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114 Treffer · Seite 4 von 6- Nr. 3708
The witch-cult in Western Europe. Oxford, 1921 (Repr. Oxford, 1963).
Baldensperger/Friederich, S. 160.
Vor allem Chroniken und Gerichtsakten bilden die Quellen für Murrays anthropologische Arbeit, die den religiösen Charakter des Hexenkultus betont. - Ein Index verzeichnet u.a. weitere Inhaltseinheiten (S. 286-303).
- Nr. 3735
Die sächsischen Weihnachtspiele nach ihrer Entwicklung und Eigenart. Sächsisches Volkstum, 7. Leipzig, 1930.
Schmitt, S. 367.
Verschiedene Formen des Weihnachtsspiels werden vorgestellt.
- Nr. 3770
Literaturgeschichte Österreichs. 2. erw. Aufl. Salzburg, 1951.
Schmitt, S. 245.
Wie im Titel eindeutig ausgedrückt: eine nach dem Nadlerschen System aufgebaute Geschichte der österreichischen Literatur. Das Motiv 'Österreich' spielt nur insofern eine Rolle, als verstreut "Österreich-Texte" angesprochen werden. - Darüber hinaus kommt eine Vielzahl sonstiger einschlägiger Motive im Rahmen der literaturgeschichtlichen Abhandlung zur Sprache.
- Nr. 3801
"Schöne Literatur". In: W. Neuhauser. Deutschtirolische Bibliographie für das Jahr 1966 bis 1968. Tiroler Bibliographien, Heft 7 (=Beihefte zu Tiroler Heimat: Jahrbuch für Geschichte und Volkskunde) Innsbruck, 1974. S. 319-354.
Schmitt, S. 336.
Die Bibliographie verzeichnet eine Vielzahl von Erzählungen, Gedichten und Essays aus und um Tirol, die überwiegend in den sechziger Jahren erschienen sind. Einige wenige Titel aus dem Mittelalter werden ebenfalls erwähnt.
- Nr. 3802
Der Typus des Abenteurers in der neuen deutschen Dichtung. Diss. Frankfurt a.M., 1932. Limburg a.d.L., 1933.
Schmitt, S. 5.
Neumair versucht in seiner Studie, "aus den Zeugnissen der neueren deutschen Dichtung [zwischen 1897 und 1928] den Typus eines Abenteurers heutiger Seinsgesetzlichkeit zu erkennen und die gewonnene Erscheinung in einen Zusammenhang der Literaturgeschichte zu bringen" (S. 14). Bei seiner Auswahl der Quellen (insgesamt 39) war vor allem "der stoffliche Gehalt bestimmend" (S. 15). Ein überblicksartiges Kapitel: 'Abenteurer und Gesellschaft in den Dichtungen von der Höfischen Zeit bis zum Biedermeier' und sich anschließende Überlegungen zur 'Überwindung des Naturalismus', der 'Kulturgeschichte Jacob Burckhardts' und der 'Philosophie Friedrich Nietzsches' bilden die Basis für die Beaobachtung zum 'neuen Abenteurertypus'.
- Nr. 3813
Die Schiffahrt und Flößerei im Raume der oberen Donau. Schriftenreihe des Institutes für Landeskunde von Oberösterreich, 6. Linz, 1954. Bd. II, Kap. 10: "Die Dichtung", S. 343-401.
Schmitt, S. 63.
