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2.225 Treffer · Seite 102 von 112- Nr. 5543
Hollands Geisterdramen und ihre Beziehung zu der übrigen europäischen Literatur. Diss. München, 1913 [masch.].
Baldensperger/Friederich, S. 104.
- Nr. 5548
Das deutsche Bauerndrama seit Anzengruber. Diss. Heidelberg, 1934.
Schmitt, S. 31.
Überblicksartig behandelt wird das "ernste realistische und stofflich selbständige Bauerndrama" (S. 4). Zur Motivik des Bauerndramas speziell: Kapitel IV, S. 46-54.
- Nr. 5553
Das Vater-Sohn-Motiv in der Dichtung, Teil I bis 1880. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 10. Berlin, 1931.
Frenzel, Motive, S. 744; Schmitt, S. 353; Baldensperger/Friederich, S. 173.
Wais Werk hat Überblickscharakter. Diverse Autoren und Werke vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert werden kurz vorgestellt.
- Nr. 5554
"Die pessimistische Literaturgeneration von 1880". Germanisch-Romanische Monatsschrift, 19 (1931), S. 371-386.
Schmitt, S. 254.
Ausgehend von der Feststellung Madelaine Cazamians (Le Roman et les Idées en Angleterre: L'Influence de la Science, 1860-1890. Publications de la Faculté des Lettres, 15. Strasbourg, 1923), innerhalb der neueren englischen Literatur sei eine sich scharf abhebende Literaturgeneration zu bestimmen, deren ungefährer Beginn das Jahr 1875 sei und "als deren weltanschauliche Gemeinsamkeit sie einen düsteren, deterministischen Pessimismus" bezeichnet, versucht der Verfasser, den Nachweis zu erbringen, "daß diese bisher nur für England festgestellte geistesgeschichtliche Strömung eine durchaus internationale ist" (S. 371). Eine Fülle dichterischer und autobiographischer Werke werden von ihm als Belege herangezogen.
- Nr. 5555
"Das Motiv des Vergangenen in der neueren Literatur". Deutsche Vierteljahrsschrift, 10 (1932), S. 270-334.
Schmitt, S. 357; Baldensperger/Friederich, S. 127.
- Nr. 5561
"Über Heimatkunst und Blut- und Bodenideologie". German Life and Letters, N.S. 10 (1956/57), S. 106-119.
Schmitt, S. 43.
Der Verfasser berücksichtigt neben den oben genannten eine Vielzahl weiterer Autoren.
- Nr. 5564
- Nr. 5567
Moderne deutsche Merlindichtungen. Diss. Wien, 1936 [masch.].
Frenzel, Stoffe, S. 523; Schmitt, S. 219.
Bibl. Nachweis: Verzeichnis über die seit dem Jahre 1872 an der philosophischen Fakultät der Universität in Wien eingereichten und approbierten Dissertationen, Bd. 4: Nachtrag: Verzeichnis der 1934 bis 1937 an der philosophischen Fakultät der Universität in Wien und der 1872 bis 1937 an der philosophischen Fakultät der Universität in Innsbruck eingereichten und approbierten Dissertationen, S. 52, Nr. 629.
- Nr. 5568
"Die Gestalt des tragischen und des komischen Tyrannen in Mittelalter und Renaissance". In: Kultur- und Universalgeschichte: Walter Goetz zu seinem 60. Geburtstage dargebracht von Fachgenossen, Freunden und Schülern. Leipzig, 1927. S. 125-144.
Frenzel, Motive, S. 713; Schmitt, S. 347; Baldensperger/Friederich, S. 154.
Walsers überblicksartiger Aufsatz führt diverse Autoren der Antike, des Mittelalters und der Renaissance an, die das Tyrannenmotiv behandeln.
- Nr. 5570
Fathers and daughters: Patterns of seduction in tragedies by Gryphius, Lessing, Hebbel and Kroetz. Studies in German literature, linguistics and culture. Columbia, South Carolina, 1993.
Bibl. Nachweis: GBV (Standorte: Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar, Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel).
- Nr. 5571
Friedenssehnsucht und Kriegsabschluß in der deutschen Dichtung um 1650. Diss. Breslau, 1940.
Baldensperger/Friederich, S. 159; Schmitt, S. 96, 180.
Ausführliche Quellenangaben zu dieser überblicksartigen Studie finden sich auf den Seiten 7-9.
- Nr. 5574
Spanien und der spanische Mensch in der deutschen Literatur vom Barock zur Romantik. Diss. Erlangen-Nürnberg, 1965.
Schmitt, S. 313.
Weitere Autoren und Werke werden behandelt.
- Nr. 5575
"The American Revolution and German literature". MLN: Modern Language Notes, 16 (1901), Sp. 336-351, 411-418, 449-462.
Schmitt, S. 12, 277.
