Einfache Suche
Wählen Sie eine Kategorie und suchen Sie nach Begriffen.
Mehrere Begriffe werden mit UND verknüpft, Teilwörter genügen. Groß-/Kleinschreibung wird ignoriert; ä/ae, ö/oe, ü/ue und ß/ss werden gleichgesetzt.
Ergebnisse
338 Treffer · Seite 11 von 17- Nr. 3904
"Anklänge an die germanische Mythologie in der altfranzösischen Karlssage". Zeitschrift für romanische Philologie, 11 (1887), S. 1-21, 185-211, 327-344.
Baldensperger/Friederich, S. 88.
Überblick über verschiedene Überlieferungen und Varianten der Karlssage.
- Nr. 3917
Über Gespenster in Sage und Dichtung: Zwei akademische Vorträge in Bern vor einem gemischten Auditorium gehalten. Bern, 1867.
Schmitt, S. 111.
Bibl. Nachweis: Gesamtverzeichnis des deutschsprachigen Schrifttums (GV): 1700-1910, Bd. 106, S. 16.
- Nr. 3923
"Die Pauluslegende in der 'Göttlichen Komödie'". Germanisch-Romanische Monatsschrift, 55, N.F. 24 (1974), S. 153-168.
"Es gibt in der 'Göttlichen Komödie' Zusammenhänge, interne Zusammenhänge der Motive über manchmal ganz weite Intervalle hinweg, während welcher die betreffende Motivkette gewissermaßen unsichtbar geworden ist, obwohl wir mit Sicherheit annehmen dürfen, daß der in Frage kommende Motivzusamenhang der Phantasie des Dichters nie verlorenging, ihr vielmehr stets gegenwärtig war" (S. 156). Anhand einiger Motive aus drei ausgewählten Motivketten: 'Sieben weise Meister', 'Alexandersage' und 'Pauluslegende' verdeutlicht der Verfasser seine These von der "Präsens dieser Motivketten im Werke Dantes" und der Dante eigenen "Kompositionsweise" (S. 167).
- Nr. 3927
"Die magische Flucht, ein Nachhall uralter Jenseitsvorstellungen". Anthropos, 8 (1913), S. 854-879, 929-943.
Baldensperger/Friederich, S. 121.
Die von der Verfasserin betrachtete Zeitspanne umfaßt ca. 15000 bis 20000 Jahre.
- Nr. 3938
"Le paradis de la reine Sibylle". In: G. Paris. Légendes du Moyen Age: Roncevaux, Le paradis de la reine Sibylle, La légende du Tannhäuser, Le juif errant, Le lai de l'oiselet. Paris, 1903. S. 65-109.
Baldensperger/Friederich, S. 133.
Laut Quelle auch in: La Revue de Paris, Nr. 6, 15.12.1897, S. 763-786 (bibl. Nachweis hierfür: Zeitschrift für romanische Philologie 1898-1899, Supplementheft 22-23: Bibliographie 1897-1898 [1902], S. 261, Nr. 5394 [weist allerdings nicht das genaue Datum nach]). - Einige weitere Autoren werden kurz erwähnt.
- Nr. 3942
"La légende du Tannhäuser". In: G. Paris. Légendes du Moyen Age: Roncevaux, Le paradis de la reine Sibylle, La légende du Tannhäuser, Le juif errant, Le lai de l'oiselet. Paris, 1903. S. 111-145.
Baldensperger/Friederich, S. 151.
Laut Quelle auch erschienen in: La Revue de Paris, 5:2 (1898), S. 307-325.
- Nr. 3943
"Le juif errant". In: G. Paris. Légendes du Moyen Age: Roncevaux, Le paradis de la reine Sibylle, La légende du Tannhäuser, Le juif errant, Le lai de l'oiselet. Paris, 1903. S. 149-186.
Baldensperger/Friederich, S. 157.
Laut Verfasser zuerst erschienen in Band 7 der 1880 in Paris von F. Lichtenberger herausgegebenen 'Encyclopédie des sciences religieuses' (Seitenangaben waren nicht zu ermitteln; vgl. S. II). Die vorliegende Aufsatzsammlung enthält einen weiteren Beitrag zum 'Ewigen Juden' (S. 187-221), der vor allem auf die von Salomone Morpurgo (L'Ebreo errante in Italia. Firenze, 1890) veröffentlichten Überlegungen zu 'Johannes Buttadeus als Ewiger Jude' eingeht.
