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2.258 Treffer · Seite 66 von 113- Nr. 3535
"Der Berliner Roman: Eine Skizze seiner Entwicklung". Groß Berliner Kalender: illustriertes Jahrbuch, 1 (1913), S. 190-198.
Schmitt, S. 36.
Der Verfasser will "untersuchen, wie sich eine in der deutschen Kulturgeschichte einzig dastehende Entwicklung in der epischen Kunst widerspiegelt" (S. 190).
- Nr. 3536
Die Hanse im deutschen dichterischen Schrifttum. Pfingstblätter des Hansischen Geschichtsvereins, 24. Lübeck, 1934.
Schmitt, S. 125, 320.
Der Autor gibt in seiner stoffgeschichtlichen Arbeit eine Übersicht "über die mehr oder weniger poetischen Schilderungen hansischer Episoden und Personen" (S. 7). Die darin erwähnten Autoren und Werke sieht er nicht als "Meisterwerke großer Dichtung" (S. 8). - Verzeichnis der Verfasser-Namen am Ende des Bandes.
- Nr. 3537
"Die Gestalt Gustav Adolfs im europäischen Schrifttum". Die evangelische Diaspora, 14 (1932), S. 65-74, 136-146.
Schmitt, S. 122.
Eine Vielzahl sowohl historisch-wissenschaftlicher als auch literarischer Texte werden vom Verfasser genannt.
- Nr. 3542
- Nr. 3545
"Die Idylle". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. 2. Aufl. Hg.v. Werner Kohlschmidt, Wolfgang Mohr, Klaus Kanzog und Achim Masser. 5 Bde. Berlin, 1958ff. Bd. I (1958), S. 742-749.
Schmitt, S. 146.
Die Verfasserin definiert den Begriff "Idyll/Idylle" als "ein kleines, in sich abgeschlossenes, literarisches Genrebild, welches einfache menschliche Verhältnisse fern vom öffentlichen, bewegten Leben im engen Zusammenhang mit der Natur schildert und dabei einfache, gutartige Charaktere in behaglich glücklichen Lebensverhältnissen heiter und nicht selten humorvoll zur Darstellung bringt" (S. 742). Anschließend wird die Entwicklung der Idyllendichtung überblickshaft chronologisch dargestellt. Diese steht jedoch "so stark in Beziehung zu der allgemeinen Entwicklung dieser poetischen Gattung, daß nur ein Überblick über den internationalen Ablauf die Sonderart der Einzelerscheinung verständlich zu machen vermag" (S. 742).
- Nr. 3546
Studien zur neuhochdeutschen Legendendichtung: Ein Beitrag zur geschichte des deutschen Geisteslebens. Probefahrten, 9. Leipzig, 1906.
Schmitt, S. 128.
"Heiligentabelle" mit Bearbeitern des Legendenstoffes in Deutschland, S. 131-139. Überblicksartige Darstellung mit einer Vielzahl von Autoren und Werksnennungen, vornehmlich deutscher Literatur.
- Nr. 3547
"Achim von Arnims 'Päpstin Johanna'". In: Festschrift Theodor Siebs zum 70. Geburtstag 26. August 1932. Hg.v. Walther Steller. Germanistische Abhandlungen, 67. Breslau, 1933. S. 291-322.
Schmitt, S. 157.
Kap. 1 und 2 behandeln Entstehung und Entwicklung der Päpstin-Johanna-Legende von Martin von Troppau (13. Jahrhundert) bis ins 18. Jahrhundert. Insgesamt wird vom Verfasser eine Fülle weiterer Werke und Autoren herangezogen.
- Nr. 3551
Unheldenhafte und heldenhafte Menschen bei den Wiener Dichtern um 1900. Mnemosyne, 2. Bonn, 1929.
Schmitt, S. 133.
- Nr. 3554
Schwerttanz und Schwerttanzspiel im germanischen Kulturkreis. Leipzig, 1931.
Schmitt, S. 302; Michael, FB (1957), S. 145.
Der Hauptteil der Arbeit: "Der Schwerttanz" (S. 1-164) als Diss. Greifswald unter dem Titel "Der Schwerttanz im germanischen Kulturkreis". - Es handelt sich vorrangig um eine formgeschichtliche Untersuchung des Tanzes. Im zweiten Teil der Arbeit: "Das Schwerttanzspiel" (S. 167-204) wird das Verhältnis von Tanz und Drama behandelt. Schwerttanz und Schwerttanzspiel werden also fast ausschließlich als kulturgeschichtliche/brauchgeschichtliche Gegenstände behandelt. "Tanz" ist hier ein anthropologisches "Thema", das um "deutende" Motive wie das der "Tötung" ergänzt wird.
