sich dem Zigeuner-Motiv im 18. Jahrhundert, ein abschließendes Kapitel seiner Behandlung im 20. Jahrhundert. Eine Zusammenstellung von deutschsprachigen literarischen Werken, die das Zigeuner-Motiv enthalten und zwischen 1770 und 1970 entstanden sind, findet sich im Anhang.
- Nr. 527
"Zur Antikenauffassung in der Kunstheorie und Dichtung des frühen 18. Jahrhunderts". Zeitschrift für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft, 37 (1943), S. 55-78.
Schmitt, S. 16.
In dieser geistesgeschichtlichen Abhandlung geht es um die "eigentümliche deutsche Auffassung und Deutung der Antike in Theorie und Dichtung" (S. 55) vom Beginn bis Mitte des 18. Jahrhunderts, ihre Voraussetzungen und Folgen.
- Nr. 528
Menschenbild und Heldenmythos in der Dichtung des deutschen Idealismus. Berlin, 1940.
Schmitt, S. 134.
Die behandelten Autoren und Werke werden im Inhaltsverzeichnis genannt.
- Nr. 531
"Der elfenbeinerne Turm in der deutschen Literatur". Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur, 92 (1963/64), S. 292-320.
Schmitt, S. 151.
Den im 19. Jahrhundert einsetzenden modernen Gebrauch des 'Elfenbeinturms' als Schlagwort für die Weltfremdheit der Dichter leitet der Verfasser zum einen vom biblischen Elfenbeinturm des Hohenliedes, zum anderen vom Bild der Maria als Elfenbeinturm in der Lauretanischen Litanei her.
- Nr. 532
Studien zu Entstehung und Geschichte der deutschen Passionsspiele des 13. und 14. Jahrhunderts. Münstersche Mittelalter-Schriften, 14. München, 1972.
Schmitt, S. 253.
Vergleichend wird eine Vielzahl weiterer Texte herangezogen. Die Arbeit ist durch umfangreiche Register (Sach-, Stellen- und Autorenregister) erschlossen, S. 283-298. Hier finden sich weitere Inhaltsnennungen und Werke neben den oben genannten.
- Nr. 533
Dedekinds 'Grobianus' in England. Diss. Greifswald, 1903.
Baldensperger/Friederich, S. 106.
- Nr. 534
"Eugene Sue und die Frauenemanzipation". Germanisch-Romanische Monatsschrift, 29 (1941), S. 281-294.
Baldensperger/Friederich, S. 168.
- Nr. 535
"Die Entstehung von Eugène Sues 'Juif Errant'". Archiv für das Studium der neueren Sprachen, Jg. 96, Bd. 179 (N.F. 79) (1941), S. 108-123.
Baldensperger/Friederich, S. 157
Bibliographische Notiz: Aufgrund wechselnder Zählung (und unterschiedlicher Zitierweise) werden beim "Archiv" grundsätzlich Jahrgangs- und Bandangaben angeführt. - Jg. 52, Bd. 101 (1898) - Jg. 99, Bd. 184 (1943) werden zusätzlich als 'Neue Folge' gezählt. - Jg. 1, Bd. 1-2 (1846) und Jg. 86, Bd. 59 (1931) - Jg. 112, Bd. 197 (1961) führen den verkürzten Titel: "Archiv für das Studium der neueren Sprachen".
- Nr. 536
"Das Spiel als literarisches Thema: Von Lessing bis Dostojewskij". Neue literarische Welt, 3:21 (1952), S. 16.
Schmitt, S. 315.
Der Artikel besitzt Überblickscharakter.