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2.225 Treffer · Seite 11 von 112- Nr. 672
Deutsche Gefühlskultur: Studien zu ihrer dichterischen Gestaltung. Bd. I: Die Grundlagen 1770-1830. Bern, 1954.
Schmitt, S. 102.
Eine Vielzahl von Werken aller Gattungen werden untersucht. Der Autor widmet Novalis und Hölderlin, Goethe sowie Jean Paul und der Faustgestalt eigene Kapitel.
- Nr. 676
"Italien in der Dichtung der deutschen Schweiz". In: G. Bohnenblust. Vom Adel des Geistes: Gesammelte Reden. Zürich, 1944. S. 435-452.
Schmitt, S. 151.
Der Verfasser spürt "dem Erlebnis Italiens in der Dichtung der deutschen Schweiz" (S. 435) nach. Neben den oben genannten Autoren und Werken werden zahlreiche weitere angeführt.
- Nr. 679
The role of music in medieval German drama: easter plays and passion plays. Diss. Nashville: Vanderbilt University, Tennessee, 1967. [Auszug: Dissertation Abstracts, 28 (1967/68), S. 4117f. A].
Schmitt, S. 227.
Zum Clearing des Schlagwortes 'Musik': Es geht nicht um die Inhaltseinheit 'Musik', sondern um deren unterschiedliche Funktionen im geistlichen Drama. ("This study seeks to show that music, as an emotional and associative counterpart of the action and as a structural and technical tool of stagecraft, plays a major role in medieval German drama" [Dissertation Abstracts, S. 4117 A]).
- Nr. 681
"Der Menschenfeind: Eine literarhistorische Studie". Euphorion, 19 (1912), S. 323-334.
Frenzel, Motive, S. 532; Schmitt, S. 219; Baldensperger/Friederich, S. 165.
- Nr. 684
Drei Schauspiele vom sterbenden Menschen: 1. Das Münchner Spiel von 1510, 2. Macropedius, Hecastus, 1539, 3. Naogeorgus, Mercator, 1540. Bibliothek des literarischen Vereins Stuttgart, 269/270. Leipzig, 1927.
Frenzel, Stoffe, S. 371.
Bei dieser Textausgabe ist lediglich das Vorwort (S. V-XXII) von motivlicher Relevanz.
- Nr. 686
"Die ungleichen Kinder Evas". In: J. Bolte und G. Polívka. Anmerkungen zu den Kinder- u. Hausmärchen der Brüder Grimm. Leipzig, 1918. Bd. III, S. 308-321.
Schmitt, S. 166.
Der Verfasser nennt noch weitere Autoren und Werke. Hinweis auf nicht-deutsche Fassungen, auch aus mündlicher Überlieferung: S. 319ff.
- Nr. 687
"Die Wochentage in der Poesie". Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen, Jg. 51, Bd. 98 (1897), S. 81-96, 281-300, Jg. 51, Bd. 99 (1897), S. 9-24.
Baldensperger/Friederich, S. 160; Schmitt, S. 377.
Bibliographische Notiz: Aufgrund wechselnder Zählung (und unterschiedlicher Zitierweise) werden beim "Archiv" grundsätzlich Jahrgangs- und Bandangaben angeführt. - Jg. 52, Bd. 101 (1898) - Jg. 99, Bd. 184 (1943) werden zusätzlich als 'Neue Folge' gezählt. - Jg. 1, Bd. 1-2 (1846) und Jg. 86, Bd. 59 (1931) - Jg. 112, Bd. 197 (1961) führen den verkürzten Titel: "Archiv für das Studium der neueren Sprachen". -- Reichhaltiges Belegmaterial zeigt, daß die Wocheneinteilung zur Charakterisierung bestimmter Stände und Charaktere genutzt wird. Darüber hinaus spielt der sich an die Wochentage anschließende Aberglaube eine Rolle. Textproben im Anhang: H. Rosenplüt: Spruch von den sieben Tagen; Geistliche Lehren für die Wochentage (Fünf Holzschnitte im Heidelberger Cod.pal.germ. 438 [Beschreibung im Text]; Dayes of the weke moralysed.
