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1.326 Treffer · Seite 54 von 67- Nr. 4733
La légende du Juif-Errant. Paris, 1877.
Baldensperger/Friederich, S. 158
- Nr. 4735
Studien zum Begriff des Tyrannen und zum Problem des Tyrannenmordes im Spätmittelalter, insbesondere in Frankreich. Diss. Würzburg, 1938.
Frenzel, Motive, S. 713.
Bibliographischer Hinweis: Gleichzeitig 1938 in Berlin erschienen als Band 198 der Reihe 'Neue deutsche Forschungen' u.d.T.: Der Tyrannenmord im Spätmittelalter: Studien zum Begriff des Tyrannen und zum Problem des Tyrannenmordes im Spätmittelalter, insbesondere in Frankreich. - Es handelt sich um eine primär rechts- und kirchengeschichtliche Arbeit, die literarische Inhaltseinheiten nur am Rande berührt. Die von der Quelle vergebenen Schlagwörter spielen insofern eine Rolle vornehmlich im Zusammenhang mit dem historischen Prozeß gegen den Anstifter zum Königsmord, Johann ohne Furcht, Herzog von Burgund, und die Verteidigungsrede des Jean Petit. Schoenstedt geht unter dem Aspekt dieses Prozesses auf einzelne theoretische Schriften zum Tyrannenmord, etwa von Thomas von Aquin und Bartolus von Sassoferrato, zum Gottesgnadentum und zum französischen Herrscherbegriff ein.
- Nr. 4736
Tristan and Isolt: A study of the sources of the romance. 2 Bde. Ottendorfer Memorial Series of Germanic Monographs, 6 u.7. Frankfurt a.M., 1913.
Baldensperger/Friederich, S. 386; Frenzel, Stoffe, S. 797.
Das Werk besitzt Überblickscharakter und zieht eine Fülle von Textbeispielen zum Vergleich heran. Ein ausführlicheres Verzeichnis findet sich im Band I auf den S. vii-xv.
- Nr. 4739
'Meier Helmbrecht' im neueren deutschen Drama. Diss. Wien, 1938 [masch.].
Frenzel, Stoffe, S. 514; Schmitt, S. 214.
Bibl. Nachweis: Verzeichnis der an der Universität Wien approbierten Dissertationen, Bd. 1: 1937-1944, S. 95, Nr. 2034.
- Nr. 4759
- Nr. 4763
Kaiser, Rom und Renovatio: Studien und Texte zur Geschichte des römischen Erneuerungsgedankens vom Ende des Karolingischen Reiches bis zum Investiturstreit. Studien der Bibliothek Warburg, 17. Leipzig, 1929 (Repr. Darmstadt, 1962).
Baldensperger/Friederich, S. 143.
- Nr. 4771
- Nr. 4772
Der Urdichter des Liedes von der 'Nibelunge Nôt' und die Lösung der Nibelungenfrage. München, 1927.
Baldensperger/Friederich, S. 131.
Der Verfasser nimmt den ungarischen Bischof Pilgrim von Passau als Autor des Nibelungenliedes an.
- Nr. 4774
"Die Tristansage und das persische Epos 'Wîs und Râmîn'". Germanisch-Romanische Monatsschrift, 42, N.F. 11 (1961), S. 1-44.
Frenzel, Stoffe, S. 797.
Schröder stellt der vor allem durch Gertrude Schoepperle (1911) und Friedrich Ranke (1925) vertretenen Theorie, der 'Tristan' sei in seinem Urkern keltisch, die These von einer Herleitung der Tristan-Sage aus dem persischen Epos von 'Wîs' und Râmîn' entgegen.
- Nr. 4775
"Gunthers Brautwerbung und die 'GongurHrólfssaga'". In: Festschrift Eugen Mogk zum 70. Geburtstag 19. Juli 1924. Halle a.d.S., 1924. S. 582-595.
Baldensperger/Friederich, S. 106.
- Nr. 4779
"Die Platane am Ilissos". Germanisch-Romanische Monatsschrift, 35, N.F. 4 (1954), S. 81-107.
Schmitt, S. 258.
"Der ganze Motivkreis [...] dürfte der häufigste und beliebteste Topos sein, der sich durch die Jahrhunderte und Jahrtausende in ununterbrochenem Strom bis in die Gegenwart verfolgen läßt. [...] Die 'Platane am Ilissos' ist an sich nur ein Einzelzeugnis unter vielen und keineswegs eines der markantesten, aber es hat nun doch dank dem, das es eben 'd a s Platonische' ist, besondere Berühmtheit erlangt, und so ist es seinerseits wieder zu einem eigenen 'Topos' geworden" (S. 101).
- Nr. 4781
"Der Sohnesgedanke in alter und neuer Zeit". Germanisch-Romanische Monatsschrift, 37, N.F. 6 (1956), S. 193-213.
Schmitt, S. 307.
- Nr. 4784
Zur Waffen- und Schiffskunde des deutschen Mittelalters bis um das Jahr 1200: Eine kulturgeschichtliche Untersuchung auf Grund der ältesten deutschen volkstümlichen und geistlichen Dichtungen. Diss. Kiel, 1890.
Schmitt, S. 111, 293, 361.
- Nr. 4786
'Heinrich und Kunigunde': Untersuchungen zur Verslegende des Ebernand von Erfurt und zur Geschichte ihres Stoffs. Göppinger Arbeiten zur Germanistik, 8. Göppingen, 1969. [Zugleich Diss. Köln, 1969].
Schmitt, S. 132.
Im abschließenden Ka. III. behandelt der Verfasser das Weiterleben des Sotffes in Legende, Chronistik und literarischen Werken.
- Nr. 4789
"Hypatia von Alexandrien in Wahrheit und Dichtung". Preußische Jahrbücher, 124 (1906), S. 42-60.
Baldensperger/Friederich, S. 111.
- Nr. 4790
"Das Gnadebitten in Recht, Sage, Dichtung und Kunst: Ein Beitrag zur Rechts- und Kulturgeschichte". Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins, 40 (1918), S. 143-286. Bes. S. 226-285.
Schmitt, S. 114.
Der Verfasser führt eine Vielzahl von Belegen für den Brauch des Gnadenbittens im Rechtsleben an und gibt einen Überblick über den Niederschlag dieser Rechtssitte in Volkserzählung, Literatur und Kunst.
- Nr. 4795
- Nr. 4801
Die erotischen Motive in den deutschen Dichtungen des 12. und 13. Jahrhunderts. Diss. Greifswald, 1907.
Schmitt, S. 76.
"Es kommt vor allem auf eine umfassende Sammlung der Dichterstellen an, die erotischen Gehalt haben, um unbeirrt von kleinlichen Bedenken die Entwicklung darstellen zu können. [...] Verarbeitet ist alles, was mir aus der deutschen Dichtung des 12. und des 13. Jahrhunderts [...] zugänglich war" (Einleitung, S. 1).
- Nr. 4802
Die Schilderung exotischer Natur im deutschen Roman mit besonderer Berücksichtigung von Charles Sealsfield. Diss. Münster, 1913.
Schmitt, S. 81, 235.
- Nr. 4806
Die Sagen von Merlin: Mit altwälschen, bretagnischen, schottischen, italienischen und lateinischen Gedichten und Prophezeiungen Merlins, der Prophetia Merlini des Gottfried von Monmouth und der Vita Merlini, lateinischem Gedichte aus dem dreizehnten Jahrhundert. Halle, 1853 (Repr. Hildesheim, 1979).
'Myrdd(h)in' ist die gälisch-bretonische Variante von 'Merlin'.