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96 Treffer · Seite 4 von 5- Nr. 3986
St. Barbara, die Schutzheilige der Bergleute und der Artillerie, und ihre Darstellung in der Kunst. Progr. Freiberg: Städtisches Realgymnasium, 1896. Leipzig, 1896. S. 1-38.
Baldensperger/Friederich, S. 85.
Das Hauptinteresse des Verfassers gilt der Bildenden Kunst und der Ikonographie der hl. Barbara. Informationen zu Legende, Kult und Patronat der Heiligen bilden den Auftakt der Untersuchung.
- Nr. 3994
Der Religionsdisput der Barlaam-Legende, ein Motiv abendländischer Dichtung <Untersuchung, ungedruckte Texte, Bibliographie der Legende>. Acta Salmanticensia: Filosofia y letras, 14:3. Salamanca, 1959.
Frenzel, Stoffe, S. 79; Schmitt, S. 30.
Im Anhang umfangreiche Bibliographie und Abdruck von Texten in Auszügen. Die untersuchten Texte werden im Inhaltsverzeichnis genannt.
- Nr. 4059
Julianus Apostata in der deutschen Literatur. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 3. Berlin, 1929. [Zugleich Diss. Heidelberg, 1929].
Frenzel, Stoffe, S. 405; Schmitt, S. 164; Baldensperger/Friederich, S. 116; Goedeke, Bd. XI, 1, S. 123.
Nach Ansicht der Verfasserin finden die Autoren in ihrer Darstellung der zwiespältigen Persönlichkeit des Julianus Apostata selten eine "sachlich souveraine Würdigung" (S. 69), da sie überwiegend nur das Bild eines "Zauberers, Tyrannen [und] blutdürstig-grausamen Christenverfolgers" zeichnen, dagegen kaum das eines "heroischen Kaisers und berühmten Schriftstellers" (S. 5).
- Nr. 4090
Der Typ des Verräters in den älteren Chansons de geste. Diss. Halle-Wittenberg, 1934.
Frenzel, Motive, S. 802.
- Nr. 4096
Siegfried-Sigurd, der Drachenkämpfer: Untersuchungen zur germanisch-deutschen Heldensage: Zugleich ein Beitrag zur Entwicklungsgeschichte des alteuropäischen Erzählgutes. Bonner Jahrbücher: Beihefte, 17. Köln, 1966.
Seigneuret, S. 406.
Zum Gang seiner Untersuchung führt Ploss aus: "Ich möchte eine Reihe kleinerer Einzeluntersuchungen zu einer Art Kommentar verbinden. Dieser Kommentar folgt aber nicht Zeile für Zeile den dichterischen Zeugnissen über den Drachenkampf, sondern er faßt größere Motiveinheiten zusammen. Es muß bei einer Auswahl bleiben, und zwar solcher Motive, die in archäologischer und soziologischer Hinsicht als besonders aussagekräftig erschienen. Die erste Untersuchung bezieht sich auf den hürnenen Siegfried der deutschen Nibelungendichtung. Eine andere Untersuchung befaßt sich mit der Vogelweissagung und so mit dem nordischen Sigurd Fáfnisbani. Sie wird als Motivkette mit dem antiken Material konfrontiert, das hier sehr interessant ist, weil eine hellenistische Aretalogie des frühen dritten Jahrhunderts von einem Drachenkämpfer berichtet, der Herz und Leber des Ungeheuers verzehrte, um die Sprache der Vögel zu verstehen. Des weiteren soll die eigentümliche Tatsache behandelt werden, daß es für den Schauplatz des Kampfes eine stets sich wiederholende Topographie gibt. In die soziologischen Fragen führen die Bildzeugnisse am besten ein.[...] Es wird sich dartun lassen, daß gerade die bildlichen Darstellungen von Sigurds Drachenkampf wichtige Angaben über das Alter der eddischen Liedgruppe vom Drachenhort machen" (S. 4f.) - Im Anhang zahlreiche Abbildungen und ein Register, das neben Personennamen, Autoren und Werken, Ortsangaben und Sachnennungen auch die vom Verfasser behandelten Motive sowie Begriffe aus der Motivforschung umfaßt (S. 122-128).
- Nr. 4227
Die Legende Karls des Grossen im 11. und 12. Jahrhundert. Publikationen der Gesellschaft Rheinische Geschichtskunde, 7.Leipzig, 1890.
Baldensperger/Friederich, S. 88.
Die Abhandlung beschäftigt sich mit den wichtigsten erhaltenen Handschriften zur Legende Karls des Großen.
