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313 Treffer · Seite 8 von 16- Nr. 3016
Die Ständesatire in den deutschen geistlichen Schauspielen des ausgehenden Mittelalters. Basler Studien zur deutschen Sprache und Literatur, 31. Diss. Basel, 1966. Bern, 1966.
Schmitt, S. 318.
Das Werk hat Überblickscharakter.
- Nr. 3032
The Dance of Death and the Macabre Spirit in European literature. Diss. Columbia University, New York, 1934.
Seigneuret, S. 327.
Der Verfasser zeigt die Entwicklung der Totentanz-Darstellungen in Literatur und Bildender Kunst im europäischen Raum.
- Nr. 3044
"Stoffgeschichtliches zu Hans Sachs: Nach Reinhold Köhlers Kollektanen". Euphorion, 3 (1896), S. 351-362.
Baldensperger/Friederich, S. 81; Schmitt, S. 13.
Diese Veröffentlichung quellenkundlicher Studien aus dem Nachlaß von R. Köhler ist dreigeteilt: 1. "Die vier Jungfrauen" (S. 351-354), 2. "Amor und Tod" (S. 354-360), 3. "Die fünfzehn Christen und fünfzehn Türken" (S. 360-362). Eine Fülle weiterer Autoren wird kurz genannt.
- Nr. 3046
"Griselda". In: Reinhold Köhler: Kleinere Schriften. Hg.v. Johannes Bolte. Bd II: Kleinere Schriften zur erzählenden Dichtung des Mittelalters. Berlin, 1900. S. 501-555.
Michael, FB (1989), S. 39.
Laut Bolte "sind es einzelne Erzählungsstoffe, Motive, poetische Formeln, denen er [=Reinhold Köhler] durch alle Länder und Jahrhunderte nachspürt" und er erreicht im Griseldis-Artikel einen "vollständige[n], unanfechtbare[n] Stammbaum" der Sage (Vorwort, VI). - Reihung der in Europa entstandenen Griseldis-Fassungen nach der Novelle von Boccaccio.
- Nr. 3054
Die nordische und die englische Version der Tristan-Sage. Teil 1: Tristrams Saga ok Isondar: Mit einer literarhistorischen Einleitung, deutscher Übersetzung und Anmerkungen. Heilbronn, 1878. Bes. S. XI-CXLVIII. Teil 2: Sir Tristrem: Mit Einleitung, Anmerkungen und Glossar. Heilbronn, 1883. Bes. S. XVIII-XXXII.
Baldensperger/Friederich, S. 386.
Reprint Hildesheim 1978 (Band 1) und 1985 (Band 2).
- Nr. 3057
- Nr. 3061
Ipomedon, in drei englischen Bearbeitungen. Breslau, 1889. Bes. "Einleitung", S. XVI-XXXVI.
Baldensperger/Friederich, S. 113.
Kölbing weist für den 'Ipomedon' eine Reihe von inhaltlichen Parallelen vor allem zur übernationalen Artus-Epik nach, der sich der Versroman "nach tendenz, characterzeichnung und handlung [...] unverkennbar" anschließe (S. XXVIII). - Als moderne Neuedition des englischen 'Ipomedom' liegt vor: Purdie, Rhiannon (Hg.), Ipomadon, The Early English Text Society, 316 (Oxford, 2001).
- Nr. 3063
- Nr. 3100
Die Quellen des 'Dekameron'. 2., sehr vermehrte und verbesserte Aufl. Stuttgart, 1884. Bes. S. 19, 79, 92, 100, 119, 122, 126, 131-134, 262f., 311.
Frenzel, Motive, S. 329
- Nr. 3104
"Die Verlobten". Zeitschrift für vergleichende Literaturgeschichte, N.F. 5 (1892), S. 257-275, 417-437.
Baldensperger/Friederich, S. 170.