- Nr. 3944
"La légende de Saladin". Journal des Savants (1893), S. 284-299, 354-365, 428-438, 486-498.
Baldensperger/Friederich, S. 144.
Der Verfasser nimmt eine kurze Arbeit von A. Fioravanti ('Il Saladino nelle leggende francesi e italiane del medioevo', Reggio-Calabria, 1891) zum Anlaß für eine Kurzrezension und ausführlichere Darstellung der Geschichte des Saladin-Stoffes (überwiegend im französischen Bereich, den der italienische Autor - so Paris - vernachlässigt habe). - Bibl. Nachweis für den Titel von Fioravanti: Zeitschrift für romanische Philologie 1893, Supplementheft 17: Bibliographie 1892 (1897), Nr. 428.
- Nr. 3964
"Achills tragisches Schicksal bei Diktys und den Byzantinern". Byzantinische Zeitschrift, 25 (1925), S. 273-291.
Baldensperger/Friederich, S. 78; Frenzel, Stoffe, S. 8.
- Nr. 3993
Deutsche Pflanzensagen. Stuttgart, 1864.
Baldensperger/Friederich, S. 167.
Überblickscharakter. Eine Vielzahl von Pflanzen, deren Sagen und vorwiegend mündliche Überlieferung werden behandelt.
- Nr. 3995
Hebbel's 'Nibelungen': Its sources, method, and style. Columbia University Germanic Studies, 3. New York, 1906.
Baldensperger/Friederich, S. 131.
- Nr. 4035
"Die Botschaft aus der Anderswelt: Psychologie und Geschichte einer Wundererzählung". In: L. Petzoldt. Märchen, Mythos, Sage: Beiträge zur Literatur und Volksdichtung. Marburg, 1989. S. 101-144.
Dieser mit kulturhistorischen Erläuterungen versehene Überblick nennt zahlreiche Einzelmotive, die mit den Varianten eines Aarne-Thomsonschen Erzähltypus (AaTh 470) in Verbindung stehen.
- Nr. 4036
"Die Haare der Saligen: Wanderungen und Wandlungen eines dämonologischen Motivs in Literatur und Volksdichtung". In: L. Petzoldt. Märchen, Mythos, Sage: Beiträge zur Literatur und Volksdichtung. Marburg, 1989. S. 145-156.
Überblick über die Entwicklung und Verbreitung des Motivs der dämonisch-schönen Frau, der Salige. Der Bogen spannt sich hierbei von irisch-keltischen Erzählungen des 9./10. Jahrhunderts bis zu Emil Strauß' Novelle "Der Schleier".
- Nr. 4037
"Der Teufel und der Exorzist: Dämonische Besessenheit in Sage und Volksglauben". In: L. Petzoldt. Märchen, Mythos, Sage: Beiträge zur Literatur und Volksdichtung. Marburg, 1989. S. 12-34.
Der Beitrag besitzt Überblickscharakter; er führt neben Sagen aus unterschiedlichen Ländern auch Auszüge aus Hexenprozeß-Protokollen, der Bibel und sonstiger Literatur an.
- Nr. 4040
"Don Juan auf dem Friedhof: Stoff- und Überlieferungsgeschichte der Volkserzählung vom 'beleidigten Totenschädel' in Volksballade, Sage und Exempel". In: L. Petzoldt. Märchen, Mythos, Sage: Beiträge zu Literatur und Volksdichtung. Marburg, 1989. S. 157-193.
Kommentierte Zusammenstellung von Texten unterschiedlicher Gattung, um neben der Entwicklung und Verbreitung auch die gattungseigene Darstellung der Thematik aufzuzeigen.
- Nr. 4044
"Karl der Große in der deutschen Sage". In: Karl der Große: Lebenswerk und Nachleben. Bd. IV: Das Nachleben. Hg.v. Wolfgang Braunfels und Percy Ernst Schramm. 2. Aufl. Düsseldorf, 1967. S. 326-336.