- Nr. 690
"Der Jude von Venetien, die älteste deutsche Bearbeitung des 'Merchant of Venice'". Jahrbuch der Deutschen Shakespeare Gesellschaft, 22 (1887), S. 189-201.
Baldensperger/Friederich, S. 147.
Der Aufsatz befaßt sich mit der ältesten deutschen Bearbeitung des 'Merchant of Venice', die von einem anonymen Verfasser stammt und keinen Titel trägt.
- Nr. 695
"Die Altweibermühle: Ein Tiroler Volksschauspiel". Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Litteraturen, Jg. 53, Bd. 102 (N.F. 2) (1899), S. 241-266.
Bibliographische Notiz: Aufgrund wechselnder Zählung (und unterschiedlicher Zitierweise) werden beim "Archiv" grundsätzlich Jahrgangs- und Bandangaben angeführt. - Jg. 52, Bd. 101 (1898) - Jg. 99, Bd. 184 (1943) werden zusätzlich als 'Neue Folge' gezählt. - Jg. 1, Bd. 1-2 (1846) und Jg. 86, Bd. 59 (1931) - Jg. 112, Bd. 197 (1961) führen den verkürzten Titel: "Archiv für das Studium der neueren Sprachen". -- Im Mittelpunkt dieser Betrachtung steht das o.g. kurze Stück. Dieses wird nach einer literaturgeschichtlichen Einführung, die Bezug auf andere Texte nimmt, vollständig abgedruckt.
- Nr. 697
"Der Teufel in der Kirche: <Teilweise nach Reinhold Köhlers Kollektaneen>". Zeitschrift für vergleichende Literaturgeschichte, N.F. 11 (1897), S. 249-266.
Baldensperger/Friederich, S. 94.
Bibliographische Notiz: Die 1886/87 aus der "Vierteljahrsschrift für Kultur und Litteratur der Renaissance" hervorgegangene "Zeitschrift für vergleichende Literaturgeschichte" hat in ihrer Anfangsphase wiederholt Namen und Zählweise geändert: A. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte, 1 (1886/87). B. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte und Renaissance-Litteratur, N.F. 1 (1887/88) - N.F. 4 (1891). C. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte, N.F. 5 (1892) - N.F. 18 (1910). - Die Schreibung 'Litteratur' und 'Literatur' wechselt. -- Bolte zeigt anhand einer großen Zahl von Beispielen die weite Verbreitung der Geschichte vom 'Teufel als Aufpasser in der Kirche'. Ein besonderer Hinweis gilt der Figur des Unterteufels Titivillus, dem das Führen des Sündenregisters vor allem des Klerus obliegt.
- Nr. 698
Die Teufelsfiguren der mittelenglischen Dramen. Sprache und Literatur, 30. Frankfurt a.M., 1990.
Die vorliegende Arbeit "untersucht mit Blick auf die Teufelsfigur, welche Rolle den Quellen der Dramatiker zukommt. Neue Erkenntnisse verspricht dabei die Ausdehnung der Fragestellung. Die herkömmliche Zielsetzung beschränkt sich auf die Suche nach den Vorlagen der Dramen. Nun soll von den so gewonnenen Ergebnissen ausgegangen und geklärt werden, wie die Verfasser der Spiele ihre Vorgaben verwenden. Sowohl die Übernahme als auch die Variation, Selektion oder Auslassung überlieferter Motive erlauben Rückschlüsse auf die jeweiligen Beweggründe. Jede Entscheidung für oder gegen eines der sehr unterschiedlichen Teufelsbilder, die in den Quellen gezeichnet werden, sagt auch etwas über die so geschaffene Bühnenfigur aus" (S. 14). - In seiner materialreichen Rekonstruktion der unterschiedlichen Bühnen-Teufelsfiguren der englischen Dramen stützt sich Bomke auch auf "kontinentale mittelalterliche Inszenierungen" (ebd.).
- Nr. 699
The negro and the drama: The direct and indirect contribution which the American negro has made to drama and the legitimate stage, with the underlying conditions responsible. Washington, D.C., 1969.
Baldensperger/Friederich, S. 129.