Bibliographische Notiz: Die 1886/87 aus der "Vierteljahrsschrift für Kultur und Litteratur der Renaissance" hervorgegangene "Zeitschrift für vergleichende Literaturgeschichte" hat in ihrer Anfangsphase wiederholt Namen und Zählweise geändert: A. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte, 1 (1886/87). B. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte und Renaissance-Litteratur, N.F. 1 (1887/88) - N.F. 4 (1891). C. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte, N.F. 5 (1892) - N.F. 18 (1910). - Die Schreibung 'Litteratur' und 'Literatur' wechselt. -- Der Verfasser verfolgt das Motiv der Verlobten "durch anderthalb Jahrtausende, vom alten indischen bis zum modernen amerikanischen Epos" (S. 437).
- Nr. 3130
La connaissance de la nature et du monde au Moyen Age: D'après quelques écrits Français à l'usage des laïcs. Paris, 1911.
Baldensperger/Friederich, S. 128.
- Nr. 3158
"Croesus: From Herodotus to Boccaccio". Classical Journal, 43 (1948), S. 456-462.
Baldensperger/Friederich, S. 92.
Überblickscharakter.
- Nr. 3160
"The 'Tale of Melibeus'". In: Essays and studies in honor of Carleton Brown. New York, 1940. S. 100-110.
Baldensperger/Friederich, S. 124.
- Nr. 3162
"The underworld in Homer, Virgil and Dante". Atlantic Monthly, 54 (1884), S. 99-110.
Baldensperger/Friederich, S. 108.
- Nr. 3171
- Nr. 3190
- Nr. 3228
The allegory of love: A study in medieval tradition. Oxford, 1936.
Baldensperger/Friederich, S. 119.
- Nr. 3233
Die Architekturdarstellungen in der mittelhochdeutschen Dichtung. Forschungen zur deutschen Sprache und Dichtung, 4. Münster, 1931.
Schmitt, S. 21.
Neben den genannten Autoren und Werken werden zahlreiche weitere behandelt.
- Nr. 3236
König Eduard III. von England im Lichte europäischer Poesie. Anglistische Forschungen, 6. Heidelberg, 1901.
Frenzel, Stoffe, S. 116, 187.
"In der Abhandlung: 'König Eduard III. von England und die Gräfin von Salisbury' [...] habe ich mir vorbehalten, diejenigen poetischen, novellistischen und dramatischen Erzeugnisse, welche sich lediglich mit der Person des englischen Fürsten und mit seinen Großthaten beschäftigen und die vornehmlich in dem eigentlichen Geschichtsboden wurzeln, einer gesonderten Besprechung zu unterziehen. Dieser Zusage komme ich hiermit nach. In den nachfolgenden Blättern wird versucht zu zeigen, wie Eduard III. in den verschiedenen Lebenslagen, als Landesvater, Herrscher, Feldherr und Kriegsheld, im Lichte der europäischen Poesie sich darstellt" (Vorwort, S. V). - Nach einer allgemeinen Übersicht werden die Werke nach Nationalliteraturen geordnet unterschiedlich ausführlich dargestellt und kommentiert.
- Nr. 3287
"Das Nachleben Karls des Großen in der deutschen Literatur des Mittelalters". In: Karl der Große: Lebenswerk und Nachleben. Bd. IV: Das Nachleben. Hg.v. Wolfgang Braunfels und Percy Ernst Schramm. 2. Aufl. Düsseldorf, 1967. S. 337-347.
Frenzel, Stoffe, S. 423; Schmitt, S. 168.
Da in der deutschen Literatur des Mittelalters neben einer Zeichnung Karls des Großen als "frommer und gerechter Herrscher" auch "nicht immer liebevolle Züge" stehen, ist ein zusammenfassendes Karlsbild - nach Ansicht des Verfassers - "ein schwieriges Unterfangen". - Lohse weist abschließend darauf hin, daß "für das literarische Karlsbild in Deutschland [...] die immer wiederkehrende Abhängigkeit von fremden [französischen und niederländischen] Vorbildern" gelte (S. 347).