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266 Treffer · Seite 6 von 14- Nr. 2632
"Judas der Verräter in Dichtung und Kunst". In: Th. Kappstein. Ahasver in der Weltpoesie: Studien zur Religion in der Literatur. Berlin, 1906. S. 146-155.
Goedeke, Bd. XI, 1, S. 125.
Überblickscharakter. Kappstein führt diverse Werke in chronologischer Folge auf, die den Judas-Stoff behandeln.
- Nr. 2658
Der Kaufmannsstand in der deutschen Literatur. Diss. Bern, 1908.
Schmitt, S. 169; Baldensperger/Friederich, S. 175.
Überblicksartige Arbeit mit Nennung zahlreicher Autoren und Werke.
- Nr. 2661
"Totengespräch". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. Hg.v. Paul Merker und Wolfgang Stammler. 4 Bde. Berlin, 1925ff. Bd. III (1928/29), S. 379f.
Schmitt, S. 340.
Nach einer knappen Definition des Totengesprächs liefert der Verfasser einen chronologischen Überblick über die "Abart des Dialogs [aus dem] Reiche der Toten" (S. 379).
- Nr. 2677
Die Schwaben in der Geschichte des Volkshumors. Freiburg i.Br., 1907.
Schmitt, S. 299.
Eine ausführliche, chronologisch geordnete Untersuchung. "Wie aus den von fröhlichem Spott gleichmäßig mitgenommenen Ortschaften sich einzelne Narrenstädte herausgebildet haben, so wird auch der Krieg aller Stämme gegen alle langsam zu einem Kriege aller gegen einen, und dieser Stamm, der die Zeche bezahlen und für den Spott aller aufkommen mußte, das waren eben die Schwaben. Wie gerade sie in diesen Ruf kamen und niemand anders, und was die anderen Stämme verleitet haben mag, gerade über die Schwaben herzufallen, das zu untersuchen ist eine Aufgabe, die sich dies Buch gestellt hat, und die es nur mit Vermutungen und nicht mit Beweisen wird lösen können. [...] Seit der Mitte des 16. Jahrhunderts müssen die Schwaben gar vieles von den bösen Zungen der anderen leiden und sehen sich wehrlos dem Gelächter aller ausgesetzt. Aus der volkstümlichen Literatur jener Zeit ist dann alles zusammengetragen, was an Schwabenneckereien geleistet wurde, und daraus soll ein Charakterbild des Schwabenvolkes aufgebaut werden [...], und dieses Zerrbild soll dann, wenigstens in kurzen Umrissen, mit seinen großen Wandlungen durch die Zeit der Aufklärung und dann Romantik bis auf die Gegenwart verfolgt werden" (Einleitung, S. 8f.). - Ausführliches Inhaltsverzeichnis auf den Seiten XIII-XVI.
- Nr. 2691
"Der antike Astyanax-Mythus und seine späteren Auswüchse". Philologus, 75, N.F. 29 (1918), S. 183-201.
Baldensperger/Friederich, S. 84.
Unter den 'späteren Auswüchsen' versteht der Verfasser den Glauben "an den trojanischen Ursprung der [Franken und] Bourbonen" (S. 196ff.).
- Nr. 2700
"Die Jurisprudenz und die Flöhe". In: A. Keysser. Kulturbilder aus dem Rechtsleben. Bad Rothenfelde, 1919/1920. Bd. II: Recht und Juristen im Spiegel der Satire, S. 67-90.
Schmitt, S. 88.
Die Abhandlung umfaßt mehrere satirische Schriften des 14.-19. Jahrhunderts, legt jedoch einen Schwerpunkt auf Johann Fischarts "Floh Hatz, Weiber Tratz" aus dem Jahre 1573.
- Nr. 2714
"La légende de Lilith et quelques interprétations modernes des cette figure légendaire". Revue de Littérature Comparée, 12 (1932), S. 277-311.
Baldensperger/Friederich, S. 118.
Überblickscharakter.
- Nr. 2732
"Der Wandel der Faustgestalt bis zu Goethe". In: A. Kippenberg. Reden und Schriften. Wiesbaden, 1952. S. 267-291.
Schmitt, S. 85.
Nach einer kurzen Betrachtung der historischen Faustgestalt stellt dieser Beitrag im Überblick deren Entwicklung vom Spies'schen Faustbuch (1587) bis zu Goethes 'Faust' dar.
- Nr. 2778
Die heilige Anna: Ihre Verehrung in Geschichte, Kunst und Volkstum. Forschungen zur Volkskunde, 1-3. Düsseldorf, 1930.
Baldensperger/Friederich, S. 82.
Kleinschmidts umfangreiches und reich bebildertes Werk verbindet hagiographische, ikonographische, volkskundliche und liturgiegeschichtliche Ansätze und schafft auf diese Weise einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der Annen-Verehrung. Neben "dem geschriebenen Worte" stehen vor allem "das gemalte und gemeißelte Bild und der Volksbrauch" (S. XXI) im Zentrum des Interesses. Über die herangezogenen Text- und Bildbelege informieren ein Namen- und Sachregister (S. 436-440) sowie ein Abbildungsverzeichnis (S. 441-449).
