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53 Treffer · Seite 1 von 3- Nr. 449
"L'autre vie dans la mythologie Scandinave". Museon, 2 (1883), S. 189-209.
Baldensperger/Friederich, S. 107.
- Nr. 481
Die altfranzösische Wilhelmsage und ihre Beziehung zu Wilhelm dem Heiligen: Studien über das Epos vom 'Moniage Guillaume'. Halle a.d.S., 1896.
Baldensperger/Friederich, S. 160.
Wilhelm von Aquitanien (Guillaume d'Orange) wird in Bibliographien und Nachschlagewerken auch als 'Wilhelm von Oranien' oder 'Wilhelm Graf von Toulouse' (mitunter auch 'Willehalm') geführt.
- Nr. 670
Untersuchungen über den Ursprung und die Entwicklung der Nibelungensage. 3 Bde. Halle a.d.S., 1906-09.
Baldensperger/Friederich, S. 130
"Erste Abteilung" (Bd. 1, S. 1-197) bereits erschienen in: Zeitschrift für deutsche Philologie, 37 (1905), S. 289-348, 438-505, 38 (1906), S. 39-109.
- Nr. 708
"Der Wandel des mittelalterlichen Geschichtsdenkens im Spiegel der deutschen Dichtung". Zeitschrift für deutsche Philologie, 83 (1964), Sonderheft, S. 6-22.
Schmitt, S. 110.
Der Verfasser beschreibt den "Wandel im Geschichtsdenken und in der Geschichtsdarstellung [in mittelalterlicher Geschichtsdichtung] von einem Weltplan Gottes [...] zu einer losgelösten Autonomie der einzelnen historischen Realitäten" (S. 22). Weitere Autoren und Werke werden hierbei berücksichtigt.
- Nr. 744
The legends of Ermanaric. Berkeley, 1943.
Baldensperger/Friederich, S. 98.
- Nr. 804
Artusepik. Sammlung Metzler, 38: Abteilung D, Literaturgeschichte. Stuttgart, 1965.
Schmitt, S. 24, 219, 345.
"Unter der Bezeichnung 'Artusepik' faßt man jene großen Verserzählungen und die ihnen nachfolgenden Prosaromane des hohen und späten Mittelalters zusammen, die ihren Stoff aus der Fabelwelt um König Arthur und die Ritter seiner Tafelrunde nehmen. Es muß offenbleiben, ob für diese Erzählungen eine vorliterarische Arthurtradition von Bedeutung gewesen ist oder ob nur durch die Gunst der Stunde ein an und für sich nicht übermäßig reicher und bedeutender Stoff sich den großen Dichtern des französischen und deutschen Mittelalters als besonders geeignet anbot, aus ihm eine eigene Welt zu bauen und zu formen und damit einen Literaturzweig zu schaffen, der neben der Neubearbeitung antiker Stoffe und der Neubelebung der Heldenepik die bedeutendste erzählerische Gattung des Mittelalters überhaupt geworden ist. Sie hat wohl die größten erzählerischen Werke des Mittelalters hervorgebracht und bis in unsere Zeit eine starke Nachwirkung entfaltet" (Einführung, S. 1).
- Nr. 888
- Nr. 1293
"Ghosts, present and past". Fraser's Magazine, 80 (1869), S. 649-661.
Baldensperger/Friederich, S. 104.
- Nr. 1366
Floire und Blantscheflur: Studie zur vergleichenden Literaturwissenschaft. Quellen und Forschungen zur Sprach- und Culturgeschichte der germanischen Völker, 118. Straßburg, 1912.
Baldensperger/Friederich, S. 100; Frenzel, Stoffe, S. 229.
Das Ziel des Verfassers dieser vornehmlich quellenkritischen Arbeit ist es, "den Beziehungen nachzugehen, die zwischen den verschiedenen Fassungen der Sage [von Floire und Blanscheflur] in der europäischen Literatur obwalten" (Vorwort). Neben der Darstellung von Verbindungen und Abhängigkeiten zwischen den "fünfundzwanzig verschiedene[n] dichterische[n] Behandlungen der Sage" (S. 4f.) werden auch die Tradierung einzelner Stoffelemente sowie die Variation und Erweiterung der Sage angesprochen.
- Nr. 1572
Thidreksage und Dietrichsepos. Palaestra, 128. Berlin, 1914.
Baldensperger/Friederich, S. 95.
- Nr. 1787
Parzival in der deutschen Literatur. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 4. Berlin, 1929.
Baldensperger/Friederich, S. 384; Frenzel, Stoffe, S. 625; Schmitt, S. 252.