Walz skizziert sein Vorhaben wie folgt: "In the following I wish to show the attitude of German poets and authors towards the American Revolution and its two great representatives, Franklin and Washington. I shall confine myself to such references as are not given in the article in 'Americana Germanica' [vgl. den Eintrag zu: HATFIELD, James Taft und HOCHBAUM, Elfrieda]" (Sp. 337). - Der Artikel erwähnt neben den oben genannten eine Reihe weiterer (nur am Rande behandelter) Autoren.
- Nr. 5577
"Neue Wege deutscher Liebesdichtung". Orplid, 1:3-4 (1924), S. 13-21.
Schmitt, S. 198.
Der Verfasser nimmt zeitgenössische kritische Äußerungen über die expressionistische Literatur zum Anlaß einer Kurzbetrachtung über das Thema 'Liebe' im Expressionismus (u.a. in der von Kurt Pinthus 1920 herausgegebenen Anthologie 'Menschheitsdämmerung'). Er verfolgt sodann in groben Zügen diesen Themen- und Motivkomplex in der europäischen und deutschen Literatur - besonders der Lyrik - von der Antike bis zum deutschen Expressionismus, wobei bekannte Namen und Werke der Literaturgeschichte erwähnt werden. Abschließend kommt der Verfasser im Hinblick auf den deutschen Expressionismus u.a. zu folgender Schlußfolgerung: "Die Stimmungen, die [...] in jüngster Lyrik anzutreffen waren, entsprechen dem fortschreitenden Bedürfnis des Zeitalters, sich der Fesseln zu entledigen, in die eine materialistische Weltansicht das Verhältnis von Mann und Weib legte" (S. 21). - Insgesamt beschreibt dieser Aufsatz den 'expressionistischen Wandel' des Verhältnisses von Mann und Frau in deutscher Literatur und Liebeslyrik unter Rückbezug auf literarhistorische Entwicklungslinien.
- Nr. 5585
- Nr. 5586
Die Sage vom Wunderer und der Saligen in ihrer litterarischen Gestaltung. In: Festschrift des germanistischen Vereins in Breslau. Leipzig, 1902. S. 177-192.
Baldensperger/Friederich, S. 157.
Das in der Quelle vergebene Schlagwort 'Wanderer' ist offenbar aufgrund eines Lesefehlers 'Wanderer' - 'Wunderer' zustande gekommen. -- Warnatschs Arbeit gilt in erster Linie der Frage nach einem 'Urtext', auf den sowohl die 'Wunderer-Sage' (in ihren unterschiedlichen Fassungen) als auch die 'Fasold-Episode' aus dem "Eckenlied" zurückgeht. Neben Textabhängigkeiten wird aber auch die Stoffgeschichte um die Verfolgung einer Jungfrau durch einen 'wilden Jäger' bzw. ein Ungeheuer und deren Rettung durch einen jungen Helden behandelt. "Die noch heute lebendige Tiroler Volkssage von der Verfolgung der Saligen durch den wilden Jäger, der dem wilden Wunderer völlig gleichsteht und dem alten Sturmgott Wuotan entspricht, ist der Kern des ursprünglichen Wunderergedichts, dessen Inhalt und Form die erhaltenen Darstellungen uns nur mangelhaft erschließen lassen" (S. 191). -- Die Interpretation der Figur der verfolgten Jungfrau (Frau Saelde - saliges Fräulein) ist umstritten. Vermutlich treffen Vorstellungen aus der Tiroler Volkssage und aus der höfischen Epik aufeinander.
- Nr. 5587
Studien zur deutschen Parzival-Rezeption in Epos und Drama des 18.-20. Jahrhunderts. Europäische Hochschulschriften, Reihe I: Deutsche Sprache und Literatur, 1402. Frankfurt a.M., 1993. [Zugleich Diss. Gießen, 1993].
Frenzel, Stoffe, 9. Aufl., S. 625
- Nr. 5588
Fama: Geschichte eines Motivs in der antiken Dichtung. Diss. Freiburg i.Br., 1921 [masch.]. [Auszug: Jahreshefte der Universität Freiburg i.Br. (1920/21), S. 77-79].
Baldensperger/Friederich, S. 100.
Im Leihverkehr nur als Auszug zugänglich.
- Nr. 5590
Shakespeare and the Renaissance concept of honour. Princeton, New Jersey, 1960.
Frenzel, Motive, S. 184f., 238.
- Nr. 5591
The sailor in English fiction and drama, 1550-1800. Diss. New York: Columbia University, 1931 (Repr. New York, 1966).
Baldensperger/Friederich, S. 177
Der Verfasser unterscheidet in seiner überblicksartigen Arbeit zwischen den folgenden 'Seemanns-Typen': "the noble pirate, polite and bloodthirsty, the swearing boatswain, blunt and brave, the humours captain, thoroughly despicable, the plain dealer, misanthropic and honest, the merchant skipper, pious and practical, and the heart of oak, rough and loyal" (S. 202f.). Ein angehängter Index (S. 231-241) bietet die Möglichkeit, diese Typen einzelnen literarischen Werken zuzuordnen. Zudem werden hier Autoren, Werke und die wichtigsten Inhaltsnennungen verzeichnet.