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344 Treffer · Seite 9 von 18- Nr. 3016
Die Ständesatire in den deutschen geistlichen Schauspielen des ausgehenden Mittelalters. Basler Studien zur deutschen Sprache und Literatur, 31. Diss. Basel, 1966. Bern, 1966.
Schmitt, S. 318.
Das Werk hat Überblickscharakter.
- Nr. 3044
"Stoffgeschichtliches zu Hans Sachs: Nach Reinhold Köhlers Kollektanen". Euphorion, 3 (1896), S. 351-362.
Baldensperger/Friederich, S. 81; Schmitt, S. 13.
Diese Veröffentlichung quellenkundlicher Studien aus dem Nachlaß von R. Köhler ist dreigeteilt: 1. "Die vier Jungfrauen" (S. 351-354), 2. "Amor und Tod" (S. 354-360), 3. "Die fünfzehn Christen und fünfzehn Türken" (S. 360-362). Eine Fülle weiterer Autoren wird kurz genannt.
- Nr. 3049
"Die Legende von dem Ritter in der Kapelle". Jahrbuch für romanische und englische Literatur, 6 (1865), S. 326-331.
Baldensperger/Friederich, S. 116.
- Nr. 3060
"Ueber die englischen Versionen der Partonopeussage". In: E. Kölbing. Beiträge zur vergleichenden Geschichte der romantischen Poesie und Prosa des Mittelalters unter besonderer Berücksichtigung der englischen und nordischen Litteratur. Breslau, 1876. S. 80-91.
Baldensperger/Friederich, S. 134.
- Nr. 3091
Die Gestalt Kaiser Maximilians I. in der deutschsprachigen Dichtung seiner Zeit. Diss. Wien, 1955 [masch.].
Frenzel, Stoffe, S. 508; Schmitt, S. 213.
Bibl. Nachweis: Verzeichnis der an der Universität Wien approbierten Dissertationen, Bd. 3: 1950-1957, S. 60, Nr. 1169.
- Nr. 3104
"Die Verlobten". Zeitschrift für vergleichende Literaturgeschichte, N.F. 5 (1892), S. 257-275, 417-437.
Baldensperger/Friederich, S. 170.
Bibliographische Notiz: Die 1886/87 aus der "Vierteljahrsschrift für Kultur und Litteratur der Renaissance" hervorgegangene "Zeitschrift für vergleichende Literaturgeschichte" hat in ihrer Anfangsphase wiederholt Namen und Zählweise geändert: A. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte, 1 (1886/87). B. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte und Renaissance-Litteratur, N.F. 1 (1887/88) - N.F. 4 (1891). C. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte, N.F. 5 (1892) - N.F. 18 (1910). - Die Schreibung 'Litteratur' und 'Literatur' wechselt. -- Der Verfasser verfolgt das Motiv der Verlobten "durch anderthalb Jahrtausende, vom alten indischen bis zum modernen amerikanischen Epos" (S. 437).
- Nr. 3130
La connaissance de la nature et du monde au Moyen Age: D'après quelques écrits Français à l'usage des laïcs. Paris, 1911.
Baldensperger/Friederich, S. 128.
- Nr. 3158
"Croesus: From Herodotus to Boccaccio". Classical Journal, 43 (1948), S. 456-462.
Baldensperger/Friederich, S. 92.
Überblickscharakter.
- Nr. 3176
Songs of flying dragons: A critical reading. Harvard-Yenching Institute Monograph Series, 22. Cambridge, Massachusetts, 1975.
Seigneuret, S. 406.
"The 'Songs of Flying Dragons' is a Korean eulogy cycle in 125 cantos composed in 1445-1447 to celebrate the founding of the Yi dynasty" (Vorwort).
- Nr. 3203
"Conquerors and Amazons in Mexico". Hispanic American Historical Review, 24 (1944), S. 561-579.
Frenzel, Motive, S. 27; Baldensperger/Friederich, S. 81
- Nr. 3214
Die 'Celestina'. Literatur im Dialog: Analysen und Monographien 5. München, 1971.
Schmitt, S. 188.
Leube untersucht die Publikationsgeschichte, das Autor- und Gattungsproblem der Celestina, und analysiert das Werk. Er gibt Hinweise zur literarischen Nachwirkung und zu verschiedenen Textausgaben.
- Nr. 3216
The myth of the Golden Age in the Renaissance. London, 1969.
Frenzel, Motive, S. 37
Levin, für den das Goldene Zeitalter das "leitmotif" der Renaissance darstellt, bietet einen sich an historischen, sprachlichen und nationalen Entwicklungslinien orientierenden Überblick über dieses Thema, wobei er zahlreiche Werke anführt oder paraphrasiert: "But if we are centering upon thematic analysis, on pursuing a protracted and continuous pattern of thought through the divers meanings it has held for different writers, we cannot pretend to deal adequately with any single writer or with the full esthetic depth of his writings. The breadth of the panorama, the interplay of relationship, will have to compensate [...]. Our terrain is a middle ground between literary criticism and the history of ideas" (S. XIX). -- Die Studie gliedert sich in folgende Kapitel: 1. Prehistory, 2. Ethics, 3. Geography, 4. Fictions, 5. Pageantry, 6. Historiography. Ein Anhang umfaßt die folgenden kurzen Abschnitte: A. Paradises, Heavenly and Earthly, B. Some Paradoxes of Utopia, C. A Note on Iconography.