Das vorliegende Exemplar ist ein Reprint. Das Original erschien 1940 als erweiterte Fassung der 1939 an der Universität New York vorgelegten Dissertation: "The direct and indirect contribution which the American negro has made to drama and the legitimate stage, with the underlying conditions responsible" (vgl. Comprehensive Dissertation Index [CDI]: 1861-1972, Bd. 33, S. 451, und Cumulate Book Index 1938-42, S. 264, 1970, S. 221).
- Nr. 707
Die Bedienten und das Herr-Diener-Verhältnis in der deutschen Komödie der Aufklärung <1742-1767>. Diss. Köln, 1979. Frankfurt a.M., 1979.
Frenzel, Motive, S. 50.
Das Komödienrepertoire der Zeit zwischen Gottsched und Lessing liefert die Beispiele für diese Arbeit, die neben den genannten Autoren und Werken weitere deutsche literarische Quellen der Zeit (auch nichtdeutsche Dramen und theoretische Arbeiten) einbezieht.
- Nr. 708
"Der Wandel des mittelalterlichen Geschichtsdenkens im Spiegel der deutschen Dichtung". Zeitschrift für deutsche Philologie, 83 (1964), Sonderheft, S. 6-22.
Schmitt, S. 110.
Der Verfasser beschreibt den "Wandel im Geschichtsdenken und in der Geschichtsdarstellung [in mittelalterlicher Geschichtsdichtung] von einem Weltplan Gottes [...] zu einer losgelösten Autonomie der einzelnen historischen Realitäten" (S. 22). Weitere Autoren und Werke werden hierbei berücksichtigt.
- Nr. 713
Aristoteles en Phyllis: Een bijdrage tot de vergelijkende litteraturgeschiedenis. Groningen, 1902.
Schmitt, S. 22.
Bibl. Nachweis: Jahresberichte für neuere deutsche Literaturgeschichte, 14: 1903 (1906/07), Sp. 121, Nr. 4336 und S. 492f.
- Nr. 714
"The dishonor of honor: From Giovanni Mauro to Sir John Falstaff". Romanic Review, 32 (1940/41), S. 44-55.
Baldensperger/Friederich, S. 100.
- Nr. 717
- Nr. 718
"Der Kaufmannsstand in der neueren Literatur". Westermanns Monatshefte, Jg. 47, Bd. 94 (1903), S. 684-698.
Schmitt, S. 169; Baldensperger/Friederich, S. 174.
Der korrekte Eintrag für den oben genannten Jahrgang der Zeitschrift lautet: Westermann's Illustrierte Deutsche Monatshefte, Jg. 47, Bd. 94 (1903). - Überblick über die wechselnden Titel der Zeitschrift: Westermann's Jahrbuch der Illustrirten Deutschen Monatshefte: Jg. 1, Bd. 1 (1856/57) - Jg. 22, Bd. 44 (1878). Jahrbuch der Illustrirten Deutschen Monatshefte: Jg. 23, Bd. 45 (1878/79) - Jg. 25, Bd. 50 (1881). Westermann's Illustrirte Deutsche Monatshefte: Jg. 26, Bd. 51 (1881/82) - Jg. 26, Bd. 52 (1882). Westermann's Illustrierte Deutsche Monatshefte: Jg. 27, Bd. 53 (1882/83) - Jg. 50, Bd. 100 (1906). W. Monatshefte Illustrierte deutsche Zeitschrift für das geistige Leben der Gegenwart: Jg. 51, Bd. 101:1 (1906) - Jg. 55, Bd. 110:2 (1910/11). Westermanns Monatshefte: Jg. 56, Bd. 111:1 (1911)ff. -- Vor allem der knappe kulturhistorische Überblick zu Beginn bietet eine Reihe weiterer Autoren und Werke (14.-19. Jahrhundert).
- Nr. 724
Der niederdeutsche Ulenspiegel und seine Entwicklung in den Niederlanden. Hamburg, 1940.
Baldensperger/Friederich, S. 99.
- Nr. 725
"The maid of Orleans in German literature". MLR: The Modern Language Review, 22 (1927), S. 298-309.
Baldensperger/Friederich, S. 113.