- Nr. 2801
Die Auffassung der Liebe in der deutschen Literatur des 18. Jahrhunderts und in der deutschen Romantik. Halle a.d.S., 1931.
Schmitt, S. 199; Baldensperger/Friederich, S. 119.
Die behandelten Autoren und Werke werden im Inhaltsverzeichnis genannt. "Das Inhaltsverzeichnis soll zugleich die Dienste eines Registers tun [...]" (Vorwort, S. VI).
- Nr. 2823
"Der Schulmeister in Literatur und Folklore". Pädagogisches Archiv, 44 (1902), S. 268-274.
Baldensperger/Friederich, S. 175.
Überblickscharakter.
- Nr. 2826
"Komische Person". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. Hg.v. Paul Merker und Wolfgang Stammler. 4 Bde. Berlin, 1925ff. Bd. I (1925/26), S. 118f.
Schmitt, S. 125.
In seiner chronologisch überblickshaften Darstellung geht der Verfasser auch auf die unterschiedlichen Bezeichnungen der komischen Figur ein.
- Nr. 2832
Geschichte der religiösen Dichtung in Deutschland. Essen, 1919.
Schmitt, S. 274.
- Nr. 2834
"Die Sage vom Kaiser Friedrich im Kyffhäuser". In: E. Koch. Die Sage vom Kaiser Friedrich im Kyffhäuser: Überblick über die moderne Nibelungendichtung: Die Waberlohe in der Nibelungendichtung: Dem Gymnasium zu Zittau zur Feier seines dreihundertjährigen Bestehens gewidmet. Leipzig, 1886. S. 1-49.
Schmitt, S. 97, 241; Baldensperger/Friederich, S. 102.
Nach einer teils historischen, teils mythologischen Untersuchung des Motivs folgt eine Sicht des literarischen Niederschlags in Chroniken, Artikeln und in der Lyrik (besonders des 19. Jahrhunderts). Im Anhang befinden sich Texte zu folgenden Themen: 1. Wann ist Rückerts Barbarossalied entstanden?, 2. Aus welchen Quellen haben einer seits die Brüder Grimm, andererseits Büsching geschöpft?, 3. Der Behrens'sche Bericht von Kaiser Friedrich, 4. Die Melodien des Rückertschen Barbarossalieds, 5. Gleichzeitige Barbarossalieder .
- Nr. 2838
Die Siebenschläferlegende, ihr Ursprung und ihre Verbreitung: Eine mythologisch-literaturgeschichtliche Studie. [Festschriften der] Gesellschaft für deutsche Philologie [2]. Leipzig, 1883.
Baldensperger/Friederich, S. 147; Schmitt, S. 305.
Überblick über die Entwicklung der Sage von den Sieben Schläfern in den morgen- und abendländischen Literaturen. - Anhand von differenzierten Seitenüberschriften und einem umfangreichen Register gut erschlossen.
- Nr. 2878
"Die 'Meistersinger von Nürnberg' und ihre litterarische Tradition". Bayreuther Blätter, 30 (1907), S. 195-201.
Baldensperger/Friederich, S. 124; Schmitt, S. 317.
- Nr. 2898
Der Floh in der Weltliteratur. Diss. München, 1923 [masch.].
Schmitt, S. 88; Baldensperger/Friederich, S. 163.
Ein Überblick über die sich mit dem Floh beschäftigende Literatur, der von der Dissertation bis zum Epigramm reicht.
- Nr. 2926
"The legend of Buridan and the 'Tour de Nesle'". MLR: The Modern Language Review, 23 (1928), S. 216-222.
Baldensperger/Friederich, S. 87.
Die vor allem durch Alexandre Dumas' (père) Drama 'Tour de Nesle' bekannt gewordene Pariser Lokal-Sage um den listigen Studenten Buridan, der der Tötungsabsicht seiner hochgestellten Verführerin geschickt zu entgehen weiß, wird von Krappe in Volks- und Kunstliteratur verfolgt. Krappe mutmaßt, daß es sich bei dieser Erzählung um eine Wander-Sage handele, deren Wurzeln bereits in der antiken Semiramis-Sage zu finden seien. - Ob der Pariser Nominalist und Rektor der Sorbonne Jean Buridan mit dem Protagonisten der Lokal-Sage in Verbindung zu bringen ist, bleibt offen.
- Nr. 2945
Schwäbische Litteraturgeschichte in 2 Bänden. Freiburg i.Br., 1897 u. 1899. Bd. I: Von den Anfängen bis in das neunzehnte Jahrhundert. Bd. II: Die würtembergische Litteratur im neunzehnten Jahrhundert.
Schmitt, S. 299; Baldensperger/Friederich, S. 150.
In Krauss' literarhistorisch angelegtem Überblick wird die genannte Motivik naturgemäß eher implizit als explizit behandelt.
- Nr. 3025
"Falkenjagd". Preußische Jahrbücher, 151 (1913), S. 66-86.
Schmitt, S. 82.
Der Beitrag ist eine eher sprachhistorische Untersuchung mit kulturhistorischen Interessen. Der Autor verfolgt das Ziel, Jacob Grimms Ausführungen zur "Falkenjagd" in der "Geschichte der deutschen Sprache" zu ergänzen und erweitern.