- Nr. 3562
Friedrich Hebbels 'Genoveva': Eine Monographie. Hebbel-Forschungen, 4. Berlin, 1910.
Baldensperger/Friederich, S. 103.
- Nr. 3563
Tell-Probleme. Berlin, 1910.
Frenzel, Stoffe, S. 776; Schmitt, S. 328.
Das Werk besitzt Überblickscharakter und ist eine historisch-literarische Untersuchung.
- Nr. 3565
Destruktion der Heimatdichtung: Typologische Untersuchungen zu Gotthelf, Auerbach, Ganghofer. Untersuchungen des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen, 34. Tübingen, 1974.
Schmitt, S. 131.
Alle vom Verfasser berücksichtigten Autoren und Werke sind im Literaturverzeichnis, S. 378-381, aufgeführt. Ein Sachregister bietet u.a. eine Reihe weiterer Inhaltsnennungen aus dem Bereich der Heimatdichtung (S. 418-423).
- Nr. 3567
Die Post in Geschichte, Humor und Poesie. Innsbruck, 1923.
Schmitt, S. 264.
Bibl. Nachweis: Gesamtverzeichnis des deutschsprachigen Schrifttums (GV): 1911-1965, Bd. 87, S. 528.
- Nr. 3570
"Bericht aus München [Vortrag von Walther Rehm: Romdichtung im Zeitalter Goethes]". Das Gymnasium: Zeitschrift für die Antike in der deutschen Bildung (Heidelberg), 49 (1938), S. 204f.
Baldensperger/Friederich, S. 142.
Bei diesem Titel handelt es sich um den Bericht über zwei Veranstaltungen der 'Freunde des humanistischen Gymnasiums'; im Rahmen der ersten Veranstaltung wurde ein Vortrag von W. Rehm über 'Romdichtung im Zeitalter Goethes' gehalten. Die knappe, etwa eine halbe Druckseite umfassende Zusammenfassung des Rehmschen Vortrages beschäftigt sich zwar mit dem Themen- und Motivkomplex 'Rom' in der Literatur (neben einigen deutschen Autoren wird auch Byron erwähnt), jedoch sind die Informationen dieses Kurzüberblicks für den Leser eher spärlich. Der Vortrag steht vermutlich in engem Zusammenhang mit Rehms 1939 in München veröffentlichter Monographie 'Europäische Romdichtung' (2. Aufl.: 1960). -- Von der Quelle wurde dieser Titel mißverständlicherweise mit dem Verfasser 'Rehm' ausgewiesen. - Die in Heidelberg erschienene Zeitschrift 'Das Gymnasium' trug diesen Titel erst ab Jg. 49 (1938) und war vorher mit 'Das Humanistische Gymnasium' (Erscheinungsorte: Leipzig, Berlin) betitelt.
- Nr. 3574
Benjamin Constant's 'Wallenstein': Ein Beitrag zur Geschichte der Wechselbeziehungen der deutschen und französischen Litteratur. Progr. Weimar: Wilhelm-Ernstisches Gymnasium, 1898. S. 1-17. [wiss. Beilage].
Baldensperger/Friederich, S. 156
- Nr. 3576
"Schäferroman". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. Hg.v. Paul Merker und Wolfgang Stammler. 4 Bde. Berlin, 1925ff. Bd. III (1928/29), S. 151-154.
Schmitt, S. 290.
Der Schäferroman wird definiert und chronologisch in seiner Entwicklung dargestellt.
- Nr. 3578
"Der Bildungsphilister". In: H. Meyer. Zarte Empirie: Studien zur Literaturgeschichte. Stuttgart, 1963. S. 179-201.
Schmitt, S. 258.
- Nr. 3582
Der Sonderling in der deutschen Dichtung. München, 1963 (Neu-Aufl. Frankfurt a.M., 1990).
Frenzel, Motive, S. 656; Schmitt, S. 233, 308.
Bibliogr. Hinweis: Zuerst erschienen als: Der Typus des Sonderlings in der deutschen Literatur, Diss. Amsterdam (1943). Neu-Aufl. der Buchfassung als Fischer Taschenbuch, 6952. -- Einzelne Titel der o.g. Verfasser und weitere deutsche Autoren und ihre Werke, vornehmlich des 19. Jahrhunderts, werden im ausführlichen Inhaltsverzeichnis aufgeschlüsselt.
- Nr. 3583
De Levensavond als litterair motief: Inaugurele Rede. Amsterdam, 1947.
Schmitt, S. 193.
Bibl. Nachweis: The National Union Catalog (NUC): Pre-1956 Imprints, Bd. 380, S. 608.
- Nr. 3584