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63 Treffer · Seite 3 von 4- Nr. 4196
"Das Bruderhaß-Motiv: Von Sophokles bis Schiller". In: O. Rank. Das Inzest-Motiv in Dichtung und Sage: Grundzüge einer Psychologie des dichterischen Schaffens. Leipzig, 1912 (Repr. Darmstadt, 1974). S. 585-603.
Schmitt, S. 46.
Der Verfasser betrachtet die Dichter und ihre Werke vom psychologischen Standpunkt aus, und zwar dem der Freudschen Psychoanalyse. Neben den oben aufgeführten Autoren und Werken werden weitere erwähnt.
- Nr. 4251
Der Untergang Roms im abendländischen Denken. Das Erbe der Alten, N.F. 18. Leipzig, 1930.
Baldensperger/Friederich, S. 142.
- Nr. 4256
"Reiseroman". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. Hg.v. Paul Merker und Wolfgang Stammler. 4 Bde. Berlin, 1925ff. Bd. III (1928/29), S. 44-47.
Schmitt, S. 274.
Der Reiseroman wird definiert und in einem chronologischen Überblick dargestellt. Dabei werden eine Reihe von literarischen Inhaltsnennungen aufgeführt, die mit dem Motiv der Reise verbunden sind.
- Nr. 4390
Die Erzählung vom Einsiedler und dem Engel in ihrer geschichtlichen Entwicklung: Ein Beitrag zur Exempellitteratur, Diss. Rostock, 1894. Leipzig, 1894.
Frenzel, Motive, S. 296
Die erfaßten Quellen sind in der Inhaltsübersicht (S. 58-59) genannt.
- Nr. 4426
"Die poetische Behandlung des Ehebruchs". In: K. Rosenkrantz. Studien 1: Reden und Abhandlungen: Zur Philosophie und Literatur. Berlin, 1839. S. 56-90.
Schmitt, S. 68; Baldensperger/Friederich, S. 172.
Der Beitrag hat Überblickscharakter.
- Nr. 4492
"Der Sohn am Galgen". In: L. Röhrich. Erzählungen des späten Mittelalters und ihr Weiterleben in Literatur und Volksdichtung bis zur Gegenwart. 2 Bde. Bern, 1962/67. Bd. II, S. 279-290 u. 471-474.
Röhrichs Sammlung, in der 24 mittelalterliche Erzählstoffe jeweils bis ins 19./20. Jahrhundert verfolgt werden, ist für alle Beispielsfälle nach dem gleichen Muster aufgebaut: (1) Anthologieartige Zusammenstellung von Textbelegen. (2) Kommentarteil mit (a) Nachweis der abgedruckten Texte, (b) Ausweisung zusätzlicher Stoff-Varianten, (c) eigentlichem Kommentar, (d) Angabe von Spezialliteratur. - Röhrich weist für den Erzählstoff die folgenden "Types of the Folktale"- und "Motif-Index"-Notationen aus: AT 838 und Mot. Q 586.
- Nr. 4511
"Polyphem". In: L. Röhrich. Erzählungen des späten Mittelalters und ihr Weiterleben in Literatur und Volksdichtung bis zur Gegenwart. 2 Bde. Bern, 1962/67. Bd. II, S. 213-250 u. 447-460.
Röhrichs Sammlung, in der 24 mittelalterliche Erzählstoffe jeweils bis ins 19./20. Jahrhundert verfolgt werden, ist für alle Beispielsfälle nach dem gleichen Muster aufgebaut: (1) Anthologieartige Zusammenstellung von Textbelegen. (2) Kommentarteil mit (a) Nachweis der abgedruckten Texte, (b) Ausweisung zusätzlicher Stoff-Varianten, (c) eigentlichem Kommentar, (d) Angabe von Spezialliteratur. - Röhrich weist für den Erzählstoff die folgenden "Types of the Folktale"- und "Motif-Index"-Notationen aus: AT 1137 und Mot. F 512.1.1, K 1011 u. K 603.
- Nr. 4525
"Göttin Gelegenheit: Gestaltwandel einer Allegorie". Arcadia, 1 (1966), S. 121-166.
Schmitt, S. 105.
Überblickscharakter.
- Nr. 4552
"Der Arzt im Spiegel der Dichtkunst". Münchener Medizinische Wochenschrift, 55 (1908), S. 27-30, 82-86.
Schmitt, S. 25.
Der Verfasser liefert einen Streifzug durch die Literatur mit vielen Zitaten.
- Nr. 4613
Das Motiv vom starken Knaben in den Märchen der Weltliteratur: Seine religionsgeschichtliche Bedeutung und Entwicklung. Veröffentlichungen des Orientalischen Seminars der Universität Tübingen, 2. Stuttgart, 1930. [Zugleich Diss. Tübingen, 1924].
Baldensperger/Friederich, S. 172.
Überblickscharakter.
- Nr. 4649
Musa iocosa: Gattungspoetik und Gattungsgeschichte der erotischen Dichtung in Deutschland. Stuttgart, 1971.
Schmitt, S. 76.
Dieses Werk besitzt Überblickscharakter und bildet einen Schwerpunkt bei der deutschen Literatur des 17. und 18. Jahrhunderts.
- Nr. 4729
Der Fall Potiphar. Hamburg, 1921.
Schmitt, S. 264.