- Nr. 4290
"Die nordischen, persischen und christlichen Vorstellungen vom Weltuntergang". Vorträge der Bibliothek Warburg, 3 (1923/24), S. 149-169.
Baldensperger/Friederich, S. 96.
- Nr. 4306
Jerusalem caelestis - Bildformeln und Gestaltungsmuster: Darbietungsformen eines christlichen Zentralgedankens in der deutschen geistlichen Dichtung des 11. und 12. Jahrhunderts: Mit besonderer Berücksichtigung des 'Himmlischen Jerusalem' und der 'Hochzeit' <V. 379-508>. Göppinger Arbeiten zur Germanistik, 95. Göppingen, 1973.
Schmitt, S. 140.
Alle vom Verfasser herangezogenen Werke und Autoren werden im Literaturverzeichnis (S. 269-275) aufgeführt, alle 'Deutschen Dichtungen' und 'Bibelstellen' darüber hinaus im Register verzeichnet (S. 293-296). - Der Verfasser liefert im Register ein ausführliches 'Motiv'-Verzeichnis (S. 297-307).
- Nr. 4396
- Nr. 4578
Ganelon und sein Geschlecht im altfranzösischen Epos. Ausgaben und Abhandlungen aus dem Gebiet der romanischen Philologie, 51. Marburg, 1886.
Baldensperger/Friederich, S. 102.
Überblickscharakter.
- Nr. 4592
- Nr. 4609
"Über die Theorien der Liebe bei den Trobadors". Zeitschrift für romanische Philologie, 60 (1940), S. 191-234.
Baldensperger/Friederich, S. 120.
- Nr. 4654
Die Apostel in der deutschen Dichtung des Mittelalters. Diss. Münster, 1934. Borna-Leipzig, 1931 [sic!].
Schmitt, S. 17.
Überblickscharakter.
- Nr. 4665
- Nr. 4708
"Die romanhafte Richtung der Alexiuslegende in altfranzösischen und mittelhochdeutschen Gedichten". MLN: Modern Language Notes, 3 (1888), Sp. 247-256, 307-327, (Repr. 1967, S. 124-128, 154-164).
Baldensperger/Friederich, S. 80
- Nr. 4763
Kaiser, Rom und Renovatio: Studien und Texte zur Geschichte des römischen Erneuerungsgedankens vom Ende des Karolingischen Reiches bis zum Investiturstreit. Studien der Bibliothek Warburg, 17. Leipzig, 1929 (Repr. Darmstadt, 1962).
Baldensperger/Friederich, S. 143.
- Nr. 4774
"Die Tristansage und das persische Epos 'Wîs und Râmîn'". Germanisch-Romanische Monatsschrift, 42, N.F. 11 (1961), S. 1-44.
Frenzel, Stoffe, S. 797.
Schröder stellt der vor allem durch Gertrude Schoepperle (1911) und Friedrich Ranke (1925) vertretenen Theorie, der 'Tristan' sei in seinem Urkern keltisch, die These von einer Herleitung der Tristan-Sage aus dem persischen Epos von 'Wîs' und Râmîn' entgegen.
- Nr. 4790
"Das Gnadebitten in Recht, Sage, Dichtung und Kunst: Ein Beitrag zur Rechts- und Kulturgeschichte". Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins, 40 (1918), S. 143-286. Bes. S. 226-285.
Schmitt, S. 114.
Der Verfasser führt eine Vielzahl von Belegen für den Brauch des Gnadenbittens im Rechtsleben an und gibt einen Überblick über den Niederschlag dieser Rechtssitte in Volkserzählung, Literatur und Kunst.
- Nr. 4901
"Die Gregoriuslegende". Zeitschrift für deutsche Philologie, 19 (1887), S. 385-421.
Baldensperger/Friederich, S. 106.
Überblickscharakter.
- Nr. 4945
Harnisch und Helm in den epischen Dichtungen des 12. Jahrhunderts bis zu Hartmanns 'Erec': Ein Beitrag zur Verwertbarkeit der Dichtung für die Realienforschung. Diss. Hamburg, 1969. Bes. S. 195-206.
Schmitt, S. 136.
Die literarischen Inhaltseinheiten 'Helm' und 'Harnisch' werden lediglich in der "Schlußbetrachtung" (S. 195-206) angesprochen. Den Schwerpunkt der Arbeit bilden die auswertende Sammlung von dichterischen Benennungen und Beschreibungen der oben genannten Waffen sowie der Vergleich dieses Materials mit der waffenkundlichen Realität.