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313 Treffer · Seite 5 von 16- Nr. 1470
Das Leben des heiligen Nikolaus in der altfranzösischen Literatur und seine Quellen. Diss. Göttingen, 1920. Oldenburg, 1921.
Baldensperger/Friederich, S. 131.
Das besondere Interesse des Verfassers gilt dem Nikolausleben von Wace.
- Nr. 1522
"Il purgatorio di S. Patrizio secondo Stefano di Bourbon e Uberto da Romans". Giornale Storico della Letteratura Italiana, 8 (1886), S. 140-179.
Baldensperger/Friederich, S. 134.
S. 154-179 Appendici: Abdruck dreier italienischer St. Patricks-Legenden (u.a. der von Mannini).
- Nr. 1590
"Das Heldenzeitlied des deutschen Hochmittelalters". Neuphilologische Mitteilungen, 62 (1961), S. 94-118.
Schmitt, S. 134.
Primär gattungsgeschichtlich.
- Nr. 1597
Thüring von Ringoltingen's 'Melusine', Wilhelm Ziely's 'Olivier und Artus' und 'Valentin und Orsus' und das 'Berner Cleomades-Fragment' mit ihren französischen Quellen verglichen. Diss. Zürich, 1889. Solothurn, 1889.
Baldensperger/Friederich, S. 124.
- Nr. 1692
Die mittelhochdeutsche politische Lyrik: 17 Längsschnitte. Deutschkundliche Arbeiten, Reihe A, 13. Breslau, 1938. [Zugleich Diss. Breslau, 1938].
Schmitt, S. 261.
Insgesamt 31 Autoren aus der Zeit von 1200-1450 werden in die Untersuchung einbezogen. "Chronologisches Verzeichnis der politischen Lyriker": S. VIIf.
- Nr. 1761
Hiudan und Petitcreiu: Gestalt und Figur des Hundes in der mittelalterlichen Tristandichtung. Zürich, 1971.
Schmitt, S. 145.
Zum "Hund im Sprachgebrauch und der Tradition der Bestiarien" informiert die Verfasserin einleitend (S. 9-16).
- Nr. 1768
'Every-man', 'Homulus' und 'Hekastus': Ein Beitrag zur internationalen Literaturgeschichte. Hannover, 1865.
Frenzel, Stoffe, S. 371; Schmitt, S. 153, 336; Michael, FB (1989), S. 41f.
Überblick über Bearbeitungen des 'Every-man', der zahlreiche weitere Autoren und Werke nennt. - Auf den Seiten 133-201 findet sich der Abdruck eines anonymen Spiels: 'Every-man: A moral play'.
- Nr. 1783
The mirror of Narcissus in the courtly love lyric. New York, 1967.
Schmitt, S. 314.
Ausgehend von der Erkenntnis, daß die Fabel in der mittelalterlichen Lyrik immer gleich ist ("The lady is always beautiful and unapproachable, the lover burns with passion but is halted by a sense of his own unworthiness; and the difficulty of their relation is aggrevated by ubiquitous spies and slanderers" [Preface, s. VII]), und den daraus resultierenden Annahmen, daß erstens sich in den Versen die säkulare Gesellschaft spiegele und zweitens die 'anspruchsvolleren' Gedichte individuelle Variationen des Konventionellen darstellen, trifft der Verfasser eine Aussage über die den behandelten Werken zugrundeliegende Ethik: "I have tried to present the doctrines of courtly love as a coherent ethical system and to read the courtly lyric as a coherent aesthetic structure" (Preface, S. VIII). Dies geschieht anhand der Darstellung von der unterschiedlichen Verwendung und Funktion des Spiegel-Motivs. - Zahlreiche weitere Autoren und Werke werden genannt und in der "List of Works cited" auf den Seiten 259-261 aufgeführt.
- Nr. 1785
Heidelberg als Stoff und Motiv der deutschen Dichtung. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 5. Berlin, 1929.
Baldensperger/Friederich, S. 108; Schmitt, S. 127.
Goldschmit verzeichnet "die gesamte Kunstliteratur, die Heidelberg als Stoff oder Motiv benützt, in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe umfaßt einzelne Gedichte, Gedichtfragmente, Teile aus größeren Zyklen oder epischen Erzählungen, die zweite Gruppe umfaßt alle Romane, Novellen, Erzählungen, Epen und dramatischen Spiele, in denen Heidelberg den Schauplatz, den Stoff oder ein Teilmotiv bildet. [...] Aufgenommen wurde die gesamte feststellbare dichterische Literatur" (S. 36). Der Verfasser nennt in der ersten Gruppe 120, in der zweiten Gruppe 127 Titel (S. 37-46).
- Nr. 1787
Parzival in der deutschen Literatur. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 4. Berlin, 1929.
Baldensperger/Friederich, S. 384; Frenzel, Stoffe, S. 625; Schmitt, S. 252.