Golther wendet sich gegen die Verfahren, die Überlieferung der Grals- und Parzivalsage hauptsächlich nach ihrer Abhängigkeit "von zwei immer wieder behaupteten verlorenen Vorlagen [...]: vom 'Urperceval' und 'Urgral'" zu beurteilen oder von nicht nachweisbaren Autoren wie Kyôt als möglichen Vorlagengebern auszugehen. Seine eigene Darstellung beruhe "einzig und allein auf den wirklichen Quellen, die auseinander abgeleitet werden können, sobald man die Absichten der erfindenden Dichter erkennt" (S. 1f.). - Abschließend hält der Verfasser fest: "Wie beim Tristan so erreicht auch beim Parzival im Mittelalter das Erzählgedicht, in der Neuzeit [d.i. 18.-20.Jh.] das Drama den Gipfel. Im Mittelalter und in der Neuzeit liegt der eigentliche dichterische Wert in dem, was die 'deutschen Meister' aus eigenem hinzufügten. Wolfram und Wagner haben den französisch-keltischen Stoff eingedeutscht und fortgebildet" (S. 62).
- Nr. 1788
Tristan und Isolde in der französischen und deutschen Dichtung des Mittelalters und der Neuzeit. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 2. Berlin, 1929.
Baldensperger/Friederich, S. 385; Frenzel, Stoffe, S. 797; Schmitt, S. 345.
Golthers Ziel ist es, die Geschichte des verlorengegangenen Ur-Tristans, "sein Werden und Wachsen zu ergründen und seine Verbreitung in Frankreich und den angrenzenden Ländern zu beschreiben". Dabei sollen insbesondere das "Maß der schöpferischen Tätigkeit des ersten Tristandichters und die Eigenart aller seiner Bearbeiter, Nachahmer und Neugestalter" untersucht werden (S. 1).
- Nr. 2217
Über die Träume in der altnordischen Sagaliteratur. Leipzig, 1890.
Frenzel, Motive, S. 829
Zahlreiche Autoren und Werke werden genannt.
- Nr. 2374
"The faithless wife motive in Old Norse literature". MLN: Modern Language Notes, 27 (1912), S. 71-73.
Baldensperger/Friederich, S. 170.
- Nr. 2377
Studier över svan jungfrumotivet i 'Volundarkvida' och annorstädes. Malmö, 1919.
Baldensperger/Friederich, S. 163.
- Nr. 2518
"Odysseemotive in der Sage des Nordens". Bayerische Blätter für das Gymnasial-Schulwesen, 65 (1929), S. 194-200.
Baldensperger/Friederich, S. 154.
Der Vf. zählt eine Reihe von Punkten auf, in denen sich die Abenteuer König Gorms, des legendären ersten Herrschers des vereinigten Königreichs Dänemark, und des Wikingerhelden Thorkill "mit denen des Odysseus in mehr oder minder auffallender Weise berühren". Er leitet davon jedoch nicht ab, daß die 'Odyssee' die Quelle für die nordischen Sagen sei, sondern kommt zu dem Schluß, "daß ihnen und der 'Odyssee' eine gemeinsame Überlieferung zugrundeliegt" (S. 200).
- Nr. 2596
"Zum Kampf des Vaters und Sohnes". Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur (PBB), 26 (1901), S. 319f.
Baldensperger/Friederich, S. 170.
- Nr. 2623
"Literatur und Recht". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. 2. Aufl. Hg.v. Werner Kohlschmidt, Wolfgang Mohr, Klaus Kanzog und Achim Masser. 5 Bde. Berlin, 1958ff. Bd. II (1965), S. 164-195.
Schmitt, S. 271.
"Im Spiegel der Literatur wird das Recht zu einem Problem erst durch sein Heraustreten aus dem puristisch gültigen Text. Das Recht kann [...] außerrechtlich umgestaltet [Sage, Märchen, Anekdote] oder neu formuliert werden (revolutionäre Rechtsideen), es kann sich in festen Stoff- und Motivkreisen kristallisieren; Anteil des Dichterischen ist überall möglich" (S. 164). - Der Verfasser arbeitet in seinem chronologisch und überblickshaft angelegten Artikel eine Fülle von Stoffen, Motiven und Themen heraus, die aus dem Bereich des Rechts und des Rechtsbewußtseins in literarische Werke eingeflossen sind.
- Nr. 2653
Balder: Mythus und Sage nach ihren dichterischen und religiösen Elementen untersucht. Texte und Untersuchungen zur altgermanischen Religionsgeschichte: Untersuchungen, 1. Straßburg, 1902.
Baldensperger/Friederich, S. 84.
Die Einleitung (S. 1-8) bietet einen Überblick über die verschiedenen wissenschaftlichen 'mythologischen Deutungsversuche'. -- Im Index (S. 306-308) sind weitere literarische Inhaltsnennungen verzeichnet.
- Nr. 2725
"On motives and literary sources in Germanic heroic literature". Nottingham Mediaeval Studies, 1 (1957), S. 57-74.
Schmitt, S. 134.
Primär gattungsgeschichtlich. Weitere Werke werden genannt.