"Bei der außerordentlichen Bedeutung, welche die Schiffahrt für das Gebiet der oberen Donau hatte, ist es wohl selbstverständlich, daß sie auch ihren Niederschlag in der Dichtung gefunden hat, und zwar sowohl in jener des Volkes, in den von namenlosen Dichtern verfaßten Sprüchen, Gstanzeln, Liedern und sonstigen Dichtungen, und der Kunstdichtung, dem sogenannten schönen Schrifttum. Sie findet sich in allen ihren Gattungen, im Gedicht, in der Novelle, im Roman und im Theaterstück. Gewöhnlich bildet die Schiffahrt nicht den Hauptgegenstand der betreffenden Dichtung selbst, sondern kommt meistens nur episodenhaft darinnen vor. Bemerkt sei, daß sich die Grenze zwischen Volks- und Kunstdichtung nicht immer leicht ziehen läßt, doch ist dies für unsere Zwecke nicht von Belang. - Wir wollen in der folgenden Darstellung alle Werke der Dichtkunst unberücksichtigt lassen, die sich bloß mit der Schilderung der Landschaft oder der Flüsse befassen, und lediglich zu schildern versuchen, wie sich die Dichtkunst mit den Fahrzeugen, den Schiffleuten und dem Betrieb der Schiffahrt des Raumes der oberen Donau auseinandergesetzt hat. Das wissenschaftliche Schrifttum bleibt hier unberücksichtigt, ebenso wenig werden Dichtungen von Angehörigen des Berufsstandes der Schiffleute, soferne diese Dichtungen keine Beziehungen zur Schiffahrt haben, behandelt. Die in den Bereich der Dichtung gehörenden Sagen sind bereits im 8. Hauptstück besprochen worden" (Vorwort zum 10. Kapitel, S. 345). - Der Verfasser behandelt zahlreiche Autoren und Stoffe.
- Nr. 3860
Geistiges Kärnten: Literatur- und Geistesgeschichte des Landes. Klagenfurt, 1956.
Schmitt, S. 165.
Der Verfasser stellt vorrangig "die geistig-literarische Leistung der Kärntner Landschaft" (S. 5) dar, nennt dabei auch Autoren und Werke, die das Problem 'Kärnten', das Zusammenleben zweier Nationen unter einer Herrschaft, und die Heimat 'Kärnten' thematisieren.
- Nr. 4017
"Grenzlandschicksal und Landschaft im Schrifttum des baltischen Deutschtums". Zeitschrift für deutsche Bildung, 15 (1939), S. 206-215.
Schmitt, S. 119.
Der Vf. stellt überblicksartig 'Schrifttum und Dichtung des baltischen Deutschtums' vor, der 'Wetterscheide zwischen Ost und West'.
- Nr. 4035
"Die Botschaft aus der Anderswelt: Psychologie und Geschichte einer Wundererzählung". In: L. Petzoldt. Märchen, Mythos, Sage: Beiträge zur Literatur und Volksdichtung. Marburg, 1989. S. 101-144.
Dieser mit kulturhistorischen Erläuterungen versehene Überblick nennt zahlreiche Einzelmotive, die mit den Varianten eines Aarne-Thomsonschen Erzähltypus (AaTh 470) in Verbindung stehen.
- Nr. 4036
"Die Haare der Saligen: Wanderungen und Wandlungen eines dämonologischen Motivs in Literatur und Volksdichtung". In: L. Petzoldt. Märchen, Mythos, Sage: Beiträge zur Literatur und Volksdichtung. Marburg, 1989. S. 145-156.
Überblick über die Entwicklung und Verbreitung des Motivs der dämonisch-schönen Frau, der Salige. Der Bogen spannt sich hierbei von irisch-keltischen Erzählungen des 9./10. Jahrhunderts bis zu Emil Strauß' Novelle "Der Schleier".
- Nr. 4044
"Karl der Große in der deutschen Sage". In: Karl der Große: Lebenswerk und Nachleben. Bd. IV: Das Nachleben. Hg.v. Wolfgang Braunfels und Percy Ernst Schramm. 2. Aufl. Düsseldorf, 1967. S. 326-336.
Frenzel, Stoffe, S. 423.
Der Verfasser sieht Karl den Großen als "Sagenfigur schlechthin, [da er] weitaus die meisten aller Sagen von Kaisern und Königen auf sich vereinigt" (S. 326) habe. Das Volk habe - so Pfeils Resümee - "sehr genaue Vorstellungen von dem ersten und größten Kaiser des Mittelalters" besessen, und eine Übertragung der mit Friedrich Barbarossa verbundenen Kaisersage sei als eher zufällig zu bezeichnen (S. 336).
