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1.326 Treffer · Seite 59 von 67- Nr. 5137
Das Spiel vom Antichrist: Eine geistesgeschichtliche Untersuchung. Bonner Beiträge zur Deutschen Philologie, 6. Bonn, 1938.
Schmitt, S. 162.
Keine philologisch-positivistische, sondern eine "geistesgeschichtlich-weltanschauliche", der nationalsozialistischen Ideologie verpflichtete Arbeit.
- Nr. 5141
- Nr. 5142
- Nr. 5143
- Nr. 5144
- Nr. 5145
- Nr. 5146
"Studien zum Problem des Schönheitsideals in der deutschen Dichtung des Mittelalters". Archivum Neophilologicum, 1 (1930), S. 46-60.
Schmitt, S. 231, 297.
Die Verfasserin berücksichtigt vor allem Autoren aus dem Bereich der höfischen Dichtung. Sie stellt fest, daß "die Schilderung des menschlichen Körpers in allen seinen Einzelheiten zuvor in der mittelhochdeutschen Dichtung nicht fehlt, aber nur wenn es sich um häßliche Gestalten handelt, [...] wohingegen die Schilderung des Schönen nur bestimmte Körperteile berücksichtigt" (S. 58).
- Nr. 5149
Ludwig Tieck und das Farbenempfinden der romantischen Dichtung. Schriften der Literarhistorischen Gesellschaft Bonn, 7. Dortmund, 1910.
Schmitt, S. 83.
Dieses Werk mit Überblickscharakter bezieht auch Musik und Malerei mit ein. Außerdem wird das Farbenempfinden in der Dichtung seit dem Mittelalter kurz dargestellt.
- Nr. 5151
- Nr. 5158
An die Gottheit: Bittgedichte aus zwei Jahrtausenden: 7. Kolloquium der Forschungsstelle für europäische Lyrik. Mannheim, 1993.
Allein der Beitrag zur Gebetslyrik im Islam umfaßt den Zeitraum vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert.
- Nr. 5174
"Chaucer's knight and the hundred year's war". MLN: Modern Language Notes, 59 (1944), S. 45-47.
Baldensperger/Friederich, S. 159.
- Nr. 5176
Über den provenzalischen 'Girart de Roussillon': Ein Beitrag zur Entwicklungsgeschichte der Volksepen. Halle a.d.S., 1888.
Baldensperger/Friederich, S. 104.
- Nr. 5182
Über Naturgefühl in Deutschland im 10. und 11. Jahrhundert. Beiträge zur Kulturgeschichte des Mittelalters und der Renaissance, 4. Berlin, 1910. [Zugleich Diss. Tübingen, 1909/10].
Schmitt, S. 235, 335; Baldensperger/Friederich, S. 129.
Laut Quelle auch: Repr. Hildesheim 1973. - Die Verfasserin stützt ihre These vom Vorhandensein eines Naturgefühls im frühen Mittelalter mit einer Fülle von Text-Belegen.
- Nr. 5188
Die Schilderung der Natur im deutschen Minnesang und im älteren deutschen Volkslied. Diss. Basel, 1912/13. Straßburg, 1913 [Teilabdruck].
Baldensperger/Friederich, S. 129; Schmitt, S. 235.
Die Dissertation liegt nur als Teildruck vor. Die angekündigte erweiterte Vollfassung ist nicht erschienen. Die vorliegende Arbeit möchte die Naturschilderung beim Minnesang des 12. - 14. Jahrhunderts und beim Volksliede des 14. -16. Jahrhunderts vergleichend betrachten und untersuchen, ob in diesem einen Vorstellungsgebiet ein Zusammenhang zwischen den beiden Gattungen besteht, und welche von beiden vorherrschend auf die andere eingewirkt hat.
- Nr. 5189
Die Gestalt des Pilatus in den mittelalterlichen Passionsspielen. Diss. Berlin, 1938. Würzburg, 1938.
Schmitt, S. 258; Michael, FB (1957), S. 141.
Die Verfasserin geht abschließend auf die Darstellung der Pilatus-Gestalt in der bildenden Kunst und auf dem Theater ein.
- Nr. 5191
Juden und Ghetto in der deutschen Literatur bis zum Ausgang des Weltkrieges. Deutsche Quellen und Studien, 12. Graz, 1939. [Zugleich Diss. Nijmegen, 1939. Graz, 1939].
Schmitt, S. 112.
Es geht dem Verfasser um den "wechselnden Standpunkt den Juden gegenüber", so wie er sich in den Literaturen widerspiegelt. Entsprechend werden diverse Einzelmotive behandelt, die mit dieser Fragestellung zusammenhängen (z.B. Hostienfrevel, Brunnenvergiftung, Wachen, u.v.a.m.). Die behandelten Autoren und Werke sind in einem ausführlichen Index erfasst.
- Nr. 5199
"Die Vorgeschichte des Reinhart Fuchs" In: Worte und Werte: Bruno Markwardt zum 60. Geburtstag. Hg.v. Gustav Erdmann und Alfred Eichstaedt. Berlin, 1961. S. 410-427.
Schmitt, S. 273.
Eine Darstellung der Überlieferung des angeführten Motivs aus verschiedenen Literaturen bis hin zur mittelalterlichen deutschen Dichtung.
- Nr. 5200
- Nr. 5204
Das Judith-Thema in Deutschland im 16. Jahrhundert: Studien zur Ikonographie - Materialien und Beiträge. Minerva-Fachserie: Kunst. München, 1983. [Zugleich Diss. München, 1982].
Die Studie legt ihren Schwerpunkt auf die Ikonographie und hat folgenden Aufbau:I. Literarischer Hintergrund des Judith-Themas (S. 10-21). 1) Zusammenfassung der Textgeschichte des Buches Judith, 2) Literarische Beispiele des Judith-Themas im 16. Jahrhundert. II. Materialien und Beiträge zur Judith-Ikonographie (S. 22-50). 1) Judith-Darstellungen in gedruckten Bibeln des 15. und 16. Jahrhunderts, 2) Zum Bildaufbau der Judith-Darstellungen, 3) Judith als protestantisches Leitbild, 4) Darstellungen der nackten Judith, 5) Darstellungen der bekleideten Judith, 6) Das Judith-Thema in der Folge der 'Weiberlisten', 7) Judith in Zyklen berühmter Frauen. - Ein zweiter Teil umfaßt einen Katalog (S. 52-123) sowie drei Exkurse im Anhang zu Judith-Darstellungen in Kirchen bis 1495, in mittelalterlichen Handschriften und bei Donatello (S. 124-149). -- Die literarischen Beispiele sind zahlreich, aber sehr knapp angeführt.
- Nr. 5222
Die Gerichtsverhandlung als literarisches Motiv in der deutschen Literatur des ausgehenden Mittelalters. Deutsche Arbeiten der Universität Köln, [2]. Jena, 1930.
Baldensperger/Friederich, S. 117; Schmitt, S. 108.
Die Studie ist in zwei Teile gegliedert: 1. "Die Prozeßform als stilistisches Mittel: Weltliche Dichtung" und 2. "Der Rechtsstreit als weltanschauliches Problem: Geistliche Dichtung". -- Über die genannten Autoren und Werke hinaus werden weitere behandelt.