- Nr. 3219
"L'histoire de 'Suzanne et les deux vieillards' dans la littérature juive". Revue des Etudes juives, 96 (1933), S. 157-171.
Baldensperger/Friederich, S. 150
- Nr. 3234
Le poème et la légende des Nibelungen. Diss. Paris, 1891.
Baldensperger/Friederich, S. 130
- Nr. 3236
König Eduard III. von England im Lichte europäischer Poesie. Anglistische Forschungen, 6. Heidelberg, 1901.
Frenzel, Stoffe, S. 116, 187.
"In der Abhandlung: 'König Eduard III. von England und die Gräfin von Salisbury' [...] habe ich mir vorbehalten, diejenigen poetischen, novellistischen und dramatischen Erzeugnisse, welche sich lediglich mit der Person des englischen Fürsten und mit seinen Großthaten beschäftigen und die vornehmlich in dem eigentlichen Geschichtsboden wurzeln, einer gesonderten Besprechung zu unterziehen. Dieser Zusage komme ich hiermit nach. In den nachfolgenden Blättern wird versucht zu zeigen, wie Eduard III. in den verschiedenen Lebenslagen, als Landesvater, Herrscher, Feldherr und Kriegsheld, im Lichte der europäischen Poesie sich darstellt" (Vorwort, S. V). - Nach einer allgemeinen Übersicht werden die Werke nach Nationalliteraturen geordnet unterschiedlich ausführlich dargestellt und kommentiert.
- Nr. 3255
Hugo von Hofmannsthals 'Jedermann' und seine Vorgänger. Diss. Leipzig, 1928.
Frenzel, Stoffe, S. 371; Schmitt, S. 153.
Nach einer ausführlicheren Darstellung vom "Everyman" und Sachs' "Hecastus" widmet sich der Autor der Erneuerung des Spiels im 20. Jahrhundert in Deutschland, England und Frankreich; der Schwerpunkt liegt auf dem "Jedermann" von Hofmannsthal.
- Nr. 3269
Der Mythos vom goldenen Zeitalter in den Schäferdichtungen Italiens, Spaniens und Frankreichs zur Zeit der Renaissance. Diss. Berlin, 1933 [masch.].
Baldensperger/Friederich, S. 105.
Überblickscharakter.
- Nr. 3287
"Das Nachleben Karls des Großen in der deutschen Literatur des Mittelalters". In: Karl der Große: Lebenswerk und Nachleben. Bd. IV: Das Nachleben. Hg.v. Wolfgang Braunfels und Percy Ernst Schramm. 2. Aufl. Düsseldorf, 1967. S. 337-347.
Frenzel, Stoffe, S. 423; Schmitt, S. 168.
Da in der deutschen Literatur des Mittelalters neben einer Zeichnung Karls des Großen als "frommer und gerechter Herrscher" auch "nicht immer liebevolle Züge" stehen, ist ein zusammenfassendes Karlsbild - nach Ansicht des Verfassers - "ein schwieriges Unterfangen". - Lohse weist abschließend darauf hin, daß "für das literarische Karlsbild in Deutschland [...] die immer wiederkehrende Abhängigkeit von fremden [französischen und niederländischen] Vorbildern" gelte (S. 347).
- Nr. 3300
Die altfranzösische Versnovelle von der Kastellanin von Vergi in späteren Bearbeitungen. Diss. Halle a.d.S., 1909.
Baldensperger/Friederich, S. 89; Frenzel, Stoffe, S. 433.
Die Arbeit ist in vollständiger Fassung erschienen unter dem Titel: Die Kastellanin von Vergi in der Literatur Frankreichs, Italiens, der Niederlande, Englands und Deutschlands mit einer deutschen Übersetzung der altfranzösischen Versnovelle und einem Anhang: Die "Kastellanin von Couci"sage als "Gabrielle de Vergi"legende. Halle a.S., 1909.
- Nr. 3312
"The hermit in the Spanish drama before Lope de Vega". Modern Language Journal, 35 (1951), S. 340-365.
Frenzel, Motive, S. 148.
Zusammenfassend bemerkt Gabriel H. Lovett: "[...] we may emphasize that the majority of the hermits in the Spanish drama before Lope de Vega are presented in a favorable light. They usually are the epitome of wisdom, learning and kindness. They represent the ideal of absolute good in a world which otherwise is full of deceit and misery." Nur wenige Stücke dagegen zeigten einen Einsiedler als Parodie oder als edlen Charakter, dessen Entscheidung für das Einsiedlertum nicht aus religiöser Überzeugung, sondern nach einem großen persönlichen Unglück gefällt wurde( S. 355).