- Nr. 4200
"Traum und Dichtung". In: O. Rank. Der Künstler und andere Beiträge zur Psychoanalyse des dichterischen Schaffens. Imago-Bücher, 1. 4. Aufl. Leipzig, 1925. S. 171-200.
Schmitt, S. 342.
Zahlreiche Autoren werden behandelt.
- Nr. 4222
"Gefahren der Straße, Straßenraub, Räuberkrüge und Mordwirtshäuser, Gasthofsdiebstahl, Abenteurer und Hochstapler". In: F. Rauers. Kulturgeschichte der Gaststätte. Schriftenreihe der Hermann Esser Forschungsgemeinschaft für Fremdenverkehr, 2. Berlin, 1941. Teil 2, Buch 3, S. 806-844.
Schmitt, S. 268.
Mit ausführlichen Literaturangaben von Primär- und Sekundärwerken. Eine große Anzahl von Autoren und Werken werden - neben den oben erwähnten - vom Verfasser genannt.
- Nr. 4228
Heinrich I. in der deutschen Literatur. Diss. Breslau, 1920 [masch]. [Auszug: Breslau, 1922].
Baldensperger/Friederich, S. 108; Frenzel, Stoffe, S. 306; Schmitt, S. 131.
Im Leihverkehr nur als Auszug zugänglich. -- Die Verfasserin bietet einen Überblick über die Entwicklung des bis zur Klassik fast ausschließlich in epischer Dichtung, nach dem ersten Drittel des 19. Jahrhunderts dagegen überwiegend in dramatischer Form gestalteten 'Heinrich I.'-Stoffs.
- Nr. 4252
Der Todesgedanke in der deutschen Dichtung vom Mittelalter bis zur Romantik. Deutsche Vierteljahrsschrift: Buchreihe, 14. Halle a.d.S., 1928.
Schmitt, S. 337, 339; Baldensperger/Friederich, S. 94.
Das Buch ist in 2. Auflage (Tübingen, 1967) erschienen.
- Nr. 4265
"Literatur und Musik". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. 2. Aufl. Hg.v. Werner Kohlschmidt, Wolfgang Mohr, Klaus Kanzog und Achim Masser. 5 Bde. Berlin, 1958ff. Bd. II (1965), S. 143-163, hier S. 161ff.
Schmitt, S. 227.
Der Lexikonartikel geht schwerpunktmäßig auf die "Wechselwirkung von Musik und Sprache bzw. Literatur in der Volksmusik" ein und beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Sprachrhythmus und Musikrhythmus sowie dem von Melodie der Töne und der Sprache. Die Inhaltseinheit "Musik" erfährt nur einen knappen Hinweis auf die "Verwendung musikalischer Stoffe aller Art" in der Literatur (S. 161f.) und eine kurze Erwähnung bei der Behandlung der Musikerromane (S. 162).
- Nr. 4321
"Winterpoesie". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. Hg.v. Paul Merker und Wolfgang Stammler. 4 Bde. Berlin, 1925ff. Bd. III (1928/29), S. 504f.
Schmitt, S. 376.
Eine knappe Darstellung mit Überblickscharakter.
- Nr. 4422
Legende. Sammlung Metzler, 9: Abteilung E, Poetik. Stuttgart, 1961.
Schmitt, S. 129.
Die einzelnen Heiligen-Stoffe sind in Abschnitt III: 'Geschichte der Legende' angesprochen, erschließbar über ein 'Titel- und Namensregister': S. 83-87.
- Nr. 4466
The devil in legend and literature. New York, 1970.
Frenzel, Motive, S. 694; Seigneuret, S. 358; Frenzel, Stoffe, S. 707; Schmitt, S. 329.
Das Buch besitzt Überblickscharakter. Es wird eine Vielzahl von Beispielen aus der europäischen Literatur genannt (vgl. den ausführlichen Index, S. 319-354).
- Nr. 4470