Frenzel, Stoffe, S. 423.
Der Verfasser sieht Karl den Großen als "Sagenfigur schlechthin, [da er] weitaus die meisten aller Sagen von Kaisern und Königen auf sich vereinigt" (S. 326) habe. Das Volk habe - so Pfeils Resümee - "sehr genaue Vorstellungen von dem ersten und größten Kaiser des Mittelalters" besessen, und eine Übertragung der mit Friedrich Barbarossa verbundenen Kaisersage sei als eher zufällig zu bezeichnen (S. 336).
- Nr. 4050
"Der Parzivalstoff und seine Gestaltungen". In: H. Pfitzner. Vom musikalischen Drama: Gesammelte Aufsätze. München, 1915. S. 207-254.
Baldensperger/Friederich, S. 384; Schmitt, S. 252.
- Nr. 4059
Julianus Apostata in der deutschen Literatur. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 3. Berlin, 1929. [Zugleich Diss. Heidelberg, 1929].
Frenzel, Stoffe, S. 405; Schmitt, S. 164; Baldensperger/Friederich, S. 116; Goedeke, Bd. XI, 1, S. 123.
Nach Ansicht der Verfasserin finden die Autoren in ihrer Darstellung der zwiespältigen Persönlichkeit des Julianus Apostata selten eine "sachlich souveraine Würdigung" (S. 69), da sie überwiegend nur das Bild eines "Zauberers, Tyrannen [und] blutdürstig-grausamen Christenverfolgers" zeichnen, dagegen kaum das eines "heroischen Kaisers und berühmten Schriftstellers" (S. 5).
- Nr. 4096
Siegfried-Sigurd, der Drachenkämpfer: Untersuchungen zur germanisch-deutschen Heldensage: Zugleich ein Beitrag zur Entwicklungsgeschichte des alteuropäischen Erzählgutes. Bonner Jahrbücher: Beihefte, 17. Köln, 1966.
Seigneuret, S. 406.
Zum Gang seiner Untersuchung führt Ploss aus: "Ich möchte eine Reihe kleinerer Einzeluntersuchungen zu einer Art Kommentar verbinden. Dieser Kommentar folgt aber nicht Zeile für Zeile den dichterischen Zeugnissen über den Drachenkampf, sondern er faßt größere Motiveinheiten zusammen. Es muß bei einer Auswahl bleiben, und zwar solcher Motive, die in archäologischer und soziologischer Hinsicht als besonders aussagekräftig erschienen. Die erste Untersuchung bezieht sich auf den hürnenen Siegfried der deutschen Nibelungendichtung. Eine andere Untersuchung befaßt sich mit der Vogelweissagung und so mit dem nordischen Sigurd Fáfnisbani. Sie wird als Motivkette mit dem antiken Material konfrontiert, das hier sehr interessant ist, weil eine hellenistische Aretalogie des frühen dritten Jahrhunderts von einem Drachenkämpfer berichtet, der Herz und Leber des Ungeheuers verzehrte, um die Sprache der Vögel zu verstehen. Des weiteren soll die eigentümliche Tatsache behandelt werden, daß es für den Schauplatz des Kampfes eine stets sich wiederholende Topographie gibt. In die soziologischen Fragen führen die Bildzeugnisse am besten ein.[...] Es wird sich dartun lassen, daß gerade die bildlichen Darstellungen von Sigurds Drachenkampf wichtige Angaben über das Alter der eddischen Liedgruppe vom Drachenhort machen" (S. 4f.) - Im Anhang zahlreiche Abbildungen und ein Register, das neben Personennamen, Autoren und Werken, Ortsangaben und Sachnennungen auch die vom Verfasser behandelten Motive sowie Begriffe aus der Motivforschung umfaßt (S. 122-128).
- Nr. 4100
Die Gestalt Dietrichs von Bern in der deutschen Dichtung und Sage des frühen und hohen Mittelalters. Diss. Innsbruck, 1955 [masch.].
Frenzel, Stoffe, S. 163; Schmitt, S. 62.
Bibl. Nachweis: Gesamtverzeichnis des deutschsprachigen Schrifttums (GV): 1911-1965, Bd. 101, S. 185.