Golther wendet sich gegen die Verfahren, die Überlieferung der Grals- und Parzivalsage hauptsächlich nach ihrer Abhängigkeit "von zwei immer wieder behaupteten verlorenen Vorlagen [...]: vom 'Urperceval' und 'Urgral'" zu beurteilen oder von nicht nachweisbaren Autoren wie Kyôt als möglichen Vorlagengebern auszugehen. Seine eigene Darstellung beruhe "einzig und allein auf den wirklichen Quellen, die auseinander abgeleitet werden können, sobald man die Absichten der erfindenden Dichter erkennt" (S. 1f.). - Abschließend hält der Verfasser fest: "Wie beim Tristan so erreicht auch beim Parzival im Mittelalter das Erzählgedicht, in der Neuzeit [d.i. 18.-20.Jh.] das Drama den Gipfel. Im Mittelalter und in der Neuzeit liegt der eigentliche dichterische Wert in dem, was die 'deutschen Meister' aus eigenem hinzufügten. Wolfram und Wagner haben den französisch-keltischen Stoff eingedeutscht und fortgebildet" (S. 62).
- Nr. 1808
Die Fabel vom Löwenanteil in ihrer geschichtlichen Entwicklung. Diss. Berlin, 1888.
Baldensperger/Friederich, S. 162.
Überblickscharakter.
- Nr. 1831
"Demonologia di Dante". Giornale Storico della Letteratura Italianica, 9 (1887), S. 1-48.
Baldensperger/Friederich, S. 94.
- Nr. 1881
Salomon und Markolf: Ein literarischer Komplex im Mittelalter und in der frühen Neuzeit: Studien zu Überlieferung und Interpretation. Hermaea, N.F. 81. Tübingen, 1999.
Die Verfasserin spricht wechselnd vom literarischen Komplex oder Stoff 'Salomon und Markolf'. Hierbei sieht sie - belegt durch verschiedene Zeugen der Überlieferung - das Brautwerbungsepos 'Salman und Morolf' als Teil des gemeinsamen literarischen Komplexes, oder genauer, als separaten Erzählstrang ("eine zweite Komponente der Salomon-Rezeption im Mittelalter" [S. 83]) des umfassenderen Stoffes (S. 278). - Motivgeschichtlich wichtig sind die Hinweise darauf, daß Markolf-Geschichten mündlich schon seit dem 12. Jahrhundert in Deutschland und Frankreich vielfach kursierten, bevor es zur Verschriftlichung des Stoffes im 15. Jahrhundert kam. Wichtig sind auch die Hinweise auf die Rezeption und Neubewertung des Stoffes zwischen dem 16. und 20. Jahrhundert (vgl. hierzu den Anhang: 'Literarische Zeugnisse zu "Markolf"', S. 298-340). -- Neben den oben angeführten Inhaltseinheiten spricht Griese eine große Zahl von weiteren Erzähl-Motiven an, die die 'Fabel' des 'Salomon-Markolf-Komplex' konstituieren.
- Nr. 1906
"Zur Ständekritik in den geistlichen Spielen des späten Mittelalters". Zeitschrift für deutsche Philologie, 86 (1967), Sonderband, S. 63-79.
Schmitt, S. 318.
- Nr. 1915
"Bemerkungen zum Problem des Allegorischen in der Minneallegorie". Euphorion, 51 (1957), S. 2-22.
Schmitt, S. 221.
Eingangs stellt der Verfasser den für mittelhochdeutsche Minneallegorien typischen und festen Motivbestand vor. Die Erörterung der Frage, wie es zu dem "eigentümlichen Bedürfnis nach dieser literarischen Modegattung" (S. 19) im 14. und 15. Jahrhundert gekommen sei, bildet den Schwerpunkt der Arbeit.
- Nr. 1932
"The Swiss struggle for independence in popular poetry". Journal of English and Germanic Philology, 34 (1935), S. 530-552.
Schmitt, S. 301.
Zahlreiche Autoren und Werke werden behandelt.
- Nr. 2026
"Gower's use of the enlarged 'Roman de Troie'". PMLA: Publications of the Modern Language Association of America, 20 (1905), S. 179-196.
Baldensperger/Friederich, S. 153.
- Nr. 2027
The Indebtedness of Chaucer's 'Troilus and Criseyde' to Guido delle Colonne's 'Historia Trojana'. New York, 1903.
Baldensperger/Friederich, S. 152.
Bibl. Nachweis: Robinson, F.N. (Hg.). The Works of Geoffrey Chaucer. 2. Aufl. London, 1970. S. 811.
- Nr. 2033
"Das Fortunamotiv von Chaucer bis Bacon". Anglia, 65 (1941), S. 87-100.
Baldensperger/Friederich, S. 101; Daemmrich, Themen u. Motive, S. 149.
Bibliogr. Hinweis: Ab Band 13 (1891) erschien die 'Anglia' unter doppelter Zählung auch als Neue Folge (N.F. 1 = 13). Ab Band 77 (1959) wurde die Zählung als Neue Folge eingestellt. - Überblickscharakter.
- Nr. 2037
Narrendarstellungen im Spätmittelalter. Diss. Freiburg i.Br., 1952 [masch.].
Die ikonographisch ausgerichtete Untersuchung ergänzt historische, literarhistorische und volkskundliche Arbeiten zum Thema des Narren im Spätmittelalter.