Bibl. Nachweis in: Manuel Schnitzer, Goethes Josephbilder - Goethes Josephdichtung (Hamburg, 1921). Hier verweist Schnitzer im Zusammenhang mit der Diskussion um ein "Joseph-Epos" und dessen möglichen Verfasser Goethe auf seine o.g. Veröffentlichung: Der Fall Potiphar. In diesem "Buche [werde] das gesamte Stoffgebiet der Joseph-Bearbeitungen von der Bibel bis auf unsere Tage, unter besonderer Berücksichtigung des Problems von der Versucherin, behandelt" (S. 34).
- Nr. 4776
"Adynata". In: Edda, Skalden, Saga: Festschrift zum 70. Geburtstag von Felix Genzmer. Hg.v. Hermann Schneider. Heidelberg, 1952. S. 108-137.
Schmitt, S. 350.
Der Aufsatz Schröders bietet eine umfangreiche Zusammenstellung von 'Überraschungsmotiven', die in Kunst- und Volksdichtung ein Ereignis beschreiben, "das nach menschlichem Ermessen als völlig unwahrscheinlich oder gar in Widerspruch zu den Naturgesetzen zu stehen" scheint (S. 108). Vor allem für das Adynaton "Flüsse bergan" (Fluß, bergan fließender) bringt der Vf. eine reiche Anzahl von Belegen bei, die in dem kleinen Beitrag: "Flüsse bergan", Germanisch-Romanische Monatsschrift, 42, N.F. 11 (1961), S. 229f., noch ergänzt werden.
- Nr. 4778
"Dichterrache". In: Dichtung und Deutung: Gedächtnisschrift für M. Wolff. Hg.v. Karl Guthke. Bern, 1961. S. 117-130.
Schmitt, S. 268.
In zahlreichen Beispielen aus der europäischen Literatur zeigt der Verfasser die Möglichkeit der Dichter, den in ihren Werken genannten "ewigen" positiven oder negativen Nachruhm zu sichern.
- Nr. 4952
"Zwerge und Riesen: Ein Beitrag zur deutschen Mythologie und ihrer Behandlung in der Schule". Neue Jahrbücher für das klassische Altertum, Geschichte und deutsche Literatur und für Pädagogik, 10 (1902), S. 362-394, 433-449, 473-495.
Baldensperger/Friederich, S. 97; Schmitt, S. 281.
Der Verfasser stellt in seiner einer Lehrprobe erwachsenen Arbeit "aus der überreichen Fülle des Stoffes in einer auf eine ganz unmögliche Vollständigkeit verzichtenden Auswahl das Wichtigste über die Riesen und Zwerge" zusammen und listet in einem Schema viele Einzelzüge auf: Namen, Äußeres, Wohnort, Lebensweise, Verhältnis zu den Menschen, Eigenschaften (S. 367). Als Materialgrundlage dienen ihm "neben den eigentlichen mythologischen Quellen und den Volkssagen auch die poetischen Schöpfungen alter und neuer Zeit" (S. 371). - Verzeichnis der 'Hilfsmittel und Quellen', S. 492-495.
- Nr. 5370
"Das Märchen vom Schicksalskind". Zeitschrift des Vereins für Volkskunde Berlin, 29 (1919), S. 22-40.
Baldensperger/Friederich, S. 172.
Der Aufsatz gibt einen Überblick über die Entwicklung des Märchens vom Schicksalskind von der Antike bis zum 19. Jahrhundert. Eine Vielzahl von literarischen Werken und Märchen, vor allem aus der Antike und aus dem orientalischen Überlieferungskreis, werden kurz angesprochen.
- Nr. 5386
"Einige Märchenparallelen zur Heimkehr des Odysseus". Philologus, 89, N.F. 43 (1934), S. 261-274.
Baldensperger/Friederich, S. 154.
Für den Beleg seiner These, der Stoff ("sozusagen das Skelett") der Odyssee sei "aus einem einzigen bestimmten Märchen hervorgegangen, nämlich aus dem Märchen vom heimkehrenden Gatten", führt der Verfasser eine Reihe von parallel auftauchenden Motiven an wie das "Motiv des Schicksalstages, der Zauberfahrt (bzw. des Zauberfluges) des Helden zur Hochzeit, des Hochzeitsmahls", der Verabschiedung des Gatten, der Wiedererkennung etc. (S. 273f.).
- Nr. 5471
Ein indisches Märchen auf seiner Wanderung durch die asiatischen und europäischen Litteraturen. Berlin, 1882.
Baldensperger/Friederich, S. 149.
Überblickscharakter.
- Nr. 5639
"Ein Epigramm des Kaisers Trajan und sein literarisches Nachleben". Die Antike, 17 (1941), S. 229-248.
Schmitt, S. 234.
Weinreich umreißt die Geschichte des Motivs der 'langen Nase als Zeiger der Sonnenuhr' von seinem "Erfinder" Trajan bis hin zur ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Darüber hinaus nennt der Verfasser zahlreiche Autoren, Bildkünstler und Werke, die sich mit 'langen Nasen' (Nasenspott) beschäftigen.
- Nr. 5640
Der Trug des Nektanebos: Wandlungen eines Novellenstoffes. Leipzig, 1911.
Baldensperger/Friederich, S. 130; Schmitt, S. 9, 240.
'Novelle' wird "nicht in dem engeren Sinn, der freie Erdichtung der Fabel für erforderlich hält", gebraucht, sondern in der Bedeutung als "eine sich ereignete unerhörte Begebenheit [= Goethe]" (Vorwort, S. V). Eine überblicksartige Untersuchung zu Ursprung, Wanderung und Wandlung des Nektanebos-Stoffes in okzidentalischer und orientalischer Literatur mit Schwerpunkten auf antiker griechischer und römischer sowie mittelalterlicher und frühneuzeitlicher italienischer, deutscher, französischer und englischer Dichtung.